DE435237C - Beregnungsanlage mit einer durch das Druckwasser betaetigten Vorrichtung zur Regelung der Wirkungsdauer des Zerstaeubers - Google Patents

Beregnungsanlage mit einer durch das Druckwasser betaetigten Vorrichtung zur Regelung der Wirkungsdauer des Zerstaeubers

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DE435237C
DE435237C DEE27657D DEE0027657D DE435237C DE 435237 C DE435237 C DE 435237C DE E27657 D DEE27657 D DE E27657D DE E0027657 D DEE0027657 D DE E0027657D DE 435237 C DE435237 C DE 435237C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G25/00Watering gardens, fields, sports grounds or the like
    • A01G25/16Control of watering
    • A01G25/165Cyclic operations, timing systems, timing valves, impulse operations

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  • Water Supply & Treatment (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Beregnungsanlage und bezweckt, die Beregnung in vorausbestimmten Zeiträumen erfolgen und ■ jedesmal über einen vorausbestimmten Zeiträum andauern zu lassen, so daß der zu beregnenden Fläche in regelmäßiger Wiederkehr eine genau bestimmte Wassermenge zugeteilt wird.
Die neue Anlage umfaßt außer dem an sich
ίο bekannten und nicht dargestellten Zerstäuber eine Vorrichtung, welche die Wasserabgabe aus- und einschaltet, sowie eine zweite Vorrichtung, welche die Dauer der Zeiträume, innerhalb welcher die Wasserabgabe erfolgt, beeinflußt.
Die Umschaltvorrichtung besteht aus einem Zylinderpaar, dessen Kolben an die entgegengesetzten Enden eines zweiarmigen Hebels angelenkt sind, der am Kücken des Hauptihahnes befestigt ist, welcher den Zufluß des Wassers zur Anlage beherrscht. Einer dieser Zylinder kann in Verbindung gebracht werden mit der Druckwasserzuleitung oder mit der Einlaßseite des genannten Hahnes, um aus der Hauptleitung den Wasserdruck zu erhalten. Durch diesen Druck wird der Kolben in dem ersten Zylinder bewegt, um den Haupthahn zu öffnen, so daß Wasser zum Regler und von diesem zum Zerstäuber gelangen kann. Der zweite Zylinder kann in. Verbindung gebracht werden mit dem Rohr, welches vom Haupthahn zum Regler führt. Diese Verbindung wird hergestellt durch den beim Abstellen des Zerstäubers im genannten Rohr auftretenden Überdruck, der sich zum zweiten Zylinder fortpflanzt und das Absperren des Haupthahnes verursacht.
Der Umschalter ist mit zwei Hähnen ausgerüstet, welche das Wasser auf dem Wege zum Einschaltzylinder durchfließen muß. Einer dieser Hähne wird nach jedem Beregnungszeitabschnitt durch das Spiel in den Zylindern weitergeschaltet, bis er nach einer einstellbaren Zahl von Zeitabschnitten die Anlage stillsetzt. Der andere der genannten Hähne ist zu dem Zwecke vorgesehen, die Geschwindigkeit des Wasserzuflusses zum genannten Zylinder zu regeln.
Der Regler besteht aus einem in drei Kajmmern geteilten Zylinder. Zwischen der
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untersten und der' mittleren Kammer ist eine bewegliche Wand in Form eines Kolbens vorgesehen. Die mittlere Kammer oder der Raum zwischen dem Kolben und der oberen festen Zwischenwand ist mit Wasser ausgefüllt. Die Zeitdauer, welche erforderlich ist, um dieses Wasser oder einen Teil desselben durch ein einstellbares Ventil in die obere Kaimmer zu verdrängen, ist gleich der Dauer jedes Beregnungszeitabschnittes. Die Verdrängung erfolgt durch den Druck des in die. untere Kammer aus dem Umschalter eintretenden Wassers. Der Regler ist mit dem Zerstäuber und erforderlichenfalls mit einem zweiten Regler verbunden. In letzterem Falle geschieht die Unterbrechung des Wassers im Zerstäuber lind das Öffnen des Wasserdurchlasses zu einem nächstfolgenden Regler gleichzeitig mit dem Ansteigen des Kolbens im Regler auf eine bestimmte Höhe.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι ist ein Aufriß und teilweiser Schnitt des Umschalters.
Abb. 2 ist ein Grundriß desselben in etwas größerem Maßstabe.
Abb. 3 ist ein Aufriß des Haupthajines von der entgegengesetzten Seite als in Abb. 1 gesehen, wobei auch der Quadrant und die federnde Klinke dargestellt sind.
Abb. 4 ist ein Querschnitt .des Hahnes des Umschalters.
Abb. 5 ist zum Teil ein Aufriß und zum Teil ein Senkrechtschnitt des Reglers. Abb. 6 ist eine vergrößerte Ansicht des Reglerkolbens.
