DE404237C - Fadenkontakt mit einem durch Gewichtsbelastung gespannt gehaltenen Faden - Google Patents
Fadenkontakt mit einem durch Gewichtsbelastung gespannt gehaltenen FadenInfo
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- DE404237C DE404237C DEA39934D DEA0039934D DE404237C DE 404237 C DE404237 C DE 404237C DE A39934 D DEA39934 D DE A39934D DE A0039934 D DEA0039934 D DE A0039934D DE 404237 C DE404237 C DE 404237C
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- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B13/00—Burglar, theft or intruder alarms
- G08B13/02—Mechanical actuation
- G08B13/12—Mechanical actuation by the breaking or disturbance of stretched cords or wires
- G08B13/126—Mechanical actuation by the breaking or disturbance of stretched cords or wires for a housing, e.g. a box, a safe, or a room
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 17. OKTOBER 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- Jlft 404237 -KLASSE 74 a GRUPPE
(A39934 VIIIl74a)
Paul Arnheim in Hamburg.
Fadenkontakte für Alarmzwecke, bei denen der an einem Ende festgehaltene Faden an
dem z. B. federnd ausgebildeten, beweglichen Gliede eines elektrischen Kontakte's angreift,
haben bekanntlich den Übelstand, daß infolge Längenänderungen des Fadens unter Temperatur-
und Feuchtigkeitseinflüssen ein unbeabsichtigter Kontaktschluß eintreten kann. Aus diesem Grunde ist man dazu übergegangen,
den Faden an seinem dem Kontakt entgegengesetzten Ende nicht mehr festzuhalten, sondern ihn hier über eine Rolle laufen
zu lassen und seine Spannung durch Gewichtsbelastung aufrechtzuerhalten. Geis schieht das aber, so ist damit die Gefahr
verbunden, da& der Kontakt nicht in allen für seine Alarmwirkung notwendigen Fällen
in Wirkung tritt. Wenn auch ein teilweises Aufheben der Gewichtsbelastung und ein
Durchschneiden des Fadens eine sichere Schließung des Kontaktes bewirken, so tritt
eine solche unter Umständen dann nicht ein, wenn der Faden lediglich durch einen dagegen
bewegten Fremdkörper eine Ausbuchtung as erfährt. Es kann dann sein, daß lediglich
das Gewicht angehoben wird, nicht aber das bewegliche Glied des Kontaktes so weit nachgibt,
daß ein Stromschluß eintritt.
Die Erfindung beseitigt diese Übelstände dadurch, daß der durch Gewichtsbelastung
gespannt gehaltene Faden frei durch eine Klemme o. dgl. von solcher Anordnung hindurchläuft,
daß die Klemmwirkung auf den Faden nur bei ruckweiser Beanspruchung desselben
sich einstellt.
Die Zeichnung veranschaulicht vier verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung.
In Abb. ι ist der Faden ι an dem federnden
beweglichen Gliede 2 eines rein schematisch gezeichneten, in beliebiger Weise zu gestaltenden
Kontaktes derart befestigt, daß das Kontaktglied 2 bei gespanntem Faden ι von
dem festen Gliede 3 entfernt gehalten wird. Der Faden 1 läuft über eine Rolle 4 und
wird durch ein Gewicht 5 unter Spannung gehalten. Gesetzt nun, ein Fremdkörper bewege
sich derart gegen den Faden 1, daß dieser in einer Ebene senkrecht zur Zeichenebene
zwischen dem Kontaktgliede 2 und der Rolle 4 ausgebuchtet wird, so kann unter
Umständen der Fall eintreten, daß dann nur das Gewicht 5 angehoben wird, ohne daß
eine genügende Entspannung des Fadens eintritt, um das Kontaktglied 2 unter seiner
Federwirkung gegen das feste Glied 3 anschlagen zu lassen. Um diese Gefahr zu
beseitigen, läuft der Faden durch einen aus zwei schräg zueinanderliegenden Flächen 6
und 7 bestehenden Trichter, in den lose eine Walze 8 eingelegt ist. Die Flächen 6 und 7
wie auch die Walze 8 sind innen glatt poliert, so daß bei den geringen Bewegungen, die der
Faden 1 infolge von Temperatur- und Feuchtigkeitseinfiüssen ausführt, er ungehindert
zwischen dem Umfange der Walze 8 und der Fläche 6 hindurchgleiten kann. Sobald aber
auf den Faden 1 zwischen dem Kontakt- 2 und der Rolle 4 ein senkrecht zur Zeichenebene
verlaufender Druck ausgeübt wird und
dieser daraufhin momentan nachläßt, beginnt
das Gewicht 5 einen plötzlichen, freien Fall. Der Faden 1 wird also ruckweise beansprucht,
und die Folge ist, daß die Wajlze 8 keilartig zwischen die Flächen 6 und 7 eingetrieben
wird und den Faden festklemmt. Durch dieses Festklemmen des Fadens wird er selbst
entlastet, d.h. er wird etwas durchhängen. Diese Durchhängung genügt, um das Kontaktglied
2 infolge seiner Federwirkung in die Schlußlage zu bringen. Im allgemeinen wird sich nach einig'er Zeit die Klemmwirktuig
der Walze 8 von selbst wieder lösen, so daß dann, der Faden häindurchrutscht und
durch das Gewicht 5 von neuem gespannt wird.
