DE436732C - Handschuh aus regulaerer Kulierstuhlware mit erweiterter Handflaeche - Google Patents

Handschuh aus regulaerer Kulierstuhlware mit erweiterter Handflaeche

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DE436732C
DE436732C DEK93051D DEK0093051D DE436732C DE 436732 C DE436732 C DE 436732C DE K93051 D DEK93051 D DE K93051D DE K0093051 D DEK0093051 D DE K0093051D DE 436732 C DE436732 C DE 436732C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/22Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
    • D04B1/24Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel
    • D04B1/28Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel gloves

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Gloves (AREA)

Description

  • Handschuh aus regulärer Kulierstuhlware mit erweiterter Handfläche. Die bekannten auf dem flachen Kulierwirkstuhl hergestellten Handschuhe haben den Nachteil, daß der Raum an der Wurzel des Daumens nicht ausreicht, so daß eine Spannung auftritt. Man hat versucht, durch besonderen Einsatz des Daumens diesen Übelstand zu beseitigen, konnte aber doch nicht Raum genug schaffen, so daß der Sitz des Handschuhes noch nicht der richtige ist. Es ist auch ein Verfahren bekannt, nach welchem auf der Strickmaschine einhändige Fingerhandschuhe derart hergestellt werden, daß man ein seitlich erweitertes Handstück für den Daumenballen erreichte durch Ausschalten von Nadeln zwischen dem Handstück urtd dem Daumen und daß durch Zwischenschaltung von Nadeln an den Wurzeln der übrigen vier Finger Keile gebildet werden. Dieses Verfahren ist aber äußerst umständlich und auf dem flachen Kulierstuhl nicht durchführbar. Auch kommt dabei die Daumenwurzel nicht in dem Maße zur Erweiterung, wie es erwünscht ist.
  • Der den Gegenstand der Erfindung bildende Handschuh ist durch die Erweiterung der Daumenwurzel,so gestaltet, daß das gesamte Handinnere Raum genug bekommt und somit jede Spannung an der Daumenwurzel wegfällt.
  • Auf der Zeichnung ist in Abb. i der Handschuh dargestellt, wie er bis zur Daumenwurzel hergestellt ist. Abb. 2 zeigt die Erweiterung der Daumenwurzel, Abb.3 den Handschuh, wie er von der Maschine kommt, und Abb. 4 veranschaulicht den fertigen Handschuh.
  • Um'die erforderliche Weite am Handballei. an der Daumenwurzel herauszubekommen, wird beim Herstellen der Hand bis zu der Stelle, wo das Daumenloch hin zu liegen kommt, die Ware nach jeder Seite um etwa 15 Nadeln erweitert. Solches geschieht dadurch, daß der Fadenführer immer um zwei Nadeln weiter nach außen geht. Dadurch ergibt sich die Erweiterung i und 2 (Abb. i). Alsdann werden alle Maschen von den Nadeln auf die Deckmaschine genommen. Dabei läßt man dort, wo das Daumenloch entsteht, auf jeder Seite eine Anzahl außenliegender Maschen, und zwar 15 an jeder Seite, also bei a und b z. B. je 15 Maschen fallen und deckt nun alle Maschen von rechts und links um 15 Nadeln nach innen. Dadurch fällt die nach außen gearbeitete Erweiterung i und 2 weg, und an den Stellen a und b entstehen Erweiterungen in Form von Falten, dann wird der Handschuh in bekannter Weise fertig gearbeitet, der Daumenschnitt eingebracht und der Daumen selbst eingesetzt. Jetzt ist am Handballen, also am Daumen genug Stoff vorhanden, so daß keine Spannung auftritt und der Handschuh einen guten Sitz hat.

Claims (1)

  1. L ATLNT-ANsPRUcH Handschuh aus regulärer Kulierstuhlwäre mit erweiterter Handfläche, dadurch gekennzeichnet, daß am Handballen an der Daumenwurzel eine Erweiterung dadurch geschaffen ist, daß das Warenstück bis zum Daumeneinsatz (a, b) um einige Nadeln nach beiden Seiten erweitert, dann aber unter Abwerfen einer entsprechenden Maschenzahl zu beiden Seiten des Daumenloches alle Maschen um die gleiche Anzahl von Nadeln nach innen gedeckt werden.
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