DE4352C - Leisten-Apparat zum Weben von zwei oder mehreren Stücken im Webstuhl nebeneinander - Google Patents

Leisten-Apparat zum Weben von zwei oder mehreren Stücken im Webstuhl nebeneinander

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DE4352C
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DENDAT4352D
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English (en)
Original Assignee
HAHLO & LIEBREICH in Bradford (England)
Publication of DE4352C publication Critical patent/DE4352C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D5/00Selvedges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

1878.
Klasse 86.
HAHLO Ii LIEBREICH in BRADFORD (England). Leisten-Apparat zum Weben von zwei oder mehr Stücken im Webstuhl nebeneinander.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. August 1878 ab.
Dieser Apparat ist eine verbesserte und' vereinfachte Vorrichtung, um zwei Leisten in'der Mitte eines Stückes beim Weben zu erzeugen, und ist so arrangirt, dafs er auf Stühlen mit beliebiger Anzahl von Tritten arbeiten kann.
A ist ein kleines gufseisernes Gestell, welches an dem oberen Gestell B des Stuhles angeschraubt wird. C ist eine schaukelnde Gabel mit zwei nach vorn gebogenen Enden; dieselbe ist mittelst eines kleinen Stiftes an dem Gestell A befestigt. An der hinteren Seite des Gestelles A befindet sich eine senkrechte Spindel P, die hinten einen kleinen Träger D hat und vorn einen hervorstehenden oben keilförmigen Stift E trägt, auf diesem Stift E ruht ein Finger F, nach oben zeigend und unten bei G beschwert. Da der Finger F nur lose auf den Stift E pafst und unten beschwert ist, so hängt er immer senkrecht, wenn kein anderer Theil des Apparates auf ihn einwirkt. Der Träger D wird mittelst eines Hebels R, der an einem von der oberen Stange B des Stuhles getragenen Stift S ruht, und von einem Excenter T auf der Kurbelwelle des Stuhles bewegt wird, auf- und abgeschoben, und wenn der Träger D nach oben geht, so nimmt er den Finger F mit, welcher oben angelangt, gegen die Gabel C stöfst. Die Gabel C hat an ihrer unteren Seite eine spitzige Nase H, und wenn der Finger F nach oben geschoben wird, so stöfst er entweder gegen die eine oder die andere Seite der Nase H, je nach der Lage, in welcher sich die Gabel C befindet. Oberhalb der Gabel C befindet sich ein J.-förmiger Drücker J, der mittelst einer Feder abwechselnd gegen eine und die andere der beiden glatten Flachen an der Innenseite der Gabel C drückt,, so dafs die Nase H immer etwas aus .der mittleren Stellung gerückt ist. Wenn dann der Finger F nach oben kommt, so drückt er die Gabel C nach links und beim nächsten Aufgang nach rechts. Da die beiden Enden der Gabel C nach vorn gebogen sind, so setzen sie bei der soeben beschriebenen Bewegung der Gabel C das vor ihnen liegende Querstück K in Bewegung. Dieses Querstück K ist an einer dünnen Spindel L befestigt, die am unteren Ende einen gufseisernen Fufs M hat, welcher hinten zwei flache aufrechtstehende und oben mit je einem Fadenloch versehene Klingen NN trägt; die schaukelnde Bewegung der Spindel L bringt diese Klingen NN zuerst auf die eine und dann auf die andere Seite zweier Nadeln O O, die vom Träger D herabhängen und in Uebereinstimmung mit der Bewegung der Klingen NN auf- und abgehoben werden. Die Nadeln O O haben am unteren Ende ebenfalls die Fadenlöcher, und es werden durch diese, sowie die Löcher der Klingen NN Kettenfäden gezogen. Durch die oben beschriebene Bewegung werden diese vier Fäden fest um die Schufsfäden gestrickt und erzeugen somit zwei feste Leisten in der Mitte des Stücks.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die durch Beschreibung und Zeichnung nachgewiesene Vorrichtung an Webstühlen, um zu gleicher Zeit mehrere Stücke auf einem Stuhl neben einander weben zu können, bei gleichzeitiger Hervorbringung vollkommen fester Leisten.
DENDAT4352D Leisten-Apparat zum Weben von zwei oder mehreren Stücken im Webstuhl nebeneinander Active DE4352C (de)

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