DE440304C - Gasturbine mit Hilfsfluessigkeit und Windkesseln - Google Patents

Gasturbine mit Hilfsfluessigkeit und Windkesseln

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DE440304C
DE440304C DEH97644D DEH0097644D DE440304C DE 440304 C DE440304 C DE 440304C DE H97644 D DEH97644 D DE H97644D DE H0097644 D DEH0097644 D DE H0097644D DE 440304 C DE440304 C DE 440304C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C1/00Gas-turbine plants characterised by the use of hot gases or unheated pressurised gases, as the working fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

Bei Gasturbinen mit Hilfsflüssigkeit ist diese, zumal wenn sie beim Zurückströmen aus dem Laufrad durch ihre Restenergie noch die Verdichtung bewirken soll, in den Arbeitskammern !Beschleunigungen, Verzögerungen und Richtungsumkehrungen ausgesetzt; sie muß aber die Turbine tunlichst gleichmäßig durchströmen. Dazu wird gemäß vorliegender Erfindung am Leitapparat und, wenn die Verdichtung in den Arbeitskammem durch die aus dem Laufrad zurückströmende Flüssigkeit bewirkt werden soll, auch am Anschluß an die Rückstromleitung an die Turbine ein Windkessel nebengeschaltet. Zum Leitapparat nebengeschaltete Windkessel sind zwar an sich schon bekannt; sie verbinden dort aber zwei Punkte, an denen gleichzeitig vearschiedene Druckspannungen herrschen, und gleichen diese räumlich aus, während der Wind-
ao kessel der vorliegenden Turbine nur einer Stelle des Leitapparates nebengeschaltet ist und die zeitlich aufeinanderfolgenden Explosionsstöße der Arbeitskammern ausgleicht.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar ist
Abb. ι ein Querschnitt,
Abb. 2 Längsansicht eines. Turbinengehäuses, teilweise im Schnitt,
Abb. 3 Schnitt eines, Windkessels mit stellbarem Kolben.
In Abb. ι liegen die nicht gezeichneten Brennkammern vor dem Gehäuse 1 rechts und links der Welle 3 und treiben bei der Explosion die Flüssigkeit durch die Zuflußrohre 5 in das Turbinengehäuse. Die Flüssigkeit aus der Brennkammer schießt in die Turbinenkammer und bewirkt teils unmittelbare Beaufschlagung des Laufrades, teils Drucksteigerung im Windkessel, so daß nach Aufhören des Zuflusses der Druck des Windkessels zur Wirkung gelangt und weitere Beaufschlagung bewirkt.
Der am Anschluß 2 der Rückstromleitung 4 nach der Brennkammer nebengeschaltete Windkessel 6 gestattet der aus dem Laufrad tretenden Flüssigkeit in ständig annähernd gleicher Geschwindigkeit zu fließen, indem er bei wachsendem Verdichtungsdruck in der Arbeitskammer einen Teil davon bis zum obersten gezeichneten Siegel aufnimmt, um bei Beginn der Verdichtung in der anderen Kammer die in deren Rückflußleitung 4 noch
ruhende Flüssigkeit zu beschleunigen, wobei, er seinen Inhalt bis zum untersten gezeichneten Spiegel wiedef abgibt,
In Abb. ι sind die Leitungen 4 und 5 für zwei Kammern gezeichnet, doch können auch mehrere solcher angeordnet sein.
In der Ausführungsform nach Abb. 3 können die Windkessel auch zur Regelung der Geschwindigkeit oder Leistung der Turbine herangezogen werden, indem der gegen den Windkessel 7 abdichtende und durch die Feder 10 in dessen Nut undrehbar geführte Kolben 8 durch in ihm befestigte Mutter 9 mittels der Schraubspindel 16 hin und her stellbar ist, so daß dadurch der Windkesseldruck geändert werden kann. Die Spindel 16 ist in der am Gehäuse befestigten Buchse 11 drehbar, aber gegen achsiale Verschiebung gesichert gelagert und wird durch den Zahntrieb 12, 13 mittelsi des Handrades. 15 oder durch den vom Turbinenregler gesteuerten Motor 14 gedreht. Die Grenzlage des Kolbens rechts ist gestrichelt gezeichnet. Man kann, aber den Inhalt der Windkessel z. B. auch durch Ablassen von Luft oder durch Einpressen von Druckluft aus der Anlaßflasche ändern.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Gasturbine mit Hilfsflüssigkeit und Windkesseln, dadurch gekennzeichnet, daß am Leitapparat und an den Abflußkanälen vier nebengeschaltete feststehende Windkessel (6, 7) die Explosions- und Verdichtungsstöße der Brennkammern im Sinne einer ständigen Strömung durch das Laufrad zeitlich tunlichst ausgleichen.
    Abb.i
    AbhZ
    Abb.
    •M-i
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