DE437400C - Kurzzeitmesser mit einer zeitweilig bewegten Schwungmasse - Google Patents

Kurzzeitmesser mit einer zeitweilig bewegten Schwungmasse

Info

Publication number
DE437400C
DE437400C DEB114654D DEB0114654D DE437400C DE 437400 C DE437400 C DE 437400C DE B114654 D DEB114654 D DE B114654D DE B0114654 D DEB0114654 D DE B0114654D DE 437400 C DE437400 C DE 437400C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
time
timer
point
zero
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB114654D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB114654D priority Critical patent/DE437400C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE437400C publication Critical patent/DE437400C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F8/00Apparatus for measuring unknown time intervals by electromechanical means
    • G04F8/006Apparatus for measuring unknown time intervals by electromechanical means running only during the time interval to be measured, e.g. stop-watch

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Kurzzeitmesser mit einer zeitweilig bewegten Schwungmasse. Bei wissenschaftlichen Messungen kann es häufig notwendig werden, kleinste Zeiten, die z. B. nur I"iooo Sekunde betragen, mit größter Genauigkeit zu messen. Ebenso -gibt es wissenschaftliche und praktische Untersuchungen, bei denen es darauf ankommt, äußerst genau festzustellen, ob zwei oder mehrere Vorgänge, die an sich gleichzeitig eintreten sollen, auch wirklich absolut gleichzeitig eingetreten sind oder, wenn nicht, innerhalb welcher, oft kleinster Zeitdifferenzen sie aufeinander folgten. In solchen Fällen kann der übliche Kurzzeitmesser mit Antrieb des sich drehenden Systems, z. B. durch eine mittels eines Elektromagneten gespannten und im Augenblicke des Beginns der Messung freigegebenen Antriebsfeder, nicht ohne weiteres mehr Anwendung finden, da bei der Messung sehr kurzer Zeiten nicht nur das freifliegende System allein, sondern außerdem auch noch die noch nicht vollkommen entspannte Antriebsfeder mit abgebremst werden müßte. Dies würde aber die genaue Messung beeinträchtigen, und außerdem nutzt sie, da das plötzliche Stillsetzen des Kurzzeitmesserrades und der noch nicht ganz entspannten Antriebsfeder eine sehr große Bremskraft erfordert, die Bremsbacke dabei zu stark ab. Man kann nun liier Abhilfe schaffen, wenn man durch künstliche Vergrößerung der Einfallzeit der Bremse die Antriebszeit des Kurzzeitmesserrades, d. h. die Zeit; welche vergeht vom Beginn der elektromagnetischen Freigabe der Antriebsfeder bis zu deren völliger Entspannung, kleiner wählt als die Zeit, die die Bremse von ihrer Auslösung bis zum Einfall braucht (Bremszeit).
  • Die Mittel, welche man zur Verlangsamung des BremseinfalIes anwenden kann, können dabei verschiedener Art sein. Am besten wird es sein, der Bremse eine vergrößerte Masse zu geben und eine im Verhältnis zur Masse geringe Federkraft; alsdann wird die Bremse ihre Schwingbewegung verlangsamt ausführen. Man kann aber auch so verfahren, daß man die Bremsbacke zwingt, einen großen Weg zurückzulegen, ehe sie am Kurzzeitmesserrade zum Anliegen kommt. In solchen Fällen kann es zweckmäßig sein, die Bremsbacke in einer Parallelführung zu verschieben; das gibt zugleich eine Möglichkeit, in einfacher Weise die Länge des Weges, den die Bremsbacke bis zum Anliegen am Kurzzeitmesserrade zurücklegen muß, zu verändern, und zwar ohne daß die Bremsbacke sich dadurch falsch an den Umfang des Rades anlegt. Überhaupt ist es zweckmäßig, die Bremse des Kurzzeitmessers so zu gestalten, daß man besonders bei Gleichzeitigkeitsbestimmungen die Einfallzeit der Bremse regelbar macht. Die Regelbarkeit darf aber unter keinen Umständen zugleich eine Änderung der Empfindlichkeitseinstellung der Bremse im Gefolge haben, sondern eben nur eine Änderung der Einfallzeit. Dies kann, wie schon angedeutet, durch Änderung des Bremsweges geschehen, man kann aber auch das Mittel wählen, besondere Massen anzuordnen, die zu diesem Zwecke in bezug auf ihren wirksamen Hebelarm einstellbar sind.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i teilweise einen Kurzzeitmesser, bei dem die Einfallzeit der Bremse geändert werden kann, ohne daß dadurch gleichzeitig eine unerwünschte Änderung der Empfindlichkeit erfolgt. In dieser Abbildung ist mit i der Bremsmagnet, mit 2 der die Bremsbacke 9 tragende Bremsarm, mit 3 das abzubremsende Kurzzeitmesserrad und mit die Feder des Bremsarmes bezeichnet. 5 ist der feste Drehpunkt für das ganze Bremssystem. Von diesem gehen drei feste Arme 6 aus, auf denen je ein verstellbares Gewicht 7 angeordnet ist. Durch Verschieben dieser Gewichte 7 auf ihren Armen 6 kann die Bremszeit geregelt werden. Ein größeres Gewicht 8, das auf dem einen, die Verlängerung des Bremsarmes bildenden Arm 6 verstellbar ist, dient zur Gleichung des Systems.
