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Verfahren und Maschine zum Entschleimen frischer tierischer Därme.
Den Gegenstand der `erfahren zttin Etltschlelnlen frische.' ti, :-scher D'ii-Ine.
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Bekaitntlicli verfährt nian beine P@ini;*e:: von Därmen @o. (1a1.1
Inan fleh Darin :#@ atl@@ Ichabt, bis ;ich die Schleitilhallt 1111 Da\r-in: .nt
clen harnt@@-an clun@rcn @el@ia hat. '\ @itct aller clie Schleimhaut bei fri<cile".
@:etit @u@cIt w<trntcn i imlcü> entttontntenen Schweinetind 7,rlt.ifscl:iritieti
so zähe an der Darmfaser, dal.i die Reinigung voll 11.111,1 lltit Hilfe cles @chaltelüttel@
litir schwer tn<i#,liclt war. Maul 11e1.1 (1rzitali) die D:ii-tne liegen. Iris
die SchleiinhZitite zti gären und zu verwesen atttin@elt titt,1 @treitte sie (1a1111
voll llall(l atlS.
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Im Laufe cIci- Zeit Izailieli .eich vc#r@rhie#lcne
Maschinen
zur Reinigung von D3irinen auf. Entweder wurde mit der Maschine versucht, das Aasstreifen
von Hand möglichst genau nachzuahmen, oder vier Darm wurde vorge= knetet und dann
voll nachgiebigen Schahewerkzeugen oder auf nachgiebiger Unterlage so bearbeitet,
(laß wieder die Wirkung des sanft und weich arbeitenden `chahelöftels zustande kam.
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Man hat auch schon vorgeschlagen und versucht, mittels unnachgiebiger
Werkzeuge auf den an unnachgiebigem Gegenlager anliegenden Darm derart einzuwirken,
daß - die Schleimhaut im Innern des Darmes zurückgestreift wird, während der Darin
vollständig gereinigt und ausgestreift die Maschine verlassen sollte.
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Es -zeigte sich aber, daß auf diese Weise eine voll#tiindige -T.oaüsung
der scllleinihättte nur schwer und nur unter Gefährdung des Darmes erreicht werden
konnte und daß bei Därmen gewöhnlicher Länge so große 1Tengen Schleimhäute in dein
noch ungereinigten Ende angestaut wurden, (lali der Darm dadurch zum Platzen gebracht
wurde.
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Demgegenüber schlägt (las den Erfindungsgegenstand bildende `erfahren
einen v<iilig anderen Weg ein. -Auch bei (lern neuen Verfahren wird der Darin
zwischen einem starren Friiswerkzeug und einer unnachgiebigen Unterlage durchgelassen.
Der --'%#bstaii(1 des Früsers voll der Platte ist, wie bekannt, verstellbar und
wird entsprechend der doppelten Dicke der gereinigten Darmwand ein-estellt. Das
Fräswerkzeug besitzt scharfe, schmale Schneiden, welche etwa die Schärfe einer stumpfen
Messerschnei(le aufweisen.
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Mit diesem Fräswerlczeug anleitet eine Vorschubeinrichtung zusammen,
derart, daß die Umdrehungszahl des Fräsers zürn Vorschob des Darilles ähnlich wie
hei einer 'Metallbearbeitungsinaschine veränderlich und regelbar ist. und zwar derart.
daß der Darmt-orschttll in der I3ewegtin<#sriclitung der Friisnies;er zwischen
den Schnitten z\1-eier aufeinanderfol-en(ler Fräsinesser liUclisteils einige Jlillinieter
l)etr:i"t.
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hei Aliweuflun- des neuen \-erfailirens kann lnall glie Därnie sotort
nach (lein Ausschlachten bearbeiten und ferti-putzen, auch wenn sie llocll ganz
frisch itl@l, was hishcr für ttnln( iglich -cllalten will-de. ;o flaß ancll in livgienischer
Hinsicht die Darmreinigung durch (las tictie Verfahren auf eine neue, für ,lie All-eincinlitit
sehr \viclitige Grundlage gestellt wird. Ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung,
init welcher nach dem Verfahren gearbeitet «-erden kann, zeigt die Zeichnung
in schematischer Darstellung, Abb. i ist eine Seitenansiclii, teilweise im Schnitt;
Abb. 2 ist eine Einzeldarstellung aus Abb. i in größerem Maßstabe. .
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Zum Vorschub dienen Zahnradwalzen a und a1. Die Walze a1 wird voll
dem Vorgelege b mit Hilfe des Bonuspaares c und cl angetrieben, so daß der Vorschub
in einfacher Weise veränderlich ist. Die Scheibe d treibt den Fräser e mit Hilfe
der Scheibe f an. Die Gegenplatte g ist mit Hilfe der Spindel h in ihrem Abstand
vom Fräsmesser einstellbar.
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Wie aus Abb. 2 ersichtlich, haben die Fräsniesser i scharfe
Schneiden h. Diese drücken bei der Reinigung von Schweine- und Schafsdärmen durch
die Darmwandung L auf die Schleimhaut -ni. Da die Fräsinesser i gegenüber
der Platte ä so eingestellt sind, da13 sie einen Abstand n gleich der doppelten
Dicke der Darmwandung L besitzen, so schlüpfen die Darmwände durch diesen Allstand
hindurch, während von der Schleimhaut in riligartige späne o weggerissen werden,
deren Dicke p dein Vorschub der Walzen a und a1 entspricht.
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Zum Vorschub kiiililen an Stelle der Zahnräder auch glatte Walzen
oller ein Transportrand o. dgl. verlvendet «-erden. Ebenso kann die L'nterlagplatte
; fest und die Friislager können verstellbar sein. Wesentlich ist, (laß der Durchlaßraum
für (len Darm zwischen Fräsinesser und Gegenplatte während der Arbeit starr begrenzt
ist und weder Messer noch Gegenplatte atisweichell klintiell.