DE433442C - Vorrichtung zur zwanglaeufigen Einstellung von Ding, Bild und Objektiv entsprechend der Linsengleichung mit Hilfe eines Winkelhebels - Google Patents
Vorrichtung zur zwanglaeufigen Einstellung von Ding, Bild und Objektiv entsprechend der Linsengleichung mit Hilfe eines WinkelhebelsInfo
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- DE433442C DE433442C DEM87810D DEM0087810D DE433442C DE 433442 C DE433442 C DE 433442C DE M87810 D DEM87810 D DE M87810D DE M0087810 D DEM0087810 D DE M0087810D DE 433442 C DE433442 C DE 433442C
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-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/32—Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
- G03B27/34—Means for automatic focusing therefor
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur zwangläufigen Einstellung von Ding, Bild
und Objektiv entsprechend der Linsengleichung mit Hilfe eines rechtwinkeligen Winkelhebels.
Derartige Vorrichtungen sind bekannt. Bei diesen sind die Arme des Winkelhebels starr
ausgebildet, und eines der Enden ragt über seinen Drehpunkt hinaus. Bei Änderung der
ίο Einstellung verlängert oder verkürzt sich der Hebelarm durch ein größeres oder geringeres
Hinausschieben des hervorragenden Endstückes.
Um dies zu vermeiden, bestehen die Hebelarme nach der Erfindung aus teleskopisch ineinander
verschiebbaren Röhren, deren Enden an den Teilen der Einstellvorrichtung drehbar
befestigt sind und bei denen das Verlängern und \Terkürzen der Hebelarme bei
Änderung der Einstellung innerhalb dieser Enden erfolgt. Während bei den bekannten
zwangläufigen Einstellvorrichtungen stets zwei Teile der Vorrichtung gegenüber dem
dritten, ortsfest angebrachten beweglich sind, ermöglicht die Ausbildung nach der Erfindung
alle drei Teile gegenüber einem Fest-
punkt mit Hilfe eines Seil- oder Zahnantriebes beweglich anzubringen.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele
der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. ι die schematische
Darstellung einer Ausführungsform, bei welcher Ding, Bild und Objektiv beweglich sind,
Abb. 2 einer solchen, bei der der Bildträger feststeht und nur Ding und Objektiv bewegbar
sind, Abb. 3 den Grundriß eines ausgezogenen und Abb. 4 eines zusammengeschobenen
Hebelarmes, Abb. 5 die schematische Darstellung der Vorrichtung bei umgekehrten Hebelarmen, Abb. 6 die Seitenansicht eines
Zahnradgetriebes, Abb. 7 die Seitenansicht der Führungsbahn und des Seilgetriebes einer
Vorrichtung nach Abb. 1, Abb. 8 die Seitenansicht einer Vorrichtung nach Abb. 2.
Auf einer Führungsbahn 6 ist ein BiIdao träger 1 verschiebbar. Auf einer Verlängerung
9 der Führungsbahn, die höher liegt als Führungsbahn 6, ist ein Objektivträger 4 und
ein Dingträger 7 verschiebbar.
An beiden Seiten des Objektivträgers 4 sind um Stifte 8 Winkelhebel drehbar. Die
Arme der Winkelhebel bestehen aus teleskopisch ausziehbaren Röhren (Abb. 3 und 4).
Der drehbare Teil des Winkelhebels bildet einen rechten Winkel, an dessen Schenkeln
die Röhren starr befestigt sind, während die freien Enden der ausziehbaren Röhren einerseits
um Stifte 3 am . Schlitten 2 des Bildträgers und anderseits um Stifte 11 am
Schlitten 7 des Dingträgers drehbar angebracht sind.
Um ein leichteres Herausziehen und Hineinschieben der Röhren zu ermöglichen, sind
die Winkelhebel doppelt angebracht, und zwar auf jeder Seite der optischen Achse einer, mit
den freien Enden, also auch mit den Stiften 3 und 11 so weit von der optischen Achse entfernt,
daß sie sich außerhalb der die Bahnen 6 und 9 tragenden Wände der Führungsbahn ungehindert bewegen können. Die Stifte 3
und 11 sind um je eine Brennweite/ von dem ihnen zugehörigen Teil (Bild- bzw. Dingträger ι und 7) entfernt angebracht, während
die einander gegenüberliegenden Stifte 8 um zwei Brennweiten, vermehrt um die Entfernung
der Stifte 3 von der optischen Achse, voneinander abstehen.
