DE440722C - Duengerstreumaschine mit durchbrochener Trommel und Ruehrwerk - Google Patents

Duengerstreumaschine mit durchbrochener Trommel und Ruehrwerk

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DE440722C
DE440722C DEJ27000D DEJ0027000D DE440722C DE 440722 C DE440722 C DE 440722C DE J27000 D DEJ27000 D DE J27000D DE J0027000 D DEJ0027000 D DE J0027000D DE 440722 C DE440722 C DE 440722C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/16Fertiliser distributors with means for pushing out the fertiliser, e.g. by a roller

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 12. FEBRUAR 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 b GRUPPE
(J 2J000 JIIj'45 b)
Gottfried Jakob in Perlach b. München.
Düngerstreumaschine mit durchbrochener Trommel und Rührwerk. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1925 ab.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Maschine soll ein gleichmäßiges Streuen aller Kunstdüngarten sichern. Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in Abb. 1 in einem vertikalen Längsschnitt und in Abb. 2 in einer Hinteransicht, teilweise im Schnitt, dargestellt. Gegenüber bekannten ähnlichen Maschinen mit rotierender Trommel und darüber angeordneter Rührvorrichtung besteht die vorliegende Vorrichtung aus einem von den Radachsen ι getragenen Kasten 2, welche an dessen Stirnseite in üblicher Weise angeordnet sind.

Claims (1)

  1. Der keilförmige Kasten 2 wird unten durch eine entsprechend · gelochte hohle Streuwelle abgeschlossen. Soll die Maschine nach der Füllung des Kastens in Betrieb genommen werden, so wird der Kupplungsstift 4 in Öffnung des auf der Radnabe, sitzenden Zahnrades 5 eingeschoben und nimmt dieses mit, wodurch Zahnrad 6, auf der Stneuliottlwelle 3 sitzend, blewegt wird und diese mitbewegt. Die Oberfläche der Streuhohlwelle bewegt sich nun dauernd unter dem dar üb erliegenden,, gleichzeitig als Rührwerk dienenden Verteilungsschieber. Je nach Größe der eingestellten Öffnungen wird das Streugut in die Streuwelle einfallen und gelangt in das Innere der Streuwelle. Durch deren Bewegung verteilt sich das eingefallene Streugut. Die Streuhohlwelle wirkt etwa wie eine bewegte Siebvorrichtung. Damit beim Füllen der Maschine nichts. durchfällt, ist in Abb. 1 Schieber 7 angeordnet. Dieser Schieber dient aber auch zur Regulierung der einfallenden Menge, ist also ein Doppelschieber. Der umspannte Bogen im Streukasten ist etwa 1^ des Umfanges der Streuhohlwelle. Je nach Stellung des Schiebers 7 wfiirden mehr oder weniger Öffnungen freigegeben.
    Die hin und her gebende Bewegung des Schiebers. 7 erfolgt durch Stift 9, welcher in diie Nut der mit Schrägnut 8 versehenen Scheibe 10 eingreift. Je nach der Schräge der Nut kann der Hub und dadurch die Streumenge reguliert und die Bahn für die Bewegung des Streuschiebers festgelegt werden. Die haupt- j sächliche Regulierung der Streuteilmengen, also die Veränderlichkeit der Streuöffnungen, erfolgt aber durch, den über der Streuwelle angeordneten zweizeiligen. Öffniungsverschlußschieber 7.
    Bei salzigem und feuchtem Dünger macht sich ein weites Öffnen von Schieber 7 erforderlich, bei trocken - pulvrigem ein sehr enges Schließen. Danach richtet sidh. Hub verminderung oder Öffnungsverringerung. Die Versuche in der Praxis haben bewiesen, daß viel weniger als ι ο g pro 1 qm gestreut werden kann und dabei eine sehr exakt gleichmäßige Verteilung möglich ist. Das Material der Streuhohlwelle ist Aluminium,- um ein Rosten zu vermeiden.
    Die Streutrommel selbst hat nur eine Wir kung, wenn die Zuführung zu derselben in ganz bestimmten Beziehungen steht. Die Regulierung der Menge kann nicht durch Verschieben eines unbewegten Schiebers erfolgen. Durch solche Schieber fällt der Kunstdünger sehr schledtut, praktisch, fast nicht durch. Deshalb hat sich die Beweglichkeit des Regulierschiebers notwendig gemacht. In der Zeichnung liegt der Regulierschieber 7 zwischen Kasten und Streuhohlwelle in Längsrichtung angeordnet, und zwar so beweglich, daß der Hub von der schrägen Fläche 8 abhängt. Bei bewegtem Schieber fällt der Kunstdünger immer nach. Das Erzielen verschiedener Streumengen kann nun durch Regulierung des Hubes geschehen, indem dadurch mehr oder weniger Öffnungen freigegeben werden, oder sie geschieht dadurch, daß unter oder auf dem beweglichen Schieber selbst ein zweiter Regulierschieber angebracht wird, welcher sich mitbewegt.
    In ähnlichem Sinne wie der Regulierschieber auf den Hauptschieber wirkt ein in der Streutrommel 3 verschiebbarer Regulierzylinder.
    Da die Schieberkonstruktion, welche als Rührwerk dient, eine freie Bewegung haben muß, also nicht dicht zwischen Kasten und Streuhohlwelle geführt ist, so läßt man den Hauptschieber über die Kastenwände übergreifen, wodurch gleichzeitig ein Abschluß erzielt wird.
    1J α τ Ji ν ΐ Anspruch.;
    Düngerstreumaschine mit durchbrochener Trommel und Rührwerk, dadurch gekennzeichnet, daß über einer gelochten Trommel ein durch Hubverminderung oder durch regulierbaren Zusatzschieber beweglicher Hauptschieber angeordnet ist, durch welchen das, Streugut quantitativ zugebracht wird und1 welcher, gleichzeitig die Kastenwände übergreifend, den Abschlußschieber und das Rührwerk bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEJ27000D 1925-06-11 1925-06-11 Duengerstreumaschine mit durchbrochener Trommel und Ruehrwerk Expired DE440722C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2670879A (en) * 1949-10-06 1954-03-02 Stach Benedict Seed sowing device

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