DE432813C - Elektrische Spiegel-Bogenlampe fuer Projektionszwecke mit horizontal in der-selben Achsrichtung angeordneten und gegeneinander bewegbaren Kohlen - Google Patents

Elektrische Spiegel-Bogenlampe fuer Projektionszwecke mit horizontal in der-selben Achsrichtung angeordneten und gegeneinander bewegbaren Kohlen

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DE432813C
DE432813C DEA40692D DEA0040692D DE432813C DE 432813 C DE432813 C DE 432813C DE A40692 D DEA40692 D DE A40692D DE A0040692 D DEA0040692 D DE A0040692D DE 432813 C DE432813 C DE 432813C
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coals
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/003Electric arc lamps of a special type
    • H05B31/0036Electric arc lamps of a special type for projection, copying or stage lighting

Landscapes

  • Rear-View Mirror Devices That Are Mounted On The Exterior Of The Vehicle (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

Die bisher bekannten elektrischen Spiegel-Bogenlampen mit horizontaler Kohlenanordnung zeigen vor allem den Nachteil, daß die Gesamtlänge infolge der Bewegung der negativen Kohle hinter dem Spiegel eine sehr große wird, besonders wenn auch noch die zahlreichen Bedienungsspindeln, welche _zur Kohlenverschiebung und Brennpunkteinstellung notwendig sind, in der Längsrichtung ίο der Spiegellampe angeordnet sind.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Übelstand dadurch, daß sowohl die gleichzeitige Verschiebung der Elektroden gegeneinander (Kohlenverstellung) als auch die gleichzeitige Verschiebung der Elektroden in ein und derselben Richtung (Brennpunktverstellung) durch eine einzige Handantriebsspindel erfolgt, und daß diese Antriebsspindel senkrecht zur Verschieberichtung der Elektroden angeordnet ist.
Es ist allerdings bereits bekannt, bei Bogenlampen mit gleichgerichteten Elektroden für die Verschiebung der beiden Kohlenhalter eine einzige Antriebsspindel zu verwenden, die mit dem Antriebsmechanismus der einen Elektrode in dauernder Verbindung steht und nur, falls beide Elektroden verschoben werden sollen, mit der Antriebseinrichtung der zweiten Elektrode in Verbindung gebracht wird. Gemäß der vorliegenden Erfindung dagegen ist die in ihrer Längsrichtung verschiebbare Antriebsspindel mit dem Antriebsmechanismus der einen Elektrode zwar auch in dauernder gleichbleibender Verbindung, wird 'mit demjenigen der anderen Elektroden dagegen durch ein wechselweise in Eingriff gelangendes Getriebepaar mit entgegengesetzter Drehrichtung verbunden. Hierdurch wird erzielt, daß in der einen-Stellung der Antriebsspindel beide Elektroden gegeneinander — also in •entgegengesetzter -Richtung — (bewegt werden, während in der anderen Stellung der Antriebsspindel beide Elektroden in gleicher .Richtung zum Spiegel verstellt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in den Abb. 1 bis 4 dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Draufsicht,
Abb. 3 eine schematische Darstellung des Antriebsmechanismus der Spiegellampe und Abb. 4 eine Seitenansicht der Abb. 3. Der gesamte Mechanismus der Spiegellampe ist auf einer Grundplatte 1 aufgebaut, welche in bekannter Weise mit dem Lampenfuß 2 in der Höhe einstellbar verbunden ist, so daß die Lampe bei verschiedenartig gebauten Vorführungsmaschinen der optischen Achse angepaßt werden kann. Vorder- und Hinterteil der Grundplatte 1 können unabhängig voneinander in der Höhe eingestellt werden, so daß es möglich ist, Unterschiede zwischen Achsen auszugleichen.
Das flaschenartig ausgebildete Gehäuse 3 dient zur Aufnahme der Getriebeteile, welche die Bewegung der positiven Kohle 4 und der negativen Kohle S bewirken. Der Kohlenhalter 6 der Positivkohle 4 wird durch eine von. dem Getriebe betätigte Gewindespindel 7 auf den seitlich angeordneten Führungsstangen 8, 8' bewegt." Spindel 7 und«Führungsstangen 8, 8' sind mit dem einen Ende am Getriebegehäuse 3, mit dem anderen Ende in einem gemeinsamen 'Lagerbock 9 gelagert.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Fran\ Spielberg, Berlin.
