DE439592C - Flaechenmessmaschine - Google Patents

Flaechenmessmaschine

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DE439592C
DE439592C DEG60621D DEG0060621D DE439592C DE 439592 C DE439592 C DE 439592C DE G60621 D DEG60621 D DE G60621D DE G0060621 D DEG0060621 D DE G0060621D DE 439592 C DE439592 C DE 439592C
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DE
Germany
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fingers
rings
measuring
machine according
feed roller
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Expired
Application number
DEG60621D
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English (en)
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GERBEREIMASCHINENFABRIK SCHMID
Knappschneider & Co
Original Assignee
GERBEREIMASCHINENFABRIK SCHMID
Knappschneider & Co
Publication date
Priority to DEG60621D priority Critical patent/DE439592C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE439592C publication Critical patent/DE439592C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/26Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring areas, e.g. planimeters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Flächenmeßmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf eine F lächenmeßmaschine, die mit unterhalb der Meßgutauflage in Rillen der Vorschubwalze abgestützten Fingern arbeitet, wie dies in der deutschen Patentschrift 39023o beschrieben ist. Auf sehr feinem und empfindlichem Leder hinterlassen die Kanten der Rillen Streifen, was vielfach unerwünscht ist. Um (lies zu vermeiden, «erden gemäß der Erfindung die Rillen der umlaufenden Walze mit ruhenden Ringen ausgefüllt, welche in Vertiefungen oder Pfannen die Finger aufnehmen. Die Ringe füllen die Rinnen bündig aus, so daß auch ein Hineinziehen des Meßguts in die Rillen der Walze hintangehalten wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i ist ein Senkrechtschnitt durch die Maschine.
  • Abb. 2 zeigt die Vorschubwalze im Grundriß.
  • Die Vorschubwalze i ist mit Rillen 2 versehen und arbeitet in bekannter Weise mit Meßrädern 3 und Hubfingern io zusammen. Die Rillen der Vorschubwalze sind durch Ringe 44 ausgefüllt, so daß die Vorschubwalze wie ein Ganzes wirkt, indem der äußere Umfang. der Ringe 4..4 genau den gleichen Durchmesser hat wie die Vorschubwalze. Der Umfang der Ringe und der Vorschubwälze verläuft ohne Stufen oder Unterbrechungen. Die Ringe 4.4 werden gegen Drehung festgehalten, während die Vorschubwalze i sich dauernd dreht. Zu diesem Zwecke sind sie wie Kolbenringe ausgebildet. Etwa ein Viertel ihres Umfangs ist weggeschnitten, so daß sie federnd aufgebogen, über die Vorschubwalze gebracht und in die Rillen eingelegt werden können. Die Ringe schmiegen sich infolge ihrer eigenen Federkraft in den Rillen an die Vorschubwalze an. Damit sie von der umlaufenden Walze i nicht mitgenommen werden, stützt sich ihr eines Ende auf ein Winkeleisen 45, das mittels Schrauben am Maschinenständer befestigt ist.
  • Zur Aufnahme der Finger oder auch der Röllchen i i sind die Füllringe 44 mit Mulden 65 versehen. Die Mulde 65 ist etwas schmaler als der Ring 4.4. und etwas breiter als das Röllchen i i. Ihr Profil ist so gestaltet, daß sich das Röllchen mit seinem Umfang auf (!!en Grund der Mulde auflegt oder in . der Mulde schwebt, ohne deren Grund zu berühren. Da die Oberfläche der Ringe 44 mit der Oberfläche der Transportwalze i bündig verläuft, können die Meßr äder 3 sowohl auf der Vorschubwalze allein als auch gleichzeitig zum Teil auf den Ringen 44 auflaufen. Die Meßräder 3 können unmittelbar bis an das 14eßröllchen i t herangehen, ohne daß man die Füllringe so schmal zu machen braucht wie die Röllchen i i.
  • Durch die ruhenden Ringe wird erreicht, daß das Meßgut auf der ununterbrochenen Oberfläche der Vorschubwalze i bis an die Röllchen i i herangeschoben wird, ohne daß es sich vorher in die Rillen hineinlegt oder die Rillenränder sich- auf dem Meßgut abdrücken. Die Meßröllchen i i heben sich unter der Einwirkung des Meßgutes aus ihren Pfännchen 65, und gleich hinter den Pfannen wird das Meßgut auch auf der Rillenbreite durch die Ringe 44 wieder voll unterstützt. Das Meßgut ist also über einem verhältnismäßig kleinen Rechteck nicht unterstützt.
  • Die Hubbewegung des Fingers i r kann in irgendeiner bekannten Weise auf das Zählwerk übertragen werden. Mit Rücksicht darauf, daß die Maschine an erster Stelle zum Messen dünnen Gutes bestimmt ist, wird eine Ausführungsform bevorzugt, bei der die Hubbewegung äußerst gering sein kann. Dies ist der Fall, wenn der Hubfinger ledig- )ich ein elektrisches Relais bedient, welches seinerseits die Zahnräder des Zählwerks in Eingriff bringt.
  • Am Ende des Fingers io sitzt eine Stellschraube 26, die durch eine Gegenmutter gesichert ist. Die Schraube 26 stützt sich auf (lie Stromzuleitungsschiene 22, die mittels Schrauben 23 und isolierender Unterlagen 24 am Winkeleisen 25 befestigt ist. Dieses wiederum ist an dem U-Eisen 41 angeschraubt, «-elches auf den Seitenständern der Maschine aufliegt. Auf dein Winkeleisen 25 ist eine magnetisch isolierende Messingschiene 4o angebracht, in welcher die Eisenkerne 17 der Elektromagnete 18 eingeschraubt sind. Das obere Ende des Eisenkernes 17 ist konisch ausgebildet und kann in die entsprechend ausgebildete Pfanne des eisernen Ankers 15 eintreten, sobald der Elektromagnet Strom führt. Der Anker 15 ist am Pendelhebel 13 befestigt, der das Pendelrad 5 trägt. Letzteres steht dauernd im Eingriff mit dem Zahnrädchen 4, das auf der Nabe des Meßrades 3 angebracht ist. Das Meßrad 3 selbst ist drehbar auf dem Zapfen 42 des Lenkers 7, der auf der festen Spindel 8 ruht. Pendelhebel 13 und Finger i o sind mittels Zapfens 9 am Lenker ,7 drehbar.
  • An dem Pendelhebel 13 ist außerdem in bekannter Weise mittels Zapfens 28 die Sperrklinke 33 mit der Sperrnase 32 angeschlossen. Auf die Sperrklinke wirkt eine Zugfeder 30, die in eine Schiene 31 eingehängt ist. Letztere ist auf dem Lagerbock 37 mittels der durch Langlöcher gehenden Schrauben 16 befestigt und kann zum Vorspannen der Feder verschoben werden. Der Lagerbock nimmt gleichzeitig die Spindel 36 für die Schwingarme 35 auf, welche ihrerseits die Spindel 43 für die Sperrklinken 33 trägt. Die Feder 30 ist bestrebt, das Pendelrad 5 mit dem Rad 6 des Zählwerks in Eingriff zu bringen, während der Elektromagnet 18, solange er stromdurchflossen ist, diese Räder außer Eingriff hält.
  • Der elektrische Strom tritt durch den Draht 52 in die Schiene 22 ein, gelangt von dieser in die Schraube 26, welche durch eine Litze mit der Wicklung des Elektromagneten 18 verbunden ist. Das andere Ende der Wicklung ist an die Schiene 54 angeschlossen, von der der Strom durch den Draht 53 abgenommen wird. Alle Magnete sind zueinander parallel geschaltet.
  • Sobald Meßgut in die Maschine eingeführt wird, werden die Finger io gehoben. Dadurch wird die Berührung zwischen den Schrauben 26 und der Schiene 22 aufgehoben und der elektrische Strom unterbrochen. Solange der Strom geschlossen ist, wird der Anker 15 von dem Eisenkern 17 angezogen, das Pendelrad 5 außer Eingriff mit dem Zählrad 6 gehalten und die Sperrnase 32 in das Zählrad 6 hineingedrückt. Sobald jedoch der Strom unterbrochen wird, zieht die Feder 30 die Sperrnase 32 aus dem Zählrad 6 heraus und bringt das Pendelrad 5 mit dem Zählrad 6 in Eingriff, indem der stromlose Magnet den Eisenkern 17 freigibt.
  • Das Winkeleisen 45 ist mittels Langlöcher und Schrauben - am Maschinenständer befestigt, so daß es gehoben oder gesenkt werden kann, um die Pfannen 65 gegenüber den Röllchen i r einzustellen. '

