DE43299C - Neuerung anPflanzlochstechmaschinen - Google Patents

Neuerung anPflanzlochstechmaschinen

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DE43299C
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DE
Germany
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stars
plant hole
axis
innovation
hole piercing
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43299D
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English (en)
Original Assignee
H. laass & co. in Neustadt-Magdeburg
Publication of DE43299C publication Critical patent/DE43299C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C5/00Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
    • A01C5/04Machines for making or covering holes for sowing or planting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Kartoffel - Pflanzlochstechmaschine beabsichtigt eine Herabminderung der Zugkraft und ein sicheres Arbeiten bei verschiedenen Bodenarten und unebener Oberfläche.
Gleichzeitig rotirende und oscillirende getrennte Pflanzlochsterne sind in der "Weise angeordnet, dafs sowohl ihre Oscillationsachse wie ihre Rotationsachse unterhalb der durchgehenden Fahrradachse liegen. Dadurch soll erstens den Fahrrädern ihre Function als Leiträder für die Richtung des Apparates gewahrt bleiben, weil sie infolge ihres grofsen Durchmessers der Beeinflussung durch die Stechräder nicht unterliegen, und zweitens durch diesen Angriff der Lochsterne unterhalb der Fahrradachse eine Uebertragung des Arbeitswiderstandes auf die Vorderräder erfolgen, die für den geraden, gestreckten Gang der Maschine (Bildung geradliniger Lochreihen) von grofser Bedeutung ist. Zugleich bieten die kleinen Lochsterne, welche infolge dieser Anordnung gewählt werden können, der Stecharbeit geringen Widerstand, und ihre Leichtigkeit vermindert aufserdem das Gewicht der Maschine, während andere Maschinen gerade durch ihr grofses Gewicht die Herstellung der Löcher bewirken.
Mag man nun diese unter der Fahrradachse angeordneten Oscillations- und Rotationsachsen der Lochsterne so anordnen, wie es die Zeichnung zeigt, in welcher die Oscillationsachse hinter der Rotationsachse der Sterne liegt, wobei also ein Vorsichhinschieben der Lochsterne erfolgt, oder mag die Anordnung beider Achsen eine entgegengesetzte sein, in beiden Fällen wird diese Belastung der Vorderachse durch den Arbeitswiderstand der Sterne erfolgen und aufserdem werden die oben erwähnten Vortheile sich geltend machen. Vorzuziehen ist es aber, die in der Zeichnung dargestellte Anordnung zu treffen, bei welcher ein Vorsichhinschieben der Pflanzlochsterne erfolgt, und zwar aus folgenden Gründen: Beim Nachziehen der Pflanzlochsterne wird es stets einer gröfseren Belastung der einzelnen Sternhebel bedürfen, um ein genügendes Eindrücken derselben in den Boden zu erzielen. Bei der Anordnung Fig. 1 und 2 dagegen tritt durch das Stofsen oder Vorsichhinschieben der Lochsterne ein Einstechen derselben in die Erde ein, da der Hebelarm α b und der Schaufelarm b c als Kniehebel auf Eindringen in die Erde wirken; es wird deshalb keiner oder geringerer Belastung der Hebelarme bedürfen, so dafs auch dadurch das Gewicht der Maschine herabgemindert wird.
Ein tieferes oder flacheres Lochen wird durch Heben und Senken der Oscillationsachse im Punkt s bewirkt.
Die Anordnung der Maschine ist folgende: Das mit zwei durchgehenden Fahrachsen y \ versehene Gestell g trägt an seinem hinteren Ende die in der Höhe durch Vorstecker oder andere Verstellvorrichtung einstellbare Achse x, an der die Rahmen r der Pflanzlochsterne oscillirend aufgehängt sind. Diese Rahmen können getrennt von einander belastet werden und tragen jeder einen um Achse w dreh-
baren Pflanzlochstern t. Alle Pflanzlochsterne können gemeinsam durch die Aufwindevorrichtung ν, Querbalken q] und Ketten k aus dem Erdboden gehoben werden.
Die durchgehende Hinterachse soll dem Apparat eine grofse Stabilität bei grofser Leichtigkeit verleihen, und die in der Praxis erzielten Resultate sollen sowohl in Bezug auf leichtes Arbeiten mit der Maschine (dieselbe kann ohne Ueberanstrengung von einem Pferde gezogen werden), wie in Bezug auf die Geradheit und Gleichheit der Pflanzlochreihen zufriedenstellend sein.
Der wesentlichste Vortheil für den praktischen Landwirth liegt nun noch darin, dafs die Lochstecher nur mit Pflugscharen ausgewechselt werden brauchen, Fig. 3 und 4, und die Maschine ist zu einem Kartoffelcultivator umgeschaffen, mit welchem die Lochreihen wieder zugepflügt werden, und die spätere Hack- und Häufelarbeit gleichzeitig in fünf Reihen zu ermöglichen.
Dies wird erreicht durch die Anordnung von auf der Oscillationsachse xl sitzenden nachschleifenden Pflugscharen, welche versetzt gegen die Pflanzlochsterne stehen. Beim Arbeiten der ersteren werden letztere hochgewunden und sind aufser Thätigkeit. Sollen die Löcher durchgepflügt werden, so werden die Pflugschare niedergelassen und die Pflanzlochsterne hochgewunden, und der Pflüger kann dann, in den alten Radgeleisen fahrend, die correcte Zuschüuung mit derselben Maschine bewirken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Pflanzlochstechmaschinen mit einzeln beweglichen Radsternen die Lagerung der letzteren in Hebeln, deren Schwingungsachse in der Fahrrichtung hinter der Drehachse der Radsterne liegt, zum Zweck des sicheren Eindringens der Schare in den Boden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43299D Neuerung anPflanzlochstechmaschinen Expired - Lifetime DE43299C (de)

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