DE433341C - Fusshebelantrieb fuer pneumatische Musikinstrumente - Google Patents

Fusshebelantrieb fuer pneumatische Musikinstrumente

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DE433341C
DE433341C DEH92035D DEH0092035D DE433341C DE 433341 C DE433341 C DE 433341C DE H92035 D DEH92035 D DE H92035D DE H0092035 D DEH0092035 D DE H0092035D DE 433341 C DE433341 C DE 433341C
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/02Pianofortes with keyboard

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Fußhebelantrieb für pneumatische Musikinstrumente. Die Erfindung bezweckt, eine Einrichtung zu schaffen, um bei Fußantrieben für pneumatische Musikinstrumente die vom Fuß auszuübende Kraft trotz des mit dem Luftdruck schwankenden Widerstandes in bequemen Grenzen zu halten.
  • Die Erfindung ist sowohl für Betrieb mit Unterdruck wie mit Überdruck geeignet. Der Vereinfachung halber ist aber nachstehend nur von Unterdruck gesprochen.
  • Ein Zweck der Erfindung liegt darin, eine bequeme Bewegung der Antriebspedale zu ermöglichen, während im Behälter genügend hoher Unterdruck gehalten wird, um in jedem Augenblick allen Ansprüchen genügen zu können, so daß der Fußantrieb wirksam sowohl für Spiel mit selbsttätiger wie mit beeinflußter Betonung gut verwendbar ist.
  • Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird der angestrebte Zweck dadurch erreicht, daß in Abhängigkeit von dem Drucke im Speicher das Übersetzungsverhältnis zwischen Fußhebel und Pumpe oder Balgen selbsttätig geändert wird. Wenn also durch lautes Spiel viel Luft verbraucht wird und der Unterdruck im Speicher sinkt, so wird das Übersetzungsverhältnis des Antrie= bes selbsttätig so eingestellt, daß die Pumpe ihren vollen Hub leistet und entsprechend viel Luft abgesaugt wird. Steigt aber der Unterdruck und damit der Pumpenwiderstand, so wird der Hub der Pumpe verringert, so daß jeder Vollhub des Fußhebels nur wenig Luft absaugt und die für leises Spiel erforderliche geringe Gesamtluftmenge durch bequeme Fußhebelbewegung trotz des hohen Unterdruckes abgesaugt werden kann.
  • Mit besonderem Vorteil ist diese Aufgabe unter Vermeidung von kraftverzehrenden und vielfach auch unerwünschte Nebengeräusche ergebenden Gleitführungen bei der erwähnten Ausführungsform durch Drehlenker gelöst.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt in Seitenansicht die Vorrichtung bei Beginn des Hubes und geringem Unterdruck im Speicher.
  • Abb.2 zeigt dieselbe Ansicht am Ende eines Hubes.
  • Abb. 3 ist eine Vorderansicht der Abb. 2, Abb. 4. eine Seitenansicht am Ende eines Hubes bei hohem Unterdruck im Speicher und geringer Luftabsaugung, Abb.5 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform bei geöffnetem Hilfsbälgen und geringem Unterdruck, Abb.6 ein senkrechter Schnitt durch Abb. 5 bei hohem Unterdruck und geöffnetem Hochspannungsbälgen, Abb.7 eine Vorderansicht einer ferneren Ausführungsform, Abb. 8 ein Schnitt nach der Linie A-B-C-D-E-F der Albb. 7, Abb.9 ein Schaubild einer Druckanzeigevorrichtung.
  • Bei der Ausführung nach Abb. i bis q. wird der Balgen i durch einen Hebel 9 und eine Verbindungsstange 13 angetrieben, die an einem Gelenk 39 des Hebels und am anderen Ende an einem vom beweglichen Teil des Balgens i getragenen Gelenk 35 angreift. Der Hebel 39 sitzt auf einer Welle 32 (Abb. 3),. die sich in den Lagern 30, 31 dreht und einen abgebogenen Arm io hat, der durch Gelenk 37 mit einem Hebel 12 verbunden ist. Hebel i i ist am einen Ende durch das Gelenk 36 mit der Führung 6 und am anderen Ende durch das Gelenk 38 mit der Verhindungsstange 33 verbunden, die am Pedal 3 angreift. An das Gelenk 38 ist auch das untere Ende des Hebels 12 angeschlossen. Die Führung 6 kann in ihrem Traglager 29 hin und her schwingen und ist durch eine Stange 7 mit dem beweglichen Boden des Speichers 2 mittels Gelenks 8 verbunden. Balgen und Speicher sind durch einen Kasten .4 verbunden, von dem der übliche Anschluß zum Regeler und: Instrument abgeht.
