DE434780C - Handschuhschnitt - Google Patents
HandschuhschnittInfo
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- DE434780C DE434780C DEST39971D DEST039971D DE434780C DE 434780 C DE434780 C DE 434780C DE ST39971 D DEST39971 D DE ST39971D DE ST039971 D DEST039971 D DE ST039971D DE 434780 C DE434780 C DE 434780C
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- finger
- glove
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
- A41D19/00—Gloves
- A41D19/02—Arrangements for cutting-out, or shapes of, glove blanks
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Gloves (AREA)
Description
- Handschuhschnitt.
Es gibt in der Praxis eine ganze Anzahl von Handschuhschnitten, welche teils darauf abzielen, ein leichtes Zusammennähen der ein- zelnen Fingerteile zu ermöglichen, teils darauf hinauslaufen, durch Einschnitte an den Einzelteilen der Finger einfachere Verbin- dung an den Fingerwurzeln herzustellen, doch nluß gegen alle diese _Neuerungen noch als .Nachteil angeführt werden, daß eine verhält- nismäßig große Zahl von -Nähten für die Ver- bindung der einzelnen Teile der Finger an einem Handschuhschnitt nötig ist. Diesem L"belstand zu begegnen, ist der Zweck der Erfindung, und zwar geschieht die Verminde- rung der -Nähte durch besondere, winkelför- mig in die Handfläche des Handschuhes hin- einragende Einschnitte, wie aus den verschie- denen Abbildungen der Zeichnung ersichtlich. In der zeichnerischen Darstellung veran- schaulichen die Abb. i den Hauptteil des Handschuh- schnittes und die Abb. 2 und 3 die zwei Zusatzteile für den Handschuhschnitt, Abb. 4. den fertiggenähten Handschuh, von innen gesehen, in Vorderansicht und Abb. 5 einen Schnitt nach II-II zu Abb. 4.. Der Hauptteil i des Handschuhschnittes (Abb. i) ist durch Schnitte so unterteilt, daB folgende Fingerstücke für die einzelnen Fin- ger entstehen: das Fingerstück für den klei- nen Finger, bestehend aus den Randstücken 2 und 3, welche von den Schnittlinien 12, 13 und 14, 15 umrandet werden. Dem Flächen- stück 2 am nächsten ist das Zeigefingerstück 4 gelegen, welches als Ganzes von den Schnitt- linien 16 und 17 umsäumt ist. Von den andern beiden Fingern sind nur die Rücken- stücke vorhanden, und zwar für den Mittel- finger das Stück 5, begrenzt durch die Linien 18 und ig, und für den Goldfinger das Rückenstück 6 mit den Schnittlinien 22 und 23. Auf der Zeichnung fallen die Linien 13 und 16, 17 und 18, i9 und 22, 14 und 23 am Handschuhschnitt selbst (Abb. i) zusammen und treten erst beim Zusammennähen zu den einzelnen Fingern getrennt voneinander auf. Für den Daumen bleiben die Schnittlinien.die- selben wie bei den üblichen Ausführungen. An den Enden der Schnittlinien 13 und 16 der Fingerstücke 2 und .4 sind noch zwei weitere Schnitte y-x und y-z angebracht, welche ge- neigt zu den Schnittlinien 13 und 16 verlau- fen und in der späteren Behandlung wieder als Keilnahtverbindungen g' und 9 in Erschei- nung treten. Die Ergänzungsstücke für den Mittel- und Goldfinger werden gebildet durch die in Abb. 2 und 3 dargestellten Finger- stücke 7 und B. Das für den Mittelfinger nötige Ergänzungsstück 7 wird begrenzt von den Linien 2o und 21, und das Fingerstück 8 des Goldfingers erhält seine Umrandung durch die Linien 24 und 25. Beide Ergänzungs- stücke 7 und 8 sind-an den den Fingerwurzeln zugekehrten Enden mit spitzkeilförmigen Ausschnitten versehen, deren Bedeutung am besten aus den Ausführungen für das Zu- sammennähen des Handschuhschnittes zum fertigen Handschuh zu ersehen ist. Das Zu- sammennähen des Handschuhschnittes be- ginnt, wie bekannt, mit den Randlinien io und i i, sodann