DE436629C - Schneidemaschine fuer Papier u. dgl. - Google Patents

Schneidemaschine fuer Papier u. dgl.

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DE436629C
DE436629C DEF58707D DEF0058707D DE436629C DE 436629 C DE436629 C DE 436629C DE F58707 D DEF58707 D DE F58707D DE F0058707 D DEF0058707 D DE F0058707D DE 436629 C DE436629 C DE 436629C
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DE
Germany
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paper
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DEF58707D
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AUGUST FOMM FA
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AUGUST FOMM FA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/01Means for holding or positioning work
    • B26D7/02Means for holding or positioning work with clamping means
    • B26D7/025Means for holding or positioning work with clamping means acting upon planar surfaces

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Schneidemaschine für Papier u. dgl. Es sind bereits Schneidemaschinen für Papier und andere Stoffe bekannt, bei denen in einem hohlen Preßbalken Preßfedern und Druckstangen angeordnet sind. Bei derartigen Anordnungen werden die schn-er lierzustellenden Preßfedern als Druckfedern sehr stark beansprucht, st) daß die 1Zaschinen sehr hoch und schwer «-erden, wenn mein geeignet bemessene Druckfedern anbringen Grill.
  • Um auch niedrigere Maschinen dieser Art bauen zu, können, ist die im folgenden beschriebene Neuerung getroffen worden. Früher war stets nur eine. leise Anfangsspannung im Preßbalken durch Druckfedern vorhanden, d. h. der Preßbalken erreichte das zu schneidende Gut mit einem Druck von etwa r ooo kg. Durch die Bewegung des Messerbalkens, welche mit den Hebeln des Preßbalkens in direkter Verbindung steht, wurde der Druck je nach der Stärke der Druckfedern auf aooo bis 5ooo kg erhöht. Es ist aber wesentlich vorteilhafter, wenn man den erreichbaren Druck sogieich im Anfang des Herabgehens des Preßbalkens zur Verfügung hat, weil dadurch das zu schneidende Gut sofort festgehalten und ein Verschieben desselben beim Einschnitt namentlich stumpfer Messer unmöglich wird.
  • Um dies zu erreichen, ist gemäß der Erfindung in den Messerbalken eine Kurve eingesetzt, 'die beim HeraUgleiten des Messerbalkens den Preßbalken mitnimmt und beim Auftreffen des Preßbalkens auf den Stapel die Federn auf einen Höchstwert zusammenpreßt, so daß hierdurch gleich von Anfang an der höchste Druck auf den Stapel ausgeübt wird, bevor das Messer in den Stapel dringt. Ist kein Stapel vorhanden, so bewegt Sich der Preßbalken infolge seines Eigengewichte abwärts, so daß keine weitere Relativbewegung zwischen dem Messerbalken und Preßbalken eintritt, da in diesem Fall der Messerbalken nur in seinem Eigengewicht auf den Preßbalken drückt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in den Abbildungen schematisch dargestellt. Abb. i zeigt einen Aufriß der Maschine mit Preßba:ken 8, Führungsstück 7, Hebeln i o und Preßfeder 13. Abb; 2 ist eine Seitenansicht. Abb.3 zeigt einen Aufriß der :Maschine mit :Messerbalken i und Druckkurve .l. Abb. 4 ist ein Querschnitt der Abb.3.
  • Der Messerbalken i wird in bekannter . Weise durch eine Kurbele mittels einer Zugstange 3 schräg auf- und abwärts bewegt. In dem Messerbalken i ist eine Druckkurve :1 angebracht, in der sich eine Rolle 5 führt, deren Achse 6 .im Führungsstück ; des hohlen Preßkolbens 8 gelagert ist. Das Führungsstück 7 ist im Preßbalken 8 aufwärts und abwärts bewegbar und trägt die Scharniere 9, an welchen die Hebel io mit ihren Enden befestigt sind. Die Hebel io sind im hohlen Preßbalken $ um Punkt i i drehbar gelagert und liegen mit ihrem anderen Ende an einer verstellbaren Mutter 12 an, welche sich gegen eine oder mehrere Federn 13 stemmt. Durch Anziehen der Mutter 12 wird die Feder 13 mehr oder weniger gespannt und der Preßdruck geregelt.
  • Bei der Drehung der Kurbele bewegt sich der Messerbalken i durch Mitnahme der Zugstange 3 in schräger Richtung durch Gleitsteine 14 geführt abwärts. Der Preßbalken 8 folgt infolge seines Eigengewichtes abwärts nach und erhält durch die Anbringung der Kurve q. im Messerbalken i eine größere Voreilung vor dem Messer. Beim Auftreffen des Preßbalkens 8 auf - den Schneidgutstapel 15 wird das Führungsstück 7, mit welchem die Achse 6 der Rolle 5 fest verbunden ist, durch die Druckkurve 4 weiter abwärts gezogen. Die Hebel io, welche durch die Scharniere 9 mit dem Führungsstück 7 verbunden sind, gehen mit dem Preßbalken abwärts, so lange der I'reßbalken keinen Widerstand am Stapel findet. Sobald jedoch der Preßbalken auf den Stapel stößt, werden die Hebel i o durch Weitergleiten des Führungsstückes ; , das durch die Rolle 5 erfolgt, derart gedreht, dalJ die Feder 13 zusammengedrückt wird. Die Drehung der Hebel io wird auch auf das andere Ende, an welchem die Stellmuttern 12 angeordnet sind, übertragen, so daß sich die Hebel i o auch in der Richtung des Kreisbogens 17 bewegen können. Da aber zwischen beiden Stellmuttern. 12 eine oder mehrere Federn 1 3 angeordnet sind und diese Federn in der Kreisrichtung 17 zusammengedrückt werden, wirkt der hohe, in den Federn i; aufgespeicherte: Druck auf die Drehachsen i i der Hebel io und preßt den Preßbalken 8 auf den Stapel 15. Durch Nachstellen der Muttern 12 kann der PYeßdruck je nach der Beschaffenheit des zu durchschneidenden Stoffes leicht oder stark wirkend gestellt werden. Nach dem Durchschneiden des Stapels erfolgt die Rückbewegung des Führungsitükkes 7 aufwärts, bis die Hebel i o an die beiden Knaggen 16 treffen. Von diesem Augenblick an bewegen sich der Preßbalken 8 und die Hebel io mit der Feder i,; als starres Ganzes bis zu der beschriebenen Anfangsstellung des Messerhalters i und des Preßbalkens B.
  • Die beschriebene Bauart ergibt den weiteren Vorteil, daß es gleichgültig sein kann, wie hoch der Stapel des zu schneidenden Gutes unter dem Messerbalken ist und ob der Stoff hart oder weich ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Schneidemaschine für Papier u. dgl., deren an dein Messerbalken aufgehängter Preßbalken durch den heruntergehenden Messerbalken auf das Schneidgut gedrückt wird, wobei der Preßbalken mit dem Messerbalken durch ein in einem Schlitz geführtes Führungsstück gekuppelt ist und Preßfedern angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Messerbalken eine gekrümmte Führungsbahn (q.) angebracht ist, in welcher .eine Rolle (5) gleiten kann, deren Achse (6) in einem Führungsstück (7) des hohlen Preßbalkens (8) beweglich gelagert ist, wobei das eine Ende der bekannten Hebel (io) jeweils durch ein Scharnier (9) mit diesem Führungsstück (7) verbunden ist.
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