DE43898C - Kupolofen - Google Patents

Kupolofen

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Publication number
DE43898C
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DE
Germany
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slag
collecting
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iron
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Active
Application number
DENDAT43898D
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English (en)
Original Assignee
J. HANSEN ir, Helsingör, Dänemark
Publication of DE43898C publication Critical patent/DE43898C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10—Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/22—Arrangements of heat-exchange apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 18: Eisenerzeugung.
K u ρ ο I of e n.
Bei der dargestellten Kupolofeneinrichtung fliefst das im Schmelzraum geschmolzene Eisen in einen Sammelbehälter ab, welcher ringförmig um den Boden des Schmelzraumes herum liegt.
Aufserdem sind seitlich des Ofens Sammelbehälter für geschmolzenes Eisen angeordnet, welche mit dem eben genannten ringförmigen Sammelbehälter durch Kanäle verbunden sind.
Diese Sammelbehälter dienen dazu, im Verein mit dem ringförmigen Sammelbehälter ein genügendes Quantum geschmolzenen Eisens für eventuellen aufsergewöhnlich grofsen Gufs, unter Ausschlufs der äufseren Luft, sammeln zu können.
Aufserhalb des Ofens sind Schlackenbehälter eingerichtet, welche mit den oben angeführten Sammelbehältern durch Kanäle verbunden sind. In diese Schlackenbehälter fliefst die Schlacke des geschmolzenen Eisens, welches sich in den Sammelbehältern befindet, ohne mit der äufseren Luft in Berührung zu kommen, ab.
Vermittelst der Gebläseluft werden die heifsen Gase, welche sich über dem geschmolzenen Eisen in den Sammelbehältern und über der Schlacke in den Schlackenbehältern ansammeln, aus den Behältern hinausgesaugt und dem Schmelzraum in Verbindung mit der Gebläseluft zugeführt, nachdem sie erst zur Erwärmung der Gebläseluft dienlich gemacht worden sind. Hierdurch werden die Gase verbrannt und zum Schmelzen des Eisens benutzt.
Der Kupolofen besteht in seinen Haupitheilen aus dem Schmelzschacht α, den Sammelräumen b und c für geschmolzenes Eisen, den Sammelräumen d für die Schlacke und den Gasbehältern f.
In α wird das Eisen auf gewöhnliche Art geschmolzen und fliefst von hier durch die Kanäle h in den ringförmig um den Boden des Schmelzraumes sich befindenden Sammelbehälter b und theilweise durch die Kanäle k und i in die seitlich dieses Behälters belegenen Sammelräume c. Sobald das Eisen in den Sammelräumen eine solche Höhe erreicht hat, dafs es die Unterkanten der Kanäle i erreicht hat, fliefst die Schlacke, welche auf der Oberfläche des Eisens schwimmt, durch die Kanäle i in ch'e Schlackenbehälter, aus welchen sie durch die Oeffnungen m abgezapft werden kann.
Oberhalb der Schlackenbehälter und mit diesen durch die Kanäle η verbunden, befinden sich die Gasbehälter f, welche wiederum durch die ringförmigen Oeffnungen 0 mit dem Schmelzraum in Verbindung stehen. Durch diese Gasbehälter wird die Gebläseluft aus den Zuleitungsröhren vermittelst der cylindrischen Kanäle e, welche durch die Gasbehälter hindurchgeleitet sind, in den Schmelzraum hineingeleitet.
Bei dem Eintritt in diesen wird durch den Luftdruck vor den Oeffnungen ο um den Luftstrom herum ein luftverdünnter Raum gebildet, und dieser bewirkt, dafs die heifsen Gase, welche sich in den Sammel- und Schlackenbehältern über dem geschmolzenen Eisen und der heifsen Schlacke ansammeln und von hier in den Gasbehälter hineinströmen, aus diesem durch die kreisringförmige Oeifnung ο in den Schmelzraum hineingesaugt
werden, wo sie sich mit der einströmenden Gebläseluft verbinden und hierdurch zum Verbrennen gebracht und ausgenutzt werden.
Indem die Gase den Gasbehälter passiren, erwärmen sie den Cylinder e und hierdurch die durch diesen hindurchströmende Gebläseluft.
Auf der Zeichnung sind zwei seitliche Sammelbehälter für Eisen und zwei für Schlacke, sowie zwei Gasbehälter angegeben, es können jedoch deren auch mehrere hinzugebaut werden.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    An Kupolöfen, welche mit den durch Kanäle verbundenen Behältern b c und d versehen sind, die Anbringung eines Gasbehälters f über dem Schlackenbehälter d, um die aus letzterem dorthin abziehenden Gase zunächst zur Erwärmung der durch Rohr e streichenden Gebläseluft und dann zur Einführung mit letzterer in den Schmelzraum benutzen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43898D Kupolofen Active DE43898C (de)

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