DE437313C - Kniekontakt, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, zum Betrieb von Hupen - Google Patents
Kniekontakt, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, zum Betrieb von HupenInfo
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- DE437313C DE437313C DESCH76713D DESC076713D DE437313C DE 437313 C DE437313 C DE 437313C DE SCH76713 D DESCH76713 D DE SCH76713D DE SC076713 D DESC076713 D DE SC076713D DE 437313 C DE437313 C DE 437313C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H35/00—Switches operated by change of a physical condition
- H01H35/003—Switches operated by other part of human body than hands
Landscapes
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Kontaktvorrichtung für elektrische
Signalhupen, bei welcher der Kontaktschluß durch die Kniee bewirkt werden kann.
Ein zuverlässiges Schließen des Kontaktes durch das Knie ist von großer Wichtigkeit,
da die Hände in der Bedienung der Maschine unbehindert bleiben.
Es sind bereits für Kraftfahrzeuge elektrische Kontakte bekannt, deren Schluß durch
das Knie herbeigeführt werden kann. Dieselben bestehen aus einem Kontakt und dem
Hebel, welcher durch das Bein oder Knie bewegt wird, um den Kontaktschluß zu vermitteln.
Eine für den direkten Kniedruck (statt Fingerkuppendruck) spezifische Kontaktform
wie in vorliegender Erfindung ist nicht bekannt. Der außenseitige Kniedruck bei den bekannten Anordnungen hat den
Nachteil, daß das Bein infolge der fortdauernden Zusammendrückung der Oberschenkel
stark ermüdet; beim mittleren Kniedruck in vorliegender Erfindung fällt das Knie nach Schließen des Kontaktes unwillkürlich
in die Ruhelage zurück.
Ferner ist eine durch das Knie direkt angetriebene pneumatische Hupe bekannt, jedoch
findet sich kein vom mittleren Knie direkt betätigter Kontakt für elektrische Hupen,
welcher als Notsignal die pneumatische Hupe gleichfalls durch das Knie betätigen
läßt.
Der Zweck vorliegender Erfindung ergibt sich aus der Erwägung dreier Gesichtspunkte.
ι. Die bei der Betätigung eines Kniekontaktes gegebene Schlotterbewegung des
Kniees erfolgt als eine ausgiebige, unveränderte Bewegung in seitlicher Richtung auf
S einen seitwärts vom Knie angebrachten Kniekontakt und verlangt keine besondere Einstellung
des Apparates.
2. Der Berührungspunkt zwischen Knie und Kontaktapparat verändert seine Ortslage
ίο in einer lotrecht scheitelrecht gerichteten
Ebene entweder bei der Einstellung auf die Verschiedenheit in der Gestalt des Führers
und auf die verschiedene Anordnung des Führersitzes usw. je nach Wagentyp oder fortdauernd während der Fahrt durch die
Beinbewegung beim Kuppeln und Fußbremsen.
3. Die innere Knieseite eignet sich besonders zum Niederdrücken eines Kontaktes
durch die fingerkuppenähnlich breit vorspringenden mittleren Gelenkköpfe; auch ist besonders
zu berücksichtigen, daß in sitzender Stellung des Fahrers durch dauernde Anziehung
das ganze Bein rasch ermüdet und das Knie unwillkürlich in die Wegführungsrichtung
zurückfällt.
Die vorliegende Erfindung bringt einen obigen Umständen angepaßten stabförmigen
Kontaktapparat in der Umgebung des Führersitzes drehbar so an, daß sich derselbe in
einer vertikalen Ebene nach der Führerfigur und Sitzanordnung einstellen läßt und daß
bei der Kuppel- oder Bremsbewegung der Beine beide Kniee mit der Innenseite auf der
löffeiförmigen Erhabenheit des so eingestellten Stabkontaktes hin und her gleiten können.
