DE436670C - Vorrichtung zum Faerben von bewickelten Kettbaeumen mittels umlaufender Flotte bei Anwendung eines Faerbe- und eines in den Flottenkreislauf eingeschalteten Flottenbehaelters - Google Patents
Vorrichtung zum Faerben von bewickelten Kettbaeumen mittels umlaufender Flotte bei Anwendung eines Faerbe- und eines in den Flottenkreislauf eingeschalteten FlottenbehaeltersInfo
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Description
- Vorrichtung zum Färben von bewickelten Kettbäumen mittels umlaufender Flotte bei Anwendung eines Färbe- und eines in den Flottenkreislauf eingeschalteten Flottenbehälters. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Färben von bewickelten Kettbäumen mittels umlaufender Flotte, die es ermöglicht, in derselben Vorrichtung sowohl schwere als auch leichte Kettbäume, also solche-mit mehr oder weniger Bewickelung, mit entsprechend mehr oder weniger Flotte ohne Verlust von Flotte zu behandeln.
- Da man beim Behandeln von Textilgut mit kreisender Färbeflotte nicht immer die gleiche Warenmenge zu bearbeiten hat, so hat man vorgeschlagen, den Färbebehälter in mehrere Stockwerke zu unterteilen und jedes Stockwerk mit Eigenanschluß an die kreisende Pumpe zu versehen. Ein anderer Vorschlag geht bei losem Gute dahin, den Aufnahmeraum für das Gut selbst in seiner Größe zu verändern und eine Verbindung von der Pumpe her durch einstellbare Schieber den jeweils zu verändernden Verhältnissen anzupassen. In beiden Fällen muß bei Beendung eines Färbevorganges die im Färbebehälter befindliche Flotte abgelassen werden, so daß bis zur neuen Benutzung und neuen Füllung ein erheblicher Stillstand eintreten muß, je- denfalls fortlaufender Betrieb nicht möglich ist.
- Erfindungsgemäß wird für das Färben insbesondere von verschieden großen Kettbäumen ein Flottenverlust dadurch vermieden, daß bei an sich bekannter Benutzung eines außerhalb des eigentlichen Färbebehälters liegenden, in den Flottenkreislauf ein- und abschaltbaren Flottenbehälters das vom Färbebehälter zum Flottenbehälter rückführende Druckrohr mit einzelnen abschaltbaren Strängen in verschiedener Höhe des Flottenbehälters mündet. Wird beispielsweise in dem genügend weit gehaltenen Färbebehälter ein verhältnismäßig leichter, wenig bewickelter Kettbaum untergebracht, so wird mit dem in tiefster Lage mündenden Strange des Druckrohres gearbeitet, und es braucht infolgedessen auch der Flottenbehälter nur verhältnismäßig wenig Flotte zu enthalten, nämlich nur so viel, daß der Färbebehälter genügend mit Flotte versorgt wird. Wird dagegen ein schwerer, mehr bewickelter Kettbaum behandelt, so wird umgeschaltet. Der obenerwähnte Strang des Pumpendruckrohres arbeitet nicht, sondern ein anderer, wesentlich höher im Flottenbehälter mündender Strang.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in Abb. z in senkrechtem Schnitt und in Abb. 2 in Aufsicht dargestellt worden. Abb.3 zeigt, teils im Schnitt, teils in Ansicht, eine Einzelheit, und die Abb. d. und 5 zeigen teils in Aufsicht, teils im Schnitt zwei verschiedene Einstellungen.
- Der Färbebehälter III ist so weit, daß er sowohl einen verhältnismäßig leichten Kettbaum von 7o bis 8o kg (siehe die angedeutete Bewicklungsdicke rechts in der Abb. i) als auch einen wesentlich schwereren, dicker bewickelten Kettbaum etwa von i4o bis 16o kg (siehe die eingezeichnete Bewicklungsdicke links in Abb. i) aufnehmen kann. Der Färbebehälter III ist in üblicher Weise über einen Vierweghahn V mit der Pumpe P verbunden, deren Saugrohr S unten vom Raum I des Flottenbehälters F ausgeht. Der Flottenbehälter F ist durch einen gelochten Zwischenboden P1 in zwei Abteile I und II geteilt. Hinter dem Vierweghahn h ist das Druckrohr D der Pumpe in zwei Stränge b und c unterteilt, wobei ein Hahn H2 zum Abschluß des Druckrohres D bzw. auch zum Wechsel zwischen den Strängen b und c dient. Der Strang c mündet in den unteren Raum I des Flottenbehälters P, der Strang b aber wesentlich höher im Raume II.
- Der Flottenbehälter F und der Färbebehälter III ist mit bekannten Hilfseinrichtungen versehen. Das Rohr E stellt über den Hahn H' den Anschluß an eine Entlüftungsanlage dar, um auf die Flotte im Flottenbehälter F Unterdruck wirken zu lassen. W sind Wasserstandsmesser, um den Flottenstand beobachten zu können. M ist ein Manometer und TH ein Thermometer. Der Hahn L am Färbebehälter III dient zum Luftablaß, und das Rohr R vermittelt den Anschluß des unteren Teils des Behandlungsbehälters III mit Anschlußstutzen an den Vierweghahn V.
