DE43476C - Neuerung beim Färben von Gegenständen aus Horn, insbesondere Hornknöpfen, zur Herstellung mehrfarbiger Muster - Google Patents

Neuerung beim Färben von Gegenständen aus Horn, insbesondere Hornknöpfen, zur Herstellung mehrfarbiger Muster

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DE43476C
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horn
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P. JANder in Neu-Weifsensee, Sedanstr. 32, und A. WEINSTEIN in Berlin, Greifswalderstr. 25 III
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08HDERIVATIVES OF NATURAL MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08H1/00Macromolecular products derived from proteins
    • C08H1/06Macromolecular products derived from proteins derived from horn, hoofs, hair, skin or leather
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \|
mehrfarbiger Muster.
Die nachfolgend beschriebenen Neuerungen beziehen sich auf das Färben von Horngegenständen, speciell von Hornknöpfen, und bezwecken, auf die mit einer beliebigen Unterfarbe versehenen Hornknöpfe eine zweite, dritte oder weitere Farbe in Form eines Musters (bestimmter Linien oder Figuren) aufzutragen.
Bisher war es nur möglich, Knöpfe aus Steinnufs mit einfarbigem Untergrunde durch Auftragen einer zweiten, dritten oder weiteren Farbe mehrfarbig zu bemustern, da bei Knöpfen aus Horn, welche in derselben Weise behandelt wurden, die später aufgetragenen Farben sich mit der Unterfarbe vermischten und in einander liefen, so dafs Hornknöpfe, in derselben Weise wie Steinnufsknöpfe behandelt, stets eine unbrauchbare Waare lieferten.
Den Erfindern ist es nun gelungen, Hornknöpfe in derselben Bemusterung wie Steinnufsknöpfe mit zwei oder mehreren Farben in folgender Weise herzustellen.
Die Farben (gewöhnliche, überall käufliche sogen. Anilinfarben), welche auf die mit einfarbigem Untergrunde versehenen Hornknöpfe oder andere Horngegenstände aufgetragen werden sollen, werden zunächst in bekannter Weise in kochendem Spiritus gelöst (auf 1 1 concentrirten Spiritus etwa 400 g Anilinfarbe) und diese Lösung mit Salzsäure von etwa 20 bis 22 pCt. Säuregehalt (500 g) etwa 3/4 Stunden lang gekocht. Es ist zweckmäfsig, jedoch nicht unumgänglich nothwendig, dieser so behandelten Farbe etwas Glycerin hinzuzufügen, um das sogen. Treiben der Farbe (das Auslaufen derselben) zu verhindern.
Der in Spiritus aufgelösten Anilinfarbe wird durch die Salzsäure die Eigenschaft ertheilt, an denjenigen Stellen, wo sie auf die Hornmasse aufgetragen wird, in dieselbe einzudringen und die Grundfarbe zu verdrängen, so dafs die auf die Grundfarbe aufgetragene zweite, dritte oder weitere Farbe scharf und deutlich hervortritt.
Das Auftragen der nach vorbeschriebenem Verfahren behandelten Farbe erfolgt in bekannter Weise mittelst Spritz- oder Gittermanier.
Man kann nach dem vorbeschriebenen Verfahren die Hornknöpfe oder andere aus Horn hergestellte Gegenstände mit ebenso schöner zwei- oder mehrfarbiger Bemusterung versehen, wie dies bisher nur bei Steinnufsknöpfen oder anderen Steinnufsgegenständen der Fall war, was für die Hornknopffabrikation von wesentlicher Bedeutung ist.

Claims (1)

  1. P A T E N T - A N S P R U C H :
    Beim Färben von Gegenständen aus Horn, besonders Hornknöpfen, zur Herstellung mehrfarbiger Muster, die Behandlung der auf die Grundiarbe von Horngegenständen aufzutragenden Muslerfarben (Anilinfarben) mit concentrirter Salzsäure, um ein Eindringen der Musterfarbe in die Hornmasse und ein Verdrängen der Grundfarbe in der Hornmasse zu erreichen, zum Zweck der Herstellung zwei- oder mehrfarbig bemusterter Gegenstände aus Horn.
DENDAT43476D Neuerung beim Färben von Gegenständen aus Horn, insbesondere Hornknöpfen, zur Herstellung mehrfarbiger Muster Expired - Lifetime DE43476C (de)

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