DE435786C - Spielzeug-Registrierkasse - Google Patents

Spielzeug-Registrierkasse

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DE435786C
DE435786C DEU8971D DEU0008971D DE435786C DE 435786 C DE435786 C DE 435786C DE U8971 D DEU8971 D DE U8971D DE U0008971 D DEU0008971 D DE U0008971D DE 435786 C DE435786 C DE 435786C
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DE
Germany
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drawer
crank
bell
cash register
rack
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Expired
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DEU8971D
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BRUNO ULBRICHT FA
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/30Imitations of miscellaneous apparatus not otherwise provided for, e.g. telephones, weighing-machines, cash-registers
    • A63H33/3005Cash-registers

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  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Spielzeug-Registrierkasse. Die Erfindung betrifft eine Spielzeug-Registrierkasse mit vom Drehen einer Kurbel abhängigen Schubladenausschub und Glockenanschlag. Bei einer bekannten Spielzeug-Registrierkasse dieser Art ist der Schubladenausschub insofern von der Kurbeldrehung abhängig, als durch diese mittels Nockens eine zweiarmige Schubladensperrung ausgelöst und einer gespannten Feder Gelegenheit gegeben wird, die Schublade auszuschieben, während das Einschieben der Schublade unter Spannen der Auswerffeder von Hand geschehen muß. Dabei wird während des selbsttätigen Herausschiebens der Schublade eine Glockenschale angeschlagen, indem der vordere Arm des Schubladensperrhebels von der Nockenscheibe abschnappt und durch die Abschnappfeder gegen einen ortsfest angelenkten einarmigen Klöppel geschleudert wird und diesen an die Glocke hochwirft. Die Glocke wird also wie beim großtechnischen Vorbilde nur gegen Beendigung des Auswerfens der Schublade oder unmittelbar nachher zum Ertönen gebracht. Bis zum wiederholten Auswerfen der Schublade, also während des Einschiebens derselben von Hand und der darauffolgenden Ausführung einer nahezu vollen Kurbelumdrehung, wird kein Glockenzeichen abgegeben.
  • Mit Rücksicht darauf, daß die Selbsttätigkeit des Auswerfens der Schublade mittels Feder bei deren Erlahmen bald nicht mehr gesichert ist und daß die meisten Kinder die Glocke öfter hören möchten, bezweckt die Erfindung, die Aufgabe des Schubladenaus-Werfens und des Anschlagens der Glocke auf ganz anderem Wege zu lösen. Zu diesem Zweck besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß das Herausschieben der Schublade vom Beginn -des Rechtsdrehens und deren Hineinschieben vom Beginn des Linksdrehens der Kurbel an durch einen Zahnstangeno. dgl. Trieb erzwungen und sowohl beim Rechts als auch beim Linksdrehen der Kurbel die Glocke angeschlagen wird, indem ein mit der Kurbelachse umlaufender Anschlagstift eine Nase einer den Klöppel tragenden Bandfeder verdrängt und von sich abschnappen läßt. Es geht also nicht nur wie bisher das Ausschieben, sondern auch das Einschieben der Schublade infolge Drehens der Kurbel selbsttätig vor sich, und außerdem wird die Glocke noch mal so oft wie früher, nämlich auch beim Einschieben der Schublade, zum Ertönen gebracht.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Schubladenantriebs- und Glockenanschlagvorrichtung beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt dieselbe von vorn, Abb. z von oben und Abb.3 von der Innenseite bei Beginn des Aufschiebens der Schublade und des Spannen.s der Klöppelbandfeder.
  • Abb. 4.- läßt während des Aufschiebens der Schublade die Klöppelfedernase in ihrer von dem umlaufenden Anschlagstift verdrängten Stellung im Augenblick ihres Abschnappens erkennen, und Abb.5 zeigt die Stellung der Kurbel und des Anschlagstiftes bei völlig ausgeschobener Schublade.
  • In einer an die rechte Blechwand a des Kassengehäuses angelöteten Bücbs,e b ist die Kurbelachse c, auf welcher außen die Kurbel d und innen das Zahnrädchen/ festsitzt, drehbar gelagert. Das Zahnrädchen f greift in eine Zahnstange ein, die durch Ausstanzen einer Reihe von Rechtecken g aus der erweiterten Seitenwand h der Schublade! und Einwärtsbiegen der zwischen den Rechtecken stehengebliebenen Stege .oder Leitersprossen k entstanden und so mit der Schublade fest verbunden ist.
