DE440707C - Sprengduese - Google Patents

Sprengduese

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DE440707C
DE440707C DEB110979D DEB0110979D DE440707C DE 440707 C DE440707 C DE 440707C DE B110979 D DEB110979 D DE B110979D DE B0110979 D DEB0110979 D DE B0110979D DE 440707 C DE440707 C DE 440707C
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DE
Germany
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blasting
valve
nozzle
round
round slide
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Expired
Application number
DEB110979D
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Keller and Knappich GmbH
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Keller and Knappich GmbH
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H3/00Applying liquids to roads or like surfaces, e.g. for dust control; Stationary flushing devices
    • E01H3/02Mobile apparatus, e.g. watering-vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Sprengdüse. Die Erfindung betrifft eine Sprengdüse von Wassersprengwagen, bei welcher der Wasserzulauf, die Sprengart und die Sprengweite zwangläufig durch Rundschieber vom Spreng-"värtersitz aus geregelt werden.
  • Das Neue des Erfindungsgegenstandes beteht in dichtend in den Düsentrommeln eines Ventilgehäuses angeordneten Rundschiebern, die durch eine wagerecht gelagerte Welle verstellt werden. Ferner werden mittels an den Rundschiebern oder auch neben denselben angeordnete rochen die Einlaßventile gleichzeitig und zwangläufig mit den Rundschiebern für die verschiedenen Sprengarten und Sprengbreiten betätigt.
  • In der Zeichnung ist die neue Sprengdüse dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Längsschnitt, Abb. 2 einen Ouerschnitt, Abb.3 eine Aufsicht. Die Abb. q. bis i i stellen die Rundschieber und Ventile in den verschiedenen Stellungen dar.
  • Die Sprengdfise besteht aus dem Gehäuseoberteil i und dem Gehäuseunterteil 3. Das erstere enthält den Wassereinlauf sowie eine Sprengkammer 2,:2', während das Gehäuseunterteil die Ventile 5 und 5' für den Zulauf und die gegenseitig sich entlastenden Rundschieber 7, 7' für die - Regelung der Düsentrommeln trägt.
  • In dem Oberteil sind über den Durchgangsöffnungen Reinigungssiebe q:, q.' eingesetzt, die nach Abnehmen des Unterteils 3 herausgenommen werden können.
  • Das Gehäuseunterteil enthält ferner noch j e zwei symmetrisch angeordnete Ventilkammern, Zubringerstutzen mit Ventilführungen und Sitze für die Düsentrommeln 6, 6'. Da auch das Gehäuseoberteil beiderseits gleich ausgeführt ist, so kann vorteilhaft das gleiche Modell für die linke und die rechte Wagenseite benutzt werden.
  • Das Ventils und der Rundschieber 7 dienen für Mittelsprengung, das Ventil 5' und Rundschieber 7' dahingegen für Feinsprengung. Das Zusammenarbeiten beider Gruppen ergibt die Grobsprengung.
  • Die Ventilkammern sind kugelartig ausgebaucht, um eine gleichmäßige Wasserausströmung für jeden beliebigen Ventilhub zu erzielen. In dem Gehäuseunterteil 3 sind für Mittelsprengung die Düsentrommel 6 und für Feinsprengung die Düsentrommel 6' wagerecht befestigt. In den Düsentrommeln bewegen sich die Rundschieber 7, 7' dichtend; sie regeln dabei gemeinsam mit den Ventilen 5, 5' die Sprengart.
  • Diese Rundschieber 7, 7' besitzen leitschaufelartig ausgebildete Zuführungskanäle, die in Verbindung mit den bogenförmigen Zuführungsstutzen i ein stoßfreies Heranbringen des Wassers an die Innenseiten der Sprengtrommeln 6, 6' gestatten und dem Wasser im Innern bereits die Richtung der austretenden Strahlen geben. Das Öffnen und Schließen der beiden Rundschieber erfolgt gemeinschaftlich durch Drehung der durchgehenden Welle g.
  • Die Rundschieber tragen Nocken 8, 8', welche die jeweils benötigte Öffnung der Zulaufventile genau einstellen.
  • Das Zusammenwirken der Nocken mit den Ventilen ist aus den Abb. q. bis i i ersichtlich. Die Abb. q. bis 7 zeigen die verschiedenen Arbeitsstellungen des Nockens 8 für Mittelsprengung, die daneben gezeichneten Abb. 8 bis i i die zugehörigen Stellungen des Nockens 8' für Feinsprengung.
  • In den Stellungen nach Abb. q. und 8 sind meide Nocken außer Wirksamkeit, die Ventile daher geschlossen und die Sprengöffnungen der Düsentrommeln 6, 6' durch die Rundschieber vollständig überdeckt. Wird die Welle g entgegen dem Uhrzeigersinn um go° gedreht (Abb. 5 und g), so öffnet sich nach und nach der Rundschieber 7' für die Feinsprengung. Nach beendigter Drehung um go° (Abb. g) ist er völlig geöffnet. Gleichzeitig öffnet auch der Nocken 8 allmählich das Ventil 5', das nach vollendeter Drehung um go° ebenfalls seinen höchsten Punkt erreicht. Hierbei befindet sich die Ventilspindel immer Boch über dem Nockengrundkreis, so daß das Ventil s selbst geschlossen bleibt (Abb. 5). Auch der Rundschieber 7 hat in dieser Stellung noch nicht den Austritt freigegeben.
  • Beim Weiterdrehen der Welle g um weitere go° schließt sich der Rundschieber 7' für Feinsprengung allmählich, während der Rundschieber für die Mittelsprengung sich allrnählich öffnet.
  • In den Abb. 6 und io ist der Rundschieber 7' vollständig geschlossen, dagegen der Rundschieber 7 für die Mittelsprengung offen. Gleichzeitig hat sich aber das Ventil 5' wieder geschlossen, und das Ventil 5 hat seinen höchsten Hub erlangt, so daß sich aus den Stellungen nach den Abb. 6 und io die Mittelsprengung ergibt.
  • Wird jetzt die Welle g weiter bis auf 27o° gedreht, wie Abb. 7 und i i zeigen, so bleibt der Rundschieber 7 für Mittelsprengung geöffnet. Für die Feinsprengung öffnet sich während dieser Drehung der Rundschieber 7' allmählich bis zur vollen Öffnung. Ebenso bleibt das Ventil s ganz geöffnet, während das Ventil s' allmählich bis zum höchsten Hub bei 27o° verstellt wird.
  • Schließlich liefert der Rundschieber ; in dieser Stellung die Mittelsprengung und der Rundschieber 7' die Feinsprengung, und beide gleichzeitig zusammen ergeben die Grobsprengung. Bei einer weiteren Drehung der Welle bis auf 36o° wird dann wieder die in Abb. ¢ und 8 gezeichnete Anfangsstellung erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sprengdüse von Wassersprengwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserzulaufventile (5, 5') durch Nocken (8, 8') der Drehschieber (7, 7') einstellbar sind.
DEB110979D 1923-09-02 1923-09-02 Sprengduese Expired DE440707C (de)

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DEB110979D DE440707C (de) 1923-09-02 1923-09-02 Sprengduese

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DEB110979D DE440707C (de) 1923-09-02 1923-09-02 Sprengduese

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DE440707C true DE440707C (de) 1927-02-12

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DEB110979D Expired DE440707C (de) 1923-09-02 1923-09-02 Sprengduese

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