DE437148C - Spreizeinlage zur Herstellung von Schlauchgeweben - Google Patents

Spreizeinlage zur Herstellung von Schlauchgeweben

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DE437148C
DE437148C DEG64652D DEG0064652D DE437148C DE 437148 C DE437148 C DE 437148C DE G64652 D DEG64652 D DE G64652D DE G0064652 D DEG0064652 D DE G0064652D DE 437148 C DE437148 C DE 437148C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D3/00Woven fabrics characterised by their shape

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Spreizeinlage zur Herstellung von Schlauchgeweben. Die Erfindung betrifft eine Spreizeinlage zur Herstellung von Schlauchgeweben, insbesondere solchen mit Kette oder Schuß oder Kette und Schuß aus Crepematerial.
  • Bei diesem Material ist ein glattes Ausrichten der Seitenkanten des schlauchförmigen Flachgewebes von großer Wichtigkeit, :1a sonst ein unregelmäßiges und zu starkes Einziehen der Gewebekanten erfolgen könnte, was eine unschöne Ware liefern würde. Dieses Ausrichten mit Hilfe der bekannten starren Einlage zu bewirken, geht aus dem Grunde nicht an, weil man in der Schlauchweberei nicht selten mit wechselnden Breiten zu tun hat und dann eine solche starre Einlage sich den verschiedenen Gewebebreiten nicht anpassen könnte.
  • Aus diesem Grunde namentlich wird gemäß der Erfindung zum Ausrichten der Gewebekanten keine starre Einlage, sondern eine Einlage aus federgespannten, auseinanderstrebenden Spreizteilen verwendet, die sich von selbst der jeweiligen Gewebebreite entsprechend einstellen und so allen Betriebsverhältnissen Rechnung tragen.
  • Die schematische Zeichnung dient beispielsweise zur Erläuterung des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. z zeigt in senkrechtem Schnitt einen Teil eines Webstuhles mit der Spreizeinlage. Abb.2 ist eine Draufsicht, teilweise ein wagerechter Schnitt des Schlauchgewebes mit der Spreizeinlage.
  • Wie am -besten aus Abb. 2 ersichtlich ist, erfolgt das Auseinanderspreizen der Gewebekanten durch Verwendung einer Spreizeinlage d, die bei der Schußanschlagstelle in die fertiggestellte Schlauchstrecke eingesteckt ist und hier aus zwei Federdrahtschenkeln b, b1 besteht, welche nach den Seiten hin federnd auseinanderstreben und an ihrem freien Ende die Spreizschuhe c, cl tragen. Letztere halten (las Gewebe an den Kanten vermöge der Federung der Schenkel b, b1 straff gespannt, so daß die Gewebekanten glatt ausgerichtet werden. Bei kleiner werdender Breite, wie dies etwa bei Geweben wechselnder Breite (sogenannten konischen Geweben) vorkommt, können die Federdrahtschenkel b, b1 unbeschadet nebeneinander geführt werden; nimmt die Gewebebreite wieder zu, so gehen sie von selbst wieder entsprechend auseinander.
  • Hinter der Stelle, wo die Spreizeinlage im fertiggewebten Schlauchteil liegt, ist dieser durch zwei Bügel d, d'- (Abb. 2) zusammengehalten, welche das Gewebe wohl durchlassen, die Einlage aber derart zurückhalten, daß sie vor Mitrutschen im Gewebe gesichert ist.
  • Die Spreizeinlage könnte natürlich auch aus zwei oder mehr nach den Seiten hin auseinanderstrebenden Plattenstücken, Schiebern o. dgl. bestehen.
  • Mag die Kette aus stark gezwirnten (überdrehten) Crepefäden und der Schuß aus normal gezwirnten Fäden, oder der Schuß aus stark gezwirnten Crepefäden, die Kette dagegen aus normal gezwirnten Fäden, oder endlich die Kette sowohl als auch der Schuß aus stark gezwirnten Crepefäden bestehen, so wird in allen Fällen eine solche Spreizeinlage vermöge ihrer Federung bewirken, daß die Kanten des Gewebes immer gerade ausgerichtet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spreizeinlage zur Herstellung von Schlauchgeweben, insbesondere solchen mit Kette oder Schuß oder Kette und Schuß aus Crepematerial, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage aus federgespannten, auseinander strebenden Spreizteilen .(b, b1) besteht, die sich von selbst der Jeweiligen Gewebebreite entsprechend einstellen.
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