DE429528C - Drahtgestell zur Aufnahme von Geldstuecken - Google Patents

Drahtgestell zur Aufnahme von Geldstuecken

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DE429528C
DE429528C DEB117988D DEB0117988D DE429528C DE 429528 C DE429528 C DE 429528C DE B117988 D DEB117988 D DE B117988D DE B0117988 D DEB0117988 D DE B0117988D DE 429528 C DE429528 C DE 429528C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D9/00Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
    • G07D9/002Coin holding devices
    • G07D9/004Coin packages

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Drahtgestell zur Aufnahme von Geldstücken. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Rollen und Zählen von Geldstücken. Die Geldstücke, die in größeren Mengen an die Kassen, Banken usw. geliefert werden, werden bekanntlich zu Rollen von etwa ioo Stück -zusammengestellt und in Papier gewickelt. Diese Rollen müssen nun beim Empfang von den Sparkassen, Staatsbanken usw. geöffnet, nachgezählt und auf die Richtigkeit der Geldstücke hin geprüft und wieder neu eingewickelt werden. Diese Arbeit des Zählens und des Ein- und Auswickelns ist natürlich sehr mühsam und zeitraubend. Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Vorrichtung, die in erster Linie dazu dienen soll, das Rollen und Zählen des Geldes zu erleichtern. Erfindungsgemäß «-erden die Geldstücke zwischen Scheiben eingeschoben, die am Rand mit Löchern versehen sind, durch die Drähte hindurchgesteckt werden, die ein seitliches Herausfallen der Geldstücke verhüten. An den Enden der Rolle werden die aus der letzten Scheibe herausragenden Drähte umgebogen, so daß die Rolle ein festes Ganzes bildet. Die äußeren Haltedrähte sind zweckmäßig so weit voneinander entfernt, daß die Geldstücke seitlich nicht herausfallen können, daß es aber möglich ist, sie nach Abheben der obersten Deckscheibe zu kanten und seitlich herauszunehmen. Der Vorteil der neuen Geldrollen besteht nun in erster Linie darin, daß die Geldstücke von außen ohne weiteres sichtbar sind und demnach vom Geldzähler sowohl hinsichtlich ihrer Zahl als auch hinsichtlich ihrer Art geprüft werden können, ohne daß ein Auseinandernehmen der Rolle erforderlich ist. Die Arbeit des Geldzählens wird dadurch erheblich erleichtert und abgekürzt, die Arbeit des Herausnehmens aus dem Papier und des Wiedereinwickelns wird vollständig erspart. Wenn auch die Vorrichtung etwas teuerer ist als die Papierhülle, so ist die Ersparnis an Arbeit so groß, daß sich die Vorrichtung sehr bald bezahlt machen wird. Die Vorrichtung kann auch zu anderen Zwecken dienen. Vor allem können Personen, die viel einzelne Geldstücke in die Hand bekommen, beispielsweise Straßenbahnschaffner, diese ohne weiteres in einen derartigen Rahmen einreihen, so daß sie stets über den Bestand ihres Geldes unterrichtet sind.
  • Die Zeichnung zeigt die neue Vorrichtung in zwei verschiedenen Ausführungsformen, und zwar ist. sie in Abb. i in der Form dargestellt, wie sie im gewöhnlichen Geldverkehr, bei Banken, Sparkassen usw., verwendet werden soll; Abb. 2 zeigt die neue Vorrichtung in einer Form, in der sie zum Gebrauch für Straßenbahnschaffner geeignet ist; Abb.3 zeigt das Geldstück auf einer Scheibe liegend.
  • Die Scheibe a, zwischen denen die Geldstücke b liegen, sind an den Ecken mit Löchern versehen, durch die die Haltedrähte c und d hindurchgesteckt werden. Es entsteht dadurch ein rahmenartiges Gestell, in das die Geldstücke eingeschoben werden. Zwischen zwei Scheiben a wird man zweckmäßig eine bestimmte Anzahl von Geldstücken, beispielsweise zehn Stück, einlegen. Durch die Löcher der untersten Scheibe werden die Drähte hindurchgesteckt und nach oben geführt. Nach Fertigstellung der Rolle werden sie am oberen Ende umgebogen; die Rolle kann dann noch versiegelt 'oder verklebt werden. Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 ist das Drahtgestell etwas länger gehalten als die Geldrolle selbst, damit der Schaffner, wie dies aus der Abbildung zu ersehen ist, die Scheiben a aufheben und das Geldstück einführen kann. Beim Einführen liegt das Geldstück annähernd parallel zu den Haltedrähten d und wird dann umgelegt. Wenn in einer Abteilung die genügende Anzahl von Geldstücken untergebracht ist, wird die Zählscheibe a darübergeschoben und die nächste Abteilung gefüllt. Am oberen Ende sind die Drähte, wie aus dei- Abb. ¢ zu ersehen ist, ineinandergesteckt; die Drähte sind leicht federnd ausgeführt, so daß sie die oberste Schließscheibe halten. Will man die Geldstücke herausnehmen, so löst man die Klemmung und bringt die Drähte in eine Lage, wie Abb. 2 zeigt. Zweckmäßig werden außerdem die Haltedrähte, wie dies aus Abb.2 zu ersehen ist, mit Zählstrichen e versehen. Das Zählen der Geldstücke wird dann überhaupt erspart; eine Abteilung enthält die gewünschte Anzahl von Geldstücken, wenn die Schließscheibe a am Zählstrich e steht.
  • Die Form der Scheiben a ist beliebig. Zweckmäßig wird man sie viereckig ausführen, man hat dann den Vorteil, daß die Rollen sich im Schrank in einfacher Weise über einanderlegen und in ihrer Zahl leicht übersehen lassen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drahtgestell zur Aufnahme von Geldstücken mit zwischengelegten Zählscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die End-und Zählscheiben (a) am Rand mit Löchern versehen sind, durch die Stifte oder Drähte (c, d) hindurchgesteckt werden, die ein seitliches Herausfallen der Geldstücke verhüten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte etwas länger sind als die Geldrolle selbst, damit ein Aufheben der Zählscheiben (a) und ein seitliches Einführen der Geldstücke möglich ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte mit Zählstrichen versehen sind, auf die die Zählscheiben eingestellt werden. 4.. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte am oberen Ende federnd zusammengeklemmt sind, so daß sie zum Zweck des Herausnehmens der Geldstücke gelöst werden können.
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