  • Da bei einem solchen Kurzzeitmesser für Gleichzeitigkeitsbestimmungen zufplge der künstlichen Verzögerung der Einfallzeit der Bremsbacke der Zeiger des Kurzzeitmne.sserrades im Augenblicke des Abgangs an einer anderen Stelle steht als im Augenblicke des Einfalles der Bremse, auch wenn der Abgang des Kurzzeitmesserrades und die Auslösung des Bremsmagneten absolut genau in demselben Zeitpunkt stattfanden, so muß auch die Skala, auf der die Zeiten abgelesen werden sollen, anders eingerichtet sein als bei einem gewöhnlichen Kurzzeitmesser. Eine Skala mit einer solchen Einteilung ist z. B. in Abb. 2 dargestellt, in der mit a die Nullmarke für die Zeigerstellung in der Anfangsstellung des gespannten Systems und mit b ein zweiter Nullstrich bezeichnet ist. Vom letzteren geht nach rechts eine Zeitskala c und nach links eine kürzere Skala d aus. An der Skala c kann abgelesen werden, um wieviel bei Gleichzeitigkeitsmessungen der den Bremsmagneten auslösende zweite Vorgang später einsetzte als der den Abgangsmagneten auslösende Vorgang, und an der Skala d, um wieviel der zweite Vorgang etwa zu früh einsetzte, also auch den Einfall der Bremse zu früh bewirkte.
  • Verwendet man einen Kurzzeitmesser mit einer solchen Skala zu einer Gleichzeitigkeitsbestimmung zweier Vorgänge, dann läßt sich an dieser also ganz genau erkennen, welcher der beiden Vorgänge früher und welcher später eingetreten ist. Trat z. B. der Vorgang, der die Bremse 2, 9 auslöste, früher ein als der, welcher das Kurzzeitmesserrad 3 in Bewegung setzte, dann wird der Zeiger nach beendeter Messung, von dem Nullstrich b der Meßskala aus gerechnet, etwas links stehen und eben dadurch anzeigen, daß dieser Vorgang zuerst stattgefunden hat. An der Skala d kann man ablesen, um wieviel dieser Vorgang zu früh eingetreten war. Trat dagegen das Auslösen der Bremsen später ein. als der Abgang des Rades 3, so steht der Zeiger nach beendeter Messung etwas rechts vom Nullpunkt b.
  • Es gibt hin einen Weg, die beiden Nullpunkte a, b zusammenzulegen und die Skala so auszuführen, wie sie in Abb.3 dargestellt ist. Hierdurch wird es zugleich möglich, den gemeinsamen Nullpunkt a, b in die Mitte des Gesamtbereiches einer geschlossenen Skala zu verlegen. Dabei ist es gleichgültig, ob das Kurzzeitmesserrad einmal oder mehrere Male umläuft oder ob es pendelt. Bedingung ist dabei nur, daß die Einfallzeit der Bremse um so viel verzögert wird, daß der Zeiger bei einer Gleichzeitigkeitsmessung zu Beginn und am Abschluß der Messung beide Male, wenn auch nach Zurücklegung eines dazwischenliegenden Weges von 36o°, auf diesen Nullpunkt zeigt. Die Bremse muß dabei stark verzögert werden und doch sehr zeitgenau einfallen. Eine Ausführungsform eines Kurzzeitmessers, der für diesen Zweck geeignet ist, ist in Abb. ¢ dargestellt. Darin ist 3 wieder das abzubremsende Rad, i der Bremsmagnet, 2 der Bremshebel, der sich durch eine beliebig geformte Feder ¢, z. B. eine Spiralfeder, von genügender Stärke beim Aus schalten des Magneten i in der Richtung des Pfeiles noch vor völliger Entspannung der Feder q. mit seiner Bremsbacke 9 gegen den Umfang des Rades 3 legt und dies zum Stillstand bringt. Macht man dabei das ganze Bremssystem samt dem Magneten i um seinen Mittelpunkt 5 drehbar, so kann man die Platte@to, auf der das Bremssystem befestigt sein mag, so verdrehen, daß dadurch der Weg, den der Bremsarm zurückzulegen hat, und damit auch die Zeit beliebig geändert werden kann, welche die Bremse vom Augenblick der Erregung ab braucht, um das Kurzzeitmesserrad 3 zu erreichen und durch Abbremsung stillzusetzen. Eine Teilung e und eine Marke f gestatten eine genaue Einstellung dieses Zeitwertes, so daß es also ohne weiteres möglich ist-, das Instrument genau auf den Nullpunkt der (nicht dargestellten) Skala einzuregeln. Diese Einstellung e, f kann auch dazu dienen, den Kurzzeitmesser in einen gewöhnlichen Kurzzeitmesser zurückzuverwandeln, oder äber