DE43849C - Differential - Zahngetriebe mit Zapfenparallelführung - Google Patents
Differential - Zahngetriebe mit ZapfenparallelführungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H1/00—Toothed gearings for conveying rotary motion
- F16H1/28—Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
- F16H1/32—Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion in which the central axis of the gearing lies inside the periphery of an orbital gear
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Dr. ALFRED WOHL in BERLIN und SAMUL WOLFSON in ST. PETERSBURG.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. August 1887 ab.
Die dargestellte Verbindung des bekannten Differentialgetriebes mit einer Zapfen - Parallelführung
gestattet, sowohl für beschleunigte als auch für verzögerte Bewegungsübertragung
Differentialgetriebe mit Vortheil in Anwendung zu bringen. Die in ihrer allgemeinen Form
in Fig. ι und 2, in ihrer Anordnung für' einen besonderen Zweck in Fig. 3 dargestellte Einrichtung
vermag, beschleunigte Bewegung auf ein . Excenter zu übertragen, dessen Zapfen
einen viermal so grofsen Durchmesser haben kann als die Excentricität; dieses läfst sich
durch eine Parallelführung mit gewöhnlichen Parallelkurbeln nicht erreichen.
Das kleinere Zahnrad r, Fig. 1 und 2, mit äufserer Verzahnung läuft auf der excentrischen
Welle a, deren Excentricität gleich der halben Differenz der Durchmesser beider Räder ist,
innerhalb des Zahnkranzes R einer inneren Verzahnung und wird dabei von dem festen
Träger C mittelst sechs oder mehrerer Paare um einander laufender, in Berührung stehender
Zapfen s getragen, deren Durchmesser gleich der Excentricität ist, und die zur Sicherung
eines gleichmäfsigen Ganges mit lose aufsitzenden Hülsen versehen sind, welche jedoch
unter Umständen ganz oder theilweise fortfallen können. Dieselben verhindern eine
Drehung des Rades r um seine Achse und bewirken eine vollkommene sichere und gleichmäfsige
Parallelführung desselben in einem Kreise, dessen Durchmesser das Doppelte der
Excentricität beträgt. Das Uebersetzungsverha'ltnifs ist dann bekanntermafsen gleich R:(R — r).
Die Form der Zähne kann hier eine gerade sein, da der Weg derselben sehr klein ist.
Die Zahnhöhe ist zweckmäfsig gleich dem Durchmesser der Zapfen. Dieses Getriebe ist
sowohl für verzögernde, als auch für beschleunigende Uebersetzungen brauchbar.
In Verbindung mit einer Trommel und mit einem starken Excenter als Achse dient dieses
Differentialgetriebe als Hebemaschine, wobei man für gröfsere Lasten die Zahl der Zapfenpaare
entsprechend vermehren kann. Läuft es auf einer weniger stark excentrischen Achse,
so kann die Bewegungsübertragung umgekehrt erfolgen; die Vorrichtung läfst sich alsdann,
indem der Rand des Zahnkranzes verbreitert wird und als Riemscheibe dient, zum Betriebe
von Ventilatoren, kleinen Centrifugen und anderen Maschinen anwenden , die eine grofse
Umdrehungsgeschwindigkeit verlangen. Ferner lassen sich zwei oder mehr Differentialgetriebe
so verbinden, dafs stets das parallel geführte Rad des einen das fest auf derselben Achse sitzende,
nicht parallel geführte Rad des anderen Getriebes dreht. Diese Anordnung, welche eine
mehrtausendfache Uebersetzung erlaubt, ist für gröfsere Uhrwerke, z. B. Thürmuhren,
brauchbar.
Für die Erzeugung sehr grofser Geschwindigkeiten , z. B. für gröfsere Centrifugen, ist
es vorteilhaft, zwei der beschriebenen Differentialgetriebe derartig zu verbinden, dafs
beide auf dieselbe Kurbelwelle.drehend wirken. Dieser Fall ist in Fig. 3 dargestellt. Es ist
hier C der gemeinsame feste Träger mit den Zapfen s. R R sind die grofsen, r r die
kleineren Räder, ebenfalls mit den Zapfen s s versehen. Die Räder R können hier ebenfalls
unmittelbar als Riemscheiben wirken. T ist
Claims (1)
- die zu treibende Centrifuge. Das Eingreifen der Zähne findet bei beiden Getrieben auf der entgegengesetzten Seite statt. Hierdurch wird erreicht, dafs die Angriffspunkte der Kraft auf entgegengesetzten Seiten vom Mittelpunkte der Welle liegen und so den einseitigen Druck auf die Achse aufheben und das Drehungsmoment verdoppeln. Dieses Doppeldifferentialgetriebe mit Parallelführung durch Zapfenpaare, bei welchem man zur Vermeidung des Klapperns und Stofsens zweckmäfsig hölzerne Zähne anwendet, gestattet, auf einfache Weise eine weit höhere Umlaufszahl zu erreichen, als es bisher für ähnliche Zwecke möglich war.Patenτ-Anspruch:An solchen Differentialgetrieben, bei welchen innerhalb eines drehbaren Hohlrades ein eingreifendes Vollzahnrad, drehbar und excentrisch zum Hohlrade, in einer und derselben Ebene mit sich selbst parallel geführt wird, zur genauen und gleichmäfsigen Parallelführung des Vollzahnrades die Anordnung von mehreren Paaren um einander laufender und dabei in Berührung verbleibender Zapfen 5 s, von denen immer der eine in dem Vollzahnrade, der zugehörige andere in einem festen Träger C befestigt ist, das Ganze zur Uebertragung sowohl von verzögerter, als auch von beschleunigter Bewegung.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE43849C true DE43849C (de) |
Family
ID=319136
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43849D Expired - Lifetime DE43849C (de) | Differential - Zahngetriebe mit Zapfenparallelführung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE43849C (de) |
-
0
- DE DENDAT43849D patent/DE43849C/de not_active Expired - Lifetime
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