erfolgt das Nähen des kleinen Fingers durch Verbindung der Schnittlinien 12 und 15, 1-3 und 14 der Teile 2 und 3 zu den N ähten n und b, wobei von den ausein- anderfallenden Kantenlinien y-x die Linie x-y des Fingerstückes 2 zwischen dem Goldfinger und dem kleinen Finger zu liegen kommt und die am Hauptteil i befindliche Kantenlinie a--y die in Abb.4 gezeichnete Keilnähtverbindung9' bildet. Der Zeigefinger wird gebildet durch Umlegen des Teiles 4., wobei die Linien 16 uüd 17 aneinandergelegt und zur Naht c ver- bunden werden. Hierbei kommt die am Hauptteil befindliche Schnittlinie y-z in die Lage der Keilnahtverbindung 9, während die Schnittlinie --y am Teil 4 zwischen den Zeige- finger und den Mittelfinger gebracht wird. Der Mittelfinger wird gebildet, indem die Randlinie 2o des Ergänzungsstückes 7 mit der Schnittlinie 18 des Mittelfingerstückes 5 zur Naht a zusammengefügt wird; dabei wird der Einschnitt h-i des Stückes 7 mit der Schnitt- linie z-y des Zeigefingerstückes 4 vernäht und die Schnittlinie i-k des Stückes 7 mit der auf der Daumenseite gelegenen Linie z-y zur Keil- nahtverbindung 9 verbunden. Die Linien h-1 und L-sia bilden die Verbindungsnähte zwi- schen Mittel- und Goldfinger an der Finger- wurzel. Die Randlinie 21 des Ergänzungs- stückes 7 wird mit der Schnittlinie 22 ver- näht und bildet mit dieser die SchluBnaht e des Mittelfingers. In ähnlicher Weise wie der Mittelfinger wird auch der Goldfinger zu- sammengenäht, und zwar wird zunächst die Schnittlinie 23 mit der Randlinie 25 des Er- gänzungsstückes 8 zur Naht 9 verbunden, worauf die Verbindung der Linie o-p mit der Schnittlinie y-x am Hauptteil i zur Keil- naht 9 erfolgt. Die Linien q-p und q-y er- geben mit den Linien 1-k und l-iiz die Verbin- dungsnähte zwischen Gold- und Mittelfinger, während die Linie o-n mit der Schnittlinie x-y des Fingerstückes 2 die Naht zwischen dem Goldfinger und dem kleinen Finger an der Wurzel herstellt. Die Randlinie 24 des Er- gänzungsstückes 8 ergibt mit der Schnittlinie 22 die Schlußnaht f des Goldfingers. Der Daumen erfährt hinsichtlich seiner Anbrin- gung und der für ihn erforderlichen Näharbeit keine Änderung gegenüber der üblichen Handhabung. Die besondere Anordnung die- ses Handschuhschnittes bietet also den Vor- teil, mit nur sieben Längsnähten die vier Fin- ger eines so zugeschnittenen Handschuhes fertigzustellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH
Handschuhschnitt, bei dem die in der Hand liegenden Teile des Gold- und Mittelfingers aus Ergänzungsstücken be- stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ergänzungsstücke (7 und 8) an der Fin- gerwurzel spitzkeilförmig begrenzt sind und derart in einen winkelförmigen, in die Handfläche hineinragenden Einschnitt passen, . daB die Nähte= genau an die Stel- len zu liegen kommen, an denen Zeige- und Mittel- sowie Gold- und kleiner Fin- ger an ihren Wurzeln zusammentreffen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST39971D DE434780C (de) | 1925-08-14 | 1925-08-15 | Handschuhschnitt |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1692959X | 1925-08-14 | ||
| DEST39971D DE434780C (de) | 1925-08-14 | 1925-08-15 | Handschuhschnitt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE434780C true DE434780C (de) | 1926-10-01 |
Family
ID=25994557
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST39971D Expired DE434780C (de) | 1925-08-14 | 1925-08-15 | Handschuhschnitt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE434780C (de) |
-
1925
- 1925-08-15 DE DEST39971D patent/DE434780C/de not_active Expired
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