DE43506C - Sicherheits-Rasirapparat - Google Patents

Sicherheits-Rasirapparat

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Publication number
DE43506C
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DE
Germany
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knife
holder
safety razor
housing
carrier
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43506D
Other languages
English (en)
Original Assignee
O. WOLFF in Dresden
Publication of DE43506C publication Critical patent/DE43506C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B21/00Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
    • B26B21/08Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor involving changeable blades
    • B26B21/14Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle
    • B26B21/16Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle involving blades with only one cutting edge

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, dem ungeübten oder zitternden Manne, oder auch demjenigen, der Runzeln oder sonstige Unebenheiten im Gesicht besitzt, ein Mittel an die Hand zu geben, sich selbst auf bequemste und schnellste Weise rasiren zu können, ohne dabei jemals Gefahr zu laufen, sich zu schneiden. Das Barbieren mit dem herkömmlichen Barbiermesser, gleichviel ob dasselbe eigenhändig oder durch den Barbier erfolgt, bietet bekanntlich keinerlei Annehmlichkeit; nicht selten ist es, besonders bei starkem Bartwuchs, mit Schmerzen verbunden; bei nur einigem Ungeschick, aber auch bei Störung, Anstofs etc., kann es leicht Gefahr, wenigstens Schnittwunden herbeiführen, der Unannehmlichkeit, vom Barbier abhängig zu sein, gar nicht zu gedenken. Das Rasiren mit dem Sicherheits-Rasirapparat, wie solcher nachstehend beschrieben, macht Vergnügen, man freut sich, wie man fast ohne Gebrauch des Spiegels den schwächsten, aber auch den stärksten Bartwuchs ohne fremde Hülfe und gänzlich schmerzlos, sauber und rein auf rauher oder glatter Haut abscheeren kann. Dabei bildet der Apparat ein niedliches Ankleidegerä'th für Herren.
In der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι den gebrauchsfähigen, aus dem Messerträ'ger T, dem Gehäuse G und dem Halter H bestehenden Apparat in der Seitenansicht,
Fig. 2 den kammartig gestalteten und sonst durchbrochenen doppelten Messerträ'ger T mit Gehäuse G in der oberen Ansicht,
Fig. 3 den Messerträger T, im Gehäuse G drehbar gelagert, im waagrechten Schnitt A-B, Fig. 4 den Querschnitt C-D durch den Messerträger T und das Gehäuse G,
Fig. 5 die Stirnansicht des aus dem Gehäuse G herausgenommenen Messerträgers T,
Fig. 6 den Durchschnitt des vom Apparat losgeschraubten und aus seinen drei Theilen Hx H2 H3 zusammengesetzten Halters, in dessen einen Theil H3 ein Messer eingeschoben ist, welches abgezogen werden soll oder vorgerichtet worden ist,
Fig. 7 den Querschnitt des Haltertheiles H3 mit dem eingeschobenen Messer M.
Auf dem kammartig durchbrochenen Doppelträger T, welcher mit seinen Seitenwänden sich in dem Gehäuse G hält und sich um die Zapfen Z axial darin drehen kann, sind einander gegenüber die beiden Rasirmesser M angeordnet. Festgehalten werden dieselben durch die zu beiden Seiten über die Trägerflächen vorspringenden Backen B, zwischen welchen sie eingeschoben werden, und durch die gegen den Messerrücken drückende Feder F. Die Schneiden der Messer stehen von den Enden der Kammzinken K um ein Weniges zurück, so dafs beim Gebrauch die etwas nach unten gebogenen und abgerundeten Zinkenenden K auf der Haut gleiten und die Messerschneide nur die vorstehenden Barthaare abscheert, ohne dafs jene in das Fleisch eindringen und Verwundungen erzeugen kann.
Um einen Wechsel des Messers schnell vornehmen zu können, sind deren zwei im Apparate vorhanden. Ist z. B. das eine nicht genügend scharf und die Zeit zu beschränkt, um dasselbe herauszunehmen und abzuziehen,
so gebrauche man das andere, oder ist der Bartwuchs zu stark, so lassen sich beide, eines nach dem andern, anwenden. Das Umwenden des Messerträgers T um i8o°, wobei die Stellung der Messer in die der vorigen entgegengesetzte umgewandelt, wird bewerkstelligt, indem man zunächst durch Ziehen an dem Knopf A den Sperrungszapfen. ^I1 aus der Seitenwand des Messerträgers T heraushebt, dann letzteren dreht, bis der Zapfen A1 in die zweite Bohrung der Trägerwand einspringt. Die Feststellung des Messerträgers ist dann wieder bewirkt und das andere Messer steht zum Gebrauch bereit.
Zum Halten des Apparates dient der an demselben festzuschraubende, aus drei Theilen bestehende Halter H. Der Theil H2 kann in H1 eingeschoben und der Theil H3 in H2 eingesteckt werden. Es lassen sich jedoch auch diese drei Theile gelenkig verbinden und dann in einander einklappen. Der vom Apparat abgeschraubte Halter, wie er in Fig. 6 im Durchschnitt dargestellt ist, kann zum Halten eines Messers benutzt werden, wenn dasselbe der Arbeit des Schärfens und Abziehens unterworfen werden soll; das Messer läfst sich in den Haltertheil H3 einschieben.
Der ganze Apparat läfst sich in eine Büchse mit Deckel derart einschliefsen, dafs, nachdem der Halter vom Gehäuse abgeschraubt ist, dieses mit dem Messerträ'ger in die Büchse geschoben und der Halter getheilt durch das Innere des Gehäuses eingesteckt wird, wie dies die Punktirung in Fig. 4 andeutet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Sicherheits-Rasirapparat, bei welchem auf einem kammförmigen, im Gehäuse G dreh- und feststellbaren, mit seitlichen Backen B und Druckfedern F versehenen Doppelträger T zwei einander gegenüberstehende Rasirmesser derart angebracht sind, dafs entweder das eine oder das andere zum Gebrauch bereit gestellt werden kann.
2. Bei dem in Anspruch 1. bezeichneten Sich erheits-Rasirapparat die Anwendung eines zusammensetzbaren oder zusammenldappbaren Halters, welcher sowohl als Halter des Apparates, als auch als Griff für ein vorzurichtendes Messer dienen kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43506D Sicherheits-Rasirapparat Expired - Lifetime DE43506C (de)

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