DE437435C - Vorrichtung zum Auffangen von Stoessen - Google Patents

Vorrichtung zum Auffangen von Stoessen

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DE437435C
DE437435C DEM89906D DEM0089906D DE437435C DE 437435 C DE437435 C DE 437435C DE M89906 D DEM89906 D DE M89906D DE M0089906 D DEM0089906 D DE M0089906D DE 437435 C DE437435 C DE 437435C
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Germany
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spring
spring washers
rings
buffer
washers
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Expired
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DEM89906D
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Paul Mueller Co
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Paul Mueller Co
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F3/00Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic
    • F16F3/02Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic with springs made of steel or of other material having low internal friction
    • F16F3/04Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic with springs made of steel or of other material having low internal friction composed only of wound springs
    • F16F3/06Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic with springs made of steel or of other material having low internal friction composed only of wound springs of which some are placed around others in such a way that they damp each other by mutual friction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Auffangen von Stößen. Es sind bereits Reibungspuffer bekannt, welche mit Hilfe kegelförmig ausgebildeter, geschlitzter Druckteller dazwischenliegende mehrteilige Reibbacken kräftig an die Pufferstange oder Pufferhülse drücken und die hierbei erzeugte Reibung dazu benützen, die lebendige Kraft des auflaufenden Wagens in unschädlicher Weise in Wärme zu -verwandeln. Ebenso sind bereits aus in sich geschlossenen Ringen bestehende Federn bekannt, welche eine ähnliche Wirkung wie ein Reibungspuffer haben. Bei der ersten Art der Puffer muß zur Erzielung einer Federwirkung eine besondere Feder benutzt werden, während die bekannten, aus in sich geschlossenen Ringen bestehenden Federn zu geringe Elastizität besitzen und infolgedessen durch eine besondere Hubbegrenzung gegen Überlastung geschützt werden müssen. Außerdem verschieben sich bei dieser Konstruktion die Kegelflächen gegeneinander, so daß die Flächenanlage der Kegelflächen gestört wird. Da bei der Störung des Flächenverhältnisses keine Flächen-, sondern Linienbewegung eintritt, sind die Federringe bei starken Stößen hohen spezifischen Flächendrücken ausgesetzt und neigen deshalb zum Brechen.
  • Durch den Erfindungsgegenstand sollen alle diese Mängel vermieden `werden. Die Erfindung hat weiter den Vorteil, daß man durch Bemessung der Federn und durch besondere Anordnung der wechselseitigen Einschnitte jeden beliebigen Weg (Federwirkung) zulassen kann, bevor der Bremsweg beginnt. Ebenso läßt die Erfindung es zu, daß einzelne Federringe oder ganze Gruppen eine Bremswirkung bereits herbeiführen, ehe die Federwirkung ganz zur Auswirkung gekommen ist. Man hat es also auch in der Hand, die Bremswirkung in genauem Verhältnis zur Federanspannung zu steigern sowie für bestimmte Fälle auch noch eine Reservefeder nicht voll in Anspruch zu nehmen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen Abb. i bis 3 ein Ausführungsbeispiel eines einfachen Eisenbahnpuffers für geringe Stoßkräfte, Abb. 4 bis 7 ein anderes Ausführungsbeispiel für mittlere Stoßkräfte, Abb.8 und 9 ein Ausführungsbeispiel für große Stoßkräfte, besonders für Mittelpuff erkupplungen, Abb. iö und i i andere Ausführungsbeispiele. In Abb. i ist a die Pufferhülse, b der Pufferstößel mit der Pufferplatte c. d sind wechselseitig geschlitzte Federringe aus einem Stück. Abb.2 zeigt einen Teil der Federringe d aufgerollt, mit den Schlitzen e, welche an ihrem Eingange bei f keilförmig auslaufen. Wenn die in der Pufferhülse a übereinanderliegenden Federringe in senkrechter Richtung zusammengedrückt werden, so lassen die Schlitze e eine leichte Dehnung der Federringe in radialer Richtung zu. Die wechselseitigen Schlitze e und der äußere Durchmesser der Federringe d werden so bemessen, daß nach einer bestimmten vorgesehenen Federwirkung die Federringe sich mit ihren äußeren Flächen an die Innenwandung der Pufferhülse a legen, so daß die weiteren Stoßkräfte durch die Reibung vernichtet werden. Die eigenartige Ausbildung der Federringe d läßt es zu, daß die Bremswirkung bei jeder gewünschten Stoßkraft beginnen kann. Dabei kann die Elastizität der Federringe d so weit getrieben werden, daß die Federringe um das Doppelte ihres Durchmessers auseinandergezogen werden können, ohne ihre Elastizität zu verlieren. g ist eine Hilfsfeder, welche die Pufferstößel wieder in die alte Lage bringt. Damit die sich ineinanderschiebenden Keilflächen f auch nach stärkerer Abnutzung sich genau aufeinanderlegen können und möglichst große Reibflächen ergeben, kann man noch Rundkeile w (Abb. 2 und 3) vorsehen, welche sich jeder Neigung anschmiegen können.
