DE440722C - Duengerstreumaschine mit durchbrochener Trommel und Ruehrwerk - Google Patents
Duengerstreumaschine mit durchbrochener Trommel und RuehrwerkInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
12. FEBRUAR 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 b GRUPPE
(J 2J000 JIIj'45 b)
Gottfried Jakob in Perlach b. München.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Maschine soll ein gleichmäßiges Streuen aller
Kunstdüngarten sichern. Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in Abb. 1 in einem
vertikalen Längsschnitt und in Abb. 2 in einer Hinteransicht, teilweise im Schnitt, dargestellt.
Gegenüber bekannten ähnlichen Maschinen mit rotierender Trommel und darüber angeordneter
Rührvorrichtung besteht die vorliegende Vorrichtung aus einem von den Radachsen ι getragenen Kasten 2, welche an dessen
Stirnseite in üblicher Weise angeordnet sind.
Claims (1)
- Der keilförmige Kasten 2 wird unten durch eine entsprechend · gelochte hohle Streuwelle abgeschlossen. Soll die Maschine nach der Füllung des Kastens in Betrieb genommen werden, so wird der Kupplungsstift 4 in Öffnung des auf der Radnabe, sitzenden Zahnrades 5 eingeschoben und nimmt dieses mit, wodurch Zahnrad 6, auf der Stneuliottlwelle 3 sitzend, blewegt wird und diese mitbewegt. Die Oberfläche der Streuhohlwelle bewegt sich nun dauernd unter dem dar üb erliegenden,, gleichzeitig als Rührwerk dienenden Verteilungsschieber. Je nach Größe der eingestellten Öffnungen wird das Streugut in die Streuwelle einfallen und gelangt in das Innere der Streuwelle. Durch deren Bewegung verteilt sich das eingefallene Streugut. Die Streuhohlwelle wirkt etwa wie eine bewegte Siebvorrichtung. Damit beim Füllen der Maschine nichts. durchfällt, ist in Abb. 1 Schieber 7 angeordnet. Dieser Schieber dient aber auch zur Regulierung der einfallenden Menge, ist also ein Doppelschieber. Der umspannte Bogen im Streukasten ist etwa 1^ des Umfanges der Streuhohlwelle. Je nach Stellung des Schiebers 7 wfiirden mehr oder weniger Öffnungen freigegeben.Die hin und her gebende Bewegung des Schiebers. 7 erfolgt durch Stift 9, welcher in diie Nut der mit Schrägnut 8 versehenen Scheibe 10 eingreift. Je nach der Schräge der Nut kann der Hub und dadurch die Streumenge reguliert und die Bahn für die Bewegung des Streuschiebers festgelegt werden. Die haupt- j sächliche Regulierung der Streuteilmengen, also die Veränderlichkeit der Streuöffnungen, erfolgt aber durch, den über der Streuwelle angeordneten zweizeiligen. Öffniungsverschlußschieber 7.Bei salzigem und feuchtem Dünger macht sich ein weites Öffnen von Schieber 7 erforderlich, bei trocken - pulvrigem ein sehr enges Schließen. Danach richtet sidh. Hub verminderung oder Öffnungsverringerung. Die Versuche in der Praxis haben bewiesen, daß viel weniger als ι ο g pro 1 qm gestreut werden kann und dabei eine sehr exakt gleichmäßige Verteilung möglich ist. Das Material der Streuhohlwelle ist Aluminium,- um ein Rosten zu vermeiden.Die Streutrommel selbst hat nur eine Wir kung, wenn die Zuführung zu derselben in ganz bestimmten Beziehungen steht. Die Regulierung der Menge kann nicht durch Verschieben eines unbewegten Schiebers erfolgen. Durch solche Schieber fällt der Kunstdünger sehr schledtut, praktisch, fast nicht durch. Deshalb hat sich die Beweglichkeit des Regulierschiebers notwendig gemacht. In der Zeichnung liegt der Regulierschieber 7 zwischen Kasten und Streuhohlwelle in Längsrichtung angeordnet, und zwar so beweglich, daß der Hub von der schrägen Fläche 8 abhängt. Bei bewegtem Schieber fällt der Kunstdünger immer nach. Das Erzielen verschiedener Streumengen kann nun durch Regulierung des Hubes geschehen, indem dadurch mehr oder weniger Öffnungen freigegeben werden, oder sie geschieht dadurch, daß unter oder auf dem beweglichen Schieber selbst ein zweiter Regulierschieber angebracht wird, welcher sich mitbewegt.In ähnlichem Sinne wie der Regulierschieber auf den Hauptschieber wirkt ein in der Streutrommel 3 verschiebbarer Regulierzylinder.Da die Schieberkonstruktion, welche als Rührwerk dient, eine freie Bewegung haben muß, also nicht dicht zwischen Kasten und Streuhohlwelle geführt ist, so läßt man den Hauptschieber über die Kastenwände übergreifen, wodurch gleichzeitig ein Abschluß erzielt wird.1J α τ Ji ν ΐ Anspruch.;Düngerstreumaschine mit durchbrochener Trommel und Rührwerk, dadurch gekennzeichnet, daß über einer gelochten Trommel ein durch Hubverminderung oder durch regulierbaren Zusatzschieber beweglicher Hauptschieber angeordnet ist, durch welchen das, Streugut quantitativ zugebracht wird und1 welcher, gleichzeitig die Kastenwände übergreifend, den Abschlußschieber und das Rührwerk bildet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ27000D DE440722C (de) | 1925-06-11 | 1925-06-11 | Duengerstreumaschine mit durchbrochener Trommel und Ruehrwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ27000D DE440722C (de) | 1925-06-11 | 1925-06-11 | Duengerstreumaschine mit durchbrochener Trommel und Ruehrwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE440722C true DE440722C (de) | 1927-02-12 |
Family
ID=7202832
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ27000D Expired DE440722C (de) | 1925-06-11 | 1925-06-11 | Duengerstreumaschine mit durchbrochener Trommel und Ruehrwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE440722C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2670879A (en) * | 1949-10-06 | 1954-03-02 | Stach Benedict | Seed sowing device |
-
1925
- 1925-06-11 DE DEJ27000D patent/DE440722C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2670879A (en) * | 1949-10-06 | 1954-03-02 | Stach Benedict | Seed sowing device |
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