DE438098C - Einrichtung zur Zufuehrung fluessigen Brennstoffs fuer Motoren mit innerer Verbrennung unter Abscheidung der groben Fluessigkeitsteilchen aus dem Gemischstrom und Wieder-zerstaeubung dieser Teilchen - Google Patents

Einrichtung zur Zufuehrung fluessigen Brennstoffs fuer Motoren mit innerer Verbrennung unter Abscheidung der groben Fluessigkeitsteilchen aus dem Gemischstrom und Wieder-zerstaeubung dieser Teilchen

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DE438098C
DE438098C DED46625D DED0046625D DE438098C DE 438098 C DE438098 C DE 438098C DE D46625 D DED46625 D DE D46625D DE D0046625 D DED0046625 D DE D0046625D DE 438098 C DE438098 C DE 438098C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M33/00Other apparatus for treating combustion-air, fuel or fuel-air mixture
    • F02M33/02Other apparatus for treating combustion-air, fuel or fuel-air mixture for collecting and returning condensed fuel
    • F02M33/04Other apparatus for treating combustion-air, fuel or fuel-air mixture for collecting and returning condensed fuel returning to the intake passage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Zuführung flüssi.gen Brennstoffs für Motoren mit innerer Verbrennung unter Abscheidung der groben Flüssigkeitsteilchen aus dem Gemischstrom und Wiederzerstäubung dieser Teilchen. Der Erfindungsgegenstand dient zur Zuführung flüssigen Brennstoffs in Motoren und gehört zur Klasse derjenigen Einrichtungen; bei denen die groben Flüssigkeitsteilchen aus dem Gemisc'listrom durch Geschwind:gicei_tsverminderung oder Ric'litungsweclisei . ansgeschieden und zu einer nochmaligen Zerstäubung- in-.den '-Gemischstrom übergeleitet werden.
  • y Das Wesen der -vorliegenden Erfindung besteht darin, daß das zur Zerstäubung der abgeschiedenen Flüssiglceitsteilchen dienende Venturirohr gleichachsig im Innern einer durch Trägheits- und Prallkräfte als Ab.cheider wirkenden Kammer angeordnet ist, während der von den schweren Flüssigkeitsteilchen befreite Gemisch_trom seitlich zur Kammerachse in die zu den Verbrennungsräumen führende Ansaugeleitung übergeführt wird. Dadurch wi: d vor al-en Dingen erreicht, da.ß eine wiederholte Ausscheidung zu grober Flüssigkeitsteilchen aus dem Gemischstrom erfolgt, sofern bei der erstmaligen Wicderzerstäub::ng eine nicht genügende Zerstäubung dieser Fiü.sigke:tsteilchen statt(indc:n sollte. Das Brenn. toffgemisch, das in die Ansaugeleitung se:b.t gelangt, wird also nur gleic'hmäl..ig fein zerstäubte Flüssigkeitsteilchen aufweisen können, d. h. leicht entflammbar urd vollkommen verbrennbar sein.
  • Ler Erfindungsgegen tand Lt in der Zeichnung in zwei Ausführungsformen beispielsweise veran. cliau:icht, und zwar zeigt Abb. r im wagerechten Schnitt, Abb.2 im senkrechten Schnitt in vergrößertem Mahstabe eine Au führung.,form innerhalb einer Vertehungsle:tung eines vielzylindrigen Motors, Abb.3 im senkrechten Schnitt eine abgeänderte Ausführungsform.
  • Gemäß Abb. r und 2 ist im Verteilungsrohr A, eine erweiterte Kammer A zweckmäßig von kugelförmiger oder ovaler Form angeordnet mit Einlaßöffnungen A3 für die Mischung am unteren Ende und Auslaßöffnungen und -stutzen A, seitlich oder am oberen Ende. Die Auslaßöffnungen liegen nicht gleichachsig mit den Einlaföffnungen A" so daß die Trägheit der groben Flüssigkeitsteilchen bewirkt, daß diese gegen die Wand der erweiterten.-Kammer pra:lcn und nach unten abtropfen, -während die feinen Flüssigkeitsteilchen infolge ihrer geringeren Trägheit leicht in der - Richtung der. Hauptströmung seitlich nach den Au@laßöffnungen abgelenkt werden.