Die Verbindung zwischen Positivkohlenhalter 6 und Spindel 7 wird durch eine auf der Spindel sitzende Mutter 10 bewirkt. Die Mutter 10 trägt an der oberen Seite einen Zapfen 11, welcher in eine am unteren Teil des Kohlenhalters 6 befindliche Bohrung greift. Der Kohlenhalter 12 (Abb. 2) der Negativkohle 5 ist in dem Rohr 13, welches in dem Kopfstück 14 des Getriebegehäuses 3 gleitet, angeordnet. Zum Ausgleich geringer Höhendifferenzen der einander gegenüberstehenden Kohlen ist das Kopfstück 14 in üblicher Weise mittels Zahnstange und Zahnrad durch das Handrad 15 verstellbar. Um die Bedienung möglichst handlich zu gestalten, sind die Spindeln 15 und 16 nicht, wie sonst üblich, in Verlängerung der Elektrodenachse, sondern seitlich angebracht. Die für die Kohlen und Brennpunktverstellung vorhandene Antriebsspindel 16 ist durch eine verschiebbare Getriebekupplung mit dem Antriebsmechanismus der Negativkohle verbunden (Abb. 3 bis 4). Dieser Antriebsmechanismus des Negatiykohlenhalters 12 besteht aus der Schnecke 17, Schneckenrad 18, Verbindungswelle 19 mit isolierten Verbindungsteilen 20, Zahnrad 21.
Das mit der Hauptspindel 16 verbundene
verschiebbare Wendegetriebe besteht in der bekannten Weise aus zwei Kegelrädern 22 und 23, welche wechselweise mit dem an der Gewindespindel 7 befindlichen Kegelrad 24 gekuppelt werden können.
Eine Kupplung für die Kohlenverstellung wird erreicht, wenn die Spindel 16 nach dem Gehäuse 3 zu verschoben wird. Dabei kommt das Kegelrad 22 in Eingriff mit dem Kegelrad 24 der positiven Kohle. Erfolgt nun eine Rechtsdrehung der Spindel 16, so wird das Kegelrad 24 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne bewegt. Die Mutter 10 verschiebt sich daher mit dem positiven Kohlenhalter und dessen Kohle auf der Gewindespindel 7 nach links. Bei Drehung der Spindel 16 wird auch die Schnecke 17 bewegt. Diese greift in das Schneckenrad 18 ein, so daß eine Bewegung der Negativkohle gegen die Positivkohle zustande kommt. Wird die Spindel nach links gedreht, also entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn, so verschiebt sich die Mutter 10 mit dem Positivkohlenhalter nach rechts, und die Zahnstange bewegt sich mit der Negativkohle nach links. Bei einer Rechtsdrehung der Spindel 16 werden also die beiden Kohlen gegeneinander und bei einer Linksdrehung auseinander bewegt.
Bei einer Brennpunktverstellung wird die Spindel 16 aus dem Gehäuse herausgezogen, wobei ein geringer Federdruck zu überwinden ist. Dabei kommt das Kegelrad 22 außer Eingriff mit dem Kegelrad 24. Das Kegelrad 23 greift in das Kegelrad 24 der positiven Kohle, wodurch die Drehrichtung der Gewindespindel 7 geändert wird. Wird die Antriebsspindel nach rechts gedreht, so wird die Drehrichtung des Kegelrades 24 jetzt, da dieses mit dem Kegelrad 23 in Verbindung steht, eine entgegengesetzte sein als vordem bei der Kohlenverstellung. Die Folge davon ist, daß sich nun der positive Kohlenhalter mit der Kohle nicht nach links, sondern nach rechts, also vom Spiegel fort, bewegt. Schnecke 17 und Schneckenrad 18 wie auch Zahnstange und Negativkohle bewegen sich in derselben Richtung wie vorher bei Rechtsdrehung der Spindel 16 zum Zwecke der Kohlenverstellung. Die negative Kohle bewegt sich daher nach rechts, also auch vom Spiegel25 fort. Bei Linksdrehung der Spindel wird auch die Drehrichtung sämtlicher Räder geändert, so daß sich beide Kohlen dem Spiegel 25 nähern.
Bei Betätigung der Antriebsspindel 16 durch Rechtsdrehung zwecks Brennpunkteinstellung entfernen sich daher die beiden Kohlen gleichzeitig vom Spiegel 25. Bei Linksdrehen der Spiegel 16 wird eine gleichzeitige Annäherung der Brennenden beider Kohlen an den Spiegel 25 bewirkt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Elektrische Spiegel-Bogenlampe für Projektionszwecke mit horizontal in derselben Achsrichtung angeordneten und gegeneinander bewegbaren Kohlen, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die gleichzeitige Verschiebung der Elektroden (4, 5) gegeneinander (Kohlenverstellung) als auch die gleichzeitige Verschiebung der Elektroden in ein und derselben (Richtung (Brennpunktverstellung) durch eine einzige Antriebsspindel (16) erfolgt, welche senkrecht zur Verschieberichtung der Elektroden (4, 5). angeordnet ist.
2. Spiegel-Bogenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in ihrer Längsrichtung verschiebbare Antriebsspindel (16) mit dem Antriebsmechanismus (17, 18 ... .) der einen Elektrode (5) in dauernder, gleichbleibender Verbindung steht, mit demjenigen (24, 10) der anderen Elektrode (4) dagegen wechselweise über eins der beiden Wendegetrieberäder (22,23) von einander entgegengesetzter Drehrichtung gekuppelt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEA40692D Elektrische Spiegel-Bogenlampe fuer Projektionszwecke mit horizontal in der-selben Achsrichtung angeordneten und gegeneinander bewegbaren Kohlen Expired DE432813C (de)

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