DE440291C - Fassung mit Beruehrungsschutz fuer roehrenfoermige elektrische Gluehlampen mit an beiden Enden der Lampe angebrachten Sockeln - Google Patents

Fassung mit Beruehrungsschutz fuer roehrenfoermige elektrische Gluehlampen mit an beiden Enden der Lampe angebrachten Sockeln

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Publication number
DE440291C
DE440291C DEP51627D DEP0051627D DE440291C DE 440291 C DE440291 C DE 440291C DE P51627 D DEP51627 D DE P51627D DE P0051627 D DEP0051627 D DE P0051627D DE 440291 C DE440291 C DE 440291C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
socket
lamp
tongues
insulating blocks
attached
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Expired
Application number
DEP51627D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Locht
Adolf Marcus
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Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
    • H01R33/02Single-pole devices, e.g. holder for supporting one end of a tubular incandescent or neon lamp

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  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
3. FEBRUAR 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 440291 KLASSE 21 f GRUPPE 49
(P 51627
Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlampen m. b. H. in Berlin*).
Fassung mit Berührungsschutz für röhrenförmige elektrische Glühlampen mit an beiden
Enden der Lampe angebrachten Sockeln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. November 1925 ab.
Zur Festlegung von röhrenförmigen elek- derartigen Fassungen besteht bei eingeschaltrischen Glühlampen mit an beiden En- ! tetem Strom die Gefahr, daß die das Einden der Lampe angebrachten Sockeln, so- setzen oder Herausnehmen der Lampe be- 10 genannten Soffittenlampen, werden vielfach wirkende Person durch Berührung mit
Fassungen benutzt, die zwei isoliert befestigte, den Lampensockel zangenartig umfassende federnde Zungen aufweisen. Bei
stromführenden Teilen der Fassung einen elektrischen Schlag erhält. Die Erfindung bezweckt, das Einsetzen und Herausnehmen von
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Hans Locht in BerHn-Friedenaii, Adolf Marcus in Berliii-Charlottenburg.
Lampen aus solchen Fassungen vollkommen gefahrlos zu gestalten, also die Bedienungsperson vor der zufälligen Berührung von stromführenden Teilen der Fassung zu schützen. Zu diesem Zweck sind erfindungsgemäß an den vortretenden freien Enden der Zungen als Berührungsschutz dienende Isolierblöcke befestigt, die den zwischen den Enden der Zungen verbleibenden Spalt überbrücken bzw. abschließen. Da die beim Einsetzen oder auch beim Herausnehmen einer ; Lampe auseinanderbewegten Isolierblöcke j sich, sobald der Lampensockel zwischen den , Isolierblöcken hindurchgetreten ist, durch die j Federkraft der Zungen sofort wieder gegeneinanderbewegen und den Zungenspalt schließen, so ist die Bedienungsperson daran gehindert, mit den Fingern in den Zungenspalt bzw. in das Innere der Fassung zu geao langen. Die Bedienungsperson kann hoch- ■ stens, was aber vollkommen gefahrlos ist, mit den neuen, von den Zungen getragenen ■ Isolierblöcken in Berührung kommen. Um ein übermäßiges Auseinanderbewegen der Isolierblöcke zu verhindern und damit das Einsetzen und Herausnehmen einer Lampe noch sicherer zu gestalten, sind zweckmäßig in der Bewegungsbahn der Isolierblöcke Anschläge vorgesehen, die die Auseinanderbewegung der Isolierblöcke auf ein dem Sockeldurchmesser angepaßtes Maß begrenzen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Glühlampenfassung dargestellt. Abb. ι ist ein Aufriß der Fassung vor Einsetzen einer Lampe.
Abb. 2 zeigt im Aufriß die Fassung während des Einsetzens einer Lampe.
