DE440154C - Treibmittel - Google Patents
TreibmittelInfo
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- DE440154C DE440154C DEH100430D DEH0100430D DE440154C DE 440154 C DE440154 C DE 440154C DE H100430 D DEH100430 D DE H100430D DE H0100430 D DEH0100430 D DE H0100430D DE 440154 C DE440154 C DE 440154C
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- propellant
- higher fatty
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- fatty acids
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- Expired
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10L—FUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
- C10L1/00—Liquid carbonaceous fuels
- C10L1/32—Liquid carbonaceous fuels consisting of coal-oil suspensions or aqueous emulsions or oil emulsions
- C10L1/328—Oil emulsions containing water or any other hydrophilic phase
Landscapes
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- General Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Liquid Carbonaceous Fuels (AREA)
Description
- Treibmittel. Es gibt bekanntlich eine ganze Anzahl von Kohlenwasserstoffen bzw. Kohlenwasserstoffgemischen, die allein und auch in Mischung mit anderen Kohlenwasserstoffen nicht als Treibmittel im Explosionsmotor brauchbar sind. Bei der täglich steigenden Nachfrage nach brauchbaren Treibmitteln ist es von großer Bedeutung, auch solche Kohlenwasserstoffe und Kohlenwasserstoffgemische als Treibmittel brauchbar zu machen.
- Es hat sich nun gezeigt, daß die an sich bekannten wäßrigen Emulsionen von Kohlenwasserstoffen aller Art mit einer Mischung von Amiden der höheren Fettsäuren bzw. den entsprechenden Azidylderiv aten aromatischer Basen und dem Alkaliersatz einer höheren Fettsäure, die bisher nur für andere Zwecke vorgeschlagen wurden, vorzüglich als Treibmittel brauchbar sind. Gegenüber solchen wäßrigen Emulsionen, die aus Kohlenwasserstoffen mit Seife erhalten werden können, bietet das Treibmittel gemäß der Erfindung den großen Vorzug, daß die so hergestellte Emulsion nicht nur in der Kälte, sondern auch in der Wärme vollkommen beständig ist, eine Trennung der Kohlenwasserstotfe vom Wasser darin also nicht stattfindet. Erst dadurch wird es möglich, die Kohlenwasserstoffemulsion als Treibmittel überhaupt anzuwenden. Durch den Erfindungsgegenstand wird einerseits die Verwendung solcher Kohlenwasser stoffe als Treibmittel ermöglicht, die bisher dafür nicht benutzt werden konnten, andererseits aber für alle Kohlenwasserstoffe eine erhebliche Ersparnis an Brennstoff im Betriebe erzielt.
- Die Herstellung des neuen Treibmittels kann z. B. folgendermaßen erfolgen: Amide der höheren Fettsäuren, z. B. 01-säureamid, Stearinsäureamid usw., oder Azidylderivate der aromatischen Basen, z. B. Stearinanilid, Rizinolsäureanilid, Stear inxylidid u. dgl., werden mit etwa der sechsfachen Gewichtsmenge Wasser erhitzt. In diese Mischung wird das Fünffache des Wasserzusatzes an den zu emulgier enden Kohlenwasserstoffen unter Zusatz geringer Mengen von Alkalisalzen höherer Fettsäuren eingeführt. Die so gewonnenen Emulsionen sind bei den verschiedensten Temperaturen vollkommen homogen und können auf Wunsch noch weiter mit Wasser verdünnt werden. Es empfiehlt sich jedoch im allgemeinen nicht, mit dem Wasserzusatz über 2o Prozent des Gesamtgewichts der Emulsion zu gehen, um die Zündung im Explosionsmotor nicht zu beeinträchtigen. Ausführungsbeispiel. q.o Teile ölsäureamid und 24 Teile des \Tatriumsalzes einer höheren Fettsäure werden mit q.oo Teilen Wasser erwärmt bzw. zum Sieden erhitzt. Dann werden 2ooo bis 4000 Teile der emulgierenden Kohlenwasserstoffe, die z. B. aus Petroleum, Gasöl, Benzol, Spiritus u. dgl., auch schwereren Kohtenwasserstoffen bestehen können, eingeg¢ssen_ und weiter erwärmt, bis sich die Kohlen" wasserstoffe homogen in der Emulsion verteilt haben. Nach dem Absitzen wird die Masse bzw. das Gemisch erforderlichenfalls kalt gerührt und von Unreinlichkeiten nach bekanntem Verfahren befreit evtl. destilliert.
Claims (1)
- PATL'aNT ANSPItiJCM Treibmittel, bestehend aus einer wäB-rigen, an sich bekannten Emulsion von Kohlenwasserstoffen aller Art mit einer Mischung von Amiden der höheren Fettsäuren bzw. den entsprechenden Azidylderivaten aromatischer Basen und dem Alkalisalz einer höheren Fettsäure.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH100430D DE440154C (de) | 1925-02-06 | 1925-02-06 | Treibmittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH100430D DE440154C (de) | 1925-02-06 | 1925-02-06 | Treibmittel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE440154C true DE440154C (de) | 1927-01-29 |
Family
ID=7168553
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH100430D Expired DE440154C (de) | 1925-02-06 | 1925-02-06 | Treibmittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE440154C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0021471A1 (de) * | 1979-05-21 | 1981-01-07 | Unilever N.V. | Stabilisierte Wasser-Mineralöl-Emulsion und Verfahren zur Herstellung dieser Emulsion |
-
1925
- 1925-02-06 DE DEH100430D patent/DE440154C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0021471A1 (de) * | 1979-05-21 | 1981-01-07 | Unilever N.V. | Stabilisierte Wasser-Mineralöl-Emulsion und Verfahren zur Herstellung dieser Emulsion |
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