  • Eine Verlängerung f' eines Zahnes des Zahnrädchens/ ist parallel zur Kurbelachse c umgebogen und trifft bei der Drehung der Kurbel auf die mittlere Nase L einer etwa rechtwinklig gebogenen Bandfeder, deren einer Schenkel m bei n an die Gehäusewand a angelötet ist und deren anderer Schenkel o die an die Glockenschale p anzuschlagende Klöppelkugel g trägt.
  • Dreht man die Kurbel d von ihrer Stellung nach Ahb. 3 ausgehend im Sinne des Pfeiles r rechts herum, so schiebt das Zahnrädchen i durch seinen Eingriff in die Sprossenleiter ä, k die Schublade heraus, und gleich beim Beginn des Ausschiebens legt sich der Anschlagstift/ .in die Vorderfläche L' der Nase L an (Abb. 3). Beim Weiterdrehen verdrängt der Anschlagstift unter Zurück- und Aufwärtsbiegen des Federarmes m die Nase 1, bis er sich unter deren Scheitel durchschiebt (Abb. q.) und die Nase von ihm abschnappt. Dabei schnellt die Feder über ihre Ruhelage nach Abb. 3 zurück und schlägt dadurch ihren Klöppel q auf die Glockenschale p herab. Hierauf wird die Kurbel weitergedreht, bis sie bei ganz geöffneter Schublade (Abb.5) auf ihren aus. der Gehäusewand herausgebogenen Anschlag s trifft.
  • Beim darauffolgenden Linksdrehen der Kurbel schiebt das Zahnrädchen f mittels der Zahnstange k, g die Schublade wieder hin,-in. Dabei trifft der Anschlagstift f' von unten auf den hinteren Nasenschenkell", verdrängt die Nase 1 wie zuvor und läßt sie nach Erreichung der Stellung nach Abb. ¢ wieder von sich abschnappen, so daß der Klöppel g abermals auf den Glockenrand herabgeschleudert wird.
  • Damit ist das Herausschieben der Schublade ebenso wie deren Hineinschieben unabhängig von der Wirkung einer Auswerffeder erzwungen, und bei jeder Schubladenbewegung wird ein Glockenanschlag erzielt.
  • Der Anschlagstift f' bildet zusammen mit der Federnase L auch eine gewisse Sicherung gegen unerwünschtes selbsttätiges Öffnen oder Schließen der Schublade bei ungeschickter Handhabung der ganzen Kasse derart, daß die Schublade mehr oder weniger aufrecht zu stehen kommt. Dabei reicht das Eigengewicht der Schublade zur Verdrängung der Federnase nicht aus, und die Schublade bleibt geschlossen, bis die Kurbel gedreht wird.
  • Baulich ließe sich die Einrichtung im Bereiche der Erfindung auch mit einer anders ausgebildeten Zahnstange und mit einem unmittelbar mit der Kurbelachse fest verbundenen Anschlagstift für die Glockenbandfeder ausführen, doch ist die gezeigte Ausführungsform für die Massenherstellung am besten und billigsten.
  • Statt der Zahnstange könnte auch eine seitlich zwischen der Vorder- und Rückwand der Schublade eingespannte Kette denselben Zweck erfüllen. Schließlich könnte auch eine auf die Kurbelachse fest aufgesetzte Gummirolle :eine glatte oder gerauhte, an die Schubladenseitenwand angebogene Schiene hin- und herschieben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Spielzeug-Registrierkasse mit vom Drehen einer Kurbel abhängigem Schubladenausschub und Glockenanschlag, dadurch gekennzeichnet, däß das Herausschieben der Schublade vom Beginn des Rechtsdrehens und deren Hineinschieben vom Beginn des Linksdrehens der Kurbel (d) an durch einen Zahnstangen- o. dgl. Trieb erzwungen und sowohl beim Rechtsals auch beim Linksdrehen der Kurbel die Glocke (p) dadurch angeschlagen wird, daß ein mit der Kurbelachse (c) umlaufender Anschlagstift eine Nase (L) einer den Klöppel (gj tragenden Bandfeder (m, o) verdrängt und von sich abschnappen läßt. a. Spielzeug-Registrierkasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Klöppelfedernase (L) verdrängende Anschlagstift als parallel zur Kurbelachse (e) umgebogene Verlängerung (f') eines. Zahnes des Zahnstangentriebrädchens (f) und die Zahnstange als gestanzte, an die Schubladenseitenwand (h) angebogene Sprossenleiter (g, k) ausgebildet ist.
DEU8971D 1925-09-11 1925-09-11 Spielzeug-Registrierkasse Expired DE435786C (de)

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