Abb. 7 ist ein vergrößerter Senkrechtschnitt des oberen Ventils des Reglers.
Abb. 8 ist ein Schaubild des Klappenventils am unteren Ende des Reglers für den Wasserauslaf) zum nächsten Regler.
. In Abb. ι und 2, welche die Umschaltvorrichtung darstellen, bezeichnet, 1 dais Zuleitungsrohr, welches das Wasser zum Haupthahn 2 zuführt, und 3 das Rohr, durch welches das Wasser vom Haupthahn 2 zu. der in Abb. 5 veranschaulichten Umsteuervorrichtung fließt.
Das Kücken 4 des Hahnes 2 ragt durch die Platte 5 frei hindurch, welche an den Röhren ι und 3 befestigt ist. Diese Platte trägt ein Konsolr $"> an dem die Zylinder 6 und 7 befestigt sind.
Der Hebel 8 ist zentrisch auf dem Kücken 4 auf der Seite der Platte 5 befestigt, ajuf der sich auch die Zylinder 6 und 7 befinden. An einem Ende des Hebels 8 ist die Stange 9 angelenkt, deren unteres Ende mit einem Kolben 10 in dem Zylinder 7 sich bewegt, Im Zylinder 7 ist ein zweiter unterer Kolben 11 mittels der Schraubenfeder 12 sspx oberen Kolben 10 aufgehängt. Das andere Ende des Hebels 8 hat eine angelenkte Stange 13, an deren unterem Ende der im Zylinder 6 sich bewegende Kolben 14 angeordnet ist. An diesem Kolben ist innerhalb des Zylinders 6 mittels der Schraubenfeder 14« der untere Kolben 15 aufgehängt.
Der Hebel 8 besitzt in der Mitte seiner Länge einen rechtwinklig sich erstreckenden Arm 8Λ, dessen nach innen gebogenes spitz zulaufendes Ende zwischen den Anschlägen 16, 17 der Platte. 5 spielt. Oberhalb der Anschläge 16, 17 sind an der Platte 5 die Platten 18, 19 an ihren inneren Enden drehbar angebracht, die gewöhnlich wagerecht auf den Anschlägen i8H, 19° durch die Druckfedern 20, 21 gehalten werden, die mittels der Handschrauben 22, 23 in dem Konsol 24 am oberen Endie*der Platte 5 einstellbar sind.
Die Platte 18 weist die angelenkte Klinke 25 auf, deren Einwärtsbewegung durch, den Anschlag 26 der Platte 18 begrenzt ist und sich nach außen gegen die Wirkung der Feder 27 bewegen kann, welche zwischen der Klinke 25 und eimern Vorsprung 28 der Platte 18 angeordnet ist.
Die Platte 19 besitzt eine Klinke 29, deren Einwärtsbewegung durch den Anschlag 30 der Platte 19 begrenzt ist und sich nach außen gegen die Wirkung einer Feder 31 bewegen kann, welche sich zwischen diesem Anschlag und dem Vorsprung 32 der Platte 19 befindet.
Die unteren Enden der Klinken 25, 29 sind an der Innenseite nach oben abgeschrägt.
Ein Zweigrohr 33 (Abb. 2), welches gegen das Rohr 1 offen und mit einem Hahn -34 ausgerüstet ist und aujßerdem noch einen Hahn 35 besitzt, ist mittels des Rohres 34« mit dem. Knie 36 verbunden, welches auf einein. Nippel verschraubt ist, das durch die Platte 5 auf die Seite des Zylinders 6 hindairchragt. Weder das Rohr 33. noch das RoIu- 34" steht mit dem. Rohr 3 in Verbindung, y ist bloß ein voller Zapfen, der in das T-Stück des letzteren Rohres eingeschraubt ist, um den Rohren. 33, 34« eine Unterstützung zu bieten. Das Knie 36 ist vermittels des Rohres 37 und der in demselhen angeordneten. Hähne 38,. 39 mit dem Zylinder 6 verbunden. 1x0
Das Kücken, des Hahnes 38 ist mit einem. Ende der Stange 40 verkeilt, welche in der Hülse 41 gleitet, die an demselben Ende des Hebels 8 angeienkt ist wie die Stange 13.
Auf dem Kücken des Hahnes 38 ist ein Arm 4.2, auf dem des Hahnes 39 ein Arm 43 aufgekeilt, welche beide durch, eine Stange 44 zusammenhängen. Die Kücken der Hähne 38, 39 sind derart angeordnet und miteinander verbunden, daß, wenn der Hahn 38 sich öffnet, der Hahn 39 sich- schließt und vcmg-ekehrt. '" ' '
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Am unteren Ende des Zylinders 7 ist ein Rohr 45 angeschlossen, das oben mit einem Kniestück 4 ζ" in das Rphr 3 mündet·
Das Rohr 45 ist mit Hähnen 46, 47 yer-S sehen, auf deren Kücken Arme 48, 49 aufgekeilt sind, die mittels einer Stange 50 miteinander .verbunden sind. Auf dem Kücken des Hahnes 46 ist femer eine Stange 51 befestigt, die in der Hülse 52 verschiebbar ist, welche an demselben Ende der Schwinge 8 angelenkt ist wie die Stange 9.