  • Abb. q. bis 7 zeigen eine andere Ausführungsform, bei welcher der Pufferstößel nach Erreichung einer bestimmten Federspannung durch die Federringe dl festgeklemmt wird, wodurch ein großer Teil der Stoßkräfte vernichtet wird. Die Wirkungsweise ist ähnlich der vorher beschriebenen. In diesem Falle werden die Federringe d, zweckmäßig bei lz. kegelig ausgebildet, und zwar derart, daß die Kegelfläche abwechselnd auf der Innenseite und Außenseite der Federringe liegt, so daß beim Zusammendrücken der Federringe d,. in senkrechter Richtung die Federringe sich abwechselnd nach innen und außen zusammendrücken und nach Erreichung der vorgesehenen Stoßkraft, welche federnd aufgenommen werden soll, die Bremswirkung beginnt. Dabei hat man es durch Bemessung der wechselseitigen Einschnitte in der Hand, die Federringe d,. einzeln oder auch gleichzeitig oder periodenweise nach jedesmaligerErreichung einer bestimmten Stoßkraft. zur Bremswirkung kommen zu lassen. o sind auswechselbare Hartgußbuchsen.
  • Abb. 8 zeigt eine Ausführung, welche sehr große Stoßkräfte aufnehmen und als Mittelpuffer Anwendung finden soll. Die Wirkungsweise ist nach der vorhergegangenen Beschreibung ohne weiteres verständlich. Die Federringe d2 werden durch die massiven Klemmringe i. an die Wandungen der Pufferhülse a, des Pufferstöllels b und des Federbolzens k gepreßt. Damit die Bremskraft der Federringe auch an allen Seiten zu gleicher Zeit zur Auslösung gebracht werden kann, ist ein Ausgleichteller l vorgesehen, welcher sich auf dem Fuß m des Federbolzens k abwälzen kann. In Abb. 9 ist der Ausgleichteller l im Grundriß gezeigt. r sind wieder wechselseitige Einschnitte, welche j edesmal nicht ganz bis an die Gegenseite heranreichen, so daß der Zusammenhang des Ausgleichtellers l selbst gewahrt bleibt.
  • Abb. io zeigt eine Puffervorrichtung, bei welcher gleichzeitig vier der in Abb. i bis 9 dargestellten Stößel Aufnahme gefunden haben. b2 sind in diesem Falle die an der Pufferplatte c2 angelenkten Pufferstößel, welche in die Pufferhülsen a2 eingreifen. Die in Abb. i bis 8 angegebenen Federringe d, d, sind in Abb. io nicht gezeichnet. Die Pufferhülsen d2 sind an kreis- oder kurvenförmigen Hebeln p beweglich oder in anderer Weise miteinander verbunden. Die Hebel p können sich auf einem Hebel q und dieser kann sich wieder auf der Grundplatte s abwälzen, so daß die Pufferstößel b= in allen Lagen gleichmäßig belastet werden. Dieses System kann man weiter ausbilden und beliebig viel Stößel bz mit Pufferhülsen a. vorsehen.
