DE437259C - Dampferzeuger mit aussen beheizten Verdampfungsrohren - Google Patents

Dampferzeuger mit aussen beheizten Verdampfungsrohren

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DE437259C
DE437259C DEK94190D DEK0094190D DE437259C DE 437259 C DE437259 C DE 437259C DE K94190 D DEK94190 D DE K94190D DE K0094190 D DEK0094190 D DE K0094190D DE 437259 C DE437259 C DE 437259C
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steam generator
tubes
water
externally heated
evaporation
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THEODOR KERN
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THEODOR KERN
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B27/00Instantaneous or flash steam boilers
    • F22B27/14Instantaneous or flash steam boilers built-up from heat-exchange elements arranged within a confined chamber having heat-retaining walls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Dampferzeuger mit äetßen beheizten Verdampfungsrohren. Die Erfindung betrifft einen Dampferzeuger, der bei kleiner Rauminanspruchnahme große Dampfmengen in kurzer Zeit liefern kann. Der Dampferzeuger eignet sich auch für die Erzeugung besonders hochgespannten Dampfes. Bei ihm gelangen außen beheizte Verdampfungsrohre zur Anwendutlg, die andere konzentrisch zueinander angeordnete, ebenfalls zur Ver.darnpfung des Wassers dienende Rohre aufnehmen.
  • Die Neuerung besteht darin, daß die konzentrisch ineinander angeordneten Rohre, welche sich in den von den Feuergasen unmittelbar beheizten Rohren befinden, zahlreiche feine, etwa radial gerichtete öfrl,un= gen besitzen. Die konzentrisch ineinander angeordneten Rohre werden nacheinandet- in radialer Richtung von dem Wasser bzw. dem aus ihm entwickelten Dampf durchströmt. Durch die Anwendung der zahlreichen engen Bohrungen oder öffnungen wird die Fläche, an der das zu verdampfende Wasser mit Metall in Berührung kommt und von ihm Wärme aufnehmen kann, sehr vergrößert. Ein gegebenes außenbeheiztes Kesselrohr vermag also eine besonders große Wassermenge zu verdampfen, weil seine Wärme abgebende Fläche außerordentlich vergrößert ist. Die äußeren, vielfach radial durchbrochenen Rohre werden teils durch Strahlung, teils aber auch dadurch beheizt, daß sie wenigstens am Ende mit einem verhältnismäßig großen Teil der Innenfläche der von den Feuergasen unmittelbar bestrichenen Rohren in Berührung sind. Zweckmäßig werden, alle konzentrisch ineinandersitzenden Innenrohre so gestaltet, daß sie an ihrem einen Ende mit großer Fläche unmittelbar mit der Innenfläche des von den Feuergasen bespülten Rohres in Berührung sind. Diese Berührung bleibt auch im Betrieb aufrechterhalten, wenn für die Innenrohre oder deren erwähnten Enden ein Metall gewählt wird, welches sich bei gegebener Temperaturzunahme stärker dehnt als das Metall der unmittelbar von den Feuergasen bespülten Rohre.
  • Die Zuführung des Speisewassers erfolgt zweckmäßig durch eine enge achsiale Bohrung an dem einen geschlossenen Ende des von den. Feuergasen bespülten Rohres. Der Querschnitt dieser Bohrung wird viel kleiner gewählt als der Gesamtquerschnitt der Löcher oder Durchbrechungen eines der vielfach gelochten Rohre. Von einer Erweiterung dieser engen, zentralen, zur Einführung des Speisewassers dienenden Bohrung aus führen eine Anzahl Bohrungen, deren jede wesentlich enger als sie ist,. nach dem Ringraum, der zwischen der Innenfläche des von den Feuergasen unmittelbar beheizten Rohres und dem äußersten, radial durchbrochenen Rohre verbleibt. Auf diese Weise wird auch bei wagerechter Lage der Rohre eine gute Verteilung des Wassers über den ganzen Umfang des äußeren Hohlraumes erzielt; das unmittelbar von den Feuergasen bestrichene Rohr hat also am ganzen Umfange Gelegenheit, Wärme an Wasser abzugeben.
  • Abb, i bis 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß erbauten Dampferzeugers.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform.
  • Abb. i ist ein Schnitt nach A-B in Abb. 2. Abb. 2 ist ein Schnitt nach C-D in Abb. i. Abb. 3 ist ein wagerechter Schnitt, nach E-F in Abb. i.
  • Abb: d. ist ein Längsschnitt durch eines der Verdampfungsrohre.
  • Der Kessel besteht aus den Verdampfungsrohren i, 2 und 3 und. den Überhitzungsrohren 4bisi5. DieVerdampfungs-undÜberhitzungsrohre ruhen in' senkrechten Wänden 16, 17. Sämtliche Rohre ragen: aus diesen Wänden hervor, so daß mit ihren Enden, beispielsweise durch Verschraubungen 18, fJberströmungsrohre i9 verbunden werden können. Die Vorrichtung, welche erfindungsgemäß zum Zerteilen und Verdampfen des Wassers dient und von der Abb. 4 eine beispielsweise Ausführung zeigt, braucht nur in einem der Verdampfungsrohre angeordnet zu werden. Enthalten mehrere Verdampfungsrohre solche Zerteilungsvorrichtungen und ist die gewünschte Dampfmenge so groß, daß sie in einem Verdampfungsrohre nicht erzeugt werden kann, so werden diese Rohre zweckmäßig parallel geschaltet.
