DE435905C - Anordnung von Streckenanschlaegen ausweichenden Schneeraeumern zur Freihaltung der Streichbahn von Ausloesetastern o. dgl. an Lokomotiven und Schienenkraftwagen - Google Patents

Anordnung von Streckenanschlaegen ausweichenden Schneeraeumern zur Freihaltung der Streichbahn von Ausloesetastern o. dgl. an Lokomotiven und Schienenkraftwagen

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DE435905C
DE435905C DED50071D DED0050071D DE435905C DE 435905 C DE435905 C DE 435905C DE D50071 D DED50071 D DE D50071D DE D0050071 D DED0050071 D DE D0050071D DE 435905 C DE435905 C DE 435905C
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Bruchsal A G
EISENBAHNSIGNAL BAUANSTALTEN M
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Bruchsal A G
EISENBAHNSIGNAL BAUANSTALTEN M
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H8/00Removing undesirable matter from the permanent way of railways; Removing undesirable matter from tramway rails
    • E01H8/10Removing undesirable matter from rails, flange grooves, or the like railway parts, e.g. removing ice from contact rails, removing mud from flange grooves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Anordnung von Streckenanschlägen ausweichenden Schneeräumern zur Freihaltung der Streichbahn von Auslösetastern o. dgl. an Lokomotiven und Schienenkraftwagen. Die durch Streckenanschläge auszulösenden Taster an Lokomotiven können durch in ihrer Fahrbahn auftretende zusammengefrorene Schneemassen zur Unzeit bewegt werden. Diese @"ersagerquelle läßt sich beheben durch Anordnung besonderer Schneerä'umer, die, vor dem Taster herlaufend, die Schneedecke aufreißen und den Schnee seitlich wegräumen. Da die Schneeräumer, um ihren Zweck zu erfüllen, mindestens gleich tief, zweckmäßig aber noch etwas tiefer als die Taster reichen müssen, treffen sie ebenso wie diese auf die an der Strecke angeordneten Streckenanschläge, die dazu bestimmt sind, die Taster aus ihrer Grundstellung zu bewegen und damit ein Signal o, dgl. auf die Lokomotive zu übertragen. Läßt man die Schneeräumer ebenso wie die Taster in der Fahrrichtung der Lokomotive ausweichen, so besteht die Gefahr, daß der Schneeräumer bei schneller Zugfahrt, ebenso wie dies bei den Tastern schon beobachtet wurde, infolge der großen auftretenden Beschleunigungskräfte ausweicht und nicht mehr die g°-niigende Schneerinne für den Taster frei hält. Um dieses Ausweichen zu verhindern, würde man die Feder, die den Schneeräumer in seiner Grundstellung festhält, sehr stark machen müssen und erhielte dann beim überfahren der Streckenanschläge unerwünscht hohe Beanspruchungen in diesen sowie in den Schneeräumern selbst.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Ausbildung eines Schneeräumers, derart, daß das Ausweichen des Räumers an den Streckenanschlägen unter der Wirkung von Kräften erfolgt, die nicht in die Richtung der Kraft fallen, die beim Forträumen des Schnees wirksam ist. Man erreicht dadurch, claß man dem Schneeräumer beliebig große Festigkeit gegenüber den Kräften zur Wegräumung des Schnees geben und ihn gleichzeitig so gestalten kann, daß er dem Ausweichen an den Streckenanschlägen nur geringen Widerstand entgegensetzt.
  • Ein Ausführungsbeispiel bringen die Zeichnungen. Abb. i stellt eine Lokomotive mit der Gesamtanordnung des Schneeräumers und Fühlhebels dar, die in Abb. 2 bis 5 im einzelnen erläutert ist. In diesen Abbildungen bedeutet a den Fühlhebel oder Taster, der dadurch, daß er in der Pfeilrichtung nach Abb. 2 nach hinten ausweicht, Signale o. dgl. auf die Lokomotive überträgt. In der Fahrrichtung vor diesem Taster ist der Schneeräumer h angeordnet, der um eine in der Längsrichtung der Lokomotive liegende Achse schwenkbar gelagert ist. Die Achsen des Tasters a und des Schneeräumers b stehen also senkrecht zueinander in einer wagerechten Ebene.
  • Abb. 5 bis 7 deuten die Ausbildung der Streckenanschläge an. Diese besitzen sowohl im Grundriß wie im Aufriß schräge Auflaufflächen. Der Schneeräumer wird durch die seitlichen Auflaufflächen (vgl. Grundriß, Abb. 7, und Querschnitt zum Gleise, Abb. 5 ) seitlich abgedrängt, während der Taster auf die obere Auflauffläche aufläuft (vgl. Abb. 6) und dabei nach hinten abgedreht wird. Der Rätimer wird durch eine leichte Feder in seiner senkrechten Grundstellung erhalten. Bein z Überfahren des Streckenanschlags ist mir der Widerstand dieser verhältnismäßig schwachen Feder zu überwinden. Die beim Schneeräumen wirksamen Kräfte liegen bei der hier angedeuteten symmetrischen Ausbildung des Schneeräumers in der senkrechten Ebene, die durch die Drehachse des Schneeräumers geht. Diese Kräfte werden mithin aufgenommen, ohne daß eine Kraft auftritt, die auf ein seitliches Ausweichen des Schneeräumers hinwirkt.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel geben Abb. 8 und 9.