  • Die Druckanzeigevorrichtung besteht aus einem Hebel 21, Gelenk 22, Anschlag 34., Arm 23, Feder ig, Verbindungsstange 2o, Arm 2q., Lager 26 und Segment 28. Das Tastenbrett ist bei 27 angedeutet- Die Pedale sind an das Brett 17 durch Gelenk 16 angeschlossen. Am Brett 17 ist der Hebel 14. verankert, der bei 15 angelenkt ist und dazu dient, das Hineinklappen des Pedals in das Instrument bei Nichtgebrauch zu ermöglichen.
  • Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Vor Betriebsbeginn haben die Teile die Lage nach Abb. i. Zwecks Spielens werden die Pedale in die Lage nach Abb. 2 niedergedrückt. Der bewegliche Boden des- Speichers 2 senkt sich hierbei etwas, was in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Durch, wiederholtes Treten der Pedale wird mittels der Pumpe i so viel Luft aus dem Speicher abgesaugt, daß die ihn für gewöhnlich ausgedehnt haltenden, nicht dargestellten Federn überwunden werden und der Speicher allmählich zusammenklappt. Dadurch wird das Gelenk 8 dem feststehenden Boden 53 des Pumpenbalgens genähert, und entsprechend . wird durch die Stange 7 die Führung 6 aus der Lage nach Abb. i in die nach Abb. 4. gedrückt, wobei sich das Gelenk 36 dem Gelenk 37 nähert. Bei der Stellung der Teile nach Abb. i und 2 bewegt jeder Hub des Pedals 3 den Arm 9 und den Pumpenbälgen um das Höchstmaß, so daß der Balgen dann die größtmögliche Luftmenge absaugt. In dem Maße aber, wie sich mit der Steigerung des Unterdruckes der Abstand zwischen 36 und 37 verringert, verkürzt sich die Bewegung des Armes io, des Armes 9, der Verbindung 13 und des Balgens i, so daß dann nur noch eine geringe Luftmenge abgesaugt wird. Die Anordnung ist so gewählt, daß die kleinste Pumpenbewegung gemäß Abb. 4 genügend Luft für leises Spiel absaugt und die Pedale trotz des hohen Unterdruckes im Speicher leicht bewegt werden können.
  • Durch die Anzeigevorrichtung ig, 2o, 21, 22, 23, 24., 25, 26, 28, 34 wird dem Spieler ohne Verwendung kostspieliger Manometer u. dgl. der Augenblick angezeigt, in welchem sich der Unterdruck in erheblichem Maße verringert hat, worauf der Spieler durch einige Fußhebelhübe einen genügend starken Unterdruck wieder erzeugen kann. Derartige Anzeigevorrichtungen sind bei mechanisch-pneumatischen Musikwerken bereits bekannt.
  • Zur Verhütung eines übermäßig starken Unterdruckes ist ein Sicherheitsventil 5.4 vorgesehen.
  • Wie schon einleitend erläutert, ist bei der beschriebenen Ausführung die selbsttätige .Änderung des Übersetzungsverhältnisses ausschließlich durch Drehlenker ohne alle Gleitführungen. gewährleistet.
  • Bei den weiterhin zu beschreibenden Ausführungsformen ist die Aufgabe in der Weise gelöst, däß mehrere Balgen vorgesehen sind, deren einer, und zwar vorzugsweise deren kleinerer, von einem bestimmten Unterdruck ab die Arbeit übernimmt.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 5 und 6 ist auf dem. beweglichen Boden Zoo des Hilfsbalgens ein kleinerer Balgen angebracht, dessen Boden 67 an der Wand. Zoo anliegt. Eine Offnung 69 verbindet beide Balgen; sie wird durch ein Ventil 70 mit Schließfeder 81 geschlossen, die an einem Hebel 72 angreift, der durch Schraube 73 einstellbar ist. An der ortsfesten Wand ioo ist ein Ventil 75 angebracht, um die Luft aus dem Balgen entweichen zu lassen. Zwecks Abziehens von Luft aus dem zum Instrument führenden Anschluß 77 ist eine öffnung 6o mit Ventil 76 vorgesehen. Die Feder 78 sucht den Balgen ioo, Zoo zu schließen., während beim kleineren Balgen 67, 68 eine Feder 79 hierzu dient. Für den Luftauslaß ist hier ein Ventil 74 vorgesehen. Eine Feder 82 ist an der Wand ioo befestigt und drückt gegen die Wand Zoo, wenn der große Balgen durch hohen Unterdruck in noch zu erläuternder Weise geschlossen wird.
  • Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Die Verbindungsstange 8o, die an der beweglichen Wand 68 angreift, überträgt die Bewegung der Pedale auf den kleineren Balgen und sucht ihn zu öffnen. Bevor dies aber geschehen kann, muß die Feder 79 und auch der Widerstand des Ventils. 70 überwunden werden, das durch die Feder 81 mit einem gewissen Druck geschlossen gehalten wird. Mithin wird, solange der Unterdruck im großen Balgen nur gering ist, der kleine Balgen die geschlossene Lage nach Abb. 5 beibehalten und als Übertragungsorgan den großen Balgen ioo, Zoo öffnen (Abb.5), der als Hilfstalgen dient. Wegen seiner Größe saugt er große Luftmengen rasch ab. Sobald dadurch der Unterdruck im großen Balgen ein gewisses Maß erreicht hat, vermag der kleine Bälgen geschlossen nicht mehr den Widerstand des großen Balgens zu überwinden. Er öffnet sich, und demgemäß öffnet sich auch das Ventil 70, so daß der kleine Balgen Luft aus dem großen herauspumpt. Obschon jetzt ein starker Unterdruck vorhanden ist, wird der Fuß doch nicht durch harten Widerstand der Pedale ermüdet, da der kleine Balgen dank seiner geringeren Fläche einen entsprechend geringeren Widerstand hat. Der Speicher ist nicht mit dargestellt und kann von beliebiger Art sein. Der große Balgen ioo, Zoo wirkt bei starkem Unterdruck selbst als Speicher. Es hat sich gezeigt, daß die Pedale leichter arbeiten, wenn in dem großen Balgen die Pufferfeder 82 vorgesehen ist, die sein vollständiges Zusammenklappen verhindert, wenn der Unterdruck das vorher bestimmte Maß erreicht. Auch hier kann zur Verhinderung übermäßigen Unterdruckes ein Sicherheitsventil beispielsweise am Kasten 77 angebracht werden. Wenn der Unterdruck im großen Balgen den für lautes Spiel nötigen Betrag erreicht hat, ist es vorteilhaft, ein leichteres Öffnen des Ventils 70 zu ermöglichen. Hierfür ist ein einstellbarer Anschlag 71 am beweglichen Boden ioo des Hilfsbalgens vorgesehen. Nach Überwindung des Widerstandes der Pufferfeder 82 drückt dieser Anschlag gegen den biegsamen Teil des Hebels 72 und hebt einen Teil der Spannung der Feder 81 auf.
  • Die Ausführungsform nach Abb. 7 und 8 beruht auf demselben Grundgedanken. Es wird hier ein Balgen 84A von kleiner Fläche oder Saugfähigkeit für die Arbeit bei hohem Unterdruck benutzt und zusätzlich dazu -ein zweiter Balgen 84 von genügender Saugfähigkeit, um mit beiden vereint die Luft rasch absaugen zu können. Beide Balgen sind hier nicht wie nach Abb. 5 und 6 hintereinander-, sondern nebeneinandergeschaltet, wie Abb. 7 zeigt. Jeder der Balgen steht durch ein eigenes Ventil gr,.giA mit dem Speicher 84 in Verbindung; der wieder in der üblichen Art an das Instrument angeschlossen ist. Der große Hilfstalgen hat ein einstellbares Ventil 89, das in die freie Luft führt und mittels einer Feder 86 durch die Öffnung ioi hindurch geschlossen gehalten wird. Der seitlich über den Speicher hinausragende Block 87 trägt die Feder 86 einstellbar mittels Stiftes 88. Beide Balgen sind durch eine Schiene 92 fest verbunden, um durch die Stange 8o gemeinsam bewegt zu werden. Die Arbeitsweise ist die folgende: Beide Balgen werden, wie erwähnt, durch Stange 8o vereint bewegt. Hierbei saugt der kleine Balgen 84A dauernd Luft aus dem Speicher 85, während der große Hilfstalgen 84. nur dann zur Wirkung kommt, wenn der Speicher durch seine Feder go offen gehalten wird, was nur bei geringem Unterdruck der Fall ist. Die Feder 86 ist stark gespannt, so daß das Ventil 89 bei geringem Unterdruck geschlossen bleibt. Kommt aber der Speicher unter starken Unterdruck; so wird seine Feder go überwunden, und seine bewegliche Wand' klappt an die ortsfeste senkrechte Wand an. Die Feder 86 wird dadurch entspannt,. so daß der große Balgen 84 bei jedem Hube das zur Außenluft führende Ventil 89 öffnet und mithin dann nicht beim Absaugen der Luft aus dem Speicher mithilft.
  • Ist der Speicher halb geschlossen, so kann sich der große Balgen in geringerem Maße an der Absaugung der Luft daraus beteiligen, so daß der Übergang zwischen den beiden Wirkungsarten der Balgen abstufbar ist.
  • Als Druckanzeiger kann hier die mit einem pneumatischen Relais arbeitende Vorrichtung nach Abb. 9 dienen. In dem geschlossenen Ventilkasten 300 ist dabei ein Messerventil 97 untergebracht, das durch einen Draht 98 mit der beweglichen Wand des Speichers 85 verbunden ist. Das an die Saugtalgen angeschlossene Rohr 99 steht durch die Öffnung 4oo finit dem Ventilkasten 300 in Verbindung. Ein Rohr 95 verbindet den Ventilkasten mit dem kleinen Balgen 94, der durch die enge Öffnung io2 mit der Außenluft in Verbindung steht.