  • . Am= unteren Teil der erweiterten Kammer, in diese vorspringend, ist ein Venturirohr B oder ein ähnliches Rohr mit Verengung im Anschluß an die EinlaßöffnungenA3 angeordnet, so daß um den Teil B2 des Venturirohres herum, der nach innen in den erweiterten Raum vorspringt, eine Art von Sammelrinne für die herabtropfenden Flüssigkeitsteilchen längs der unteren Wand der erweiterten Kammer gebildet wird. Eine bestimmte Zahl von Kanä:en B3 gehen vom unteren Boden dieser Sammelrinne hor zontal oder schräg geneigt aus und verbinden ihn mit dehn Hals des Venturirohres. Dadurch wird die gesammelte Flüssigkeit in das Ven,urirohr gesaugt, zer..täLbt und durch den verengten Querschnitt des Venturirohres dein Hauptgemisch.,trom wieder zugeführt.
  • Auch können Mistel vorgesehen sein, um den in der Rinne C sich sammelnden Brennstoff anzuwärmen, z. B. mittels eines den unteren Teil der Kammer A umschließenden Wärmehemdes D@ mit Einlaß und Auslaß für einen Wärmet. äger. Die Erwärmung b:günstigt die Zerstäub::ng des aufgefangenen Brennstoff.. Wenn dabei einige Brennstoffteilchen verdampft werden sollten, so schlagen sie sich von neuem in Form eines feinen Nebels nieder, sobald sie in Berührung finit dem kalten Brennstoffhauptstrom gelangen. Diese feinen Nebelteilchen werden leicht und ohne Neigung, auszufallen, in der Schwebe erhalten.
  • Die Kammer A hat so viele Austrittsstutzen, wie für eine gute Verteilung und einen vielzylindrigen Motor erforderlich sind. Diese Austrittsstutzen sind derart miteinander vereinigt, daß zwischen ihnen eine als Pra.llfläche dienende Wandfläche, welche der öffnung A3 des Eintrittsstutzen gegenüberliegt, gebildet wird.
  • Das Venturirohr B kann herausnelimbar in der Kammer befestigt sein, wie bei Bi (durch Schraubengewinde) angedeutet ist, um es gegen so:clie anderer Dimensionen auswechseln zu können. Der Boden der Kammer A kann mit einer Paßfläche A5 versehen sein, iniaels deren die Kammer auf den Flansch des Zulaßrohres oder unmittelbar auf denjenigen des Vergasers aufgesetzt werden kann.
  • Lie Auslaßst>;tzen A, der Kammer A können zu den Einlaßstctzen der Zylinder geneigt angeordnet sein, so daß alle an den, Wänden sich niederschlagenden Flüssig1cc.itstei:clien le:clit zur Tropfr-nne C zurückfliehen. Zweckmäßig erhalten die Aualaßstutzen A,, ellip:ischen Quersclin'tt, und zwar mit Horizontaler Längsachse, so daß d e Cb°rkante dieser Rohre oder Stu:zen niöglich-it tief in bezug auf die Au .trittsötfnung des Venturirohres liegt, ohne d.:darch den Querschnitt des Wärmeheirdes D, zu verringern.
  • Die Pfeile in der Zeichnung veranschaulichen die Bahn der Brenn-.toffte:lclicn, und es ergibt sich aus dieser Dar: telltng, daß die aus dem Venturirohr au tretenden Teilchen nicht unmit:elbar in die Auslaßstutzen gelangen können.
  • Die Abb.3 zeigt e'_ne für ein EinlaßkniE mit senkrechtem und wagerechtem Schenkel geeignete Au3fülirungform. Der senkrechte "feil des Zuflußrohres für die Mischung ist über die Kniekrümmung verlängert und mit einem Prallkegel F sowie einen k°g°lstumpfförmi:gen Einsatz versehen, durch dessen obere Durchlaßöffnung die verhältnismäßig grcben F"üs--i,keitsteaclien, da sie der Krümmung des Knies nicht folgen können, auf den Prallkegel geführt w erden, von dem sie zum ringförmigen Tropfensaznmler C abgeleitet werden. Von dort gelangen sie durch die Leitung C., zur Rinne B;,, die das Venturirohr B umschließt; durch die Kanäle B3 werden sie endlich wieder in das Innere des Venturirohres ge=argt. Die Wirkungsweise ist durch die in Abb. ; eingezeichneten Pfeil veranschaulicht und entspricht derjenigen nach Abb. 2.
