DE440390C - Vorrichtung zum Giessen von rohrfoermigen Stereotypplatten - Google Patents

Vorrichtung zum Giessen von rohrfoermigen Stereotypplatten

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DE440390C
DE440390C DED46578D DED0046578D DE440390C DE 440390 C DE440390 C DE 440390C DE D46578 D DED46578 D DE D46578D DE D0046578 D DED0046578 D DE D0046578D DE 440390 C DE440390 C DE 440390C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Gießen von rohrförmigen Stereotypplatten. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Gießen von rohrförmigen Stereotypplatten, bei der die Gießform mit einem feststehenden und einem ausschwenkbaren Formkastenteil und einem Kern versehen ist, der an seinem oberen Ende im Durchmesser gegenüber dem die Platte bildenden Teile verringert ist.
  • Diese Vorrichtung soll gemäß der Erfindung derart ausgestaltet werden, daß ein Verschieben des Kernes in der Form unter der Einwirkung bzw. dem Druck des einfließenden Gießmetalles verhindert wird und die Platten gleichmäßige Stärke erhalten. Ferner soll die Mater in der Form vor dem Gießen selbsttätig gespreizt und die Form des Kernes so gestaltet werden, daß das einströmende Metall selbst das Spreizen der Mater in der Form unterstützt.
  • Gemäß der Erfindung ist der im Durchmesser verringerte Teil des Kernes zylindrisch gestaltet und mit dem unter ihm befindlichen Teile durch eine Schrägfläche verbunden. Der Kern wird mit seinem oberen verjüngten Ende in der Form durch Rippen gehalten, die auf diametral gegenüberliegende Seiten des Kernes drücken und an der inneren Seite der beiden Formkastenhälften über deren die Mater haltenden Teilen sitzen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar stellen dar: Abb. i die Draufsicht auf die Form, Abb. 2 den Schnitt nach der Linie 2-2 in Abb. i, Abb. 3 den Schnitt nach der Linie 3-3 in Abb. 2 in größerem Maßstabe und Abb.4 den feststehenden Formkastenteil von innen.
  • Der feststehende Formkastenteil 3, der bewegliche Teil oder Deckel 2 und der Kern i der Gießform sind im wesentlichen in bekannter Weise ausgebildet und angeordnet.
  • Der obere Teil des Deckels 2 besitzt einen etwas geringeren Innendurchmesser als die Mater 4 (Abb. i und 2), so daß eine Schulter 2a entsteht, die das Eintreten von Metall zwischen der Rückseite der Mater und den Wänden der Gießform verhindert. Auch der obere Teil der feststehenden Formkastenhälfte 3 ist oberhalb der Mater 4 im Durchmesser verringert, so daß eine Schulter 3a entsteht, die sich mit derSchulter 2a ergänzt und wie diese das Eintreten von Metall hinter der oberen Kante der Mater 4 verhindert.
  • Der obere Teil ib des Kernes i ist im Durchmesser verringert, und zwar von einer Stelle unterhalb der Schultern 2a und 3a; der verjüngte Teil geht durch eine Schrägfläche ia in den unteren zylindrischen Teil über. Der untere Rand der Schrägfläche liegt etwas unterhalb der Schultern 2a und 3a. Durch die Schrägfläche ia wird das einströmende Metall nach der Mater 4 hingelenkt und diese dadurch nach auswärts gegen die innere Wandung des Formkastens beim Grießen gedrückt.
  • Der obere Teil der Formkastenhälfte 3 ist wie der unter ihm befindliche Teil zylindrisch gestaltet, Jedoch gegen diesen an seinem oberen Ende bzw. seinem inneren Rande mit einem nach innen vorstehenden Flansch 3b versehen, der das verjüngte, zylindrische, obere Ende ib des Kernes berührt.
  • Die ausschwenkbare Formkastenhälfte 2 ist mit einer senkrechten Rippe 2b an ihrer Innenseite oberhalb der Schulter 2a versehen. Die innere Kante dieser Rippe kommt mit der gegenüberliegenden Fläche des verjüngten oberen Endes ib des Kernes i zur Berührung. Bei geschlossenem Formkasten wird das Kernende ib zwischen dem Flansch 3b und der Rippe 2b eingeklemmt, so daß der Kern i, ib in der richtigen achsialen Lage zwischen den beiden Formkastenteilen 2 und 3 gehalten wird und daher die gegossene Platte eine gleichmäßige Stärke erhält. Der Formkastendeckel 2 besitzt ferner an seinem oberen Ende eine halbzylindrische Rippe 2c, durch die das Gießmetall in die Gießform gelenkt wird. Das obere Ende des verjüngten Teiles ib des Kernes besitzt eine Schrägfläche ic an der Seite der Rippe 2b und des Flansches 2c; Dein zwischen diesem Teil ic und der Rippe 2c und' dem oberen Ende des Formkastendeckels 2 liegende Kernteil bildet also einen Eingußkanal für das geschmolzene Metall.
  • Die Mater 4 wird rings um den Kern i gelegt und stößt oben gegen die Schultern 2t, und 3a der Formkastenhälften an. Die senkrechten Ränder der Mater 4 werden durch eine senkrechte Rippe 6 in Abstand gehalten,. die an der Innenseite des feststehenden Formkastenteiles 3 angeordnet ist und sich ungefähr bis zur Rippe 3b erstreckt.