Abb. 3 zeigt im Grundriß die Vereinigung von zwei erfindungsgemäß ausgebildeten Zungenpaaren zu einer Doppelfassung.
Die dargestellte Fassung besteht aus einer Isolierunterlage a, an der zwei zweckmäßig aus einem Stück Blech geformte Zungen b mittels einer gleichzeitig zum Stromanschluß ■ dienenden Schraube c befestigt sind. Die | die einzusetzenden Lampensockel zangenartig ' umfassenden Zungen b sind durch ein sie von außen umgreifendes Stahlbleche? federnd ge- > staltet, so daß sie sich beim Einsetzen des j Lampensockels fest an diesen anlegen können. | Auf die oberen freien Enden der Zungen b j sind zwei hörnerartige Isolierblöcke e aufge- | setzt, die, wie Abb. 1 zeigt, für gewöhnlich 1 den Spalt zwischen den freien Enden der ; Zungen überbrücken bzw. abschließen. Beim Einsetzen oder beim Herausnehmen einer Lampe legen sich diese Isolierblöcke e jedoch, wie Abb. 2 zeigt, klemmend an den Sockel f der Lampe und sperren dabei gleichzeitig den Innenraum der Fassung nach außen ab- Damit die Isolierblöcke e nur um das Maß des Sockeldurchmessers auseinanderbewegt werden können, sind in der Bewegungsbahn der beiden Isolierblöcke e zwei durch die aufwärts reichenden Umfassungswände a1 der Fassung gebildete Anschlagflächen h vorgesehen, deren Gestalt den Außenflächen der Isolierblöcke e angepaßt ist. Durch die hörnerartige Gestalt der Isolierblöcke e und die an diesen befindlichen Umbiegungen i ist einesteils die Fassung vollkommen nach außen abgeschlossen und andernteils die Einwärtsbewegung der Blöcke begrenzt. Es können somit weder in der geschlossenen noch geöffneten Lage der Isolierblöcke e die äußeren Teile der Zungen berührt werden. Die federnde Fassung kann einfach oder, wie in Abb. 3 gezeigt, auch doppelt ausgeführt werden, wenn zwei Soffittenlampen k, k hintereinander in einer Reihe verlegt werden sollen.
Die Befestigung und Gestalt der den Zungenspalt überbrückenden Isolierblöcke e kann auch eine mannigfach andere sein. Die die Auseinanderbewegung der Blöcke begrenzenden Anschläge brauchen nicht unbedingt mit der Isolierunterlage ein Stück zu bilden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Fassung mit Berührungsschutz für röhrenförmige elektrische Glühlampen mit an beiden Enden der Lampe angebrachten Sockeln, sogenannte Soffittenlampen, bei der jeder Lampensockel von zwei isoliert befestigten, federnden Zungen zangenartig umfaßt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an den vortretenden freien Enden der Zungen (b) Isolierblöcke (e) befestigt sind, die den zwischen den Zungen (b) verbleibenden Spalt überbrücken bzw. abschließen.
  2. 2. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auseinanderbewegung der Isolierblöcke (e) durch in der Bewegungsbahn derselben an der Fassung vorgesehene Anschlagflächen Qi) begrenzt ist.
  3. 3. Fassung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierblöcke (e) mittels hörnerartig abgebogener Verlängerungen (i) über die oberen Enden der Umfassungswände (a1) der Fassung hinwegreichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEP51627D 1925-11-06 1925-11-06 Fassung mit Beruehrungsschutz fuer roehrenfoermige elektrische Gluehlampen mit an beiden Enden der Lampe angebrachten Sockeln Expired DE440291C (de)

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DE (1) DE440291C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117754B (de) * 1955-11-21 1961-11-23 Bender & Wirth Beruehrungssichere Fassung fuer roehrenfoermige Entladungslampen mit Zweistiftsockeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117754B (de) * 1955-11-21 1961-11-23 Bender & Wirth Beruehrungssichere Fassung fuer roehrenfoermige Entladungslampen mit Zweistiftsockeln

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