DE13797C - Neuerungen an Nähmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Nähmaschinen

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Publication number
DE13797C
DE13797C DENDAT13797D DE13797DA DE13797C DE 13797 C DE13797 C DE 13797C DE NDAT13797 D DENDAT13797 D DE NDAT13797D DE 13797D A DE13797D A DE 13797DA DE 13797 C DE13797 C DE 13797C
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DE
Germany
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finger
loop
puller
needle
quadrant
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Application number
DENDAT13797D
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Original Assignee
TH. S. L. HOWARD in New-York
Publication of DE13797C publication Critical patent/DE13797C/de
Active legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/24Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing formed by general-purpose sewing machines modified by attachments, e.g. by detachable devices
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2501/00Wearing apparel
    • D10B2501/06Details of garments
    • D10B2501/062Buttonholes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Die Erfindung besteht in einem Apparat zum Knopflochnähen, welcher bei Bedarf an jeder gewöhnlichen Nähmaschine angebracht werden kann. Die beiliegende Zeichnung zeigt denselben sowohl als Ganzes an einer Schiffchen-Nähmaschine angebracht, als auch in seine einzelne Theile zerlegt.
Fig. ι zeigt die Seitenansicht des ganzen Apparates an einer Schiffchen-Nähmaschine angebracht; die Theile der Maschine unter der Nähplatte sind weggelassen.
Fig. 2 ist ein Längenschnitt nach der Axe der Schlingenzieherstange.
Fig. 3 desgleichen in einer Ebene senkrecht zur Schnittebene von Fig. 2.
Fig. 4 Seitenansicht des Apparates, von der entgegengesetzten Seite wie Fig. 1 gesehen.
Fig. 5 Oberansicht des Rahmens des Apparates , vermittelst welches letzterer an der Maschine angebracht wird.
Fig. 6 Grundrifs der Nähplatte, welcher das Stichplättchen sehen läfst.
Fig. 7, 7 a und 8 Detailansichten des Schlingenziehers.
Fig. 9, 10 und 11 desgleichen des Fingers l·.
Fig. 12 Seitenansicht des unteren Rahmens oder der Führungen des Knopfloch-Nähapparates.
Fig. 13 Vorderansicht desselben.
Fig. 14 perspectivische Ansicht des mit Rinnen versehenen Quadranten, welcher die Bewegung des Apparates vermittelt.
Fig. 15 und 16 Detailansichten des Hebels b\
Fig. 17 und 18 zwei Detailansichten des Hebels, der den Finger, Fig. 9, 10 und 11, trägt.
Fig. 19 Detail des Daumens 65.
Fig. 20 und 21 Detailansichten der Schlingenzieherstange.
Fig. 22 und 23 desgleichen der Verbindungsstange.
Fig. 24 und 25 desgleichen des Schutzarmes d und seiner Stange d1.
Fig. 26, 27 und 28 sind perspectivische Ansichten, welche die Stichbildung in verschiedenen Stadien zeigen.
Fig. 29 das Schiffchen.
Fig. 30 Querschnitt des Quadranten.
Fig. 31 Schnitt nach x-x durch die Verbindungsplatte J des Apparates 'mit der Maschine.
A ist der Ausleger der Maschine, B der Hebel, welcher die Nadelstange C in Bewegung setzt. D die Nähplatte, in welche, wie Fig. 6 zeigt, die Stichplatte E eingesetzt ist. F ist das Füfschen, G der Stoffrücker.
Die wichtigsten Theile des Knopflochapparates sind der Unterfadenfänger oder Schlingenzieher a und der Finger b nebst den Mechanismen, durch welche diese zur geeigneten Zeit so bewegt werden, dafs der Unterfadenfänger den Unter- (Schiffchen-) Faden fängt, denselben in Gestalt einer Schlinge über die Oberfläche des Zeuges zieht, und diese in eine solche Lage zu dem Finger bringt, dafs letzterer einen Theil der Schleife über den Stoffrand legt, so dafs die Nadel durch die Schleife hindurchgehen kann.
Die Platte J, vermittelst welcher der Apparat an der Maschine befestigt wird, hat zwei Arme j, welche die Stirnplatte K der Maschine gabelartig umfassen und an derselben mit Schrauben
befestigt werden. Ferner ist die Platte J selbst vermittelst einer Stellschraube k an dem Ausleger A befestigt; dadurch ist J nicht nur fest an der Maschine, sondern es läfst sich auch der Knopflochapparat vermittelst k in seiner Stellung justiren. An den nach hinten stehenden Theil der Platte/ legt sich nun die Platte L, mit welcher der Rahmen (die Führungen) des Apparates ein Stück bildet. Beide werden durch die Schraube j1 (s. auch Fig. 31) vereinigt, und um eine willkürliche Drehung von L und des Apparates gegenüber / zu vermeiden, greifen beide Platten mit Zähnen und Rinnen in einander.