  • Der Kern i besitzt an seiner der Rippe 6 gegenüberliegenden Seite eine Klemmstange 5, die mit einer Rille zur Aufnahme der Rippe 6 versehen ist und die Ränder der Mater 4 an den Seiten der Rippe 6 einklemmen soll (Abb. 3). Die Klemmstange 5 endet unterhalb der Rippe 3b, wenn die Gießform geschlossen ist (Abb. 2).
  • Zum Spreizen der Mater 4 gegen die Innenflächen der Formkastenteile 2 und 3 sind Federn 7 vorgesehen, die durch Schrauben 7a zu beiden Seiten einer äußeren Rippe 3e des Formkastenteiles 3 befestigt sind und in die. Form durch eine Öffnung 3f des Formkastenteils 3 ragen, und zwar unterhalb der Schulter 3a gegenüber der Rippe 6. Die öffnung 3s ist etwas breiter als die Rippe 6, und die inneren Enden der Federn 7 ragen etwas über die innere Fläche des Formkastenteiles 3 zu beiden Seiten der Rippe 6. Die Federn 7 sollen die Ränder der Mater 4 in Abstand halten und dadurch die Mater selbst in der Gießform auseinanderspreizen und fest gegen die Innenwände der Formkastenteile 2 und 3 unterhalb der Schultern 2d und 3,1 drücken, bevor die Ränder der Mater 4 gegen die Irttyenwand nies Formkastenteiles 3 durch die Klemmstange 5 (Abb. 3) gepreßt werden.
  • Die Klemmstange 5 ist mit Ausnehmungen 5a versehen, die sich an die Öffnung 3f anschließen und eine freie Bewegung der Federn 7 ermöglichen, so daß diese nicht mit der Klemmstange 5 zusammentreffen.
  • Das obere Ende der Rippe 26 ist vorzugsweise abgeschrägt (Abb.2), damit das geschmolzene Metall leicht in die Form fließen kann. Diese Rippe 2b bildet einen Schlitz in (lern den Eingußkanal ausfüllenden Gießinetall. Wenn die Form durch Ausschwingen des Deckels 2 geöffnet wird, wird die Rippe 2b aus dem inzwischen erstarrten Metall herausgezogen, so daß ein offener Schlitz entsteht und die Stereotypplatte mit dem daran sitzenden Angußstück leicht von dem Kern bei dessen Senken abgenommen werden kann.
  • Ist die Form zum Gießen einer Platte fertig, so wird der vorher ausgeschwungene Kern i angehoben und eine Mater d. daruingelegt, indem ihre gegenüberliegenden Ränder in den Formkastenteil 3 zu'- beiden Seiten der Rippe 6 eintreten und durch die Federn 7 in Abstand gehalten werden. Dann wird der Deckel 2 geschlossen, und die Mater 4 stellt sich selbsttätig in der Form unterhalb der Schultern 2a und 3` und um den unteren zylindrischen Teil des Kernes i ein. Die Federn 7 spreizen das obere Ende der Mater dicht unterhalb der Schultern 2a und 3a, bis die am Kern i sitzende Klemmstange 5 auf die Materränder einwirkt und die Mater sicher in Stellung hält. Der Kern i wird sicher in achsialer Lage in dein Formkasten während des Gießens gehalten, da sein oberes Ende ib zwischen dem Flansch 3b und der Rippe 2b eingeklemmt ist.
  • Das geschmolzene Metall wird in den Eingußkanal zwischen dem abgeschrägten Teil i° am oberen Ende des Kanals und dem Flansch 2c eingegossen und geht rechts und links von der Rippe 2b unter dein Flansch 3b um den verjüngten Teil Ib des Kernes, bis es auf die Schrägfläche ia trifft. Durch diese wird es nach außen gegen die Mater 4 abgelenkt, wobei es diese gegen die Innenwandungen der Formkastenteile 2 und 3 drückt, und füllt dann den Raum unterhalb der Fläche ja und zwischen der Mater 4 und dem Kern i aus, wodurch die Stereotypplatte gebildet wird. Das Eingießen wird fortgesetzt, bis der Eingußkanal angefüllt ist, worauf das im Eingußkanal befindliche erstarrte Metall von der Platte abgeschnitten wird, nachdem die Platte aus der Gießform entfernt ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Gießen von rohrförmigen Stereotypplatten, bei der die Gießform mit einem feststehenden und einem beweglichen Formkastenteil und einem Kern versehen ist, der an seinem oberen Ende im Durchmesser gegenüber dem die Platte bildenden Teile verringert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der im Durchmesser verringerte Teil (1b) des Kernes (i) zylindrisch ist und mit dem unteren zylindrischen Teile durch eine Schrägfläche (ja) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das obere verjüngte Ende (Ib) des Kernes (i) in der Form durch Rippen (2b, 3b) eingeklemmt wird, die auf diametral gegenüberliegende Seiten des Kernes drücken und an der inneren Seite der beiden Formkastenhälften (2, 3) über deren die Mater (4) haltenden Teilen sitzen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkastenhälften (2, 3) oberhalb der die Mater (4.) haltenden Teile im Durchmesser innen verringert sind.
  4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der Mater (¢) durch Federn (7) in Abstand gehalten werden, so daß die Mater bei geschlossener Gießform in dieser die richtige Stellung einnimmt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (7) durch eine Öffnung (3t) des feststehenden Formkastenteils (3) in diesen hineinragen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Formkastenteil (2) an seiner Innenseite eine Rippe (2b) besitzt, die einen Schlitz in dem den Eingußkanal ausfüllenden Gießmetall bildet.
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