- Die Pumpe P entnimmt über die Saugleitung S Flotte aus dem Flottenbehälter F und drückt sie über den einstellbaren Hahn H3 zum Vierweghahn V. Gemäß Abb. 4 gelangt die Flotte aus dem Hahn V durch die Mantellochung Z des Flottenbehälters III in diesen (Abb. 3), dringt von außen in das gewickelte Kettgarn ein, durch dasselbe hindurch ins Innenrohr des Kettbaumes und tritt dann in das den Färbebehälter III unten mit dem Vierweg .,bahn V verbindende Umlaufrohr R und gelangt in das Druckrohr D. Ist die Stellung des Vierweghahnes P gemäß Abb. 5, so gelangt die Flotte hinter dem Hahn H3 zuerst über den Vierweghahn V in das Umlaufrohr R, tritt durch dieses von unten in den Färbebehälter III ein und durchströmt das gewickelte Kettgarn von innen nach außen, um dann über den Vierweghahn V ebenfalls in das Druckrohr D zu gelangen.
- Ist nun in dem Färbebehälter III ein verhältnismäßig leichter Kettbaum untergebracht (wie rechts im Färbebehälter III in Abb. i angedeutet), dann ist der im* Druckrohr D eingeschaltete Hahn H2 so einzustellen, daß vom Druckrohr D die Flotte durch den Strang c in das Abteil I des Flottenbehälters F zurückgelangt. Der Flottenspiegel braucht in diesem Falle nur so hoch oberhalb des gelochten Zwischenbodens P1 zu stehen, daß der Färbebehälter III auffüllbar ist (siehe den Flottenspiegel Yl).
- Wird mit einem schwereren Kettbaum gearbeitet, so ist der Hahn HZ umzulegen, so daß nunmehr der Sträng c abgeschaltet und dafür der Strang b eingeschaltet ist. Er mündet im Raume II des Flottenbehälters F. Es wird dabei also mit einer erheblich größeren Flottenmenge im Umlauf gearbeitet. Der hierfür in Frage kommende Flottenspiegel liegt bei Y2. Bei einem kleinen Kettbaum mit einer Wicklung von 7o bis- 8o kg benutzt man für das den Baum stützende Eisenrohr einen Durchmesser von 22o mm. Bei einer Bewickelung mit 16o kg erhält dieses Rohr einen Durchmesser von 28o mm. Durch diesen Unterschied des Rohrdurchmessers werden die Urhlaufverhältnisse innerhalb des Färbebehälters III entsprechend dem Baumgewichte ausgeglichen. Es regelt sich also der Umlauf im Färbebehälter III entsprechend den Garnmengen, und es ist Kraftverbrauch und Pumpenarbeit beim Färben verschieden stark gewickelter Bäume etwa gleich groß. Das ist durch Einstellung des Hahnes H3 zu unterstützen. Bei Bäumen von 8o kg ist die Flottenzufuhr derart zu drosseln, daß der Druck im Färbebehälter III i Atm. beträgt, dagegen ist bei Bäumen von 15o kg der Hahn so einzustellen, daß etwa 2 Atm. Druck entstehen. Er ist dann ganz zu öffnen, es wird dann der höchste Druck erzeugt, der mit der Pumpe erreichbar ist, und hierdurch die Höchstleistung der Pumpe voll in Anspruch genommen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Vorrichtung zum Färben von bewickelten Kettbäumen mittels umlaufender Flotte bei Anwendung eines Färbe- und eines in den Flottenkreislauf eingeschalteten Flottenbehälters, dadurch gekennzeichnet, daß bei genügend weitem Färbebehälter (III) zur Aufnahme verschieden schwerer Keabäume das Druckrohr (D) der Umlaufpumpe (P) mit einzelnen abschaltbaren Strängen (b, e) in verschiedener Höhe des Flottenbehälters (F) mündet, wobei bei Behandlung schwererer Kettbäume und größerer Flottenfüllung des Flottenbehälters eine höher gelegene Druckrohrrründung arbeitet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DET28776D DE436670C (de) | 1924-04-25 | 1924-04-25 | Vorrichtung zum Faerben von bewickelten Kettbaeumen mittels umlaufender Flotte bei Anwendung eines Faerbe- und eines in den Flottenkreislauf eingeschalteten Flottenbehaelters |
Applications Claiming Priority (1)
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| DET28776D DE436670C (de) | 1924-04-25 | 1924-04-25 | Vorrichtung zum Faerben von bewickelten Kettbaeumen mittels umlaufender Flotte bei Anwendung eines Faerbe- und eines in den Flottenkreislauf eingeschalteten Flottenbehaelters |
Publications (1)
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| DE436670C true DE436670C (de) | 1926-11-06 |
Family
ID=7554410
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| DET28776D Expired DE436670C (de) | 1924-04-25 | 1924-04-25 | Vorrichtung zum Faerben von bewickelten Kettbaeumen mittels umlaufender Flotte bei Anwendung eines Faerbe- und eines in den Flottenkreislauf eingeschalteten Flottenbehaelters |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE436670C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974241C (de) * | 1953-05-16 | 1960-11-03 | Hans Ellner Fa | Vorrichtung zum Nassbehandeln, insbesondere Faerben von Kettbaeumen |
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1924
- 1924-04-25 DE DET28776D patent/DE436670C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974241C (de) * | 1953-05-16 | 1960-11-03 | Hans Ellner Fa | Vorrichtung zum Nassbehandeln, insbesondere Faerben von Kettbaeumen |
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