CH522804A - Einstellbare Stütze, insbesondere für Verschalungen - Google Patents
Einstellbare Stütze, insbesondere für VerschalungenInfo
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- E04G25/00—Shores or struts; Chocks
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Description
Einstellbare Stütze, insbesondere für Verschalungen Fig. 2 die Richtung der Krafteinwirkung in der Buchse ss beim Abstützen respektive beim Transport, Fig. 3 ein Beispiel der Anwendung der Stütze mit oder ohne dreieckige Verstrebung, Fig.4 eine schematische Ansicht des Querschnitts entlang der Linie A -B in Fig. 1, Fig. 5 die dreieckige Verstrebung und Fig. 6 in grösserem Masstab den Querschnitt ent lang der Linie 111-III in Fig. 5.
Mit Bezug auf Fig. 1 besteht die Stütze gemäss der Erfindung aus einer inneren Stange oder einem Fuss 1, über welchen die äussere Stange 2 geschoben wird. Am unteren Teil der Stange 2 ist ein haubenartiger Schutz angeschweisst, welcher eine Verschmutzung des Ein stellmechanismus, z. B. durch Mörtel o. dgl., verhin dert.
Dieser Einstellmechanismus besteht aus einem an das untere Ende der Stange 2 angeschweissten Kragen 4, welcher auf der einen Seite eine Stützverlängerung 5 besitzt, die mit zwei Führungsverlängerungen 6 ausge stattet ist. Gegenüber diesen Verlängerungen 5, 6 be findet sich eine weitere Stützverlängerung 17, welche in eine Verlängerung 16 ausläuft.
Um den Fuss 1 sind zwei Buchsen 8, 9 gleitend an geordnet. Die Buchse 8 ist schräg und weist zwei ge genüberliegende Verlängerungen 7 resp. 12 auf. Die Verlängerung 12 dient zur Verankerung der Stütze in der Arbeitsstellung und in Verbindung mit den Füh rungen 6 im Kragen 4, in welche die Verlängerung 12 eingeführt wird, womit die Buchse jederzeit die richtige Stellung einnimmt und das Einwirken einer der in Fig, 2 dargestellten Kräfte erlaubt.
In Verbindung mit der Verlängerung 16 des Kra gens 4 übt die Verlängerung 7 der Buchse 8 eine, der oben bes.ehriebenen Kraft entgegengesetzte Kraft aus. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine einstellbare Stütze, insbesondere für Verschalungen.
Zur Abstützung von Verschalungen wurden in der Vergangenheit Holzbalken verwendet, welche mit Kei len unterlegt wurden. Es sind auch teleskopartige Metallstützen bekannt, bei welchen die gewünschte Höhe durch ein Gewinde oder durch Stifte eingestellt wird, welche in in der inneren Stange angebrachte Löcher geschoben werden.
Die bekannten Stützen, bei welchen die Höhe, wie oben beschrieben, mit Hilfe von Löchern in Verbindung mit Stiften eingestellt wird, er lauben nur eine stufenweise Höheneinstellung, wobei die eingestellte Höhe oft nicht der gewünschten Höhe entspricht, so dass noch Holzkeile erforderlich sind.
Die bekannten, mit Gewinde versehenen Stützen erlauben ein stufenloses Einstellen der Höhe, doch nei gen sie zu Rostansatz, so dass die Gewinde oft nur mit beträchtlichem Kraft- und Zeitaufwand betätigt werden können.
Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine neue Stütze zu schaffen, bei der ein stufenloses Einstellen der Höhe ohne Gewinde schnell erreicht werden kann, und deren Handhabung äusserst einfach ist und keine spezialisierten Arbeitskräfte verlangt.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Stütze zwei rohrförmige Stangen, wobei eine äus- sere Stange teleskopartig über eine innere Stange ge schoben ist, und einen Mechanismus zum Einstellen der Höhe der Stütze umfasst, welcher Mechanismus sich aus einem an der äusseren Stange befestigten Kragen und zwei, über die innere Stange gleitenden Buchsem, zusammensetzt.
