DE429889C - Gasmesser mit Schwingglocken - Google Patents

Gasmesser mit Schwingglocken

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DE429889C
DE429889C DED47993D DED0047993D DE429889C DE 429889 C DE429889 C DE 429889C DE D47993 D DED47993 D DE D47993D DE D0047993 D DED0047993 D DE D0047993D DE 429889 C DE429889 C DE 429889C
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bell
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/30Wet gas-meters

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  • Fluid Mechanics (AREA)
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  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Gasmesser mit Schwingglocken. Die Erfindung betrifft einen Gasmesser mit schwingenden Glocken und Flüssigkeitsabdichtung und besteht in der durch die Ansprüche gekennzeichneten und nachstehend näher erläuterten Anordnung.
  • Die vorliegende Erfindung will bei außerordentlich einfacher kompendiöser Bauweise einen Hochleistungsmesser erzielen, der in seinen äußeren Abmessungen nur etwa halb so groß wie die heute bekannten besten Tauchglockennaßmesser wird.
  • Abb. i und z sind schematische Darstellungen der Anordnung im Aufriß und Grundriß. Als Steuerorgane wurden Ventile gezeichnet, die etwa als durch eine gemeinisame Nockenwelle betätigt gedacht sind. Die Ventile können aber auch durch Schieber oder Steuerglocken mit Flüssigkeitsdichtung ersetzt werden. Zur leichteren Übersicht sind im Schema der Abbildungen die beiden Steuerkammern e, a in die Blattebene gedreht, sie liegen in Wirklichkeit zwecks Erreichung einfacher, kurzer Gaswege parallel zur Steuerwelle o im Raum ml.
  • Das Gas tritt, aus der Leitung kommend, in die Steuerkammer.e ein und strömt durch das jeweilig geöffnete Ventil und Leitung ei oder e_ oder e3 nach dem Meßxaum ml oder m2 oder m3. Meßraum ml ist gleichzeitig der Außenbehälter s des Gasmessers, dessen unterer Teil bis nahe an die Achse h mit Glycerin gefüllt wird (Spiegel x-x). Um die gemeinsame Achse h drehen sich im Raum ml zwei Tauchglocken, und zwar Glocke t", innerhalb von Glocke ill, mit den nach unten offenen Hohlräumen mrl und m",, die der Flüssigkeitsspiegel untereinander sowie gegen den äußeren Meßraum m, und die Steuerräume e und a absperrt. Unter den Glocken münden die Leitungen e2 und e3, die wieder verbunden sind mit den in den Steuerraum für die Ableitung a führenden Leitungen a2 und a3. Der Meßraum ml ist mit den Steuerräumen ,e und a durch die entsprechenden Leitungen ei und a, verbunden. An den Glocken starr angebogene Blechtaschen wl, bzw. w", tragen die Auswuchtgewichte und geben gleichzeitig der Lagerung der Glocken eine gute Stabilität. Ebenfalls ein mit jeder Glocke fest verbundener Teil ist der als über die Achse hinaus verlängertes Seitenblech der Glocken ausgebildete Arm pl, oder p,1,, an welchem im Lagerauge kl, oder k,1, die Schubstange einer jeden Glocke angelenkt ist, die ihrerseits wieder die Bewegung der Glocken auf eine Kurbelwelle o mit dem Kurbelzapfen z" oder z,l, überträgt. Die Versetzung der Kurbelzapfen ist so gewählt, daß in jedem Augenblick mindestens eine der drei Kammern sich füllt, also auf Einlaß gesteuert ist und mindestens :eine der beiden andern Kammern sich leert, also auf Auslaß gesteuert steht.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Gas tritt aus Einlaßsteuerraum e durch Leitung ei nach Meßraum ml, drückt die Glocke 111 in die Flüssigkeit und preßt das unter ihr befindliche gemessene Gas in den geöffneten Auslaßkanal a2 und weiter durch Steuerraum a in die Leitung. Während noch Glocke 111 sich senkt, hebt sich bereits Glocke il, durch unter ihr aus Raum e und entsprechend gesteuerter Leitung ,e3 einströmendes Gas und bewirkt gleichzeitig eine weitere Verringerung des Raumes m,l unter Glocke ,t". Der Hub der Glocken und die Kurbelradien sind so gewählt, daß sich Glocke 1,11 etwa um zwei Drittel des Winkels aus ihrer Tiefstlage aufwärts und Glocke tl, sich aus der Höchstlage um etwa zwei Drittel des Winkels abwärts bewegt. Die gewählten Kurbelwinkel lassen die Glocken während eines Spieles einander nach-, voraus- oder entgegeneilen. Die höchsten und tiefsten Lagen der Glocken t" und tl,l fallen also mit dem größten und kleinsten Inhalt der Meßräume m, und myra aber nicht mit dem Maximum und Minimum des Inhaltes von Meßraum m" zusammen. Dieser Inhalt ergibt sich aus der Relativbewegung der Glokken tll und tf" zueinander. Sein Zu- oder Abfiuß wird durch entsprechende Einstellung der Steuerorgane von e2 und a2 geregelt. Bei sorgfältiger Einstellung der Kurbelversetzung, die sich leicht graphisch ermitteln läßt, liefern die drei Meßräume in ihrer wechselseitigen Aufnahme oder Abgabe von Gas eine ausgezeichnete Kurve großer Gleichmäßigkeit der durch den Gasmesser strömenden Gasmenge und einen in jeder Stellung während eines Spieles günstigen Drehkraftantrieb mindestens einer der Schbstangen auf die Kurbel, so daß auch eine' gute Gleichmäßigkeit im Antrieb und ein spielend leichter Gang der ganzen Meßuhr erreicht wird. Totpunktlagen im Antrieb oder in der Gaslieferung sind völlig ausgeschlossen. Der Druckverlust in dem Messer ist äußerst gering, und selbst schwächste Gasbewegungen in den durch die Gasuhr strömenden Gasmengen werden sofort gemessen und angezeigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gasmesser mit schwingenden Glocken und Flüssigkeitsabdichtung, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb einer Schwingglocke eine zweite Schwingglocke gleichachsig mit der ersten so gelagert ist, daß drei Meßräume entstehen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingglocken, die in an sich bekannter Weise mittels Schubstangen mit einem steuern: den Kurbelgetriebe verbunden sind, durch entsprechende Versetzung der Kurbelzapfen während eines Spieles so gesteuert werden, daß ein möglichst gleichmäßiger Gasdurchgang durch den Messer erreicht wird.
  3. 3. Messer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswuchtgewichte von starr mit den Glocken verbundenen, über die Achse hInausragenden Taschen und die Lageraugen für die Schubstangen von ebenfalls über die Achse hinausragenden und als verlängerte Seitenbleche ausgebildeten festen Blecharmen getragen werden und daß die Lagerung auf der gemeinsamen Achse zur Verhinderung von Gasverlust durch Undichtigkeit ohne jede Stopfbüchse unter Verwendung ineinandergeschobener, mit den Blechwänden der zugehörigen Glocken fest verbundener Hohlwellen erreicht ist.
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