DE430397C - Verfahren und Vorrichtung zum Ablegen und Aufstapeln von Strangware - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Ablegen und Aufstapeln von Strangware

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DE430397C
DE430397C DEZ14216D DEZ0014216D DE430397C DE 430397 C DE430397 C DE 430397C DE Z14216 D DEZ14216 D DE Z14216D DE Z0014216 D DEZ0014216 D DE Z0014216D DE 430397 C DE430397 C DE 430397C
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DE
Germany
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strand
goods
hypocycloid
depositing
stacking
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Expired
Application number
DEZ14216D
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English (en)
Inventor
Josef Sochor
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Kuesters Textile GmbH
Original Assignee
Zittauer Maschinenfabrik GmbH
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/37Machines for forming hanks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coiling Of Filamentary Materials In General (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Ablegen und Aufstapeln von Strangware. Das Ablegen von Strangware wird bisher in @-erschiedener Weise vorgenommen. So pflegt man beispielsweise dem Ablegerüssel eine hin und her gehende und gleichzeitig eine schwingende Bewegung zu erteilen, und die Folge hiervon ist, daß die Ware in einem viereckigen I1aufen abgelegt wird, dessen einzelne Stranglagen parallel nebeneinander und in gleicher Richtung übereinander liegen. Ein so gebildeter Haufen stellt kein festes Gefüge dar und kann schon bei geringer Höhe sehr leicht in sich zusammenrutsch en. In anderen Fällen wird der Ablegerüssel durch ein Getriebe in eine pendelnde und eine um seine Achse kreisende Bewegung versetzt. Infolge Vereini-;'ung dieser beiden Bewegungen beschreibt das untere Ende des Rüssels eine sternförmige Figur, in welcher die Strangware abgelegt wird.
  • Diesen bekannten Arbeitsverfahren gegenüber unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, claß die Strangware ohne jegliche Verdrehung des Stranges in unregelmäßiger, fortschreitender Hypozvkloide abgelegt wird, so claß der dadurch erzeugte Stapel in seiner Mitte keine Erhöhung erhält, also nicht spitz nach oben ausläuft, wodurch die Ware leicht abrutschen könnte, vielmehr erhält der Stapel eine gleichförmige Dichte mit gerader Oberfläche. Die Hvpozykloide wird hierbei ausschließlich durch die Bewegung des Ablegerüssels erzeugt, so daß die Unterlage, auf welcher die Aufstapelung stattfindet, keinerlei Bewegung auszuführen braucht, wie dies beispielsweise bei bisher bekannten Einrichtungen erforderlich zu sein pflegt. Man ist infolgedessen in der Lage, dieAufstapelung auf feststehenden Ablageflächen vorzunehmen, ohne dabei aber behindert zu sein, die Ablage auch in Kochkesseln vornehmen zu können, die einfach auf festem Boden in ruhiger Stellung verbleiben.
  • Der Ablegerüssel wird zweckmäßig als offene Rinne ausgebildet, wodurch dem Strang weniger Widerstand geboten und gleichzeitig eine bessere Beobachtung des sich bewegenden Stranges ermöglicht wird. Damit aber sein unteres Ende die erforderliche hvpozvkloidenförmige Bewegung vollführen kann, wird das obere Einlaufende desselben durch ein erstes, horizontal liegendes Stirnrädergetriebe in eine langsame, sich drehende und gleichzeitig durch ein zweites, horizontal liegendes Stirnrädergetriebe in Verbindung mit einem exzentrischen Getriebe in eine entsprechend schnellere, kreisende Bewegung versetzt.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung durch die Abb. i und 2 im Schnitt und in der Ansicht.
  • Die Abb.3 zeigt die fortschreitenden unregelmäßigen Hypozykloidenkurven.
  • Nach dem gezeichnetenAusführungsbeispiel treibt eine Riemenscheibe z eine Welle :2 an, auf der eine Trommel 3 angeordnet ist. Auf der Welle :2 ist eine Schnecke q. befestigt, die mittels Schneckenrad 5 die Welle 6 antreibt. Auf der Welle 6 sind die Stirnräder 7 und 8 befestigt. Das Stirnrad 8 treibt auf einen Stirnradkranz 9, der mit Schrauben mit dem in Kugeln gelagerten und als Exzenter ausgebildeten Körper io verbunden ist.
  • Das Stirnrad 7 treibt durch ein Zwischenrad i i, das auf dem Bolzen i2 lose läuft, den auf Kugeln zentrisch laufenden Zahnkranz 13 an, der durch als Nasen ausgebildete Mitnehmer 14 der Strangabführungsrinne 15 eine drehende Bewegung gibt. Die Strangabführungsrinne 15 ist ebenfalls in einem Kugellager 16 gelagert und in einem gewissen Winkel in den Körper i o eingebaut. Der ganze Antrieb ist in einem Gehäuse 17 eingebaut, (las durch Träger oder auf ähnliche Weise über (lein Ablegeplatz befestigt wird.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Die Ware, welche im Strang abgelegt und aufgestapelt werden soll, wird zwischen den leiden Trommeln 3 und 31 der Strangabführungsrinne 15 zugeführt. Die Strangabführungsrinne selbst wird durch den Antrieb so in Bewegung gesetzt, daß ihr unteres Ende eine Hvpozykloide beschreibt. Das auf der Schneckenradwelle 6 befestigte Stirnrad 7 überträgt die Drehbewegung durch das auf (lern Bolzen 12- lose laufende Stirnrad ii auf den Zahnkranz 13. Durch die Nasen 14 des "Zahnkranzes 13 wird diese Kreisbewegung durch die Mitnehmer 18 des Rohrhalses auf die Rinne 15 übertragen. Durch die Winkelgröße und Schräge der Anordnung des Kugellagers 16 sowohl als auch durch die Länge der Strangabführungsrinne wird die Größe der Schlinge des abgelegten Stranges bestimmt. Durch die Ausbildung der Mitnehmer 14 kann (las Rohr mit der Rinne der schiefen Laufbahn folgen und dabei die Kreisbewegung beschreiben. Durch das auf der Schneckenwelle befindliehe z@veiteStirnrad8 erhält das obereEinlaufende des Strangablegerüssels eine zweite Kreisbewegung durch den Zahnkranz 9, der mit dem im Kugellager laufenden Körper io, einem exzentrischen Getriebe, verschraubt ist. Durch diese beiden Kreisbewegungen wird die Ware durch die Strangabführungsrinne in einen runden und gut verbundenen Haufen entweder in Bottiche oder auf Ablegeplätze ohne Verwendung einer Arbeitskraft selbsttätig in Hypozykloidenform abgelegt, ohne daß sie dabei im Strange in sich verdreht wird.
  • Das Übersetzungsverhältnis der zwei Zahnräderpaare 8 bis 9 und 7 bis 13 ist nicht dividierbar, sondern um je einen Zahn versetzt, wodurch .die fortschreitende Bewegung der Hypozykloide zustande kommt, die den Zweck hat, daß eine Strangschlaufe neben die andere zu liegen kommt.

