DE26421C - Neuerung an Regenerativ-Coksöfen - Google Patents

Neuerung an Regenerativ-Coksöfen

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DE26421C
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Germany
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coke ovens
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DENDAT26421D
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schlesische kohlen- und cokes-Werke in Gottesberg
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B5/00Coke ovens with horizontal chambers
    • C10B5/10Coke ovens with horizontal chambers with heat-exchange devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

KLASSE 10: Brennstoffe.
Neuerung an Regenerativ-Koksöfen.
Bei den unter No. 18795 und No. 25825 patentirten Koksöfen findet sowohl eine Vorwärmung der zur Verbrennung gelangenden Gase als auch der zur Verbrennung der Gase notwendigen Luft statt. Es ist indessen in manchen Fällen angemessener, nur die Luft vorzuwärmen und das Gas ohne Vorwärmung zur Verbrennung gelangen zu lassen.
Die beiliegende Zeichnung erläutert eine solche Einrichtung.
Unter den Koksöfen befindet sich auf jeder Seite nur ein Regenerator, nämlich B auf der einen und B1 auf der anderen Seite. Die Koksofengase treten aus den Koksöfen durch g in die Theervorlage, gehen von da in die Condensationsapparate und werden von dem Exhaustor oder vermittelst eines gut ziehenden Schornsteins, nachdem sie die Condensation passirt haben, je nach der Stellung eines in dem Hauptgaszuleitungsrohr befindlichen Gashahnes entweder nach dem Gaszuleitungsrohr R oder nach dem Gaszuleitungsrohr R1 geführt.
Aus den Zuleitungsrohren R und R' münden unter die Sohle bei jedem Ofen besondere kleine Zuführungsrohre G bezw. G1.
Die Zuführungsweise von Gas und Luft ist nun folgendermafsen:
Steht der Hahn des Gashauptzuleitungsrohres so, dafs das Gas in das Zuführungsrohr i?1 eintritt, so wird gleichzeitig die Siemens'sche Klappe so gestellt, dafs die Luft von dem Regenerator B1 in den Sohlkanal Z1 strömt.
Das Gas tritt nun durch die kleinen Zuleitungsrohre G1 in den Sohlkanal Z1 und verbrennt hier mit der aus dem Regenerator B1 kommenden heifsen Luft; die heifsen Verbrennungsgase gehen durch die Seitenwände a, dann durch Z nach dem Regenerator B, welchen sie erhitzen, und schliefslich durch D zum Schornstein.
Bei dem nächsten Wechsel werden Gashahn und Luftklappe umgestellt, das Gas geht durch R und G nach L, die Luft durch D und B nach Z; Gas und Luft verbrennen dort und die heifsen Verbrennungsproducte gelangen durch a Z1 B' und D1 zum Kamin. Je nach der Stellung von Gashahn und Luftklappe ziehen mithin die Verbrennungsproducte in. der einen oder der anderen Richtung durch den Ofen.
Das Gas tritt mit einem mehr oder minder grofsen Druck durch die Röhren G1 und G in den Ofen und wird entweder durch einen Exhaustor oder Ventilator in den Ofen getrieben oder durch einen Kamin angesaugt. Im letzteren Falle kann die ganze Gaszuleitung auch durch gemauerte Kanäle erfolgen.
Patenτ-Anspruch:
An der unter No. 18795 patentirten Verbindung S ie men s'scher Regeneratoren mit Koksöfen die Abänderung, dafs nur die Verbrennungsluft vorgewärmt wird, während das Gas ohne Vorwärmung in die Heizräume der Koksöfen einströmt oder eingeblasen wird.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI,

Claims (1)

  1. ' Wf.'5äü 4Hl'." Er. C. Otto W Ce. fit ΦαΐΤ Soufen α /b. 9lufjr. — Sleueruna an Sießenerattö» ÄofSöfen; Π. Sufafe ju φ. 5Jt. 18 795. Sßom 27. 5öiat 1883 ab._
    KAISERLICHES
    ViS "fj//
    PATENTAM
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