  • Das Speisewasser fließt durch eine enge Bohrung 2o der Verschlußschraube 2i (Abb. q.) in das betreffende Verdampfungsrohr hinein. Die zum Zerteilen und Verdampfen dienende Vorrichtung besteht aus dem äußeren Zylinder 22 und dem inneren 25. Der Zylinder 22 hat einen Kopf 23, dessen DurClimesser gleich dein Innendurchmesser des Verdampfungsrohres, z. B. i, ist und der mit großer Fläche gegen die Innenfläche dieses Rohres anliegt. Zwischen der Außenfläche des Zvlinders 22 und der Innenfläche des Rohres i -verbleibt ein Ringraum 23a. Dieser empfängt durch die engen Bohrungen 24 des Kopfes 23 das Speisewasser. Der in den Zylinder 22 eingesetzte Zylinder 25 hat ebenfalls einen mit großer Fläche gegen die Innenfläche des Rohres i anliegenden Kopf 26. Zwischen der Außenfläche des Zylinders 25 und der Innenfläche des Zylinders 22 verbleibt ein Ringraum 2£. Beide Zylinder 22 und 25 nehmen also unmittelbar durch Leitung Wärme von dem äußeren, von den Feuergasen bespülten Rohre auf; sie haben eine große Zahl feiner Durchbrechungen 29 bzw. 3o. Die letzteren Durchbrechungen sind gegen die ersteren, wie die Abb.4 zeigt, versetzt angeordnet, so daß das Wasser auch gezwungen wird, noch die Wandflächen der Innenrohre zu bespflen, die ganze Rohrfläche also gut ausgenutzt wird. Die Zahl der Bohrungen 24 wird so groß gewählt, daß das Wasser gleichmäßig über dem Querschnitt des Ringraumes 23a verteilt wird und sich daher auch über die vielen feinen Öffnungen 29 gleichmäßig verteilen kann. . Das Wasser wird während seines Durchganges durch den Ringraum 23a und die vielen feinen öffnungen der beiden Zylinder 22 und 25 auf die Verdampfungstemperatur gebracht und verdampft. Aus den Rohren i kommt also gewöhnlich nur Dampf heraus oder ein Gemisch von Dampf und Wasser, welches aber wenig Wasser enthält.
  • Wenn eine Anzahl Kesselrohre, z. B. i bis 3, hintereinander geschaltet sind, ist die Wirkungsweise eine etwas andere. Dann tritt aus dem ersten Verdampfungsrohr i entweder nur Wasser oder starkwasserhaltiger Dampf aus dem zweiten Verdampfungsrohr 2 kommt ein Gemisch, «-elches aber bereits weniger Waser enthält, und aus dem letzten schließlich nur gesättigter oder wenig feuchter Dampf.
  • Der gesättigte oder feuchte Dampf durchströmt nur die Überhitzerrohre d. bis 15 etwa in .der Reihenfolge, in der sie in der Zeichnung bekannt sind. An das letzte Überhitzungsrohr kann das Absperrventil angeschlossen werden, von dem aus der heiße Dampf zur Maschine oder sonstigen Verwendungsstellen gelangt.
  • Auch wenn bei Hintereinanderschaltung der Verdampfungsrohre die Zerteilungund Verdampfung des Wassers schon in dem ersten Verdampfungsrohr i stattfindet, können die beiden folgenden Rchre 2 und 3 erfindungsgemäß entworfene Vorrichtungen enthalten; diese dienen dann dazu, große Tropfen und kleinere zusammenhängende Wassermassen, die sich auf dem Wege von. dem einen Verdampfungsrohr zu dem andern gebildet haben, erneut zu zerstäuben oder aber auch zu überheizen.
  • Statt das in die V erdampfungsrohre eingetretene Wasser durch Kanäle 24 (Abb. d.) in den Ringraum :23a zwischen dem Zylinder 22 und dem Rohr i eintreten zu lassen, so daß der Dampf oder das zerstäubte Wasser den Zylinder 25 zuletzt durchströmt, kann die Anordnung auch die umgekehrte sein, nämlich derart, daß das Wasser aus dem Verschlußstück 21 zuerst in das Rohr 25 gelangt. Es strömt dann, nachdem er die öffnungen 29 des Rohres 22 passiert hat, feinverteilt oder bei geringerer Belastung des Kessels bereit: in Dampfform gegen die Innenfläche des Rohres i. Der von dem Wasser etwa mitgeführte Kesselstein bildet sich dann vorwiegend in den Zylindern 22 und 25, und diese lassen sich zwecksReinigung oderErneuerung leicht aus den Rohren entfernen.
  • Bei dem als Ausführungsbeispiel gewählten Kessel ziehen die Feuergase in der in Abb. i durch Pfeile angegebenen Richtung.

Claims (3)

  1. PATEINTANSPRÜCHE: i. Dampferzeuger mit außen beheizten Verdampfun.gsrohren, dadurch gekennzeichnet, daß diese Rohre eine Mehrzahl konzentrisch ineinandersitzender, in radialer Richtung vielfach fein durchbrochener Hohlkörper enthalten, die nacheinander von der Flüssigkeit oder dem aus ihr entwickelten Dampf in radialer Richtung durchströmt werden.
  2. 2. Dampferzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die konzentrisch ineinandersitzenden gelochten Rohre mittels entsprechender Verdickungen in unmittelbarer Berührung mit der Innenfläche des von außen beheizten angelochten Rohres sind.
  3. 3. Dampferzeuger nach Anspruch i, bei welchem das Speisewasser den Verdampfungsrohren durch eine achsiale enge Bohrung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß sich diese Bohrung in Forni zahlreicher, wesentlich eng erer Bohrungen nach dein äußeren Ringraum (23() des Rohrbündels hin verzweigt.
DEK94190D Dampferzeuger mit aussen beheizten Verdampfungsrohren Expired DE437259C (de)

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