Der Schlingenzieher und der Finger erhalten ihre Bewegung durch den Quadranten M, Fig. 1, 4 und 14, welcher wie ein Excenter wirkt, da er an der Innenseite mit Rinnen versehen ist, von denen jede einen Stift aufnimmt. Einer der letzteren, b7 erstreckt sich von dem Hebel bl nach dem Finger b, während ein anderer Stift a3 an der Stange a1 des Schlingenziehers α befestigt ist. Die Rinnen in M sind so angeordnet, dafs, wenn dieser Quadrant um seine Axe oscillirt, der Schlingenzieher und der Finger die erforderliche Bewegung erhalten. Die Rinne in, Fig. 14, welche die Bewegung des Schlingenziehers bewirkt, ist tiefer als die Rinne m1, durch welche der Finger seine Bewegung erhält. Die Rinne m1 ist an ihrem hinteren Theil mit einer der Länge nach in ihr liegenden Knagge in2, welche mittelst der Feder in3 für gewöhnlich in der geschlossenen Stellung, wie Fig. 14 zeigt, gehalten wird, versehen; diese Federknagge kann sich nur nach einer Richtung öffnen.
Der Quadrant erhält seine Bewegung durch den Nadelhebel B vermittelst der Verbindungsstange M2, Fig. 4, 22 und 23; dieselbe läfst sich durch den Schieber M3 auf dem Hebel B befestigen und verstellen. Aufserdem kann man auch die Länge der Stange M2 durch eine Vorrichtung P (Stellschraube und Schlitz) verändern, welche aus Fig. 22 und 23 ersichtlich ist.
Wenn der ganze Knopflochapparat weggenommen werden soll, so wird die Stange M2 von Mz losgeschraubt.
Die Stange a1 des Schlingenziehers und deren Führungen sind in Fig. 2, 3, 20 und 21 zu sehen, sie ist mit einer breiten Führungsnase a2 versehen, welche in einem Führungsschlitz / des Rahmens L, Fig. 1, gleitet.
Wenn die Nähnadel niedergeht, so wird auch die Schlingenzieherstange a' durch M niederbewegt, dieselbe trägt den Schlingenzieher a und führt denselben unter das Zeug, dann durch das Auge in der Stichplatte E, welche in bekannter Weise in die Nähplatte G eingelassen ist, und bringt schliefslich das längliche Oehr des Schlingenziehers gerade unter die Nadel; letztere steigt nun weiter herab, während der Schlingenzieher eine Zeit lang stillsteht. Die Nadel geht durch das Oehr des Schlingenziehers, und wenn sie unter demselben ist, wird der durch das Schiffchen geführte Unterfaden durch die Schlinge des Oberfadens gezogen, Fig. 26; hierauf steigt die Nadel in die Höhe und zieht dabei den Unterfaden durch das Oehr des Schlingenziehers; dies findet jedoch nur bei dem ersten Stich statt, denn bei den folgenden Stichen geht der Unterfaden von dem Zeug durch das Oehr des Schlingenziehers nach dem Schiffchen (s. Fig. 28), wo der Oberfaden als weifser, der Unterfaden als schwarzer Faden dargestellt ist. Nachdem die Nadel das Oehr des Schlingenziehers α verlassen hat, wird auch letzterer zurückgezogen und zieht eine Schlinge des Unterfadens mit sich, Fig. 27.
Da der Schlingenzieher schräg durch die Stichplatte E geht, so mufs die Oeffhung der letzteren entsprechend gestaltet sein.
Der Finger d, welcher dem Schlingenzieher a zur Führung dient, ist an der Stange d1 befestigt, welche in einer Führung d2 des Rahmens L auf- und abgeschoben werden kann; die Stange d1 trägt einen Handgriff d3, mittelst welches sie sich auch in der Höhe feststellen läfst. Dieser Finger d wirkt zugleich auch als Füfschen des Knopfloch-Nähapparates. Durch eine Feder, Fig. 2, wird d stets nach unten gedrückt, und man mufs bei Hinaufstellen von d1 die Feder zusammendrücken. Der Finger d greift in eine Vertiefung der Stichplatte und verhindert, dafs beim Knopflochnähen der Schlingenzieher gegen die Kante des Zeuges stöfst.
