DE43983C - Doppelpflug mit Säevorrichtung - Google Patents
Doppelpflug mit SäevorrichtungInfo
- Publication number
- DE43983C DE43983C DENDAT43983D DE43983DA DE43983C DE 43983 C DE43983 C DE 43983C DE NDAT43983 D DENDAT43983 D DE NDAT43983D DE 43983D A DE43983D A DE 43983DA DE 43983 C DE43983 C DE 43983C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- plow
- seed
- wheel
- earth
- strip
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000009331 sowing Methods 0.000 title claims description 4
- 239000002689 soil Substances 0.000 claims description 6
- 239000003337 fertilizer Substances 0.000 claims description 4
- 244000144992 flock Species 0.000 claims description 3
- 240000001931 Ludwigia octovalvis Species 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 10
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 7
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 7
- 241000721671 Ludwigia Species 0.000 description 5
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 5
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 3
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 2
- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 238000009499 grossing Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/06—Seeders combined with fertilising apparatus
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der Zeichnung ist ein neuer Pflug mit Säevorrichtung dargestellt.
Die Fig. 1 und 3 sind zwei Seitenansichten, von entgegengesetzten Seiten gesehen. Die
Fig, 2 und 4 sind ensprechende Grundrisse; Fig. 2 ist eine Oberansicht und Fig. 4 eine
Unteransicht.
A ist der Pflugbaum, welcher die einzelnen Theile des Pfluges trägt; B · Haken zum Anspannen
der Pferde und zum Tragen der Stange C; C Führungsstange des Rades H;
D Kopfplatten des Pflugbaumes zum Tragen des Regulators; E Regulator zum Regeln des
Tiefganges und der Furchenbreite; F Kette, welche in den Haken des Regulators E eingreift;
G beweglicher Träger des Rades H\ H Rad, welches beständig der Zugrichtung der
Pferde während der Arbeit in der schon gemachten Furche folgt, den Pflug im Gleichgewicht
erhält und am Ende des Feldes auf Brachfeld steigt und dadurch das erste Schar aus dem Erdboden hebt; / mit Zähnen versehene
Stellstange für das Rad H'\ J Riegel zum Feststellen der Stellstange /. K Anhängehaken
für die Kette F; L Sechträger; M Sech zum verticalen Abtrennen des Erdstreifens;
N Pflugkörper zum Umwenden der Erdrinde oder ersten Erdschicht; er besteht aus den
Theilen OPQR; O Stütze aus Gufseisen,
welche das Schar und das Streichbrett trägt; P Schar aus Stahl, welches die Erde von der
Seite durchschneidet; Q. Streichbrett aus Blech, auf welchem der von dem Sech und
dem Schar abgeschnittene Erdstreifen hingleitet und umgewendet wird ; R Eisenstange, an
dem Pflugbaum befestigt, zum Tragen des Streichbrettes; S genuthete oder glatte Walze
zum Glätten des durch das Streichbrett bereits umgewendeten Erdstreifens, um diesen zur
Aufnahme von Saat geeignet zu machen. T Arm und Rahmen der Walze, an der
Stütze R des Streichbrettes angebracht; iJKamm
zum Reinigen der Walze; V Zahnrad oder Curvenscheibe, auf welcher das Ende des
Balanciere Z gleitet, der den Vertheiler b in Bewegung setzt; X Kasten mit zwei Abtheilungen
zur Aufnahme des Samens und des Düngers (siehe den Querschnitt Fig. 5); Y Unterstützung und Rahmen des Saatkastens;
α Feder, welche den Balancier mit dem Rade V in Eingriff erhält und auf diese Weise dem
Vertheiler eine continuirliche Hin- und Herbewegung sichert; b Stahlplatte mit Oeffnungen
oder Vertheiler, welcher den Durchgang des Samens und des Düngers zuläfst; c cl Stahlplatten
mit Oeffnungen , welche denjenigen des Vertheilers entsprechen; diese Platten lassen,
sich mit Hülfe von Regulirschrauben gemäfs der gewünschten Vertheilung des Samens und des
Düngers einstellen; d Längsscheidewand, welche
in der Mittellinie des Saatkastens angebracht ist und den Dünger von dem Samen trennt; e Pflugkörper,
welcher einen zweiten Erdstreifen von der gewünschten Dicke aufnimmt und unter Umständen zum Bedecken des Samens dient.
