DE439733C - Doppelschuetzenwehr - Google Patents

Doppelschuetzenwehr

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DE439733C
DE439733C DEM90708D DEM0090708D DE439733C DE 439733 C DE439733 C DE 439733C DE M90708 D DEM90708 D DE M90708D DE M0090708 D DEM0090708 D DE M0090708D DE 439733 C DE439733 C DE 439733C
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Germany
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wall part
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DEM90708D
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MAN AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/26Vertical-lift gates
    • E02B7/36Elevating mechanisms for vertical-lift gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

  • Doppelschützenwehr. Bei Doppelschützenwehren, bei denen eine der Wehrtafeln hinter einem über den oberen oder unteren Horizontalriegel vorspringenden Wandteil der anderen Wehrtafel verschoben werden kann, muß die Lage der Horizontalriegel der den vorspringenden Wandteil tragenden Tafel so gewählt werden, daß die Resultierende des auf diese Tafel wirkenden Kraftanteils zwischen dem oberen und unteren Riegel verläuft, also nicht außerhalb der Riegel in den vorspringenden Wandteil fällt. Die Lage der Riegel dieser Wehrtafel und damit die Größe des vorspringenden Wandteils bzw. der durchführbaren gegenseitigen Verschiebung der Tafeln ist also abhängig von der Lage der Kraftresultierenden. je mehr die eine der beiden Tafeln hinter dem vorspringenden Wandteil der anderen verschoben werden soll, das heißt also, je höher der vorspringende Wandteil ist, um so näher rückt die Resultierende an den diesem Wandteil nächstliegenden Riegel heran, big sie im äußerst zulässigen Grenzfall damit zusammentrifft. In diesem Fall aber wäre die Materialausnutzung des entsprechenden Schützenteils schlecht, da man die beiden ungleichmäßig belasteten Riegel nur ungern ungleichmäßig ausbildet.
  • Dieser Mißstand wird auch nicht wesentlich behoben, wenn man das vorspringende Stück der einen Wehrtafel gegen die andere abstützt, da dem eine statische Unbestimmtheit in das System gebracht wird.
  • Die Erfindung hat nun den Zweck, eine möglichst große Verschiebbarkeit der beiden Schützentafeln gegeneinander zu ermöglichen und die beiden Riegel gleichmäßig auszubilden, ohne die genannte schlechte wirtschaftliche Ausnutzung des Materials in Kauf nehmen zu müssen.
  • Der angestrebte Zweck wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der vorspringende Wandteil gelenkig mit der zugehörigen Tafel verbunden wird. Er ist dabei durch Rollen o. dgl. gegen die andere Tafel abgestützt.
  • Es wird auf diese Weise eine andere Verteilung der äußeren Kräfte auf den ganzen Verschlußkörper erzielt, indem die beiden Tafeln und das Zwischenglied je eine hesondere Belastungsfläche bilden, in deren Schwerpunkten die entsprechenden Kraftresultierenden liegen. Bei der oberen und unteren Schützentafel liegt diese Resultierende also zwischen den Horizontalriegeln, so daß die Kräfte durch diese Riegel auf die Laufrollen o. dgl. und durch diese auf das Mauerwerk verteilt werden. Die am Zwischenglied angreifenden Kräfte aber können gleichmäßig auf den oberen Riegel der unteren und den unteren Riegel der oberen Tafel verteilt und von da wieder durch die Laufrollen o. dgl. in das Mauerwerk geleitet werden.
  • Bei dieser Anordnung hat man es in der Hand, die Riegel an der oberen bzw. unteren Tafel so zu verteilen, daß trotz der zusätzlichen Belastung der dem Zwischenglied benachbarten Riegel eine annähernd gleiche Riegelbelastung erfolgt, so daß die Riegel gleichmäßig ausgeführt werden können, also eine gute Materialausnutzung erfolgt und die einheitliche Reihenherstellung der Riegel ermöglicht wird.