Die teleskopisch ausziehbaren Röhren sind :
an dem Winkelhebel so befestigt, daß das mit dem Bildträger verbundene Ende an dem 1
Dingträger angebracht werden kann, und umgekehrt. Bei vertikaler Anbringung der Vorrichtung
kann man durch diese Vertauschung 1 der verschieden langen Röhrenarme die Vorrichtung
sowohl zu Vergrößerungen als auch zu Verkleinerungen verwenden, ohne daß eine Verlängerung der Führungsbahn erforderlich
ist.
Die Verschiebung der Teile der Einstellvorrichtung kann entweder derart erfolgen,
daß Bild- und Dingträger auseinander oder zueinander bewegt werden, während der Objektivträger
sich in der Richtung des Dingträgers, aber mit höherer Geschwindigkeit bewegt oder derart, daß Bild- und Objektivträger
auseinander oder zueinander bewegt werden, während sich der Dingträger in der Richtung des Objektivträgers aber mit verminderter
Geschwindigkeit bewegt. Die Linsengleichung wird in beiden Fällen durch zwangläufige Veränderung der Länge der
Hebelarme gewahrt.
Alle die Einrichtungen, durch welche derartige Verschiebungen bewirkt werden kön- ·
nen, müssen ihren Stützpunkt in der Führungsbahn haben. Sie wirken im ersten Falle
auf Bild- und Dingträger, im zweiten Falle auf Bild- und Objektivträger.
Außer anderen Möglichkeiten kann dieser Zweck durch einZahnstangengetriebe(Abb. 6)
erreicht werden, das seinen Stützpunkt in der in der Führungsbahn gelagerten Welle des
Zahnrades hat, oder auch durch ein Seilgetriebe mit einer in den Wänden der Führungsbahn
gelagerten Rolle als Stützpunkt (Abb. 7). -
Die Seilenden sind im ersten Falle mit BiId- und Dingträger 1 und 7, im zweiten Falle mit
Bild- und Objektivträger 1 und 4 verbunden. Der Bildträger steht hier an Stelle des sonst
üblichen Gegengewichts. Ist nun, wie Abb. 8 zeigt, der Bildträger fest, so muß statt seiner
ein besonderes Gegengewicht 15 angebracht sein. Im übrigen ist die \¥irkungsweise dieselbe
wie bei der ersten Ausführungsform:
Claims (2)
- Patent- Ansprüche :ι. Vorrichtung zur zwangläufigen Einstellung von Ding, Bild und Objektiv entsprechend der Linsengleichung mit Hilfe eines rechtwinkeligen Winkelhebels, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme des Winkelhebels teleskopisch ausziehbar sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Teile der Einstellvorrichtung gemeinsam gegenüber einem Festpunkt mit Hilfe eines Seiles oder Zahntriebes einstellbar sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM87810D DE433442C (de) | 1925-01-04 | 1925-01-04 | Vorrichtung zur zwanglaeufigen Einstellung von Ding, Bild und Objektiv entsprechend der Linsengleichung mit Hilfe eines Winkelhebels |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM87810D DE433442C (de) | 1925-01-04 | 1925-01-04 | Vorrichtung zur zwanglaeufigen Einstellung von Ding, Bild und Objektiv entsprechend der Linsengleichung mit Hilfe eines Winkelhebels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE433442C true DE433442C (de) | 1926-08-30 |
Family
ID=7320855
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM87810D Expired DE433442C (de) | 1925-01-04 | 1925-01-04 | Vorrichtung zur zwanglaeufigen Einstellung von Ding, Bild und Objektiv entsprechend der Linsengleichung mit Hilfe eines Winkelhebels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE433442C (de) |
-
1925
- 1925-01-04 DE DEM87810D patent/DE433442C/de not_active Expired
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