Der Hebel b1 des Fingers b dreht sich um den Zapfen P an L und der Finger b selbst dreht sich an dem Hebel b1 um den Zapfen bs, Fig. 15 und 16. Der Finger kann also sowohl vor- und rückwärts, als auch seitwärts Bewegungen ausführen. Die Seitwärtsbewegung wird demselben durch den Daumen bb in Verbindung mit der Feder b^ ertheilt. Wenn der Finger b sich vorwärts bewegt, um den einen Faden der Schlinge, welche der Schlingenzieher hält, zu ergreifen, so würde er, wenn er sich nicht zugleich seitwärts bewegte, die Nadel treffen und auch nicht den Faden um die Nadel herum ziehen, wenn er sich hierauf zurückbewegt. Der Daumen b5 ist daher so gestaltet, dafs er den Finger b gegen die Wirkung der Feder b* seitwärts bewegt, so lange sich der Finger mit dem Hebel b1 vorwärts bewegt; dadurch geht die Spitze des Fingers b vor der Nadel vorbei und beim Zurückgehen bewegt die Feder b* den Finger wieder seitwärts in die Anfangsstellung. Auf diese Weise wird der Unterfaden, den der Schlingenzieher in eine Schlinge gezogen hat und bereit hält, von dem Finger b erfafst und um die Nähnadel herum-
geführt. Der Finger hat, wie Fig. 9, 10 und 11 zeigen, vorn eine kleine Gabel, mit der er den Faden der Schlinge mit grofser Sicherheit erfafst.
Der Daumen b5 läfst sich an L verschieben und durch Stellschrauben feststellen.
Sobald der Schlingenzieher seine höchste Stellung erreicht hat, bewegt der Quadrant M, in dessen Rinne »z1 der Stift b7 des Fingerhebels bl läuft, den Fingerhebel zunächst etwas nach vorn, so dafs der Finger selbst nach hinten geht, der Finger wird dadurch gezwungen, den vordersten Faden der Schlinge, welche α bereit hält, mit seiner Gabel zu ergreifen. Der Hebel b1 wird hierauf durch die Rinne m1 rückwärts bewegt und infolge dessen geht der Finger vorwärts und nimmt den Faden der Schlinge mit sich. Gleichzeitig bewirkt aber der Daumen b5 und die Feder fr*, dafs der Finger b bei seinem Vorwärtsgehen sich um den Zapfen b3 dreht, so dafs seine Spitze um die Nadel herumgeht. So lange nun der Finger in dieser Stellung ist, geht die Nadel nieder, bis ihre Spitze das Zeug erreicht, dabei geht sie durch die Mitte der Schlinge des Unterfadens, die der Schlingenzieher heraufgezogen hat und die der Finger b unter die Nadel hält. Sobald nun die Spitze der Nadel das Zeug erreicht hat, bewegt M den Finger b wieder in seine ursprüngliche Lage zurück, wobei letztere den Faden der Schleife losläfst. Der Finger beharrt in seiner zurückgezogenen Lage, bis der Schlingenzieher α eine neue Schlinge heraufgezogen hat, worauf der Finger seine Bewegung wiederholt.
Das Zuziehen der Schleife des Unterfadens, nachdem die Nadel durch dieselbe hindurchgegangen ist, erfolgt durch eine Feder S1, Fig. 29, welche an der Innenseite des Schiffchens angebracht ist. Diese Feder hat am freien Ende eine Oese, durch welche der Unterfaden hindurchgeht, und kommt erst zur Wirkung, nachdem der Finger b bei Zurückgehen der Schlinge des Unterfadens losläfst; alsdann wird durch die Feder S der Unterfaden fest um die Nadel gezogen. Eine Reihenfolge von Stichen zeigt Fig. 28, wo der schwarze Faden den Unterfaden darstellt.
Der Schlingenzieher a, Fig. 7, 7 a und 8, endigt vorn in eine scharfe Kante, um das Durchgehen desselben durch die Stichplatte zu erleichtern.

Claims (4)

Patent-AnSprüche:
1. Ein neuer Apparat zum Knopflochnähen, welcher an jeder Schiffchen-Nähmaschine angebracht werden kann, bestehend aus den Rahmen J und Z, dem Schlingenzieher a, der Schlingenzieherstange a1, dem Finger b, dem Hebel b1, dem Schutzfinger d und dem Quadranten M, wobei L mit Führungen versehen ist, in welchen die Schlingenzieherstange sich bewegt und der Quadrant Rinnen m und m1 hat, durch welche die Bewegung des Schlingenziehers und des Fingers b bewirkt wird.
2. Das "Verbindungsstück JT1 um den Apparat an der Stirnplatte und dem Ausleger der Maschine zu befestigen.
3. Der Schlingenzieher in der in Fig. 7, 7 a und 8 dargestellten Form.
4. Die Verbindung des Schlingenziehers, des Quadranten M, des Fingers b, des Daumens b5, des Schutzfingers d mit der Stichplatte, deren Loch so gestaltet ist, dafs der Schlingenzieher und die Nadel passiren können, und welche mit einer Vertiefung für den Schutzfinger versehen ist.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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