  • Bei hohem Unterdruck klappt der Speicher 85 zusammen und öffnet durch Draht 98 das Loch 400, so daß der durch das Rohr 99 wirkende Unterdruck den Balgen 94 zum Zusammenklappen bringt. Wenn sich dagegen der Speicher 85 bei geringem Unterdruck öffnet, so schließt er die öffnung .foo und sperrt den Unterdruck ab, so daß die durch die kleine öffnung io2 eintretende Luft genügt, um den Balgen 94 zu füllen und offen zu halten. Dieser trägt einen Zeiger oder ein sonstiges Zeichen im Gesichtsfeld des Spielers, um diesen an die Fußhebelarbeit zu erinnern.
  • Wenn auch mit Vorteil beide Balgen ver-#schiedene Größe und Saugfähigkeit haben, so könnten sie doch auch gleiche Größe haben. Diesbezüglich hängt davon ab, welche Entlastung für die Füße gewünscht wird und wie rasch der Mangel an Unterdruck durch Zuschaltung des Hilfsbalgens ausgeglichen werden soll.
  • Die Art der verwendeten Ventile und Fe-(lern ist belanglos. Die das Ventil des Hilfsbalgens haltende Feder kann auch auf eine bestimmte Spannung eingestellt werden, statt durch den Speicher gesteuert zu werden.
  • Erfindungsgemäß kann das Pumpen mit einfachen Mitteln bequem und so betrieben werden, daß an den Pedalen kein ermüdender Widerstand auftritt, während sich die Menge der abgesaugten Luft selbsttätig ohne Beanspruchung der Füße einstellt, trotzdem die Bewegung der Pedale auf die Balgen direkt übertragen wird und sie stets jeweils um ihren vollen Hub bewegt.
  • Die neue Vorrichtung ist bei allen Arten von Instrumenten benutzbar, da sie mit der inneren Einrichtung des Instrumentes oder der Notenrolle nichts zu tun hat.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Fußhebelantrieb für die Balgen oder Luftpumpen pneumatischer Musikinstrumente, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kraftausgleichseinrichtung vorgesehen ist, die den Fußhebelwiderstand trotz steigenden Unterdruckes selbsttätig auf einer gut überwindbaren Höhe hält.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis zwischen Fußhebel und Balgen mit wachsendem Unterdruck größer wird (Abb. i bis q.).
  3. 3. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerorgan für die Kraftsausgleichseinrichtung der formveränderliche Unterdruckspeicher verwendet wird (Abb. i bis .4 und 7, 8). d..
  4. Antrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftausgleichsv orr ichtung aus einem Drehlenkerpaar gebildet ist, dessen Schenkelabstand zwischen dem sich selbsttätig regelnden Stützpunkt (36) und dem Angriffspunkt des Balgenantriebes (37) während des Betriebes derart veränderlich ist, daß mit steigendem Unterdruck Balgenhub und Luftförderung verringert werden. ;.
  5. Antrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit steigendem Unterdruck durch einen Drehlenker (7) ein Drehpunkt (36) eines Drehlenkergestänges (9 bis 13, 33) einem anderen Drehpunkt (37) dieses Gestänges derart genähert wird, daß dem Fußhebelhub ein geringerer Balgenhub entspricht (Abb. i bis q.).
  6. 6. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei vom Fußhebel gemeinsam angetriebene Balgen vorgesehen sind, deren einer, zweckmäßig kleinerer, erst von einem bestimmten Unterdruck ab die Arbeit übernimmt (Abb. 5, 6).
  7. 7. Antrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebskraft durch den belasteten kleineren Balgen auf den größeren übertragen wird, der mit ihm durch ein belastetes Durchgangsventil (70) in Verbindung steht, mittels dessen bei stärkerem Unterdruck der kleinere Balgen aus dem größeren saugt (Abb. 5, 6). B.
  8. Antrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der größere Balgen bei steigendem Unterdruck nach Überwindung seiner Pufferfeder (82) das Durchgangsventil (7o) entlastet (Abb.5 und 6).
  9. 9. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Balgen gemeinsam angetrieben werden, deren einer durch ein selbsttätig gesteuertes Außenluftventil (89) von einem bestimmten Unterdruck ab mehr oder minder auf Leergang gesetzt wird (Abb. 7, 8). io. Antrieb nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Balgen getrennte Anschlüsse (9i, 9iA) an einem gemeinsamen Speicher (85) haben, der die Belastung des Außenluftventils (89) steuert (Abb.7, 8).
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