DE429562C - Achslagerschmiervorrichtung mit federnder OElschleuder - Google Patents

Achslagerschmiervorrichtung mit federnder OElschleuder

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DE429562C
DE429562C DEA43176D DEA0043176D DE429562C DE 429562 C DE429562 C DE 429562C DE A43176 D DEA43176 D DE A43176D DE A0043176 D DEA0043176 D DE A0043176D DE 429562 C DE429562 C DE 429562C
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axle bearing
bearing lubrication
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F17/00Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
    • B61F17/02Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
    • B61F17/14Rotating lubricating devices
    • B61F17/20Rotating lubricating devices with scoops or the like attached to, or coupled with, the axle

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 29. WlAl 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Od GRUPPE 18
(A 43176 Hj20 dj ?
/.V
Dr. Oskar Arendt in Berlin.
Achslagerschmiervorrichtung mit federnder Olschleuder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1924 ab.
Die Erfindung betrifft eine Achslagerschmier-
vorrichtung mit federnder Olschleuder und kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß in sich federnde, vom. Achszapfen mitgenommene Zapfarme, derart belastet bzw. gespannt sind, daß die oberen Enden bei langsamem Umlauf nach der Schmierstelle zu geneigt sind. Dadurch wird ein unbedingt sicheres Abtropfen des von der Schleuder mitgenommenen Öls auf die ÖlfangsteUe der Lager-
schale erzielt. Bei den verschiedenen Umdrehungsgeschwindigkeiten der Achse nimmt die federnde Ölschleuder verschiedene Lagen gegenüber der Achsbuchse ein, so daß eine selbsttätige Regelung der ölförderung erzielt wird.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsarten der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Abb. ι die Anbringung der einen Ausfüh-
lo. riuigsart der Ölschleuder innerhalb des im Schnitt dargestellten Lagergehäuses,
Abb. 2 eine Ansicht dieser Ölschleuder von der Deckelseite dies Gehäuses gesehen,
Abb. 3 die zweite Ausführungsart der Ölschleuder in Seiten- und Vorderansicht.
Gemäß Abb. 1 und 2 besteht die an der Stirnseite des Achszapfens α mittels Verschraubung k befestigte ölschleuder d aus zwei aus Stahldraht gewickelten Schlefiider-
ao armen. Die Enden (I1 der Drahtspiralen überragen die Spiralen ein gewisses Stück und sind zu ösen o. dgl. gebogen und im Innern der Spiralenarme zur Versteifung derselben nach unten zurückgeführt und dort befestigt.
Die nach oben herausragenden Enden (I1 der Schleuderarme bzw. die daselbst gebildeten Ösen o. dgl. können dabei, wie in Abb. 2 angedeutet ist, !entweder flach oder breit gestellt sein, je nachdem welche Schmier- oder Schöpf wirkung· mit der Ölschleuder angestrebt wird. Die Spiralen sind ferner im dargestellten Falle derart gewickelt, daß die größere Gewichts masse der Schleuderarme nach den oberen Enden der Arme zu wirksam wird und die Arme bei geringeren Umlaufgeschwindigkeiten gemäß Abb. 1 oben die Neigung haben, eine gewisse Krümmung nach der Lagerschale g anzunehmen. Bei größeren Umlaufzahlen werden sich die Schleuderarme unter der Wirkung der Schleuderkraft mehr oder minder aufrichten und dabei mehr oder minder tief in das im unteren Teile des Gehäuses b vorhandene Öl eintauchen. Die Federspiralem begünstigen sowohl die Ölaufnahme als auch den Ölablauf und die Abschleuderung· des Schmiermittels. Zur Erzielung , zahlreicher scharfer Schleuderkanten können die Spiralen aus Profildraht von rechteckigem oder dreieckigem Querschnitt gebildet sein. Die ganze Ölschleuder kann aus 'einem einzigen zusammenhängenden Drahtstück bestehen·.
Bei der Ausführungsart nach Abb. 3 sind die schöpferartig ausgebildeten oberen Teile/ der Ölschleuder unter Vermittlung von Zwischenstücken / aus Federstahl am mittleren Befestigungsteil h angebracht. Auch bei dieser Ausführungsform werden ähnliche Wirkungen wie bei der Ausführungsart nach Abb. 1 und 2 erzielt.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. AchslagerschmiervorrichtUing mit federnder Ölschleuder, dadurch gekennzeichnet, daß in sich federnde, vom Achszapfen mitgenommene Schöpfarme derart belastet bzw. gespannt sind, daß die oberen Enden bei langsamem Umlauf nach der Schmierstelle zu gekrümmt sind.
2. Achslagerschmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schöpfarme aus Spiralfedern bestehen.
3. Achslagerschmiervorrichtung nach Anspruch 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, daß der größte Teil der Masse der Schöpfarme nach den oberen Enden zu angeordnet ist.
4. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1 bzw. den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Federspiralen der Ölschleiiiderarme in geraden bzw. ösenartig gebogenen Fortsätzen auslaufen.
5. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1 bzw. den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ölschleuderarrne aus scharfkantigem Profildraht gewickelt sind.
Abb.
Abb.3.
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DEA43176D 1924-10-05 1924-10-05 Achslagerschmiervorrichtung mit federnder OElschleuder Expired DE429562C (de)

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