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flächenmeßmaschine mit unterhalb der Meßgutauflage in Rillen der Vorschubwalze abgestützten Fingern, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (2) mit ruhenden Ringen (44) ausgefüllt sind, die in Pfannen (65) die Finger aufnehmen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser der ruhenden Ringe mit dem der umlaufenden Meßwalze übereinstimmt, so daß die Meßräder (3) zugleich auf die Vorschubwalze (i) und die ruhenden Ringe (44) auflaufen können.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger sich mittels Stellschrauben (26) auf einem festen Anschlag (22) stützen, so daß durch Einstellen der Schrauben die Finger mehr oder weniger in die Pfannen (65) hineinragen.-.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein verstellbares Widerlager (45), durch welches die Ringe (44) sich in ihrer Lage halten und mit ihren Pfannen (65) gegenüber den Fingern (io, i i) einstellen lassen.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf ihrem Anschlag (22) aufliegenden Stellschrauben (26) den Stromkreis von Elektromagneten (18) an sich bekannter Art schließen, durch welche letzteren die Zahnräder (5, 6) der Meßgetriebe gegen die Wirkung von Federn (30) im entkuppelten Zustande gehalten werden und die Sperrung (32) der Zählräder geschlossen bleibt.
DEG60621D Flaechenmessmaschine Expired DE439592C (de)

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