Die Ausführungsform der Abb. 2 unterscheidet
sich von derjenigen der Abb. 1 nur dadurch, -daß zwischen den Schrägflächen 6
und 7 an Stelle der Walze 8 ein Keil 9 angeordnet ist.
Die Klemme nach Abb. 3 besteht im Gegensatz
zu den vorbeschriebenen aus zwei Exzenterschediben 10 und 11, die um die Zapfen
12 und 13 drehbar sind und in der Ruhelage
von Anschlägen 14 und 15 gestützt werden.
Die Wirkung ist ähnlich.
Schließlich könnte auch die Klemme, in den zwischen dem Kontakt 2 und der Rolie 4
liegenden Teil des Fadens, und zwar derart verlegt werden, daß' dia Klemmwirkung schon
eintritt, wenn der Faden ausgebuchtet wird. ■Diese Möglichkeit veranschaulicht dieiAbb. 4,
Die Klemme, ist hier beispielsweise wiedesr nach Art der Abb. 1 ausgebildet. Wird in
diesem Falle ein Fremdkörper mit einer gewissen Geschwindigkeit gegen den Faden 1
bewegt, so ward infolge dessen ruckweiser Beanspruchung die Walze 8 und damit der
Faden zwischen den Schrägflächen 6 und 7 eingeklemmt. Der Faden wirkt dann ebenso,
wie wenn er fest eingespannt wäre, d.h. er wird durchreißen und der Kontakt 2, 3
in Tätigkeit treten. Trotzdem bleibt aber in der Ruhelage des· Fadens die Möglichkeit
bestehen, daß dieser sich unter Tempe'ratur- und Feuchtigkeitseinflüssen frei durch die
Klemme hindurchbewegen kann, da dann ja nur ganz geringfügige, langsame Bewegungen
auftreten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Fadenkontakt mit einem durch Gewichtbelastung gespannt gehaltenen Faden, dadurch gekennzeichnet, daß. der Faden frei 5U durch eine Klemme o. dgl. von solcher Anordnung hindurchläuft, daß die Klemmwirkung auf den Faden nur bei ruckweiser Beanspruchung desselben sich einstellt.Jib. 4.T4MLZ.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA39934D DE404237C (de) | 1923-05-10 | 1923-05-10 | Fadenkontakt mit einem durch Gewichtsbelastung gespannt gehaltenen Faden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA39934D DE404237C (de) | 1923-05-10 | 1923-05-10 | Fadenkontakt mit einem durch Gewichtsbelastung gespannt gehaltenen Faden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE404237C true DE404237C (de) | 1924-10-17 |
Family
ID=6931664
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA39934D Expired DE404237C (de) | 1923-05-10 | 1923-05-10 | Fadenkontakt mit einem durch Gewichtsbelastung gespannt gehaltenen Faden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE404237C (de) |
-
1923
- 1923-05-10 DE DEA39934D patent/DE404237C/de not_active Expired
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