Die Kücken der Hähne 46, 47 sind derart angeordnet und miteinander verbunden, daß sie gleichzeitig die beiden; Hähne öffnen oder schließen.
Ein kleiner Zylinder 53, der mittels Nippels 53° mit dem Rotor 3 in Verbindung steht, enthält den Kolben 54, dessen Stange 55 sich frei im Zapfen 56 bewegt, der in das eine Ende des Zylinders eingeschraubt ist. Eine Feder 57 drückt den Kolben 54 gegen den Nippel 53«.
Außerhalb des Zylinders 53 gleitet eine Stange 58:, deren eines Ende am Griff des Hahnes 59 angelenkt ist, welcher im Rohre 60 sich hefindet, das von der Kolbenseite des Zylinders 53 zum Rohr 45 zwischen den Hähnen 46, 47 führt.
Das äußere Ende der Gleitstange 58 imd das äußere Ende der Kolbenstange 55 sind durch ein Querstück 61 starr miteinander verbunden.
Das Kücken 62 des Hahnes 34 (Abb. 2, 3, 4) der Zweigleitung 33 ist am oberen Ende mit einem Zifferblatt 63 verbunden, welches sich unterhalb eines am Rohre 33 befestigten Zeigers 64 dreht.
Ein Teil des Urafanges des Zifferblattes 63 besitzt Sperrzähne 65, in die eine federnde Klinke 66 eines am Kücken 4 befestigten Quadranten 67 eingreift. Diese Klinke ist an der radialen Kante des Quadranten einfach umgebogen, damit sie flach auf ihrer ganzen Länge gegen den Quadranten sich anlegt.
Das Kücken 62 des Haihnes 34 (Abb. 4) hat eine nach beiden Enden zu sich stark erweiternde Öffnung, so daß, wenn die höchste Zahl des Zifferblattes sich gegenüber dem Zeiger befindet, das Kücken 4 des Hahnes 2 mehrere Drehungen ausführen muß, bis mittels der Sperrklinke 66 der Hahn 34 völlig geschlossen ist. Das Zifferblatt nehme beispielsweise die in der Zeichnung veranschaulichte Lage mit der höchsten Zahl 4 gegenüber dem Zeiger ein. Das Kücken 4 muß daran viermal gedreht werden, um den Hahn 34 vollständig zu schließen, da bei jeder Umdrehung des Kückens 4 die Sperrklinke 66 des Quadranten 67 einen einzigen Zaihn 65 des Zifferblattes 63 ergreift und das Kücken 62 um eine Strecke dreht, welche lediglich einem Viertel der Entfernung zwischen den erweiterten Öffnungen 62" entspricht.
Wenn der Hahn 34 geschlossen ist ('Stellung des Zeigers auf »N«), so kann eine weitere Drehung des Zifferblattes nicht erfolgen, da der der Sperrklinke nunmehr dargebotene Rand des Zifferblattes 63 keine Zähne mehr aufweist und lediglich die Klinke 66 gegen den Quadranten 67 preßt. Dasselbe ist der Fall, wemn der Hahn 34 offen ist (Stellung des Zeigers au! »R«).
Die Kolben 14, 15 im Zylinder 6 erteilen dem Schwinghebel 8 eine Bewegung, durch die das Kücken A des Hahnes 2 geöffnet wird, während die Kolben io, ii im Zylinder 7 dem Schwinghebel 8 eine entgegengesetzte Bewegung erteilen, um durch Drehung des Kückens 4 den Hahn 2 zu schließen.
Der Hahn 35 im Zweigrohr 33 ist ein Drosselhahn und dient zur Regelung der Geschwindigkeit des WasserzuQueses zum Zylinder 6, damit der Haihn 2 in vorausbestimmten Zeitabständen geöffnet wird. Zur Erleichterung des Einsteilens des Hahnes 35 ist ein Zeiger 35« vorgesehen, welcher auf einer Teilung 35* spielt. Die Hähne 38, 39,; 46 und 47 sind ein.fa.che Durchflußhähne, keine Mehrweghähne.
In Abb. ι ist der Hahn 2 offen dargestellt; die Kerbe 4a auf dem Kücken steht wageretiht. Bei dieser Hahnstellung kann Druckwasser aus dem Rohr 1 durch den Hahn 2 in das RoJhr 3 und zum Regler fließen.
