DE42909C - Vibrationskontakt für Alarmvorrichtungen - Google Patents

Vibrationskontakt für Alarmvorrichtungen

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Publication number
DE42909C
DE42909C DENDAT42909D DE42909DA DE42909C DE 42909 C DE42909 C DE 42909C DE NDAT42909 D DENDAT42909 D DE NDAT42909D DE 42909D A DE42909D A DE 42909DA DE 42909 C DE42909 C DE 42909C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alarm devices
pendulum
vibrating contact
poles
contact
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42909D
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English (en)
Original Assignee
WOLFF, Kreis - Bauinspektor in Osterode a. H
Publication of DE42909C publication Critical patent/DE42909C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/14Switches operated by change of acceleration, e.g. by shock or vibration, inertia switch
    • H01H35/144Switches operated by change of acceleration, e.g. by shock or vibration, inertia switch operated by vibration

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  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 74: Signalwesen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 17. August 1887 ab.
Der in Fig. 1 in Ansicht und Fig. 2 im Grundrifs dargestellte Apparat besteht im wesentlichen aus einer Console α, deren Form gleichgültig ist, einer auf derselben befestigten Ebonitplatte c, zwei hufeisenförmigen Magneten c c, welche mittelst übergelegter Bügel d d und der Schrauben e e auf letzterer in beliebiger Lage festgeklemmt werden können, einem Bügel /ff, welcher mit seinen beiden Ständern auf der Console α aufsitzt, einem in diesem Bügel an einem Stahldraht aufgehängten, bezüglich seiner Höhenlage durch die Schraube g justirbaren Pendel h, dessen Klöppel eine konische, nach unten verjüngte Form hat, und einer Vorrichtung, mittelst welcher bei Anzug eines Fadens das Pendel in seine lothrechte Lage zurückgebracht wird, wenn es an einem der Magnete haften geblieben ist. Zu diesem Behufe befindet sich auf dem Klöppelein kleiner Kegel, mit seiner Spitze nach oben gerichtet, und in dem Kreuzkopfe i ein entsprechendes konisches Loch, während durch das mit demselben verbundene Rohr k die sichere Parallelführung bewirkt wird. Die Spiralfeder I hält für gewöhnlich diese Vorrichtungen in einer solchen Höhe, dafs das Pendel frei zwischen den Polen der Magnete spielen und von diesen angezogen werden kann.
Der Apparat ist bestimmt, Schränke mit Werthsachen, vor allem feuerfeste Geldschränke vor Aufbruch, Anbohrung oder gar Fortschaffung zu sichern. Zu dem Zwecke wird derselbe in oder hinter einem solchen Schranke befestigt, und werden mit demselben die beiden Drähte einer elektrischen Klingel- .■ leitung in verborgener Weise dergestalt in Verbindung gebracht, dafs der eine zur Klemmschraube α, der andere zur Klemmschraube β geführt wird. Die eine dieser Schrauben steht durch Console und Bügel mit dem Klöppel des Pendels in directer Verbindung, die andere ist von der Console selbst isolirt und steht in Verbindung mit den beiden isolirt gelagerten Magneten. Der Apparat wird nun mittelst des vorhin beschriebenen Mechanismus durch Anziehen des Fadens aufgestellt, d. h. das Pendel in eine freie Lage gebracht, so dafs ein Contact mit den Polen der Magnete nicht stattfindet. Findet eine geringe Erschütterung in der Umgebung des Schrankes statt, so wird eine Berührung zwischen Pendel und Magneten die unausbleibliche Folge sein, und das in einem beliebigen Raum aufgestellte Läutewerk wird so lange alarmiren, bis man entweder die Leitung an einem passenden Orte mittelst eines besonderen Ausschalters oder durch Anzug des Fadens am Contacte, den man event, in den in der Regel vorhandenen hölzernen Unterschrank eines Geldschrankes leiten kann, ausschaltet. Je nach der Stellung des Schrankes, ob im Erd- oder einem höheren Geschosse, macht man nach Belieben durch die Justirungsschraube g den Apparat so empfindlich, als man für zweckmäfsig erachtet, indem beim Senken des Pendels der Klöppel durch seine konische Gestalt den Magnetenden näher geführt und sodann schon bei einer
geringeren Vibration der Contact hergestellt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Vibrationscontact für Alarmvorrichtungen, bestehend aus einem zwischen den Polen zweier permanenten Magnete schwebenden Pendel, das bei etwaigen Bewegungen von irgend einem der Pole angezogen wird, auf diese Weise den Schlufs einer galvanischen Stromleitung herstellt und damit ein am beliebigen Orte aufgestelltes elektrisches Läutewerk in Thätigkeit versetzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42909D Vibrationskontakt für Alarmvorrichtungen Expired - Lifetime DE42909C (de)

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DE42909C true DE42909C (de)

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DENDAT42909D Expired - Lifetime DE42909C (de) Vibrationskontakt für Alarmvorrichtungen

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DE (1) DE42909C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2802204A (en) * 1954-05-10 1957-08-06 Francis X Kennelly Acceleration operated switch

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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