DE439C - Blechrichtmaschine - Google Patents
BlechrichtmaschineInfo
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Landscapes
- Straightening Metal Sheet-Like Bodies (AREA)
Description
1877.
Klasse 7.
A. WILKE w BRAUNSCHWEIG.
Blechrichtmaschine.
Blechrichtmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1877 ab.
Längste Dauer: 12. Juli 1891.
Längste Dauer: 12. Juli 1891.
. Die Construction besteht, wie aus beiliegender Zeichnung ersichtlich, aus sieben schmiedeisernen
Walzen von 0,105 m Durchmesser und einer
Länge von 1,5 m, und sind diese für Bleche von 1 1J2 —i 4 mm Stärke bestimmt; für stärkere
■ Bleche müssen die Walzen einen gröfseren Durchmesser erhalten.
Durch das Vorgelege I und II wird die Haupttriebwalze A in Bewegung gesetzt, diese
wirkt auf Walze B am Ende J, Fig. 1; ebenso wirkt Walze A durch Getriebe auf Walze C
am Ende K der Fig. 3; ferner wirkt Walze B am Ende K auf Walze D; Walze C wirkt amEnde_/,
Fig. 2 auf Walze E; E wirkt am Ende K, Fig. 2 auf Walze F, und Walze F wirkt am
Ende J, Fig. 2 auf Walze G. Mithin ist die ganze Anordnung der Art, dafs die unteren Walzen
auf die oberen Wälzen an der Seite J, Fig. 2 von rechts nach links aufwärts, und an der Seite K,
Fig. 2 von links nach rechts aufwärts arbeiten und dadurch- die drei oberen Walzen gegen die
vier unteren Walzen sich bewegen und jede Blechplatte, welche von den beiden äufseren
Walzen zuerst erfa'fst wird, durch das ganze Walzensystem selbsttätig hindurch schlängelt.
Hierdurch wird jede Spannung und Beule aus dem Bleche verdrängt, und dasselbe geht nach
zwei- bis dreimaligem Durchgange durch die Maschine mit schöner glatter Fläche hervor,
und wird durch die verschiedenen Biegungen, welche auf jedem Punkte erfolgen, vollständig
frei von Glühspahn, indem derselbe durch die Hin- und Herbiegungen abbröckelt.
Die Zähne der Getriebe an den Walzen A—G
sind der Art eingerichtet, dafs, während die Welle Sch mit zwei Schrauben ohne Ende
durch das Stellrädchen c auf die Segmente Sch, welche mit Zähnen in die Schnecken greifen,
wirkt, und- dadurch die Wellen H dreht, welche in den Lagern G, mit Excentern versehen,
die Pleuelstange P, welche durch zwei ,Bolzen mit dem Führungsstücke M, worin die
. drei oberen Walzen laufen, verbunden sind, heben und senken, je nachdem die Blechtafeln
stärker oder schwächer sind, oder mehr oder weniger angegriffen werden müssen, dieselben
■ doch fortwährend mit einander im Eingriffe stehen, so dafs die Wirkung durch das Heben
und Senken des oberen Walzensystems nicht beeinträchtigt wird.
Auf dem schon genannten Untertheile N stehen zu beiden Seiten zwei Säulen, welche
nach der inneren Seite eine Führung E haben, worin sich die Gufstheile M mit den daran befindlichen
drei oberen Walzen führen. An diesen Säulen sitzen die beiden Lager für die Welle Sch.
Die Bewegung der ganzen Maschine wird bei Handbetrieb durch das Schwungrad S, auf dessen
Welle χ sich das Rad Ia befindet, auf eine Welle y, und von dort durch das Rad Ha auf
die Walze A übertragen.
Beim Dampfbetriebe oder sonstigem Motor fällt das Schwungrad 5 fort und kommen auf
die Walze A direct ein lose und zwei feste Riemscheiben zu sitzen. Die Uebersetzung ist
eine dreifache.
Für den Fall, dafs Walzen für sehr breite, aber dünne Bleche verlangt werden, wird, da
die Walzen je nach der Blechstärke bestimmte Dimensionen haben müssen, ein Rollenlager
in der Mitte der Walzen, sowohl unten, wie oben für jede Walze eine Rolle, worauf dieselbe
ruht, angebracht, um das Durchbiegen derselben zu verhindern, wie dies die Figuren
4 und 5 darstellen. Der untere gufseiserne Kasten, worin die vier Rollen laufen, wird auf
dem Fundamente befestigt, der obere hingegen durch zwei Träger mit den beiden Säulen E
verbunden. Wenngleich ähnliche Walzen zum Richten von Blechen existiren, so sind es doch
nur einentheils solche, bei welchen die unteren Walzen durch zwischengelegte Zahnräder an
einem Ende derselben verbunden sind, dagegen die oberen Walzen leer laufen und erst durch
die zwischen geführte Tafel in Bewegung gesetzt werden, es können auf diesen Walzen daher
nur starke Bleche, welche soviel Widerstandskraft gegen die Walzen ausüben, dafs sie
solche vermöge ihrer Steifheit mit herum drehen, gespannt werden, anderentheils Maschinen
für Waggon-Fabriken zu ganz dünnen Bekleidungsblechen, welche an den Walzenenden
durch Getriebe nicht miteinander verbunden sind, wobei die Blechplatte, nachdem die oberen
Walzen gehoben sind, zwischen gelegt, die oberen Walzen auf dieselbe gedrückt, und die
Blechplatte vermittelst einer Zange hindurch gezogen wird.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Die beschriebene Walzenzusammenstellung, welche selbstthätig sowohl schwache, wie starke Bleche verarbeitet, und zwar im speciellen:
i. der Eingriff durch langgezahnte Triebräder der oberen drei — oder mehr oder weniger — in die unteren vier — oder mehr oder weniger — bezw. deren Verbindung unter einander durch solche Getriebe, wie vorhin beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.die doppelte Bewegung der Walzen, das Heben und Senken derselben. ■Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE439T | 1877-07-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE439C true DE439C (de) |
Family
ID=70970094
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE000000000439DA Expired - Lifetime DE439C (de) | 1877-07-13 | 1877-07-13 | Blechrichtmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE439C (de) |
-
1877
- 1877-07-13 DE DE000000000439DA patent/DE439C/de not_active Expired - Lifetime
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