Claims (3)

  1. PATEXT-ANSPRÜCIIE: i. Verfahren zum Ablegen und Aufstapeln von Strangware in runden Kochkesseln, auf feststehenden Ablegeplätzen o. dgl. mittels Ablegerüssels, dadurch gekennzeichnet, daß -das untere Ende des Ablegerüssels einen hypozykloidenförmigen Weg durchläuft und der Warenstrang in ebensolchen hypozylcloidenförmigen Kurven abgelegt und aufgestapelt wird, ohne (laß sich der Strang in sich verdreht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablegen des Warenstranges in sich zwar wiederholender, aber unregelmäßiger und fortschreitender Hypozykloide erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Einlaufende des Strangablegerüssels (15) durch ein erstes, horizontal liegendes Stirnrädergetriebe (7, 12, 13) eine langsam sich drehende Bewegung und gleichzeitig durch ein zweites, horizontal liegendes Stirnrädergetriebe (8, 9) in Verbindung mit einem exzentrischen Getriebe (io) eine um so viel schnellere, kreisende Bewegung erhält, daß (las untere Ablaufende des Strangablegerüssels einen hypozykloidenförmigen Weg durchläuft. .i. Vorrichtung nachAnspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß der Strangablegerüssel (i5) als offene Rinne ausgebildet i_A, um den Gleitwiderstand zu verringern und den Lauf des Stranges überwachen zu können.
DEZ14216D 1924-02-05 1924-02-05 Verfahren und Vorrichtung zum Ablegen und Aufstapeln von Strangware Expired DE430397C (de)

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