  • Hier ist ein pflugartig gestalteter Schneeräumkörper f angenommen, der an einem an der Lokomotive befestigten Teil c gelenkig gelagert ist, derart, daß der Schneeräumkörper sich in einer senkrechten, der Längsachse des Gleises parallelen Ebene bewegen kann. Der Ausschlag des Schneeräumers nach unten ist durch einen Anschlag g an dem Tragstücke c begrenzt. Der Schneeräumer steht unter Wirkung der Feder e, die ihn nach unten zu ziehen versucht, bis er an dem Anschlag g anliegt. Durch die pflugartige Ausbildung des Räumkörpers wird erreicht, daß der Druck, den der fortgeräumte Schnee ausübt, sehr äg nach unten gerichtet ist (v g1. Abb. 8). Beim Auflaufen auf die ansteigende Auflauffläche des Streckenanschlages wird der Schneeräumkörper f durch den Streckenanschlag nach oben gedrängt; dabei wird ein Druck ausgeübt; wie er in Abb. 9 angedeutet ist. Dieser Druck bewirkt im Gegensatz zu dem Drucke, den der Schnee austibt, eine Bewegung des Schneeräumers nach oben. Es ist bei dieser Bewegung außer den Massenkräften nur die Kraft der Feder c zu überwinden. Diese kann, weil der Druck des Schnees im gleichen Sinne wie die Federkraft wirkt, also den Schneeräumer gegen den Anschlag g preßt. schwach gewählt «-erden, ja unter Umständen ganz fortfallen, weil das Übergewicht des Schneeräumkörpers genügen wird, ihn nach überfahren des Streckenanschlages wieder in den Schnee hineinzudrängen. In den AM. 8 und 9 ist der Körper c, der an der Lokomotive befestigt ist und den -Schneeräumer trägt, nicht fest mit der Lokomotive verbunden gezeichnet, sondern auch seinerseits gelenkig angeschlossen. :'Auch er steht unter Wirkung einer Feder h, die den Körper nach unten zu drängen versucht, und zwar so lange, bis er an dem Anschlag h anliegt. Da die Kräfte sowohl beim Räumen des Schnees wie beim Überfahren des Streckenanschlages angenähert durch die Drehachse des Körpers c gehen, wird dieser seine Lage beibehalten, ohne daß die Feder d nennenswert beansprucht wird. Sie dient dazu, bei etwa auftretenden schweren Widerständen es der Gesamtanordnung zu gestatten, nach hinten auszuweichen, um eine Zerstörung der Einrichtung zu vermeiden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE-. i. Anordnung von den Streckenanschlägen ausweichenden Schneeräumern zur Freihaltung der Streichbahn von Auslösetastern o. dgl. an Lokomotiven und Schienenkraftwagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneeräumer in der Art beweglich gelagert ist, daß die beim Räumen des Schnees auftretenden Kräfte nicht mit den Kräften zusammenfallen, die wirksam sind beim Beiseitedrängen des Schneeräumers an den Streckenanschlägen. a. Anordnung von Schneeräumern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneeräumer um eine der Gleisachse parallele Achse seitwärts schwingen kann. 3. Anordnung von Schneeräumern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneeräumkörper eine pflugartige Ausbildung erhält und um eine wagerechte, quer zur Gleisachse gerichtete Achse drehbar ist, wobei durch die Form des Schneeräumkörpers erreicht wird, daß der Schneedruck versucht, den Schneeräumer nach unten zu drängen, während beim Überfahren des Streckenanschlages eine nach oben gerichtete Kraft wirksam ist. Anordnung von Schneeräumern nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneeräumer nicht unmittelbar an der Lokomotive befestigt ist, sondern unter Vermittlung eines Schwinghebels derart, daß bei starken Widerständen der Schwinghebel mit dem Schneeräumer in der Fahrrichtung ausweichen kann. 5. Anordnung von Schneeräumern nach Anspruch i bis d., dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Körper nicht in Bolzengelenken drehbar gelagert werden, sondern durch Einschaltung von Blattfedern oder dadurch, daß sie selbst aus Blattfedern hergestellt «-erden, die gewünschte Beweglichkeit erhalten.
DED50071D Anordnung von Streckenanschlaegen ausweichenden Schneeraeumern zur Freihaltung der Streichbahn von Ausloesetastern o. dgl. an Lokomotiven und Schienenkraftwagen Expired DE435905C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN101837793A (zh) * 2010-06-16 2010-09-22 无锡巨力重工机械有限公司 改进型的清轨器

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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