DE433902C - Vorrichtung zum Verspruehen fluessiger Schokoladenmasse - Google Patents

Vorrichtung zum Verspruehen fluessiger Schokoladenmasse

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DE433902C
DE433902C DEB122541D DEB0122541D DE433902C DE 433902 C DE433902 C DE 433902C DE B122541 D DEB122541 D DE B122541D DE B0122541 D DEB0122541 D DE B0122541D DE 433902 C DE433902 C DE 433902C
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Germany
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rollers
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G3/00Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
    • A23G3/02Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
    • A23G3/20Apparatus for coating or filling sweetmeats or confectionery
    • A23G3/2092Apparatus for coating with atomised liquid, droplet bed, liquid spray

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
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  • Confectionery (AREA)

Description

Nach einem früheren Vorschlag derselben Erfinderin (Patent 413116) soll der Arbeitsraum der Sprühvorrichtung durch wandernde Wandungen begrenzt werden, welche die nach 5 oben und seitlich verspritzten Masseteilchen auffangen und Abstreichern mit Ableitungsrinnen zuführen, um das Ansammeln und Abtropfen des Massebreies, wie es bei ruhenden Wandungen eintreten würde, zu verhindern. Nach dem älteren Vorschlage werden die wandernden Wandungen von endlosen Tüchern gebildet, die erfindungsgemäß durch Reihen einander berührender Walzen ersetzt werden sollen. Für den Ersatz waren sowohl praktische Gründe (in Ansehung des Stoffes der Tücher) maßgebend als auch die Erkenntnis, daß von der glatten Oberfläche der Tücher dünnflüssige Deckmasse immer noch leicht abtropft, zumal bei etwaigem Flattern der Tücher, wogegen selbst mäßig schnell umlaufende Walzen der Masse keine Zeit zum Abtropfen lassen, weil sich die Neigung der Walzenfläche gegen die Senkrechte wegen der Drehung fortlaufend ändert und zufällige örtliche Anhäufungen von Masseteilchen, die zum Abtropfen neigen, in der nächsten Walzenspalte zerdrückt und von der nächsten Walze als gleichmäßige Schicht übernommen werden. Die Walzenreihe kann entweder durch zweckdienlich angeordnete Abstreicher von der aufgenommenen Masse befreit werden, aber auch zugleich als Fördervorrichtung

Claims (1)