Um das Verständnis der Erfindung zu erleichtern, wird die Erfindung mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beispielsweise erläutert, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Stütze gemäss der Erfindung mit einer dreieckigen an der Spitze offenen Verstrebung, die jedoch nicht unbedingt erforderlich ist, Die Verlängerung 7 trägt auch dazu bei, die richtige Stellung der Führungen 6 einzustellen, und verhindert ein Herausspringen der Verlängerung 12 aus den Füh rungen 6 des Kragens 4. Die zweite Buchse 9 trägt an der einen Seite eine Verlängerung 14 mit Nuten und besitzt seitlich einen Gewindestift 21.
Die Stangen 1 und 2 haben an ihrem unteren respektive oberen freien Ende jeweils Sitzplatten 10 und 11 und an den entgegengesetzen Enden, auf der Innenseite respektive Aussenseite entsprechende Kra gen 22, welche ein zu grosses Spiel vermeiden und der Stütze die nötige Steifheit verleihen; auch erleichtern sie das Gleiten, wenn die Berührungsfläche zwischen den Stangen 1, 2 kleiner wird, und verhindern eine Trennung der zwei Stangen 1, 2 durch Herausziehen. Der Hebel 13, welcher auf der Verlängerung 7 der Buchse 8 aufliegt, kann durch ein Rohrstück 15 ver längert werden.
In der Sitzplatte 10 befinden sich Löcher 19 zur Befestigung der Verstrebung (Fig.5) mittels Stiften, wodurch die Tragfläche vergrössert wird, oder zur Be festigung an der abzustützenden Verschalung.
Die Stange 2 hat unter der Platte 10 in geeignetem Abstand eine angeschweisste Buchse 24, welche nach aussen geneigte Verlängerungen 25 aufweist, zur Ver ankerung der Verstrebung in Verbindung mit der Ver längerung 28. Die an der Spitze offene dreieckige Ver strebung, die zur Vergrösserung der Tragfläche dient, besteht aus drei Balken 27, 28, wobei der Balken 27 waagerecht ist und die Tragfläche bildet. An den Bal ken 27 sind aussen zwei Seitenbalken 28 in geeignetem Winkel angeschweisst, so dass diese Balken mit den freien Enden zwischen die Stange 2 und die Verlänge rung 25 der Buchse 24 eingeführt werden können und somit der Stütze die gewünschte Festigkeit verleihen.
Zum Horizontalbalken 24 gehören Stifte 29, die in Löcher 19 passen.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, hat der waagerechte Balken 27 der dreieckigen Verstrebung an jeder Seite der Stifte 29 eine Gleitbuchse 26. Eine dieser Gleit- buchsen ist in Fig. 6 deutlicher dargestellt. Die Buch sen 26 haben an der oberen Seite eine Verlängerung 31, welche ein oder mehrere Löcher 30 aufweist, um die Stütze an der Verschalung zu befestigen und ein Zusammenfallen derselben zu verhindern.
Die Fig. 3 zeigt je eine eingestellte Stütze mit und ohne Verstrebung.
Falls die Stütze eingestellt ist, drückt die Stange 2 über die Verlängerung 5 des Kragens 4 gegen die Ver längerung 12 der Buchse B. Dadurch neigt sich die Buchse 8 mit Bezug auf ihre Senkrechte und wird durch diesen Druck am Fuss 1 verkeilt. Zum Einstel len einer anderen Höhe der Stütze muss man mit den Fingern an der Unterseite der Verlängerung 12 der Buchse 8 einen Druck nach oben ausüben. Dadurch wird die Buchse 8 in die Senkrechte gebracht und glei tet über den Fuss 1 bis zur gewünschten Höhe. Sobald der Druck nach oben an der Unterseite der Verlänge rung 12 der Buchse 8 aufhört, wirkt das Gewicht wie der über den Kragen 4 auf die Verlängerung 12 der Buchse 8 ein und verankert die Stütze wieder wie oben beschrieben.
Um die Stütze fest einzustellen, wird die Buchse 9 bis an die Unterseite der Buchse 8 geführt. Hierauf wird in den Nuten der Verlängerung 14 der Buchse 9 der Hebel 13 angebracht, um durch den Hebel 13 einen Druck an der Unterseite der Verlängerung 12 der Buchse 8 auszuüben. Dieser Druck ist durch Ein wirken des Hebels viel stärker als jener der vorher durch die Finger erreicht wurde. Dadurch kommt die Buchse 9 aus der Senkrechten und verkeilt sich mit dem Fuss 1; löst man den Hebel, so gelangt die Buchse 9 wieder in die Senkrechte und kann am Fuss 1 auf und nieder gleiten.
