DE408293C - Stuetzvorrichtung fuer in Blechbiegemaschinen zu bearbeitende Werkstuecke - Google Patents

Stuetzvorrichtung fuer in Blechbiegemaschinen zu bearbeitende Werkstuecke

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DE408293C
DE408293C DED42518D DED0042518D DE408293C DE 408293 C DE408293 C DE 408293C DE D42518 D DED42518 D DE D42518D DE D0042518 D DED0042518 D DE D0042518D DE 408293 C DE408293 C DE 408293C
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sheet metal
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DEUTSCHE MASCHF AG
Deutsche Maschinenfabrik AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/14Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves by passing between rollers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

Bei Blechbiegemaschinen oder ähnlichen Bearbeitungsmaschinen, bei denen das Werkstück während der Dauer seiner Bearbeitung stetig seine Form ändert, ist es sehr schwierig, namentlich bei Blechen von größeren Abmessungen, das zu bearbeitende Werkstück dauernd sicher zu halten und zu führen.
Die bekannten, vor bzw. hinter oder auch an beiden Stirnseiten der Maschine fest angeordneten Rollenböcke können das Werkstück nur so lange halten, als sich dessen ebene Form nur unbedeutend verändert. Auch der Vorschlag, diese Rollenböcke in ihrer Längsrichtung zu verschieben, gewährleistet keinen sicheren Halt des Werkstückes, sobald dieses eine stärker gewölbte Form angenommen hat.
Man war bisher also gezwungen, das Blech durch ein Hebezeug während seiner Bearbeitung zu halten. Meist findet hierfür der Laufkran, welcher das Werkstück an dk Biegemaschine heranbringt, Verwendung. Hierbei ergibt sich der weitere Nachteil, daß der Kran während des ganzen Arbeitsvorganges für andere Verwendungszwecke ausfällt und die Zahl der an der Biegemaschine erforderlichen Arbeiter durch die Kranbedienung in unnötiger Weise vermehrt wird.
Die vorliegende Erfindung beseitigt nun diese Mängel und schafft eine Stützvorrichtung, die es ermöglicht, das Werkstück während der ganzen Dauer der Bearbeitung von seiner ebenen Form bis zur gewollten Krümmung in sicherer Weise zu halten und zu führen, wobei während des Bearbeitungsvorganges jede anderen Hilfsmittel entbehrlich sind.
Das Neue besteht darin, daß Stützstangen in ihrer Längsrichtung verschiebbar und in der senkrechten Ebene schwenkbar angegeordnet sind, wobei sich die beiden Bewegungen jeder Stützstange so ergänzen lassen,
daß die einzelne Stützstange auf jeden Punkt des zu bearbeitenden Bleches eingestellt wer- ι den kann und während der ganzen Dauer de*" J Bearbeitung, der wechselnden Form des Werk-Stückes folgend, letzteres hält und führt.
Durch die hierdurch gegebene Möglichkeit, die Bewegungen der Stützstangen in senkrechter und wagerechter Richtung sich j gegenseitig ergänzend zu vereinigen, wird eine ίο vollständige Anpassung der Unterstützungen an jede im praktischen Betrieb vorkommende Form des Werkstückes erreicht.
Die Längsverschiebung der Stützstangen erfolgS vorteilhaft vermittels Ritzel von einem gemeinsamen Antriebe aus auf die als Zugstange ausgebildeten Stützen, da ein derarti- , ger Antrieb durch die Schwenkbarkeit der ' Unterstützungen nicht beeinflußt wird.
Eine besonders einfache Ausbildung der Stützvorrichtung besteht darin, daß die Antriebswelle für die Längsverschiebung der Stützstangen innerhalb der als Hohlwelle ausgebildeten Antriebswelle für die Schwenkbewegung angeordnet ist. Hierbei können die die Stützstangen führenden Gehäuse als Teile jener Hohlwelle ausgebildet sein.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes an einer Blechbiegemaschine schematisch dargestellt. Abb. ι zeigt die Stützvorrichtung von der Längsseite der Arbeitswalzen aus gesehen. : Abb. 2 gibt die gegen Abb. 1 um 900 ge- j drehte Ansicht wieder.