Wenn der Hafen 2 dagegen geschlossen ist, ruht der Arm 8« auf dem linken Anschlag 16 auf, die Stange 9 in dem Zylinder 7 ist hochgezogen, während die Stange 13 im Zylinder 6 sich in der Tiefstellung befindet. Die Hähne 38, 46 und 47 sind offen, der Hahn 39 geschlossen, die Stangen 40, 51 nehmen die umgekehrte Lage ein als gezeichnet.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Es sei angenommen, daß die Umschalteinrichtung ein viermaliges Beregnen des Ackers verursachen soll. Bei zunächst geschlossenem Hahn 2 wird daher das Zifferblatt 63 derart eingestellt, daß die Zahl 4 sich gegenüber dem Zeiger 64 befindet. Überdies wird mittels des Drosselhahnes 35 die Wasserdurchflußgeschwindigkeit eingestellt, die erforderlich ist, um den Hahn 2 nach einer bestimmten Zeit wieder einzuschalten. Das Druckwasser fließt nun aus dem Rohr 1 in das Rohr 33 durch die Hähne 34, 35 und durch das Rohr 34" zum Rohr 37, dessen Hahn 3<S offen ist und dessen Hahn 39 geschlossen ist. Das Wasser tritt daher in den Zylinder 6 ein und drückt den Kolben 15, der sich am Boden des Zylinders befindet, nac'h aufwärts, wobei die Feder 14° zwischen den Kolben 14, 15 zusammengepreßt wird. Der Arm 8« der
Schwinge 8 befand sich bisher unterhalb der linken Klinke 25, beim Aufwärtsdrücken des Kolbens 15 wird jedoch allmählich der Widerstand der Klinkenfeder 21 überwunden. Die Stange 13 drückt das an. ihr angelenkte Ende des Schwinghebels 8 nach aufwärts, so daß die Sperrklinke 25 sicih anhebt und der Schwinghebel - 8, 8" in die Lage nach Abb. 1 kommt. Dabei gelangt der Arm 8° unter die Sperrklinke 29, welche gegen die Wirkung der Feder 31 seitlich ausweicht, und legt sich gegen den Anschlag 17. Durch diese Bewegung der Schwinge 8 wird der Hahn. 2 geöffnet, so daß das Wasser nunmehr aus dein Rohr ι durch den Hahn 2 in das Rohr 3 gelangen kann, welches zu der Regelungsvorri;Chtung führt.
Die Drehung der Schwinge 8 bringt die . Stangen 40, 44 und die Arme 42, 43 in die in Abb. 1 veranschaulichte Lage, wodurch der Hahn 39 geöffnet wird, so daß Wasser aus dem Zylinder 6 durch die folgende Ausdehnung der Feder 14" verdrängt werden kann. Gleichzeitig wird der Hahn 38 geschlossen und die Verbindung zwischen dem Rohr 27 und dem Rohr 34° unterbrochen, so daß der linke Zylinder 6 ausgeschaltet wird.
Dieselbe Drehbewegung der Schwinge 8 bringt die Stangen 51, 50 und die Arme 48, 49 i]n die in Abb. 1 gezeigte Lage, in welcher beide Hähne 46, 47 geschlossen werden. Der rechte Zylinder 7 ist somit gleichfalls ausgeschaltet.
Das Wasser fließt nunmehr durch das Rohr 3 zur Regelungsvorrichtung und aus der letzteren zum Zerstäuber. Solange das Wasser auf diese Weise aus der Druckleitung in den Regler und in den Zerstäuber abgelassen wird, verbleibt die Umschaltvorrichtung im Ruhezustande. Sobald jedoch der Wasserabfluß durch den Regler abgestellt wird, nimmt der Druck im Rohr 3 zu, und der erhöhte Druck bringt den Zylinder 53, der mittels des Nippels 53" in Verbindung mit dem Rohr 3 steht, zur Wirkung, wodurch die Umschaltvorrichtung in folgender Weise umgestellt wird.
Die Feder 57 ist derart eingestellt, daß sie dem normalen Druck iin Rohr 3 widerstrebt, somit vollkommen entspannt in der in Abb. 1 dargestellten Lage verbleibt, solange Wasser abfließt. Sobald jedoch beim Aufhören des Wasserabflusses der Druck im Rohr 3 zunimmt, wird der Kolben 54 gegen die Wirkung der Druckfeder 57 bewegt, wodurch die Stangen 55 und 58 vom Hahn 59 wegbewegt werden., so daß letzterer geöffnet wird.
Nun kann das Druckwasser aus der Leitung 3 durch die Rohre 60 und 45 (die Hähne 46 und 47 sind geschlossen) Z1Um Boden des Zylinders 7 fließen, in welchem die Kolben 10, 11 die in der Zeichnung dargestellte Lage einnehmen. Der Kolben 11 wird aufwärts gepreßt und drückt die Feder 12 gegen den Kolben 10, bis schließlich beide Kolben 10,11 in dem Zylinder 7 sich aufwärts bewegen und den Arm 8" zum Verlassen der Klinke 29 zwingen, indem letztere und die Platte 19, an der sie angebracht ist, gegen die Wirkung der Feder 20 aufwärts bewegt werden.
