DE4299C - Elektrische Abstellvorrichtung an mechanischen Webstühlen - Google Patents

Elektrische Abstellvorrichtung an mechanischen Webstühlen

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DE4299C
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English (en)
Original Assignee
H. PORTWAY in Bradford (England)
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions
    • D03D51/28Warp stop motions electrical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
HERBERT PORTWAY in BRADFORD (England). Elektrische Abstellvorrichtung an mechanischen Webstühlen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1878 ab.
Diese Vorrichtung, welche den Zweck hat, den Webstuhl sofort zum Stillstehen zu bringen, wenn ein Faden der Kette reifst, ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι eine Ansicht von der Rückseite des Stuhles aus;
Fig. 2 die Seitenansicht;
Fig. 3 ein Grundrifs,
Fig. 4, 5 und 6 Theile der Erfindung.
Gleiche Buchstaben bezeichnen gleiche Theile der Vorrichtung.
A bezeichnet eine Litze in der normalen Lage, d. h. in der Lage, die sie beibehält, wenn der Kettenfaden ganz ist, und B stellt eine Litze in der Lage dar, welche sie annimmt, wenn sie infolge des Reifsens eines Kettenfadens gefallen ist.
Die Litzen sind über zwei horizontale Metallstäbe C und D gesteckt, welche wieder in dem Holzrahmen E befestigt sind.
Einer dieser Metallstäbe C oder D ist verlängert (auf der Zeichnung ist der obere C verlängert). Diese Verlängerung seitlich über den Rahmen E hinaus ist so gebogen, dafs das gebogene Ende, wenn der Kamm an seiner tiefsten Stelle angelangt ist, d. h. wenn er in Ruhe ist und kein Fach bildet, einen isolirten Stab F berührt, welcher durch den Draht G mit dem einen Pol einer elektrischen Batterie oder eines elektromagnetischen Apparates verbunden ist.
In dem Rahmen E ist ferner ein Metallstab H unter dem Metallstab D so angebracht, dafs, wenn die Litze A oder B infolge des Reifsens des hindurchgehenden Kettenfadens fällt, dieselbe den Metallstab H berührt.
Dieser Metallstab H ist ebenfalls seitlich aufserhalb des Rahmens E verlängert und gebogen, so dafs er zu derselben Zeit, wenn C in Berührung mit dem isolirten Stabe F ist, einen zweiten isolirten Stab J berührt, welcher durch den Draht K mit einem Pol eines Elektromagneten in Verbindung steht.
Der andere Pol dieses Elektromagneten / ist durch den Draht M mit demjenigen Pol der elektrischen Batterie verbunden, der demjenigen entgegengesetzt ist, welcher mit dem isolirten Stab F in Verbindung steht.
Die Metallstäbe C oder D und der Metallstab H sind deshalb an den Enden gebogen, damit man nicht gezwungen ist, einen Kamm genau so tief zu treten, wie den anderen.
Es ist nun ersichtlich, dafs, wenn ein Kettenfaden reifst und die dazu gehörige Litze fällt, wie bei B, der Metallstab C mit dem Metallstab H in Contact tritt, der elektrische Strom geschlossen und die Drahtrolle L magnetisch wird und die Platte N anzieht.
Diese Platte N ist an einem Stift O befestigt und hat am entgegengesetzten Ende eine Bufferfeder P, welche beim Anziehen der Platte N durch den Elektromagneten L zwischen den Absteller .Ä des Stuhles und eine Bufferschraube S, an der Lade T befestigt, tritt, auf diese Weise den Absteller R aushebt und so den Stuhl abstellt.
Da die Platte N, Stift O und Bufferfeder P an dem Absteller R befestigt sind, so entfernen sie sich von dem Elektromagneten L zur Zeit des Abstellens des Stuhls und die Verbindung zwischen L und N wird hierdurch sofort unterbrochen.
Hat der Weber den Kettenfaden wieder zusammengeknüpft und stellt den Absteller R wieder ein, so ist die Platte N wieder derart beschwert, dafs N, O und P ungefähr die Lage einnehmen, "wie sie in Fig. 1 durch punktirte linien angegeben ist.
Die isolirten Stäbe F und J sind an die Stuhlwände V mittelst Eisenstücken X von beliebiger Form befestigt.
Um einen guten Contact, wenn ein Faden reifst, zu bewirken, ist es rathsam, zwei flache Stäbe, wie Fig. 4 und 5 zeigen, statt einer Stange H zum Oeffnen und Schliefsen des elektrischen Stromes anzuwenden.
So lange der Faden ganz ist, wird die Litze A, wie in Fig. 4, über Flachstäben gehalten, wenn jedoch ein Faden reifst, so wird die Litze zwischen den' ersteren gehalten (wie in Fig. 5) und der Strom geschlossen.
Um die Batterie möglichst wenig zu beanspruchen, kann ein Pol des Elektromagneten in einer Platte endigen und eine andere in Holz isolirte Platte an das Ende des Drahtes K gelöthet und in solcher' Weise an den Ausrückhebel R des Stuhls befestigt sein, dafs die eine Platte sich über die andere hinschiebt und beim Vorwärtsbewegen des Ausrückerhebels R
mit der.jandererijiPlatte in Berührung ist, sich ' aber wieder wegschiebt, wenn - der ■ Stuhl- still ■ steht und auf diese Weise den Contact unterbricht, -Fig."'6: !j · - ·· ' '

Claims (1)

  1. Patent-Ansprughv
    Die Anwendung der Elektrizität zur Abstellung der Webstühle für den Fall eines Fädenbruchs in. der Kette, in der durch'Zeichnung und Beschreibung nachgewiesenen Con struction, wobei durch das Fallen der betreffenden Litze ein elektrischer Strom' geschlossen wird und durch dessen Einwirkung auf einen- Elektromagneten der Ausrückhebel angezogen und in die Position gebracht wird, in" welcher der Stuhl stillsteht, und dessen Wirkung aufgehoben wird,..sobald die Litze ■ wieder in die gehörige Lage gebracht ist bezw. der gerissene Faden wiederum zusammengeknüpft ist, worauf das. Einrücken des Stuhls wieder von Hand geschehen kann. „
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.'
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20080042823A1 (en) * 2004-11-12 2008-02-21 Heasley Matthew G Sensor System with Acoustic Transducer

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