Er besteht aus den Theilen /gh ijj1 und k;
f verstellbare Stütze aus Gufseisen (Griessäule), das Schar und das Streichbrett des Pflugkörpers
e tragend, g Schar aus Stahl, zum Aufheben eines Erdstreifens (Scholle) dienend,
welcher von der Stütze und dem Streichbrett aufgenommen wird ; h Streichbrett aus Stahl,
derart angeordnet, dafs es den von dem Schar losgetrennten Erdstreifen umwendet und auf
die bereits umgewendeten Streifen befördert. i Sohle aus Gufseisen, an dem unteren Ende
der Stütze f angebracht und das Gleiten des Pfluges erleichternd; jjl Bolzen, welche in
den Pflugbaum eingesteckt werden, um den Pflugkörper e in geeigneter Lage festzustellen ;
k Eisenstange oder Stütze, am Ende des Streichbrettes befestigt und andererseits in der
an der Seite des Pflugbaumes angebrachten Führung m gleitend; / Stellbügel, um das
hintere Rad gemäfs der Tiefe der Furche einzustellen; η Beschlag aus Flacheisen, zur Verstärkung
der Führung m dienend; ο eiserner, mit federndem Riegel versehener Hebel, welcher
an seinem unteren Ende das Rad ρ trägt und am Ende des Feldes, sobald das Rad H
das erste Schar aus der Furche emporhebt, ziehend bewegt, den Pflug vollständig von
der Erde abhebt; q Sterzen zum Lenken des Pfluges; r eiserne Strebe, welche die Sterzen q
in richtigem Abstande von einander hält; ί ist ein an der linken Seite des Pflugbaumes angeordnetes
Rad, welches dazu dient, dem ganzen Pflug die erforderliche Stabilität zu geben. Dieses Rad wird nach Bedarf mit
Hülfe eines in der Nähe der Sterzen angebrachten Hebels gesenkt oder gehoben.
Mit dem Pflug kann man die gewöhnlichen Feldbestellungen ausführen, sowohl flach als
auch tief pflügen. Er ist aus zwei Pflugkörpern N und e zusammengesetzt, welche an
demselben Pflugbaum A angebracht sind und in derselben Furche in verschiedenen Tiefen
hinter einander hergehen. Die Tiefe und die Breite der Furche sind während des Ganges
des Pfluges constant, denn aufser dem gewöhnlichen Regulator erhalten das vordere
Rad H und das hintere Rad ρ den Pflug in demselben Niveau und im Gleichgewicht, und
zwar mit oder ohne Hülfe des Rades t. Obgleich der Pflug aus zwei Pflugkörpern gebildet
ist, so vollzieht sich das Ausheben des Pfluges dennoch leicht, weil das vordere Rad,
welches viel niedriger als das erste Streichbrett ist, das letztere am Ende der Furche von der
Erde abhebt; ferner ermöglicht der am Hintertheil zur Rechten der Sterze angebrachte Hebel
ο dem Pflüger, den Pflug vollständig von der Erde abzuheben. Das vordere Rad bewirkt
, dafs der Pflug immer der Zugrichtung der Pferde folgt. Wenn man den hinteren Pflugkörper von dem Pflugbaum abnimmt,
was sich sehr leicht bewerkstelligen läfst, so hat man einen gewöhnlichen Pflug. Der Pflug
kann also bald als doppeltwirkender Pflug und bald als gewöhnlicher Pflug eingerichtet werden.
Der Pflug läfst sich aufser zum Pflügen auch noch zum Eggen und zum Säen ver-.
schiedener Samen und verschiedener pulverförmiger Dungmittel benutzen, denn zwischen
den beiden Pflugkörpern ist die Walze S angeordnet, welche hinter dem ersten Streichbrett
ein Eggen ausführt, den bereits umgewendeten Erdstreifen auflockert und ebnet und zur Aufnahme von Samen geeignet
macht. Der Kamm U reinigt dabei die Walze S. Ueber der an dem Pflugbaum befestigten
Walze befindet sich der Saatkasten X, dessen Boden mit einem stählernen Vertheiler
ausgerüstet ist, sowie mit zwei ebenfalls aus Stahl bestehenden Platten, welche mit Hülfe
von Druckschrauben nach Bedarf einander genähert oder von einander entfernt werden
können. Das Zahnrad V, welches sich an dem Ende der Achse der Walze befindet, ertheilt
dem Vertheiler eine continuirliche hin- und hergehende Bewegung; der Samen fällt
aus dem Trichter auf den Kamm und dieser vertheilt das Korn gleichmäfsig auf den Boden.