Der Arm 8" schwingt dann nach links herüber gegen den Anschlag 16, und die Schwinge 8 kehrt in ihre frühere Lage zurück, welche um einen rechten Winkel gegenüber der in Abb. 1 gezeigten Lage versetzt ist. Bei dieser Lagenänderung wird der Hahn 2 geschlossen.
Beim Abstellen des Hahnes durch die Schwinge 8 wird durch die Stangen 40, 44 und die Arme 42, 43 der Hahn 38 geöffnet und der Hahn 39 geschlossen, wobei dieselbe Bewegung des Schwinghebels 8 auch verursacht, daß die Stangen 51, 50 und die Arme 48; 49 beide Hähne 46, 47 öffnen, so daß das Wasser zufolge der durch Ausdehnung der Feder 12 bewirkten Aufwärtsbewegung des Kolbens 10 aus dem Zylinder 7 durch den Hahn 47 hindurch verdrängt wird und das Wasser im Rohre 3 und in der an dasselbe angeschlossenen Regelungsvorrichtung, wie später beschrieben, durch den Hahn 46 hindurchfließen kann.
Der oben beschriebene Vorgang wiederholt sich jetzt selbsttätig. Das Wasser tritt wieder in den Zylinder 6 durch die Rohre 33 und 34«. Der Hahn 35 ist, wie oben beschrieben, derart eingestellt worden, daß der Hahn 2 erst eine vorherbestimmte Zeit nach seinem Schluß wieder öffnet.
Bei jeder Einstellung des Hahnkückens 4 schwingt das Kücken um 900 nach rechts, dreht am Ende der Rechtsschwingbewegung mittels der Klinke 66 am Quadranten 67 das Zifferblatt 63 um einen Zahn 65 und erteilt dem Kücken 62 des Hahnes 34 eine geringe Drehbewegung in der Schließrichtung. Wenn das Kücken 4 nach link's schwingt, gleitet die Klinke 66 auf den Rücken der Zähne 65, so daß dem Kücken 62 eine entgegengesetzte Drehung nicht erteilt wird.
Im vorliegenden Falle wurde, wie bereits erwähnt, das Zifferblatt 63 derart eingestellt, daß der Hahn 2 sich viermal Öffnet und schließt, damit das Wasser ebensoviel Male den Acker beregne. Vor der ersten Drehung des Kückens 4 nimmt das Kücken 62 des Hahnes 34 die in der Abb. 4 dargestellte Lage ein. Beim jedesmaligen Öffnen des Hahnes 2 dreht sich das Kücken 62 um ein geringes in der angegebenen Richtung, bis am Ende der vierten Drehung des Kükens 2
. der Durchgang 62° des Hahnes 34 in die strichpunktierte Lage der Abb. 4 kommt, in welcher Lage der Weg für das Wasser im Hahn 34 abgesperrt ist und die Wasserabgabe aus der ganzen Einrichtung aufhört. Ein weiteres .Öffnen des Hahnes 2 kann nicht eher stattfinden, als bis das Zifferblatt 63 wieder eingestellt wird.
Aus der Abb. 4 ist ferner zu ersehen, daß, wenn der Buchstabe R auf dem Zifferblatt 63 unterhalb des Zeigers 64 gebracht wird, die Öffnung des Hahnes 34 freigelegt ist und die Zähne 65 sich in einer solchen Lage befinden> daß die Sperrklinke 66 auf das Zifferblatt 63 nicht einwirkt, so· daß der Hahn 2 sich fortgesetzt öffnen und schließen wird. Wenn der Buchstabe N gegenüber dem Zeiger 64 eingestellt wird, so· ist die Durchflußöffnung durch, den Hahn 64 geschlossen,._ und der Hahn 2 kommt überhaupt nicht zur Wirkung. Der in Abb. 5 bis 8 dargestellte Regler besteht aus einem Zylinder 68, der am Boden geschlossen ist und in drei Kammern 69, 70 und 71 geteilt ist. Die Trennungswand zwisehen der oberen Kammer 69 und der mittleren Kammer 70 besteht aus einer Scheibe 72, welche an im Innern des Zylinders angeschraubten Laschen 72, befestigt und mit einer Lederdichtung 74 zum wasserdichten Abschluß der Kammer versehen ist. An der Scheibe 72 ist ferner eine Schraubenfeder 75 angebracht, deren unteres Ende einen Kolben 76 trägt. Dieser trennt die mit Wasser gefüllte mittlere Kammer 70 von der unteren Kammer 71.
In die Kammer 71 mündet das von dem Umsehalter (Abb. 1 und 2) kommende Rohr 3, ferner ein Rohr 77, das zu einem Zerstäuber führt.
Das Rohr 77 ragt mit einem nach unten gerichteten Ansatz 77« in die Mitte der Kammer 71.
Der Kolben 76 ist mit einem bei 78« ausgeschnittenen Flansch 78" versehen, der sich in der unteren Endlage des Kolbens auf die Enden der Rohre 3 und 77 aufsetzt.