  • Es ist ersichtlich, daß die Einrichtung nach der Erfindung eine vollkommene Zerstäcbung des Brennstoffs vor Eintritt des Gemisches in den Zylinder ermöglicht und daß vor allein die abgeschiedenen groben Flüssigkeitströpfchen nach erneuter Zerstäubung in den Hauptstrom wieder eingeführt werden.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPR'ÜCHr: i. Einrichtung zur Zuführung flüssigen Brennstoffs für Motoren mit innerer Verbren.-nung unter Trennung der groben Flüssigkeitsteilchen aus dem Gemischstrom durch Geschwindigkeitsverminderung oder Richtungswechsel und Wiederzerstäubung der abgeschiedenen Flüssiglce:tsteilchen im Gemisch.3trom. dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Zerstäubung der abgeschied.:nen Flüs i-keit#.te=lchen d:encnd-s Ven uriiohr gleichachsig im Innern einer durch Träglieits- und Prallkiä'te als Ab_,clze:der wirkenden Kammer angeo- dnet i@,t, während der von -den schweren Flü.>sigkeitsteilchen befreite Gemischstrom se:tl:ch zur KammerLchse in die zu d3n Velbrcnn--:ngsräumen führende Ansargeleitung üb.:rgeführt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Venturirohr (B;) mit Durchtrittsöffnungen (B3) für die Wiederzerstäub::ng im eng ten Querschnitt diametral in eine Ict.gelförmige Kammer (A) hine'nragt, die mit seitlichen Auatrittsöffnungen (A4, Al) für den Gemisch trom nach den An.:augele:t::ngen verschiedener Aibeitszyl:nd-r verselum ist (Abb. i und 2).
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichachsig zum Venturirohr verlaufende, in einem Kniestück mit senkrechtem und wagerechtem Schenkel angeordnete Abscheidekammer oberhalb der Kniekrümmung einen mit oberer Durchlaßöffnung für die schweren Flüs. igkeiu Wichen versclienen k: gelstunipfförmigen Einsatz trägt und oberhalb desse-ben einen Prallkegel (F), derart, daß die schweren, aus dem Gemischstrom sich ausscheidenden Flüssigkeitsteilchen durch den Prallkegel in einen zwischen dem kegelstumpfförmigen Einsatz und einer daran anschließenden zylindrischen Kammerwand befindlichen Raum übergeführt werden, von welchem aus sie zu den Durclitrittsöffnungen (B3) des Venturirohres für die Wiederzerstäubung geleitet werden (Abb.3).
DED46625D Einrichtung zur Zufuehrung fluessigen Brennstoffs fuer Motoren mit innerer Verbrennung unter Abscheidung der groben Fluessigkeitsteilchen aus dem Gemischstrom und Wieder-zerstaeubung dieser Teilchen Expired DE438098C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000636B (de) * 1952-11-21 1957-01-10 Daimler Benz Ag Vorrichtung zur Herstellung eines Kraftstoffluftgemisches fuer Brennkraftmaschinen
DE1024752B (de) * 1952-11-21 1958-02-20 Daimler Benz Ag Einrichtung zur Herstellung eines Kraftstoff-Luft-Gemisches fuer Brennkraftmaschinen
EP0083653A4 (de) * 1981-07-27 1984-09-19 Ben D Purser Vorrichtung zur herstellung eines gemisches von brennbarer flüssigkeit und luft.
DE3339758A1 (de) * 1983-11-03 1985-05-15 Franz X. 6200 Wiesbaden Wittek Ansaugrohr fuer verbrennungskraftmaschine

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DE1024752B (de) * 1952-11-21 1958-02-20 Daimler Benz Ag Einrichtung zur Herstellung eines Kraftstoff-Luft-Gemisches fuer Brennkraftmaschinen
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