Eine Sperrvorrichtung, welche den Stab in mehreren Stellungen festhält, schafft die besondere
Sicherheit, auch während der Fahrt lediglich mit dem Knie den Apparat ohne Hand umzustellen und im Falle eines Stoßes
(schlechte Straßendecken) den Stab unwillkürlich mitzunehmen und nicht zu verlieren.
Der direkte Kontaktschluß durch das mediale Knie erfolgt bei Adduktion des Schenkels, während beim öffnen des Kontaktes
das Knie ohne Zutun des Fahrers unwillkürlich in die Abduktionsrichtung (Ruhelage)
zurückfällt.
Weiterhin läßt sich nach vorliegender Erfindung der vorwiegend an der Steuersäule
befestigte Apparat mit jedem der beiden Knieen nachBelieben betätigen und verstellen,
auch verschiebt sich der Apparat im Ein- und Aussteigen unwillkürlich durch das Knie auf
Seite.
Vorliegende Erfindung hat mit Rücksicht auf die Gewöhnung des Fahrers an die Kniefunktion
die innere Konstruktion so gehalten, daß bei einem Defekt in der Stromleitung oder der elektrischen Hupe der Holzstab ausgewechselt
und zwischen die Metallöffel ein Hupgummiball gelegt werden kann, welcher ebenfalls durch das Knie als Notsignalantrieb
betätigt wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch die Abb. 1, 2 und 3 beispielsweise
dargestellt.
Abb. ι zeigt den an der Steuersäule α befestigten
Apparat in der vertikalen Ebene mehrfach verstellt.
Nach der Abb. 2 besteht der Kontaktapparat im wesentlichen aus einem stabähnlichen
Holz b, an dessen beiden Seitenflächen federnde Metallöffel c angebracht sind, welche
durch die Befestigung des Apparates in leitender Verbindung mit Chassismasse stehen
und bei Druck mit im Holz angebrachten Kabelpolen" d und e Kontakt herstellen.
Beim Umdrehen des Apparates urn einen Schraubenbolzen f springt eine im Holzstab b
liegende gefederte, g, Kugel h in die Klemmbacken
i der Befestigung ein; diese Sperrvorrichtung hat den besonderen Zweck, ein Fortbewegen
des Kontaktes bei unvorhergesehenen in der Fahrtrichtung erfolgenden Stoßen in kurzen Abständen zu begrenzen
und dadurch den bewegten Kontakt im Bereich des Kniees zu halten.
Auf beiden Seiten des Holzstabes b ist je ein Kabelpol d, e angebracht, welche untereinander
getrennt oder verbunden oder an eine im Holzstab angeordnete Serienschaltung angeschlossen sind, so daß ein, zwei
oder mehr Stromkreise in den Kontakt eingeschaltet werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kniekontakt, insbesondere für Kraftfahrzeuge, zum Betriebe von Hupen, dadurch gekennzeichnet, daß der zweckmäßig an der Lenkstange (a) angebrachte und auch während der Fahrt verstellbare Kniekontakt stabförmig derart ausgebildet ist, daß durch seine federnden löffelartigen Seitenflächen (c) sowohl Kontakte (d, e) zum Betriebe einer elektrischen Hupe geschlossen werden können als auch ein Gummiball zum Betrieb einer pneumatischen Hupe zusammengedrückt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH76713D DE437313C (de) | 1926-01-19 | 1926-01-19 | Kniekontakt, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, zum Betrieb von Hupen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DESCH76713D DE437313C (de) | 1926-01-19 | 1926-01-19 | Kniekontakt, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, zum Betrieb von Hupen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE437313C true DE437313C (de) | 1926-11-18 |
Family
ID=7441456
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH76713D Expired DE437313C (de) | 1926-01-19 | 1926-01-19 | Kniekontakt, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, zum Betrieb von Hupen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE437313C (de) |
-
1926
- 1926-01-19 DE DESCH76713D patent/DE437313C/de not_active Expired
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