Damit der Regler mit einem weiteren Regler verbunden werden kann, ist aus der Kammer 71 ein weiteres Anlaßrohr 79 herausgeführt, das einen Anschluß 79« in einem Träger 80 hat. Bei 8i° an dem Träger 80 gelagerte Arme 81 greifen mittels eines Stiftes 82 in den Schlitz 83 eines Ansatzes 84, welcher von einer Klappe 85 vorragt. Diese ist am Schaft eines konischen Ventils 86 angelenkt, das seinen Sitz im Ansatz 77" des Rohres 77 findet. Die Klappe 85 schließt den Anschluß 79« zum Rohr 79 ab.
Auf zwei mit dem Kolben 76 verbundenen Stangen 87 befinden sich Gleitarme 88, welche durch Druckfedern 89 gewöhnlich nach oben gepreßt werden und mittels Ketten 90 mit den Armen 81 verbunden sind. In dem Ansatz 84 der Ventilklappe 85 ist eine senkrechte Stange 91 eingeschraubt, die mit dem Kolben 76 in Berührung kommen kann, wenn sich letzterer im Zylinder 68 nach abwärts bewegt.
Im Boden des Zylinders 68 befindet sich ein Ablaßhahn 92, an dessen Arm '93 eine Stange 94 angelenkt ist, die sich in einem senkrechten Rohr 95 führt und zum Öffnen und Schließen des Hahnes 92 dient.
Die Scheibe 72, an der mittels einer Mutter 98 die Feder 75 und die Ledermanschette 74 befestigt sind, trägt in einem Ansatz 96 einen Nippel 97, ,in welchen das erweiterte und etwas konische Ende 101 (s. Abb. 7) einer Stange 99, 100 eingeschraubt ist. Das konische Ende 101 ist hohl und nimmt eine Kugel 102 auf, die auf einem Querstift 103 auf ruht.
Die Bohrung 104 oberhalb des die Kugel aufnehmenden Hohlraumes führt seitlich im Teile 101 heraus.
Das Wasser fließt aus der Umschalteinrichtung durch das Rohr 3 in die Kammer 71 und gelangt in das zum Zerstäuber führende Rohr 77 durch dessen offenes unteres Ende 77«. (Zwecks leichteren Verständnisses ist der Kolben 76 angehoben gezeichnet; er ruht gewohnlich mit seinem Flansch 78 auf den Enden der Rohre 3 und 77.)
Da der an das Rohr 77 angeschlossene Zerstäuber nicht alles in die.Kammer 71 eintretende Wasser verarbeiten kann, sammelt sich im Räume 71 Wasser an, dessen Druck den Kolben'76 gegen die Wirkung der Feder 75 und das im Räume 70 eingeschlossene Wasser hebt.
Das in dem Raum 70 eingeschlossene Wasser drückt die Ventilkugel 102 gegen ihren Sitz am unteren Ende der Bohrung 104, wodurch der Durchfluß des Wassers durch letztere abgesperrt wird. Das Wasser kann deshalb nur zwischen den Gewindegängen des Kegels 101 und des Nippels 97 hindurch in die obere Kammer 69 gelangen. Will man also das Wasser aus dem Raum 70· schnell in den Raum 69 überführen, so· schraubt man ,den Kegel 101 nicht dicht in den Nippel 97 hinein, während man im umgekehrten Falle, wenn man ein langsames Übertreten des Wassers wünscht, das Ende 101 in den Nippel 97 mehr hineinschraubt.
In einer bestimmten Höhe spannt der steigende Kolben 76 die Ketten 90, welche die Arme 81 anheben. Diese wieder .heben ihrerseits die Ventile 86,, 85 und die Stange 91.
Das in das Endstück 77" des Rohres 77 eintretende Ventil 86 wird -von dem hineinfließenden Wasser erfaßt, setzt sich plötzlich auf das Endstück 77-" auf und schließt die

Claims (15)

  1. 4B5237
    Leitung 77. Pur.cji diese plötzliche Bewegung des Ventils 86 wird die Ventilklappe 85 von der Öffnung des Anschlusses. 79« abgehoben. Dadurch wird dem Wasser der Eintritt zum Rohre 79 freigegeben, das xam nächsten Regler führtt der gleichfalls mit einem Zerstäuber verbunden ist, nötigenfalls auch mit einem weiteren Regler. Beim letzten zu betätigenden Regler fehlen das Auslaßrohr 79 und die Klappe 85. Wenn das Ventil 86 in diesem Regler den Eintritt in das Rohr 77 absperrt, welches zum letzten Zerstäuber führt, kann das Wasser nicht mehr entweichen, und der Druck in der Anlage nimmt so·.-fort zu, Diese Zunahme des Druckes äußert sich auch im Rohr 3, so, daß auch der Kolben 54 im Zylinder 53 der Schaltvorrichtung (Abb. 1) betätigt wird, um schließlich in der beschriebenen Weise den Hahns abzusperren. Gleichzeitig mit dem Absperren des Hahnes 2 der Umschaltvorrichtung werden die Hähne 46, 47 der letzteren geöffnet, um das Entweichen des Wassers aus dem Rohr 3 und den an ihn angeschlossenen Teilen zu ermögliehen. Denn dje Abwärtsbewegung des öder der Kolben 76 (Abb. 5) drückt das Wassei aus dem Raum 71 in das Rohr 3 zurück. Infolge der Öffnung der Hähne 46,47 tritt es zusammen mit dem aus dem Zylinder 7 verdrängten Wasser durch den Hahn 47 aus. Während der Abwärtsbewegung jedes Kolbens 76 kehrt das Wasser, .welches aus dem Raum 70 in den Raum 69 gelangt war, durch die Bohrung 104 des Kegels 101 in den Raum 70. zurück, da die Kugel 102 die Kanalmündung 104 freigibt.