auch um die Nullpunkte "c, b entweder. wie in Abb. 2 dargestellt, auseinanderzulegen, oder aber, sie, wie in Abb.3 veranschaulicht, in die Mitte des Meßbereiches zu verschieben. Ganz wesentlich ist aber bei allen Lösungen, daß durch die Regelung der Bremszeit die Empfindlichkeitsstellung der Bremse in keiner Weise in Mitleidenschaft gezogen wird. Statt von einem Nullpunkt aus in zwei entgegengesetzten Richtungen zu teilen (Abb. 3), kann man z. B. auch ein Instrument mit einer ganz durchlaufenden Kreisteilung anwenden. Man muß sich dann aber den einzustellenden Nullpunkt irgendwie an der Teilung, z. B. durch einen roten Strich, anmerken oder aber sich den Zahlenwert dieses Punktes merken, uni von ihm aus vor- oder rückwärts rechnen zu können.
  • Die Skala eines Kurzzeitmessers der beschriebenen Art, z. B. der nach Abb. 2 oder 3, kann natürlich in beliebiger Weise dem Verwendungszweck entsprechend geeicht sein, und zwar, wenn ein solches Instrument zur Fahrtgeschwindigkeitsbestimmung auf Schiffen benutzt werden soll, in Knoten, wenn es zu Lotungen benutzt wird, in Tiefenmetern und bei Richtungsbestimmungen im )Vinkelmaß in bezug auf die zu bestimmende Richtung. Auch für gewöhnliche Zeitmessungen kann es übrigens sehr zweckmäßig sein, einen Kurzzeitmesser mit zwei Nullpunkten zu verwenden, da ein solcher Kurzzeitmesser, bei dem die nicht ganz gleichförmig verlaufende Anlaufzeit (Entspannung der Antriebsfeder') ausgeschaltet ist, einen gleichförmigeren Verlauf der ganzen Teilung erhält, im Vergleich mit der Teilung der Skala eines gewöhnlichen -Kurzzeitmessers, bei dein der Nullpunkt der Skala mit dem Zeitpunkt des Anlaufbeginns des Kurzzeitmesserrades zusammenfällt.
  • Will man nicht die Einfallzeit der Bremse selbst verändern, so kann man zum gleichen Ziele gelangen, wenn man die Bremse finit einem Relais zusammenarbeiten läßt, welches als Verzögerungsrelais ausgebildet ist. Ein solches Relais könnte man sogar, mit einer gewöhnlichen Bremse im Kurzzeitmessergehäuse untergebracht, mit dieser zusammenbauen.
  • Handelt es sich darum, mehrere Zeitmessungen gleicher oder verschiedener Zeitwerte gleichzeitig und gemeinsam auszuführen, die einen gemeinsamen Nullpunkt besitzen, wie dies bei Zeitvergleichungen (z. B. bei Schallortungen) der Fall ist, und die sich unter Umsänden überhaupt nicht nacheinander ausführen lassen, so ist es sehr vorteilhaft, dem Kurzzeitmesser unter Anwendung der vorliegenden. Erfindung eine solche Ausführungsform zu geben, daß eine Mehrzahl von Meßsystemen durch Ausschalten ein und desselben Antriebsmagneten am besten absolut gleichzeitig in Gang gesetzt werden. Ein solches Instrument ist auch sehr brauchbar beim gleichzeitigen Messen von Schallgeschwindigkeiten in verschiedenen Medien; auch ist seine Verwendung im Hörsaal sehr angebracht, wenn man zeigen will, wie sich zwei Zeitwerte zueinander verhalten. Man braucht dann solche Messungen nicht nacheinander auszuführen, sondern kann sie gleichzeitig vornehmen, was außerdem den wichtigen Vorteil ergibt, daß die Bedingungen, unter denen der Versuch ausgeführt wird, für alle Vergleichsversuche dieselben sind. Es steht also nicht zu befürchten, daß sich z. B. bei Schallgeschwindigkeitsmessungen in der Zwischenzeit die Temperatur geändert haben könnte. Ausführungsformen solcher Instrumente. mit drei Systemen sind in den Abb. 5 und 6 und mit vier Systemen in Abb. ; dargestellt. Man kann, wie dies in Abb. 6 am System 3' angedeutet ist, dabei auch die einzelnen Systeme 3', 3", ,;"' in verschiedener Art, und wenn man will, mit verschiedener Laufzeit ausbilden. Bei derartigen Instrumenten können so viel Skalen angeordnet sein, als Zeitmeßsysteme vorhanden sind. Die Anordnung kann aber auch so getroffen werden, daß nur eine Anzeigeskala mit einem gemeinsamen Nullstrich vorgesehen ist, auf welche die Zeigerstellungen der einzelnen Systeme mittels auf deren Achsen angebrachter Spiegel projiziert werden.