  • Die Erfindung wird nicht umgangen, wenn die Federringe d, d, sowie der Ausgleichteller L aus einzelnen Segmenten gebildet und der Zweck der wechselseitigen Einschnitte durch eine andere Form oder entsprechend ausgebildete Federn oder sonstige Mittel erreicht wird.
  • Abb. i i zeigt noch eine andere Ausführung. d,, sind wieder in ähnlicher Weise wie die Ausgleichteller Z (Abb.9) wechselseitig eingeschnittene Federringe, welche sich bei auftretenden Stößen nach Überwindung der eigenen Federspannung der Federringe d3 mit ihren Flächen in die Klemmringe t hineinschieben. Die vollen, massiven Klemmringe t sind so stark gehalten, daß sie selbst bei stärksten Stößen nicht nachgeben. Die Klemmringe t sind an ihrer unteren Seite bei x kreisringförmig abgedreht. Auf diesen kreisringförmigen Flächen gleiten die Federringe d" mit ihren entsprechend ausgebildeten Flächen, so daß beim Hineinschieben der Kegelflächen der Federringe d3 in den Kegelsitz der Klemmringe t selbst bei starker Abnutzung einzelner Flächen kein hoher spezifischer Flächendruck auftreten kann, da infolge der zusammenhängenden und trotzdem elastischen Federringed3 sämtliche in Betracht kommenden Flächen sich innig aneinander anschmiegen können.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Auffangen von Stößen für Prellböcke usw., insbesondere für Puffer, dadurch gekennzeichnet, daß wechselseitig eingeschnittene oder mit wechselseitigen Aussparungen von beliebiger Form versehene oder durch sonstige Ausbildung elastisch gemachte Federringe (d, dl, d2, d3) durch die Stoßkräfte sich nach Erreichung einer bestimmten Federspannung an die Pufferhülsenwände oder sonstige besonders ausgebildete Reibflächen anlegen und so die weiteren Stoßkräfte durch Reibung vernichten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung von Doppel- oder Mehrreihen von Federringen (d2) besondere Ausgleichteller (L) angeordnet sind (Abb. 8).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusammenpressen der Federringe (d, d3) durch Vermittlung von Klemmringen (i., t) erfolgt (Abb.8 und i i). .
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte (e, y-) der Federringe (d, dl, d@, d#,) derart bemessen sind, daß die einzelnen Federringe oder ganze Gruppen schon an der Bremsung teilnehmen, ehe die zugelassene Federspannung erreicht ist, oder daß die einzelnen Federringe im gleichen Verhältnis mit der Zunahme der Stoßkraft an der Bremskraft teilnehmen oder wahlweise.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß die kegeligen Flächen (h) der Federringe (d, di, d, d") und Federteller (l) mit Rundkeilen versehen sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung mehrerer Puffer bei einer Stoßvorrichtung die Stoßkräfte durch Wälzhebel (p, q) auf die Federringe übertragen werden (Abb. io).
DEM89906D Vorrichtung zum Auffangen von Stoessen Expired DE437435C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE766618C (de) * 1940-05-15 1951-08-09 Carl Schenck Maschinenfabrik D Federnde Vorrichtung zur Einleitung mechanischer Nutzschwingungen zum Foerdern von Schuettgut mittels Schuettelrinnen, die insbesondere elektromagnetisch erregt werden
DE1132008B (de) * 1959-05-02 1962-06-20 Henschel Werke G M B H In Richtung ihrer Laengsachse belastbare Federsaeule zur Abfederung von Fahrzeugen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE766618C (de) * 1940-05-15 1951-08-09 Carl Schenck Maschinenfabrik D Federnde Vorrichtung zur Einleitung mechanischer Nutzschwingungen zum Foerdern von Schuettgut mittels Schuettelrinnen, die insbesondere elektromagnetisch erregt werden
DE1132008B (de) * 1959-05-02 1962-06-20 Henschel Werke G M B H In Richtung ihrer Laengsachse belastbare Federsaeule zur Abfederung von Fahrzeugen

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