    Die Dauer der Zeit, während welcher das Wasser aus dem Zerstäuber austreten sau, wird durch den Regler bestimmt, von dem der Zerstäuber sein Betriebswasser erhält. Die Wirkung1 des Reglers wird durch die Geschwindigkeit bestimmt, mit welcher das Wasser aus dem Raum 70 in den Raum 69 entweicht, sowie durch die Widerstandskraft der Feder 75.
    Der Austritt des Wassers aus dem Zerstäuber kann also für längere oder kürzere Zeitdauer eingestellt werden, indem der KegeJ ιoi der Stange 99 im Nippel 97 gelockert oder festgeschraubt wird.
    Durch diese Einstellung· wird die Menge de? über dem Acker zu zerstäubenden Wassers b'estimmt. Die Zeitintervallen, in denen die so· bestimmten Wassermengen zerstäubt werden, regelt der eingangs beschriebene Umschalter.
    Die Anordnung der Feder 75 im Regler
    hat zur Folge, daß nach Unterbrechung des Wasserzufiusses durch den Hahn 2 des· Umschalters die Abwärtsbewegung des Kolbens 76 und damit die Öffnung des Ventils 86 der Schluß der Ventilklappe £§ gesichert ist. Der Rtegler ist dann für den nächstfolgenden Wasserdurchfluß in Biereitschaft.
    α ι· κ ν τ -Ajvs \> u ü c η E;
    J. Beregnungsanlage mit einer durch das Druekwasser bis tätigten Vorrichtung zur Regelung der Wirkungsdauer des Zerstäubers, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine von der Speisedruekwasserleitung (1) aus betätigte Umschaltvosriehtung (Abb. 1 .bis 4) der Zufluß des Wassers vom Zuleitungsrohr »um Regler (Abb. 5 bis 8) derart gesteuert wird, daß je nach der Einstellung der Umschaltvojriehtung der Regler Entweder eine bestimmte, von vornherein einstellbare Anzahl von Malen oder fortgesetzt, und zwar in bestimmten Zeitabständen, zur Wirkung kommt.
  2. 2. Beregnungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die zum Regler führende Leitung (3) ein Haupthahn (3, 4) "eingebaut ist, an dessen Kücken (4) 'ein zweiarmiger Hebel (8) befestigt ist, dessen einer Arm mit Kolben (14, 15) eines von der Einlaßseite des Hahnes (2, 4) Wasser aufnehmenden Zylinders (6) und dessen anderer Arm mit Kolben (10,1.1) eines. zweiten von der Auslaßseite, des Hahnes (2, 4) Wasser aufnehmenden Zylinders (7) .in Verbindung steht, wobei das Wasser aus den Zylindern durch Hähne (39, 47) abgelassen werden, kann, und Mittel (Druckzylinder S3)'. vorgesehen sind, um den Überdruck in dem an die Auslaßseite des Hahnes angeschlossenen Rohr zum Schließen des Hahnes (2, 4) zu benutzen,, wenn der Zerstäuber ausgeschaltet ist,
  3. 3. Beregnungsanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Zylinder. (6) Wässer von der Einlaßseite des Haupthahnes (2, 4) aufnimmt, um diesen mittels des Hebels (8) zu öffnen, und daß der andere Zylinder (7) Wasser vor der Auslaßseite des Haupthahnes (2j 4) aufnimmt, um diesen mittels
    _ des Hebels (8) zu schließen^ welcher mit einem dritten Arm (8«) zwischen Anschlägen (16, 17) und Sperrklinken (25, 39) arbeitet urnd Hähne (38, 39, 46, 47) an den "Zylindiern (6a 7) gum Zu- und Ablassen des Wassers steuert.