  • Es sei noch eine besondere Verwendungsmöglichkeit eines Kurzzeitmessers nach vorliegender Erfindung erwähnt, bei dem der Nullpunkt ebenfalls zweckmäßig in die Mitte des Meßbereiches verlegt wird. Man kann solch einen Apparat nämlich durch geeignete Schaltung dazu benutzen, um bei Bestimmungen von Schiffsgeschwindigkeiten ohne weiteres an dem Instrument erkennen zu können, ob die abgelesene Schiffsgeschwindigkeit sich auf Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt des Schiffes bezieht, und zwar ist dies besonders wertvoll dann, wenn es sich wie bei Rückwärtsfahrten um sehr kleine Schiffsgeschwindigkeiten handelt. Endlich ist ein solches Instrument auch geeignet zur Bestimmung von Schallrichtungen durch direkte Zeitmessungen, oder von Schallorten, da man alsdann, je nach Lage der Basis, eindeutige Messungen erhält. Es: kann beim Ablesen der Ergebnisse dann keinem Zweifel unterliegen, ob der Schall von rechts oder links oder von vorn oder hinten,gekommen ist, zu welcher Erkenntnis man sonst unbedingt mehrere getrennte Zeitmeßinstrumente zur Anwendung bringen müßte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kurzzeitmesser mit einer zeitweilig bewegten Schwungmasse nach Patent 435011, insbesondere zum Messen sehr kurzer Zeiten und zu Gleichzeitigkeitsfeststellungen, dadurch gekennzeichnet, daß durch künstliche Vergrößerung der Einfallzeit der Bremse die Antriebszeit des sich drehenden Systems, d. h. die Zeit vom Beginn des Antriebsimpulses, z. B. durch eine auf das Rad wirkende, sich entspannende Feder, bis zu dem Zeitpunkt, von dem an sich das Rad frei dreht, kleiner gewählt ist als die Zeit, die die Bremse von ihrer Auslösung bis zum Einfall braucht, und daß auf der Ablesskala zwei Nullpunkte (a und b) angebracht sind, von denen der Nullstrich (a) der Anfangsstellung des Zeigers im Zeitpunkte des Umlaufbeginns des Systems (3) entspricht, während der andere Nullpunkt (b) an dem Punkte angebracht ist, auf welchen sich der Zeiger infolge der künstlichen Vergrößerung der Einfallzeit der Bremse bei einer Zeitmessung mit dem Zeitwert Null einstellt. a. Ausführungsform des Kurzzeitmessers nach Anspruch i, bei welcher der Zeiger mehr als eine volle Umdrehung ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitverzögerung des Bremseinfalles so groß gemacht ist, daß der Zeiger von der Auslösung des Bremsmagneten bis zum Einfall der Bremse gerade eine volle Umdrehung ausführt, so daß der Zeitnullpunkt (b) mit dem anderen Nullpunkt (a) zusammenfällt, wobei die Skala mit einer von diesem gemeinsamen Nullpunkt (a, b) beginnenden und nach rechts und links laufenden Bezifferung versehen ist. 3. Kurzzeitmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfallzeit der Bremse des Kurzzeitmesserrades z. B. durch verschiedenes Einstellen von am Bremshebel angeordneten Massen Abb. i) oder durch Verlängern oder Verkürzen des Weges der Bremsbacke regelbar ist, ohne daß dabei eine Änderung der Empfindlichkeit der Bremse herbeigeführt wird. q.. Kurzzeitmesser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsbacke an einem drehbar gelagerten und entsprechend gefederten Bremsarm (a, Abb. 4) angeordnet ist, der einen beliebig großen Weg, unter Umständen bis zu mehrmaliger Umdrehung, auszuführen vermag, und daß, um diesen Weg ohne Änderung der Empfindlichkeit der Bremse einstellbar zu machen, das ganze Bremssystem um den Drehpunkt (5) des Bremsarmes (a) gedreht werden kann, wobei eine Marke (f) vorgesehen ist, welche die jeweilige Einstellung des Weges der