DE179243C - - Google Patents

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DE179243C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D19/00Producing buttons or semi-finished parts of buttons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

aiserliches
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 179243 KLASSE 39«. GRUPPE
CARL FRANZE in TETSCHEN A.E.
preßfähigen Stoffen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. August 1905 ab.
Bei der Herstellung von Knöpfen aus Pappe oder ähnlichen Stoffen durch Pressung wurden die gepreßten Knöpfe nach dem Imprägnieren und Lackieren einer nochmaligen Pressung unterworfen, um ihnen das Aussehen von Steinnußknöpfen o. dgl. zu geben. Gemäß der Erfindung wird nun das Werkstück, aus dem ~ der Knopf durch Pressung geformt werden soll, zunächst mit flüssigem
ίο Kasein, überzogen und sodann durchpressen ■in die endgültige Knopfform gebracht. Man hat zwar schon Knöpfe mit Zelluloid überzogen, erreichte aber hierbei keine derartig feste Vereinigung des Überzuges mit dem Knopf wie gemäß der Erfindung. Ferner werden bei dem hier beschriebenen Verfahren
■j^ noch die bekannten vorteilhaften Eigenschaften des Kaseins ausgenutzt.
Zur Ausführung der Erfindung wird das in die beiläufige Knopfform gebrachte Werkstück, z. B. Metall, Papiermache, Pappe, Holz oder sonst geeigneter Stoff, mit einer beliebig starken Schicht von flüssigem Kasein überzogen. Der Überzug wird am besten mittels eines Zerstäubers auf das Knopfwerkstück aufgetragen oder durch Einlegen desselben in Kaseinmasse oder auch durch Bestreichen mit der Masse erzielt. Ist die Schicht nach einmaligem Auftragen nicht stark genug, so trägt man, wie üblich, nach dem oberflächlichen Trocknen eine zweite Schicht auf und so fort, bis man die gewünschte Stärke der Kaseinschicht ' erreicht hat.
Man kann auch dem Kasein in bekannter 40
Weise Mineral- und andere Farben oder Bronzen oder sonstige Farbenpulver, wie Perlmutterstaub u. dgl., beimischen, wodurch man mannigfaltige Farben- und Metall- oder Perlmuttereffekte erzielt.
Nachdem auf diese Art auf das Knopfwerkstück eine Kaseinschicht aufgetragen ist, wird das Werkstück durch Pressen in die endgültige Form gebracht. Der mit Kasein überzogene Knopf läßt sich dann in bekannter Weise noch weiter mit gepreßten, reliefartigen Mustern oder Formen versehen.
Durch das Beimischen von Farben oder farbenartigen Pulvern, wie Bronze o. dgl., kann man auch mehrfarbige Zeichnungen und Muster herstellen.
Will man das Kasein geschmeidiger machen, so mischt man dasselbe mit Glyzerin, öl, Firnis oder verseiftem Fett oder Harz, wodurch es zum Pressen geeigneter wird. Auch wird es durch Beimischung eines der letztgenannten Stoffe in Wasser unlöslich, besonders wenn man die Körper noch in bekannter Weise mit Formalin behandelt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Knöpfen durch Pressung von lackierten Werkstücken aus Metall, Pappe, Papiermache, Holz, Horn oder anderen preßfähigen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstücke zunächst mit flüssigem Kasein überzogen und sodann durch Pressen in die endgültige Knopfform gebracht werden.
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