  4. 4. Beregnungsanlage nach Anspruch 1 und 2j dadurch gekennzeichnet, daß mit den Zylindern (6, 7), deren Kolben den Haupthahn (2, 4) zum Öffnen und Schließen des Wasserdurchfiusses zum Regler bewegen, ein Zylinder (53) vereinigt ist, der mit der vom Haupthahn (2, 4) kommenden Leitung (3) in Verbindung steht
    und dessen Kolben (54) durch den beim Ausschalten des Zerstäubers entstehenden zusätzlichen Druck betätigt wird, um den dem Abschließen des Haupthahnes (2,4) dienenden Zylinder (7) mit der vom Haupthahn ausgehenden Leitung (3, 60) in Verbindung zu setzen.
  5. 5. Beregnungsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (S4) gegen die Wirkung einer Feder (57) bewegt wird und mittels einer Stange (58) eine Zweigleitung (60) zum Zylinder (7) öffnet und schließt.
  6. 6. Beregnungsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zweigleitung (60) zwischen Auslaßhahn (47) und Einlaßhahn (46) des Zylinders (7) einmündet.
  7. 7. Beregnungsanlage nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zylindern (6 und 7) je zwei Kolben (14, 15 bzw. 10, 11) durch eine Feder (14J bzw. 12) verbunden sind.
  8. 8. Beregnungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hähne (38, 39) im Verbindungsrohr (37) zwisehen der Einlaßseite des Haupthahnes (2, 4) und dem das Öffnen dieses Hahnes bewirkenden Zylinder (6) derart angeordnet und miteinander \'erbunden sind, daß gleichzeitig einer von ihnen sich öffnet und der andere sich schließt, während die Hähne (46, 47) im Verbindungsrohr (45) zwischen der Auslaßseite des Haupthahnes (2, 4) und dem das Schließen desselben bewirkenden Zylinder (7) sich gemeinsam schließen oder sich gemeinsam öffnen.
  9. 9. Beregnungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel
    (8) des Hahnkückeins (4) einen spitz zulaufenden mittleren Arm (8«) hat, und daß die Sperrklinken (25,29) an ihren unteren Innenkanten nach oben abgeschrägt und durch Federn (27, 31) gewohnlich gegen Anschläge (26, 30) einwärts gepreßt werden, wobei Sperrklinken, Anschlag und Feder (25,26,27) an einer angelenkten Platte (18) angebracht sind, die durch eine einstellbare Feder (21) gegen einen Anschlag (18") nach abwärts gedruckt wird, so daß der Anschlag (29) hei Drehung des Hebels (S) in der einen Richtung der Wirkung der Feder (20) entgegen gehoben wird, dagegen bei Drehung des Hebels in der entgegengesetzten Richtung durch die Abdrängfläche des Hebels entgegen der Wirkung der Feder (31) verdrängt wird.
  10. 10. Beregnungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Verbindungsrohr (33) zwischen der Einlaßseite des Haupthahnes (2, 4) und dem das Öffnen dieses Hahnes bewirkenden Zylinder (6) ein Hahn (34) angeordnet ist, dessen Kücken eine Verzahnung (65) aufweist, mit welcher eine Klinke (66) am Haupthahn (4) zusammenarbeitet, und daß ferner im Verbindungsrohr (33) Mittel (Hahn 35) zur Regelung des Wasserdurchflusses vorgesehen sind. _
  11. 11. Beregnungsanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnung (65) an einem Teil des Randes eines Zifferblattes (63) angebracht ist und die Klinke (66) federnd an einem mit dem Kücken (4) des Haupthahnes (2) verbundenen Quadranten (67) befestigt ist.
  12. 12. Beregnungsanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlaß (62«).des Hahnkückens (34) des die Einlaßseite des Haupthahnes (2) mit dem Zylinder (6) verbindenden Rohres (33) er- * weiterte Mündungen aufweist, und daß das Zifferblatt (63) mit einem teilweise gezahnten Rande (65) versehen und gegenüber einem feststehenden Zeiger (64) angeordnet ist.
  13. 13. Beregnungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler aus einem festen Kolben (72) und einem beweglichen Kolben (76) besteht, zwischen denen eine Druckfeder (75) eingeschaltet ist, welche, sobald der Haupthahn (2) geschlossen und die Hähne (46 und 47) geöffnet werden, den Kolben (76) nach abwärts bewegt, so daß er, auf eine Stange (91) einwirkend, den Einlaß zu der zum Zerstäuber führenden Leitung (77) öffnet und gleichzeitig den Einlaß (79) zum nächstfolgenden Regler schließt.
  14. 14. Beregnungsanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zum Steuern des Wasserdurchganges aus dem Raum unterhalb des beweglichen Kolbens (76) ein Kegelventil (86) und ein an ihm angelenktes Klappenventil (85) vorgesehen sind, welches von drehbaren Armen (8r) getragen wird.
  15. 15. Beregnungsanlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß am bewegliehen Kolben (76) Stangen (87) vorgesehen sind, welche unter Zwischenschaltung von Druckfedern (89) Gleitarme (8S) aufnehmen, die mittels Ketten (90) mit den Armen (81) verbunden sind, welche die Ventile (86, 85) tragen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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