DE440499C - Steifmaterial fuer Kleidungsstuecke - Google Patents

Steifmaterial fuer Kleidungsstuecke

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DE440499C
DE440499C DEE32388D DEE0032388D DE440499C DE 440499 C DE440499 C DE 440499C DE E32388 D DEE32388 D DE E32388D DE E0032388 D DEE0032388 D DE E0032388D DE 440499 C DE440499 C DE 440499C
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horsehair
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clothes
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Expired
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DEE32388D
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CHARLES EDWIN EDMONDS
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D27/00Details of garments or of their making
    • A41D27/02Linings
    • A41D27/06Stiffening-pieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Steifmaterial für Kleidungsstücke. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom Z. Juni igii die Priorität auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 22. April 1924 beansprucht. Die Erfindung betrifft ein für Anzüge u. dgl. Kleidungsstücke gebräuchliches Steifmaterial, welches an den verschiedenen Stellen des Kleidungsstückes verschieden stärke Biegsamkeit aufweisen soll. Gewöhnlich dient für Schulter und Brust ein steifes Haargewebe, während die Verlängerung nach unten am Schoße mit einem biegsameren bzw. geschmeidigeren Steiffutter gegeben ist. In vereinzelten Fällen ist vorgeschlagen worden, ein solches Steiffutter aus einer einzigen Gewebebahn herauszuschneiden und diese Gewebebahn hierzu so zu weben, daß lediglich nur aus Flachs gewebte Längsbahnen mit Roßhaar, Flachs, Wolle und andere Fasern enthaltenden Bahnen abwechseln, in denen die RoBhaare, Flachs, Wolle oder andere Fasern entweder zwischen den Kettfäden oder zwischen den Schußfäden oder auch zwischen beiden zugleich angeordnet sind.
  • In der Regel besteht das beste Steifmaterial jedoch aus Haar, da dieses besonders geschmeidig ist und sich biegen läßt, ohne - wie es bei Steifleinen der Fall ist - eine Dauerfalte zu hinterlassen. Vielfach wird auch im Steifmaterial allein nur Haar oder Haar gemischt mit anderen Fäden verarbeitet. Die Erfindung besteht nun darin, ein Gewebe - aus welchem das Futterstück fix und fertig herausgeschnitten werden kann - auf ganzer Fläche mit Haar zu verstärken, und das-so, daß an den verschiedensten Stellen eine den Anforderungen entsprechende verschieden starke Biegsamkeit vorhanden ist.
  • Die Ware wird in verhältnismäßig großer Länge und in der jeweils verlangten, zwischen 2a5 mm bis 85o mm schwankenden Breite gewebt. Die Kette besteht entweder aus Baumwolle oder aus Wolle und wird auf einer Länge von ungefähr 76o mm mit harten Roßhaareinschüssen verwebt; entweder wird langes Roßhaar von Kante zu Kante eingescho,ssen., oder rnan verwendet als Eintrag einen aus kurzem Roßhaar und Baumwolle oder Wolle gesponnenen Faden. Nachdem die Kette mit langem, hartem Roßhaar oder mit einem harten, aus kurzem Roßhaar und Wolle oder Baumwolle gesponnenen Eintragfaden auf einer Länge von ungefähr 76o min verwebt worden ist, soll sie im Anschluß hieran auf ungefähr 380 mm Länge mit einem verhältnismäßig weichen flexiblen Einschuß verwebt werden, der beispielsweise aus Ziegenhaar oder aus irgendeinem anderen kurzen und weichen Haar gesponnen sein kann. Die mit hartem Roßhaareinschuß verwebten Längen wechseln sich mit den, einen verhältnismäßig wexchesen und flea.iblen: Einschuß aufweisenden Längen auf der Gesamtlänge der Gewebebahn in regelmäßiger Folge ab (siehe die Zeichnung). In dieser stellen die dick schwarz ausgezogenen Linien steifes Roßhaar, und die weniger starke ausgezogenen Linie Ziegenhaar oder irgendein anderes weiches Haar.
  • Es ist nun wohl selbstverständlich, daß sowohl der Einschuß als auch die Kette oder daß im anderen Falle an Stelle des Einschusses auch lediglich nur die Kette durch Einarbeitung von Haar an den verschiedensten Stellen mehr oder weniger verstärkt werden kann, so daß die Ware ebenfalls an der einen Stelle steifer wird als an anderer Stelle.
  • Das Steifmaterial kann in solchen Längen gewebt werden, daß aus jedem Stück irgendein Schnitt nach gegebener Vorlage herausgeschnitten werden kann, und zwar so, daß das zugeschnittene Stück an den in Frage kommenden Stellen die jeweils erforderliche Biegsamkeit besitzen wird. Das Steifmaterial wird auch in größeren Längen, für gewöhnlich in Längen von 5o bis zoom, gewebt, so daß aus ein und derselben Gewebebahn mehrere Schnitte herausgearbeitet werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steifmaterial mit verschiedener Bieg" samkeit für Kleidungsstücke u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß Einschußfäden aus einzelnen Roßhaaren oder aus Roßhaarstr ähnen abwechselnd mit Einschüssen verwebt sind, die aus Ziegenhaar oder einem anderen kurzen, verhältnismäßig weichen Haar bestehen und die geschmeidiger und biegsamer als die Roßhaareinschüsse sind.
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