Das zweite Streichbrett h bezw. der Pflugkörper e bedeckt, wenn letzterer geeignet eingestellt
wird, den Samen mit einer Erdschicht von gewünschter Dicke.
Der "Pflug soll eine geringere Zugkraft erfordern.
In gewissen Fällen kann es nützlich und ökonomisch sein, den hinteren Pflugkörper e
abzunehmen und über dessen Befestigungsstelle einen zweiten Saatkasten anzubringen, welcher,
mit geeigneten Saatleitungen ausgerüstet, den Samen auf andere Stellen des Bodens ausbreitet,
als jene, welche schon von dem vorhergehenden Saatkasten bestreut wurden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Doppelpflug mit Säevorrichtung, bei welchem auf dem Pflugbaum zwei Pflugkörper N und e und zwischen beiden eine Walze S mit Saatkasten X derart angebracht sind, dafs das Streichbrett Q. des vorderen Pflugkörpers N eine erste Erdschicht umwendet und horizontal hinlegt, hierauf die Walze £ diese Erdschicht glättet und das Ausstreuen von Samen oder auch Dünger aus dem Kasten X vermittelt und schliefslich die Schar g des Pflugkörpers e aus derselben Furche einen zweiten Erdstreifen aufhebt, welcher von dem Streichbrette h des Körpers e umgewendet und auf den vorhin von dem Streichbrette Q. umgewendeten Streifen befördert wird und somit zum Bedecken des Samens dient.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE43983C true DE43983C (de) |
Family
ID=319253
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43983D Expired - Lifetime DE43983C (de) | Doppelpflug mit Säevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE43983C (de) |
-
0
- DE DENDAT43983D patent/DE43983C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3216376C2 (de) | Drillmaschine für das Direktsaatverfahren zum Ausbringen von Saatgut und Düngemitteln | |
| DE2236051A1 (de) | Schlepperanbaugeraet zur bodenbearbeitung | |
| DE2634688A1 (de) | Kombinationsmaschine zur bodenbearbeitung sowie zum ablegen von saat und/oder duengemitteln | |
| DE2251699C2 (de) | Anordnung einer Schleppschiene an einem Bodenbearbeitungsgerät mit einem Lockerungswerkzeuge tragenden, von einem Schlepper gezogenen Rahmen, mit dem ein eine nachfolgende Krümelwalze und eine Schleppschiene mit zur Krümelwalze gerichteter Schubfläche tragender Rahmen in lotrechter Richtung schwenkbar verbunden ist | |
| DE817658C (de) | Verfahren zum Aussaeen von Getreide | |
| DE1945404A1 (de) | Schleppzeug,insbesondere zur Verwendung in Kombination mit anderem Ackerbauzubehoer | |
| DE102022104506A1 (de) | Bodenbearbeitungsmaschine | |
| DE58831C (de) | Ackergeräth zum Säen und Eggen | |
| DE698144C (de) | Vielfachgeraet zur Bodenbearbeitung | |
| AT262672B (de) | Sä- und Streumaschine | |
| DE305291C (de) | ||
| DE841519C (de) | Geraet zur stufenweisen Bodenbearbeitung fuer die Landwirtschaft | |
| LU102034B1 (de) | Säscharanordnung | |
| DE684463C (de) | Bodenbearbeitungswerkzeug zum Furchenziehen, Furchenschliessen und Haeufeln | |
| DE410277C (de) | Lockerungspflug | |
| DE353174C (de) | Haeufel- und Untergrundpflug mit beweglichen Streichblechen fuer Kartoffel- und Ruebenkultur | |
| DE356787C (de) | Maschinenpflug | |
| DE628511C (de) | Verfahren zur Verwendung der beim Umpfluegen entstehenden Pflugfurche als Pflanzfurche | |
| AT394297B (de) | Verfahren zur homogenisierung und verbesserung der fruchtbarkeit von landwirtschaftlichen boeden und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE303746C (de) | ||
| DE839569C (de) | Vielfach-Egge | |
| DE609581C (de) | Verfahren zum Tiefersetzen von Pflanzen | |
| AT167229B (de) | Egge | |
| DE96421C (de) | ||
| DE138517C (de) |