DE438342C - Zur Betaetigung eines Kontaktes dienender Schwimmer - Google Patents

Zur Betaetigung eines Kontaktes dienender Schwimmer

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DE438342C
DE438342C DEA47028D DEA0047028D DE438342C DE 438342 C DE438342 C DE 438342C DE A47028 D DEA47028 D DE A47028D DE A0047028 D DEA0047028 D DE A0047028D DE 438342 C DE438342 C DE 438342C
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DE
Germany
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contact
float
equilibrium
ball
web
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Expired
Application number
DEA47028D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Schlicke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Publication of DE438342C publication Critical patent/DE438342C/de
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/02Switches operated by change of position, inclination or orientation of the switch itself in relation to gravitational field
    • H01H35/027Switches operated by change of position, inclination or orientation of the switch itself in relation to gravitational field the inertia mass activating the switch mechanically, e.g. through a lever
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/18Switches operated by change of liquid level or of liquid density, e.g. float switch

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  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

Es ist bekannt, Zustandsänderungen von Flüssigkeiten auf in ihnen schwimmende oder schwebende Körper wirken zu lassen, um durch die Form- oder Lageveränderung dieser Körper eine Anzeigevorrichtung zu betätigen oder eine andere Wirkung auszulösen. So ist es bekannt, durch einen Schwimmer, der unter dem Einfluß der Änderung des Spiegels oder der Geschwindigkeit einer Flüssigkeit sich bewegt, einen elektrischen Kontakt zu schließen, der eine Signalvorrichtung betätigt oder eine Pumpe ein- oder ausschaltet oder irgendeinen anderen Vorgang einleitet. Da die Schwimmer unter dem Einfluß stoßweiser Zustandsänderungen zu pendelnder Bewegung neigen, wird häufig die Kontaktgabe nicht mit der nötigen Sicherheit bewerkstelligt.
Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung, die eine absolut sichere Kontaktgabe gewährleistet. Die Erfindung besteht darin, daß im Innern des hohl ausgebildeten Schwimmers eine Bahn und ein auf ihr beweglicher Körper angeordnet sind, und daß die Bahn eine solche Gestalt erhält, daß im Gleichgewichtszustand der Körper auf ihr eine bestimmte Ruhelage ehl·- nimmt, daß sie aber bei Störung des Gleichgewichts sich so gegen die Horizontale neigt, daß der Körper sich auf ihr in einer bestimmten Richtung bewegt und dabei durch sein Gewicht einen Kontakt betätigt. Durch seine Lagenveränderung ändert der Körper die Gleichgewichtsbedingungen des Schwimmers in der Weise, daß der einmal begonnenen Bewegung des Schwimmers (z. B. infolge des Sinkens des Flüssigkeitsspiegels) eine Bewegung in entgegengesetzter Richtung erst dann folgen kann, wenn der Spiegel erheblich über das Niveau, bei dem die erste Bewegung eingeleitet wurde, angestiegen ist.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. In Abb. ι ist α ein luftgefülltes Gefäß, das durch einen Deckel b dicht geschlossen ist und um eine durch den Punkt c gehende Achse drehbar in der Flüssigkeit so aufgehängt ist, daß es
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Paul Schlicke in Berlin.
durch den Auftrieb gegen den Anschlag d gedrückt wird. Eine Kugel e ruht auf einer an dem Deckel befestigten Bahn f. In der gezeichneten Ruhelage ist die Bahn gegen die Horizontale ein wenig geneigt, so daß die Kugel die gezeichnete Stellung einnunmt. Verringert sich der Auftrieb durch Sinken des Flüssigkeitsspiegels, so dreht sich der Schwimmer um seine Achse c und bewegt sich von dem Anschlag d ίο weg auf den Anschlag g zu. Die Bahn f, die diese Bewegung mitmacht, neigt sich dadurch so, daß die Kugel nach rechts rollt, von der Bahn abfällt und durch ihr Gewicht den Kon- j takt h bis i schließt.
Um die in Abb. 1 gezeichnete Vorrichtung beim Wiederansteigen des Flüssigkeitsspiegels wieder betriebsbereit zu machen, muß man die Kugel durch eine nicht gezeichnete Einrichtung auf die Bahn f wieder hinaufheben. Dieser Nachteil ist in den in den Abb. 2 bis 4 dargestellten Beispielen vermieden.
