DE437262C - Vorrichtung zum Abfuehren des zu adressierenden Gegenstandes nach erfolgtem Druck bei Adressendruckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Abfuehren des zu adressierenden Gegenstandes nach erfolgtem Druck bei Adressendruckmaschinen

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DE437262C
DE437262C DEK95646D DEK0095646D DE437262C DE 437262 C DE437262 C DE 437262C DE K95646 D DEK95646 D DE K95646D DE K0095646 D DEK0095646 D DE K0095646D DE 437262 C DE437262 C DE 437262C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/24Mechanisms for conveying copy material through addressographs or like series-printing machines

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Description

  • Vorrichtung zum Abführen des zu adressierenden Gegenstandes nach erfolgtem Druck bei Adressendruckmaschinen. An Adressendruckmaschinen sind Vorrichtungen bekannt, die den zu adressierenden Gegenstand nach dem Druck mit seitlichem Angriff abschnellen. Durch den seitlichen Angriff der Abführvorrichtung muß diese für jedes zu bedruckende Format neu eingestellt werden. Auch ist bei einer Unterschreitung einer gewissen Papierstärke die Wirkung unsicher, da dann das Papier an der Angriffskante nicht mehr standhält. Ferner muß bei Nichtgebrauch die Abführvorrichtung von der Adressendruckmaschine entfernt werden, um nicht hinderlich im Wege zu sein.
  • Diese Mängel sind in einfacher Weise durch nachstehend beschriebene Erfindung beseitigt. Dadurch, daß die Abführvorrichtung in den beweglichen Druckarm der Adressendruckmaschine eingebaut ist, wird erreicht, daß sie nach erfolgtem Druck und Abführung des bedruckten Papiers o. dgl. mit dem Druckarm den Anlegeplatz freigibt. Da weiter der Hebel der Abführvorrichtung das bedruckte Papier o.dgl. auf der oberen Fläche angreift, also mehr abwischt, ist die Vorrichtung an keine Stärke und kein Format des bedruckten Papiers o. dgl. gebunden. Nach Belieben kann die Vorrichtung durch je einen Fingerdruck in und außer Tätigkeit gesetzt werden, ohne bei Nichtgebrauch zu stören. Auf der Zeichnung stellen dar: Abb. i eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung an einer Handadressendruckmaschine in der Seitenansicht und Abb.2 die Ansicht auf die Schaltvorrichtung nach der Linie A-B in Abb. i.
  • In dem Gehäuse a der Adressendruckmaschine werden in bekannter Weise die Druckplatten und das Farbband geführt. Der Druckhebel b mit dem Handgriff c (Abb. i) sind auf der Zeichnung in Druckstellung. Bei dem unter Wirkung einer Rückzugfeder d erfolgenden Rückgang des Druckhebels b -Pfeilrichtung P in Abb. i --, an dem eine Scheibe e drehbar befestigt ist, schlägt der an der drehbaren Scheibe e befindliche Stift f gegen einen feststehenden Anschlag g, wodurch die Scheibe e unter Anspannung der Federn h gedreht wird. Diese Drehung überträgt sich über die Welle i auf den Abführhebel k. An der Endstellung angelangt, fällt eine Sperrklinke m in die Raste n der Scheibe e ein. Zu diesem Zweck wird die auf dem Bolzen v drehbar gelagerte Sperrklinke m kurz vorher durch die am feststehenden Anschlag ä befindliche Feder l entgegen der verhältnismäßig schwachen Rückzugfeder o (Abb. 2) bei Stift p belastet. Kurz vor Beendigung des Druckhubes wird die Verriegelung der Scheibe e durch die Sperrklinke m dadurch wieder aufgehoben, daß der Abführhebel k durch Aufstoßen auf die obere Fläche des Gehäuses a bzw. auf den zu adressierenden Gegenstand etwas rückläufig in der Pfeilrichtung O (Abb.2) geführt wird, so daß die Klinke im, vom Druck der Federn li, entlastet, durch eigenes Gewicht oder unter dem Einfluß der schwachen Feder o aus der Raste n fällt. Sobald nach erfolgtem Druck der Druckhebel b in der Pfeilrichtung P (Abb. i) zurückgeht, wird dem Abführhebel k der Weg freigegeben; dieser nimmt nun wischend den nunmehr mit einer Adresse versehenen Gegenstand mit und wirft ihn seitlich in der Pfeilrichtung R (Abb.2) ab.
  • Um eine Bewegung der zu adressierenden Gegenstände kurz vor und nach dem Druck zu verhüten, ist am Ende des Abführhebels k noch ein Zwischenglied r auf Bolzen q begrenzt drehbar angebracht. Das Zwischenglied r kann zweckmäßig als Rolle ausgebildet sein, deren Rand, der mit dem Druckgegenstand in Berührung kommt, vorteilhaft aus einem elastischen Stoffe, z. B. Gummi, bestehen kann. Die Beweglichkeit des Zwischengliedes r ist durch einen an ihm sitzenden Stift s begrenzt, der mit Spiel durch ein Loch des Hebels k hindurchgeht und durch eine Feder t in Ruhelage gehalten wird. Befindet sich der Druckhebel b in Ruhelage, also in abgehobener Stellung, so kann die Abführvorrichtung k, r mit einem Fingerdruck dadurch außer Tätigkeit gesetzt werden, daß der Abführhebel k in der Pfeilrichtung 0 (Abb. 2) so weit angehoben wird, bis die Klinke m unter Wirkung der Feder l in eine zweite Raste u der Scheibe e einfällt. Da in dieser Lage ein Aufsetzen der Rolle r des Abführhebels k beim Druck unterbleibt, findet auch-keine selbsttätige Auslösung mehr statt. In ebenso einfacher Weise kann die Abführvorrichtung k, r bei Druckstellung wieder in Betrieb gesetzt werden, da in dieser Stellung die Sperrklinke m beim Anheben des Hebels k von selbst aus der Raste u der Scheibe e fällt.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSpRÜcHE: i. Vorrichtung zum Abführen des zu adressierenden Gegenstandes nach erfolgtem Druck bei Adressendruckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Abführvorrichtung am beweglichen Druckhebel (b) angebracht ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Abführvorrichtung (r) tragender Hebel (k) beim Rückgang des Druckhebels (b) durch einen Anschlag (g) gespannt wird und eine Feststellklinke (m) durch einen federnden Anschlag (Z) in eine Stellung bewegt wird, in der sie den gespannten Hebel (k) feststellt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (k) der Abführvorrichtung kurz vor dem Druck nochmals so weit gespannt wird, daß die Feststellklinke (m) außer Wirksamkeit treten kann. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Angriffsende des Abführhebels (k) noch eine Rolle o. dgl. (r) angebracht ist, die kurz vor und nach dem Druck eine begrenzte Bewegung ausführt, um ein Verwischen des Druckes zu verhüten.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abführhebel (k) von Hand entgegen dem Drucke seiner Spannfeder (h) soweit in eine von der Feststellklinke (m) gesicherte Stellung zurückschwingbar ist, daß ein Aufsetzen des Abführhebels (k) beim Drucken von Adressen und somit auch seine selbsttätige Auslösung unterbleibt.
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