  1. 483902
    zum Zurückfördern der verspritzten Masse nach dem Füllrumpf dienen, worin ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Zuordnung zu erblicken ist.
    Die Zeichnung stellt in
    Abb. ι den auf die hauptsächlichsten Teile zurückgeführten Aufriß einer Sprühvorrichtung mit erfindungsgemäßer Begrenzung des Arbeitsraumes dar.
    ίο Abb. 2 ist ein Grundriß, in welchem jedoch die erfindungsgemäß angeordneten Walzen nur durch ihre strichpunktiert eingezeichneten Achsmittellinien vertreten sind.
    Die zu λ-erarbeitende Masse ist in dem mit Temperiervorrichtung (Heiz- oder Kühlmantel 2) und Rührwerk 3 ausgerüsteten Rumpf ι enthalten und läuft durch den Auslauf 4 mit Schieber 5 dem Walzenpaar 6, 6 zu, welches bewirkt, daß sich die rechte Walze 6 mit einer gleichmäßigen Schicht der Deckmasse überzieht. Diese wird von der schneller laufenden Bürstenwalze 7 abgenommen und in fein zerteiltem Zustande verspritzt. Als Zweck ist auch hier das Deckeln von Schokoladekörpern mit flüssigem Inhalt angenommen, welche in den Formen 9 unter der Sprühvorrichtung hindurchgeführt werden.
    Was von der Bürstenwalze 7 nach links verspritzt wird, gelangt entweder in den Bereich des Schurzes 10 mit in der Querrichtung der Maschine geneigter Ablaufrimie 1 r oder unterhalb dieser Rinne auf den Auslauf 4 oder die rechte Walze 6 und gelangt von hier wieder in den Arbeitsraum. Dagegen war der Arbeitsraum nach rechts und oben hin durch wandernde Wandungen zu begrenzen, was erfindungsgemäß durch die Reihe der abwechselnd im einen oder anderen Drehsinne umlaufenden Walzen 12 geschieht. Die Walzen sind hinsichtlich der Achsabstände so eingestellt, daß sie den bei der Verspritzung aufgenommenen Massebrei zu einer gleichmäßigen Schicht auswalzen, und diese Schicht wird von Walze zu Walze nach oben weitergetragen. Wie ersichtlich, neigt sich der obere Teil der Walzenreihe über den Rumpf 1, so daß die durch einen Abstreicher 13 von der letzten Walze abgenommene Älasse in den Rumpf zurücklaufen muß. Die Förderwirkung der Walzenreihe in der Richtung von unten nach oben muß bei der gezeichneten Ausführungsform wie folgt zustande kommen. Nach einer gewissen Arbeitsdauer werden sich die von dem verspritzten Gut zumeist getroffenen unteren Walzen mit einer gleichförmigen Masseschicht bedeckt haben. Was weiterhin an Masse zukommt, würde sich mangels der Förderwirkung in den Walzenwinkeln anstauen. Solange aber eine obere Walze noch nicht voll bedeckt ist, wird sie von der nächst unteren Walze Masse aufnehmen. So werden schließlich sämtliche Walzen gleichmäßig voll bedeckt sein. Ist dieser Zustand eingetreten, so besteht an sich keine Veranlassung zur Forderung der Masse nach oben oder nach unten hin. Nun wird aber von der obersten Walze durch den Abstreicher 13 die Schicht beständig abgenommen, so daß die oberste Walze auch beständig neue Masse von ihrer Nachbar walze aufnehmen kann; dadurch wird diese ihrerseits zur Übernahme von Masse von der dritten Walze befähigt usw., so daß, bildlich gesprochen, ein Gefälle nach der obersten Walze hin besteht.
    Die Förderwirkung kann aber auch bei zunächst beibehaltener gegenläufiger Drehung der W'alzen dadurch unterstützt werden, daß hinter den Walzenspalten (im Umlaufssinne) auf der jeweils unteren Walze ein Abstreieher, wie bei 14 angedeutet, angeordnet wird. Diese Abstreicher lassen die auf dem Walzenumfang befindliche Masse nicht wieder nach unten gehen, stauen sie vielmehr hinter der Walzenspalte an, so daß sie von dem emporgehenden Umfangsteil der nächstoberen Walze mitgenommen werden muß.
    Ferner muß auch bei wiederum gegenläufiger Drehung der Walzen die Förderwirkung ohne Rücksicht auf das oben besprochene go »Gefälle« zustande kommen, wenn die Umlaufsgeschwindigkeit der Walzen von unten nach oben hin zunimmt.
    Schließlich muß auch Förderwirkung eintreten, wenn alle Walzen in gleicher Richtung, und zwar so umlaufen, daß die der Spritzwalze zugekehrten Umfangsteile sich aufwärts drehen. Hierbei werden die Walzen ziemlich dicht, einander fast berührend, übereinander anzuordnen sein; auch wird sich hierbei die Vergrößerung der Umlaufsgeschwindigkeit in der Richtung nach oben hin empfehlen.
    Paten τ-An SPRU ch:
    \~orrichtung zum Versprühen flüssiger Schokolademasse mit Begrenzung des Arbeitsraumes durch wandernde Wandungen, dadurch gekennzeichnet, daß die wandernden Wandungen durch Reihen von Walzen (12) gebildet werden, welche zugleich zum Zurückfördern des von ihnen aufgefangenen Gutes zum Füllrumpf (i) dienen können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB122541D 1925-11-04 1925-11-04 Vorrichtung zum Verspruehen fluessiger Schokoladenmasse Expired DE433902C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026252B (de) * 1955-07-22 1958-03-20 Bahlsen Werner Vorrichtung zum Verspruehen fliessfaehiger Teigmassen od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026252B (de) * 1955-07-22 1958-03-20 Bahlsen Werner Vorrichtung zum Verspruehen fliessfaehiger Teigmassen od. dgl.

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