Sobald die Stütze fest eingestellt ist, dreht man die Sicherungsschraube 21 fest an den Fuss 1 an. Somit ist der Mechanismus geschlossen und die Buchse 9 dient als Haltesicherung. Um die Stütze zu entfernen, löst man die Sicherungsschraube 21, damit die Buchse 9 nach unten gleiten kann. Durch einen Druck auf den Hebel 13 zwischen der Verlängerung 7 der Buchse 8 und der Verlängerung 17 des Kragens 4 nimmt die Buchse 8 wieder ihre senkrechte Stellung ein und glei tet nach unten.
Zum Transport fasst man die Stütze an der Stange 2 und die Verlängerung 16 des Kragens 4 wirkt auf die Verlängerung 7 der Buchse 8 ein, wodurch die Buchse diesmal durch eine, der weiter oben beschriebenen, entgegengesetzten Kraft (Fig. 2) mit dem Fuss 1 veran kert wird.
Die dreieckige, an der Spitze offene Verstrebung wird an der Stütze angebracht, indem sie auf die Stange 2 gesetzt und nach unten geschoben wird, bis die freien Enden. 28 sich zwischen der Stange 2 und den Verlängerungen 25 des Kragens 24 verkeilen. Die Stifte 29 werden gleichzeitig in die Löcher 19 der Platte 10 eingeführt und die Buchsen 26 verschoben, bis sie mit den Löchern, die in der Verschalung ange bracht wurden, übereinstimmen, so dass die Stütze an der Verschalung befestigt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einstellbare Stütze, insbesondere für Verschalun gen, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei rohrförmige Stangen (1, 2), wobei eine äussere Stange (2) teleskop- artig über eine innere Stange (1) geschoben ist, und einen Mechanismus zum Einstellen der Höhe der Stütze umfasst, welcher Mechanismus sich aus einem an der äusseren Stange (2) befestigten Kragen (4) und zwei über die innere Stange (1) gleitenden Buchsen (8, 9) zusammensetzt. UNTERANSPRüCHE 1.Einstellbare Stütze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass besagter Mechanismus sich aus einem Kragen (4), welcher Verlängerungen (5, 6 resp. 17, 16) umfasst, aus einer ersten Buchse (8), welche Verlängerungen (7 resp. 12) umfasst, und aus einer zweiten Buchse (9) mit Verlängerung (14), die Nuten besitzt, in welche der Hebel (13, 15) eingesetzt ist und welche ein Gewinde mit Sicherungsschraube (21) umfasst, zusammensetzt. 2.Einstellbare Stütze nach Patentanspruch oder Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Kragen (4) eine Schutzhaube (3) befestigt ist. 3. Einstellbare Stütze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Stangen (1 und 2) an den sich entgegengesetzten Enden Sitzplatten (10, 11) tragen. 4.Einstellbare Stütze nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Buchse (8) zur Stütze schräg angeordnet ist, dass die eine Verlängerung (12) zwischen die Verlängerun gen (6) des Kragens (4) eingeführt ist, und dass auf die andere gegenüberliegende Verlängerung (7) die Verlän gerung (17) des Kragens (4) einwirkt. 5. Einstellbare Stütze nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die un tere Buchse (9) eine Verlängerung (14) besitzt, welche mit Nuten zur Aufnahme des Hebels (13, 15) versehen ist. 6.Einstellbare Stütze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Teil der äus- seren Stange (2) ein Kragen (24) angeschweisst ist, welcher nach oben und aussen geneigte Verlängerun gen (25) besitzt. 7. Einstellbare Stütze nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine dreieckige, an der Spitze offene Verstrebung auf der oberen Sitzplatte (10) angebracht ist, wobei die freien Enden (28) zwi schen der oberen Stange (2) und den Verlängerungen (25) des Kragens (24) verkeilt sind, und wobei die Verstrebung mittels Stiften (29) an der oberen Sitz platte (10) befestigt ist. B.Einstellbare Stütze nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstrebung einen waagerechten Balken (27) hat, an dem Buchsen (26) verschiebbar gelagert sind, und dass die Buchsen gelö cherte Verlängerungen (31) aufweisen.
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