DE43502C - Steppstich-Handnähmaschine - Google Patents

Steppstich-Handnähmaschine

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DE43502C
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DE
Germany
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shuttle
sewing machine
basket
lockstitch
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43502D
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English (en)
Original Assignee
C. WALDECKER in Köln a. Rhein
Publication of DE43502C publication Critical patent/DE43502C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/12Shuttles oscillating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3 einen Grundrifs der Maschine; die übrigen Figuren geben Details.
Beim Drehen des Handrades b mit Hülfe der Kurbel a, Fig. 1, wird die mit b verbundene, mit zwei Curvennuthen 6 und 7 versehene Muffe c in Bewegung gesetzt, deren Nuth 7 dem Nadelarm d und deren Nuth 6 dem mit dem Schiffchenkorb gekuppelten Hebel f die erforderliche Bewegung ertheilt. Die Nuthen 6 und 7 der Muffe c, welche Fig. 4 abgewickelt zeigt, sind doppelt wellenförmig gestaltet, so dafs die Maschine bei jeder Umdrehung des Handrades b zwei Stiche erzeugt.
Das vordere Ende des Nadelarmes d ist mit einem Schlitz rf1 versehen und mittelst einer durch diesen Schlitz hindurchgesteckten Schraube c1 mit der im Gestell A auf- und abbeweglichen Nadelstange e verbunden. Der Nadelarm d wird in folgender Weise zum Abzug des Oberfadens benutzt. Der von der Garnrolle w kommende Oberfaden läuft durch ein schräg durch den oberen Theil des Gestellkopfes gebohrtes Loch wl zur Fadenklemme χ und von da durch die Oese y des Gestellkopfes und das Loch % am vorderen Ende des Nadelarmes d zur Nadel e°. Durch das Hindurchführen des Fadens durch das Loch \ des Armes d wird erreicht, dafs der Arm d gleichzeitig als Fadenhebel dient, d. h. bei seiner Aufwärtsbewegung die zur Stichbildung nöthige Menge Garn von der Rolle w abzieht.
Das untere Ende des von der Nuth 6 der Muffe c hin- und herbewegten Hebels f ist durch Schlitz und Stift mit dem hinten in eine Stange g1 auslaufenden Schiffchenkorb g beweglich verbunden, welcher zwischen zwei unterhalb der Stichplatte senkrecht unter einander angebrachten Schienen k und / verschiebbar gelagert ist. Von diesen Schienen ist die untere / um ihr eines (rechtes) Ende bei /° drehbar, während ihr anderes (linkes) Ende durch einen Schnepper m bezw. durch dessen Nase in der in Fig. 1 und 2 dargestellten Lage erhalten wird.
Uebt man auf den Schnepper m einen Druck in der Richtung des Pfeiles, Fig. 2, aus, so fällt das vordere Ende der Schiene / vor der Nase des Schneppers herab, Fig. 5, indem die ausgelöste Schiene / sich dann um /° dreht, wobei sie den Schiffchenkorb g nebst Schiffchen h mitnimmt. Das Schiffchen h fällt, sobald es unterhalb der die Schiffchenbahn bildenden Platte i gelangt, aus dem Korb g in die darunter gehaltene Hand.
An die Rückseite des Schiffchenkorbes g, dessen hintere Verstärkung bezw. besondere Platte η mit ihrer oberen und unteren Kante die Schienen k und / anliegt und
an zur
sicheren Führung des Schiffchenkorbes dient, ist eine Platte 0 angeschraubt, welche über die Schiene / nach unten hinwegragt und dadurch das Abfallen des Korbes g von der Schiene /, wenn diese ausgelöst ist, Fig. 5, verhütet.
Die hin- und hergehende Bewegung des Schiffchenkorbes wird wie folgt benutzt, um den Stoffschieber q, Fig. 2 und 3, in der erforderlichen Weise zu bewegen.
Der Stoffschieber q ruht mit seinem einen (rechten) Ende in einer unter der Stichplatte
befestigten Oese r, Fig. 2 und 3, geht durch Schlitze in den Platten i und k hindurch und liegt mit seinem anderen Ende an einem Führungsstift s der Stichplatte. In der Oese r und in den Schlitzen der Platten i und k hat derselbe hinreichend Spiel, damit sein an dem Stift, s geführtes Ende durch das Eigengewicht des Stoffschiebers so weit herabsinkt, dafs die gerauhte, den Stoff fassende Fläche ^1 die Oberfläche der Stichplatte nicht überragt.
Das Heben und Vorschieben des Stoffschiebers geschieht durch eine mit dem Schiffchenkorb verbundene schräge, winkelförmige Rippep2, Fig. 6, deren unterer horizontaler Schenkel an eine Feder ρ festgenietet ist, welche mit Hülfe der Schraube o2 an die Rückenplatte 0 des Schiffchenkorbes g angeschraubt ist und das Bestreben hat, sich an die Platte ο anzulegen, Fig. 3.
Wenn das Schiffchen seine Rückwärtsbewegung macht, so kommt die Rippe p2 mit einem Ansatz q2 des Stoffschiebers q in Eingriff, gleitet während ihrer weiteren Bewegung an diesem Ansatz entlang und verschiebt dadurch den Stoffschieber in der Richtung des Pfeiles, Fig. 3, und hebt ihn, infolge der Gestalt ihrer oberen Kante gleichzeitig an. Sobald die Rippe p2 von dem Ansatz q2 abgleitet, senkt sich der Stoffschieber von selbst und kehrt unter dem Einflufs einer Feder q3 in seine ursprüngliche Lage zurück. Beim Vorwärtsgang des Schiffchens geht dann die Rippe p2 um den Ansatz q2 des StofFschiebers herum, wobei sie von der Platte ο etwas abgehoben wird, während sie nach dem Abgleiten von dem Ansatz q2 durch die Feder ρ wieder an die Plane ο angedrückt wird.
Unterhalb der Rippe p2 bezw. der Feder ρ Fig. 6, ist ein Stift o1 an der Platte 0 angebracht, um ein Drehen der Feder ρ um die Schraube o2 zu verhüten.
Es mag noch bemerkt werden, dafs die Verlängerung g1 des Schiffchenkorbes auch durch einen einerseits mit f und andererseits mit g drehbar verbundenen Lenker ersetzt werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Steppstich-Handnähmaschine, bei welcher ein Auswechseln des in horizontaler Ebene hin- und herlaufenden Schiffchens dadurch möglich wird, dafs der durch Gelenk mit der Treiberstange verbundene Schiffchenkorb (g) zwischen zwei ebenfalls durch Gelenk verbundenen Schienen (k I) geführt wird, welche in der für das Arbeiten des Schiffchens erforderlichen gegenseitigen Lage durch einen Schnepper (m) gehalten werden.
2. Eine Nähmaschine der unter 1. bezeichneten Art, sofern bei derselben das Heben und Vorschieben des Stoffschiebers fg1) durch eine an der Rückseite des Schiffchenkorbes (g) sitzende, mit zwei schrägen Gleitflächen versehene federnde Zunge (pp2) erfolgt, welche dem Stoffschieber bei der Bewegung des Schiffchens in der einen Richtung die genannten Bewegungen ertheilt, während sie bei der Bewegung des Schiffchens in der entgegengesetzten Richtung ohne Einflufs auf den Stoffschieber bleibt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43502D Steppstich-Handnähmaschine Expired - Lifetime DE43502C (de)

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