Auf jeder Seite der Blechmaschine sind je j drei Stützstangen α angeordnet, welche an ihrem vorderen Ende mit Rollen b versehen und in Gehäusen c gelagert sind, welch letz- \ tere mit den Teilen der Hohlwelle d durch j Verschraubung o. dgl. verbunden sind. Zur Stützung der auf diese Weise geschaffenen \ durchgehenden Hohlwelle d dienen die Steh- ; lager e sowie der Räderkasten /. Im Innern der Hohlwelle d ist die Triebwelle g ange- , ordnet, deren Endabstützung durch den Räder kasten h erfolgt. Die Schwenkbewegung geschieht durch einen (nicht gezeichneten) Motor, welcher über ein Zwischengetriebe die ! Schnecke und das Schneckenrad / antreibt, : welches seine Drehung an die Hohlwelle d, \ die Gehäuse c und somit an die Stützstan- ; gen α weitergibt und diese schwenkt. j
Ein zweiter (nicht gezeichneter) Motor ■ veranlaßt die Verstellung der Stützorgane in j der Längsrichtung. Zu diesem Zwecke treibt ; er über Vorgelege das Schneckengetriebe k in dem Räderkasten h an, welches die Drehung auf die Innenwelle g weitergibt. Auf dieser ist innerhalb eines jeden Gehäuses c ein Ritzel m aufgekeilt, welches mit der Zahnstange η eines jeden Stützhebels a in Eingriff steht und dessen Längsverschiebung bewerkstelligt. Die Kontroller für beide Anstellmotoren befinden sich zweckmäßig auf der Steuerbühne, von wo die Bedienung der Maschine gut übersehen werden kann.
In Abb. 2 ist das Werkstück ο in verschiedenen, dem jeweiligen Fortschritt der Bearbeitung entsprechenden Stellungen angedeutet und durch gestrichelte Kreise die jeweilige Lage der Stützhebel veranschaulicht.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist ohne weiteres verständlich. Das Blech ο wird von dem Laufkran auf die zunächst als gewöhnliche Rollenböcke dienenden Stützstangen «abgelegt. Während des Biegungsvorganges werden sodann von der Steuerbühne aus die Stützorgane α derart verstellt, daß sie dauernd der sich stetig ändernden Form des Bleches folgen. Infolge der Verstellbarkeit in zweierlei Richtungen ist es möglich, den Unterstützungsorganen jede gewünschte Stellung zu geben und dadurch das Werkstück · ständig zu halten und sicher zu führen.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Stützvorrichtung für in Blechbiegemaschinen zu bearbeitende Werkstücke, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstangen (ß) in ihrer Längsrichtung verschiebbar und in der senkrechten Ebene schwenkbar angeordnet sind, wobei sich die beiden Bewegungen jeder Stützstange so ergänzen lassen, daß die einzelne Stützstange auf jeden Punkt des zu bearbeitenden Bleches eingestellt werden kann und während der ganzen Dauer der Bearbeitung, der wechselnden Form des Werkstückes folgend, letzteres hält und führt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsver-Schiebung der Stützstangen (a) vermittels Ritzel (tri) von einem gemeinsamen Antrieb (k,g) aus auf die als Zahnstangen (n) ausgebildeten Stützen (a) erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (g) für die Längsverschiebung der Stützstangen (a) innerhalb der als Hohlwelle ausgebildeten Antriebswelle (d) für die Schwenkbewegung angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stützstangen {a) führenden Gehäuse (c) als Teile der Hohlwelle (d) ausgebildet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DED42518D 1922-10-06 1922-10-06 Stuetzvorrichtung fuer in Blechbiegemaschinen zu bearbeitende Werkstuecke Expired DE408293C (de)

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