Bremsbacke und damit der Bremsverzögerung an einer Teilung (e) erkennen läßt. 5. Kurzzeitmesser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine gewöhnliche Bremsvorrichtung ohne Verzögerung vorgesehen ist und die erforderliche Verzögerung dadurch erzielt wird, daß mit dem Stromkreis des Bremsmagneten ein Verzögerungsrelais verbunden ist. 6. Kurzzeitmesser nach Anspruch i zur Messung beliebig vieler, gleicher oder verschiedener Zeiten mit gemeinsamem Nullpunkt, insbesondere für Zeitvergleichungen oder auch für Zeitmessungen, die sich nur gleichzeitig und gemeinsam ausführen lassen, wobei eine Mehrzahl von Zeitmeßsystemen gleicher oder verschiedener Ausführung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zu diesen Zeitmeßsystemen gehörigen Bremsmagnete zu einem System mit geschlossenem magnetischen Linienfluß vereinigt sind.
DEB114654D 1924-06-27 1924-06-27 Kurzzeitmesser mit einer zeitweilig bewegten Schwungmasse Expired DE437400C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB114654D DE437400C (de) 1924-06-27 1924-06-27 Kurzzeitmesser mit einer zeitweilig bewegten Schwungmasse

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB114654D DE437400C (de) 1924-06-27 1924-06-27 Kurzzeitmesser mit einer zeitweilig bewegten Schwungmasse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE437400C true DE437400C (de) 1926-11-20

Family

ID=6993811

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB114654D Expired DE437400C (de) 1924-06-27 1924-06-27 Kurzzeitmesser mit einer zeitweilig bewegten Schwungmasse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE437400C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE437400C (de) Kurzzeitmesser mit einer zeitweilig bewegten Schwungmasse
DE865215C (de) Elektrische Praezisionswaage
DE3639814A1 (de) Startchronometer fuer rennen, insbesondere fuer regatten
DE462080C (de) Kurzzeitmesser fuer Echolotungen
DE826514C (de) Vorrichtung zum Registrieren von Messwerten fuer Unfallbewertungen bei Kraftfahrzeugen
DE892057C (de) Meßgerät fur ein Längenmaß
DE85165C (de)
DE934201C (de) Ultrazentrifuge mit Optik zur Feststellung des jeweiligen Zustandes einer in einer Laeuferzelle befindlichen Substanz waehrend des Zentrifugierens
DE366117C (de) Vorrichtung zur Messung der Menge oder Geschwindigkeit stroemender Stoffe
DE400816C (de) Kurzzeitmesser mit einer zeitweilig in Drehung versetzten Schwungmasse
DE740585C (de) Vorrichtung zum Messen der in der Zeiteinheit abgegebenen Schuesse einer Maschinenwaffe
DE3133744A1 (de) Einrichtung zur bestimmung der durchgangscharakteristik eines partikelschwarms
DE325427C (de) Stroemungsgeschwindigkeitsmesser
DE915279C (de) Vorrichtung zur Auswertung von Diagrammen
DE558895C (de) Vorrichtung zum Messen der Geschwindigkeit eines Fahrzeuges o. dgl.
DE143952C (de)
DE3801381A1 (de) Simulator zur dynamischen vermessung optoelektronischer sensoren
DE704104C (de) Einrichtung zur Steuerung von Schiffsstabilisierungsanlagen mit periodisch bewegten Daempfungsmassen
DE419710C (de) Schaltung fuer in Verbindung mit Echoloteinrichtungen oder aehnlichen Apparaten verwendete Kurzzeitmesser
DE367202C (de) Kurzzeitmesser
DE516930C (de) Pruef- und Messeinrichtung an Flugzeugabstossbahnen
DE428748C (de) Kurzzeitmesser, insbesondere fuer Echoloteinrichtungen
DE745341C (de) Vorrichtung zum Messen von Geschoss-Flugzeiten
DE407319C (de) Vorrichtung zur Messung von Schallenergien oder diese beeinflussender Groessen
DE494493C (de) Maschine zum Integrieren von Differentialgleichungen zweiter Ordnung