  • Auch die Ausnutzung der hinter dem Zwischenglied verschiebbaren Schützentafel wird bei dieser Einrichtung eine bessere als bisher. Da die Gesamtbelastung der den vorspringenden Wandteil tragenden Tafel trotz der zusätzlichen Belastung des diesem Wandteil benachbarten Riegels immer noch geringer ist als bei den bisher üblichen Doppelschützen mit einem durch Kragträger starr verbundenen vorspringenden Wandteil, so rückt auch die Lage der aus beiden Belastungen sich ergebenden Resultierenden weiter in das Feld der entsprechenden Tafel hinein, so daß auch der dem vorspringenden Wandteil entsprechende Horizontalriegel weiter in das Feld gelegt werden kann. Ist also z. B. der vorspringende Wandteil an der unteren Schütze vorgesehen, so kommt der obere Horizontalriegel tiefer zu liegen, wodurch eine größere Absenkbarkeit des oberen Schützes erreicht wird. Andererseits dagegen erhält das obere Schütz eine entsprechende Mehrbelastung und wird daher besser ausgenutzt wie bisher.
  • Auch hinsichtlich des Materialverbrauchs bzw. der Materialausnutzung wird durch die Einrichtung der Erfindung ein Vorteil erzielt. Nur bei ganz großen Doppelschützen werden nämlich bisher die Spanten (Kragträger) des vorspringenden Wandteils als Blechträger ausgeführt, und nur bei diesen ist somit die Möglichkeit gegeben, die Querschnittsverhältnisse der Träger an jeder Stelle dem auftretenden Kräftemoment entsprechend auszubilden und eine gute Materialausnutzung herbeiz uführen. Bei kleineren und mittleren Doppelschützen aber, das heißt in den meisten Fällen, werden als Kragträger aus baulichen Gründen Walzträger benutzt, deren einheitlicher Querschnitt dem größten Moment entsprechend gewählt ist. Da dieses größte Moment nur an einer Stelle auftritt, so ist die Materialausnutzung natürlich sehr schlecht. Da andererseits die Spanten einen Hauptgewichtsanteil der Schützenteile, beispielsweise der unteren, ausmachen, so ist es ersichtlich, daß das Gewicht der Schützen wesentlich geringer wäre, wenn eine bessere Ausnutzung des Materials für die Spanten möglich wäre. Diese Gewichtsersparnis und die bessere Materialausnutzung werden durch die Erfindung ebenfalls erreicht, weil die langen Kragträger durch einfache Balkenträger des Zwischengliedes ersetzt werden können, deren Länge lediglich der Höhe des Zwischengliedes zu entsprechen braucht. Außerdem können die Spanten der einzelnen Wehrtafeln zwischen den Riegeln bedeutend leichter ausfallen und besser ausgenutzt werden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem das Zwischenglied an die untere Schützentafel angelenkt ist. Die untere Schützentafel i ist in üblicher Weise durch die Horizontalriegel 2, 3 mittels der Rollen q. gegen das Mauerwerk abgestützt. Am oberen Rand ist an diesem Schütz i mittels des Gelenkes 6 das Zwischenglied 7 befestigt. Dasselbe stützt sich mittels der am oberen Rand vorgesehenen Rollen 8 gegen den unteren Teil des oberen Schützes 9, das mittels der Riegel i o, ii und der Rollen 12- gegen das Mauerwerk 5. abgestützt ist.
  • In der Höchststellung des oberen Schützes 9 fällt der Stützpunkt der Rollen 8 vorteilhaft in die Ebene des unteren Horizontalriegels io (Abb. i), während bei abgesenkter oberer Schütze der Stützpunkt dieser Rollen in die Ebene des oberen Horizontalriegels i -i zu liegen kommt, wie aus der Abb, 2 ersichtlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelschützenwehr, bei dem eineWehrtafel hinter einem vorspringenden Wandteil der anderen verschoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der vorspringende Teil (7) durch ein Gelenk (6) mit der zugehörigen Tafel (i) verbunden ist.
DEM90708D 1925-07-28 1925-07-28 Doppelschuetzenwehr Expired DE439733C (de)

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DEM90708D DE439733C (de) 1925-07-28 1925-07-28 Doppelschuetzenwehr

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DEM90708D DE439733C (de) 1925-07-28 1925-07-28 Doppelschuetzenwehr

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DE439733C true DE439733C (de) 1927-01-18

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