In Abb. 2 ist die Bahn mit ihrem einen Ende an dem Deckel δ eingespannt. Unter dem Einfluß der bei einer Neigung des Schwimmers nach rechts rollenden Kugel biegt sie sich durch und schließt dabei den Kontakt, dessen eine Hälfte h fest mit ihr verbunden ist. Am Ende der Bahn wird die Kugel festgehalten, und beim Wiederaufrichten des Schwimmers rollt sie von selbst in ihre Ausgangslage zurück, während die Bahn durch ihre Elastizität ihre alte Form annimmt. In Abb. 3 ist die Bahn als ein um den Punkt k drehbarer Wagebalken ausgebildet, der sich in der Ruhelage gegen den Anschlag I legt, unter dem Gewicht der nach rechts rollenden Kugel aber sich dreht und den Kontakt h bis i schließt. Bisher wurde angenommen, daß die Lage des Schwimmers nur in einem bestimmten Sinne geändert wird. Es ist aber auch möglich, daß der normalerweise in einer Mittellage schwebende Schwimmer nach mehreren Richtungen abgelenkt wird, z. B. durch das Heben oder Senken des Flüssigkeitsspiegels sich gleichfalls hebt oder senkt.
+5 Abb. 4 zeigt, wie in einem solchen Fall zwei verschiedene Stromkreise betätigt werden können. Die Bahn f ruht in der Mittellage auf zwei Schneiden m, n. Die Kugel wird in beliebiger Weise, z. B. in einer kleinen Vertiefung der Bahn, gehalten. Senkt sich der Schwimmer, dann rollt die Kugel nach rechts, die Bahn dreht sich um die Schneide η und schließt den Kontakt 0. Hebt sich dagegen der Schwimmer aus seiner Mittellage, so rollt die Kugel nach links, und durch den Kontakt^» wird ein anderer Stromkreis geschlossen.
In Abb. 5 ist gezeigt, wie die Kontakte nach der Erfindung in einer Überwachungseinrichtung für die Ölfüllung elektrischer Apparate verwandt werden können. An das den elektrischen Apparat enthaltende Gefäß q ist eine Rohrleitung r angeschlossen, die zu einem oben offenen Ausdehnungsgefäß s und einem geschlossenen Gefäß t führt. Das Gefäß t ist ganz mit Öl gefüllt; sein höchster Punkt muß tiefer als der Ölspiegel des Ausdehnungsgefäßes liegen. Bilden sich in dem Behälter q Gasblasen, so steigen sie in der Richtung des Pfeils u auf und verdrängen das Öl aus der Umgebung des Schwimmers v, der infolgedessen sich um seine Achse abwärts dreht und seinen Kontakt schließt.
Bildet sich in dem Gefäß q durch einen schwereren Fehler ein Überdruck, so wird das Öl im Sinne der Pfeile w in das Ausdehnungsgefäß gedrückt. Durch den Druck des strömenden Öls dreht sich der Schwimmern gegen den Uhrzeigersinn und schließt dann gleichfalls seinen Kontakt. In derselben Weise wirkt dieser Schwimmer, wenn das Öl durch Undichtwerden des Gefäßes q ganz ausläuft.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Zur Betätigung eines Kontaktes dienender Schwimmer, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Innern des Schwimmers auf einer Bahn beweglicher Körper (z. B. eine Kugel) bei Gleichgewicht eine bestimmte Ruhelage einnimmt, und daß diese Bahn bei einer Störung des Gleichgewichts eine solche Lage erhält, daß der Körper auf ihr abrollt und während seiner Bewegung oder am Ende derselben durch sein Gewicht einen Kontakt betätigt.
2. Schwimmerkontakt nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn so angeordnet ist, daß sie unter dem Einfluß des abrollenden Körpers eine Eigenbewegung erhält und dadurch den Kontakt betätigt.
3. Schwimmerkontakt nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn und die Kugel bei Gleichgewichtsstörung eine solche Endlage einnehmen, daß bei Wiedereintritt der ursprünglichen Gleichgewichtsbedingungen beide selbst in ihre Ursprung- liehe Lage zurückkehren.
4. Schwimmerkontakt nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch verschiedene Arten von Gleichgewichtsstörungen, die eine Bewegung des Schwimmers in verschiedenen Richtungen bewirken, verschiedene Kontakte betätigt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEA47028D 1926-02-14 1926-02-14 Zur Betaetigung eines Kontaktes dienender Schwimmer Expired DE438342C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3021492A1 (de) * 1980-06-07 1981-12-24 Felten & Guilleaume GmbH, 5000 Köln Schaltuvorrichtung
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